Was tun in Britisch-Kolumbien? Städte in Kanada
4 Städte in Britisch-Kolumbien, Kanada.
Britisch-Kolumbien Sehenswürdigkeiten
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Britisch-Kolumbien liegen zwischen Pazifischem Ozean und Rocky Mountains: zerklüftete Küsten, Sandstrände, Wälder, Seen, Berge und trockene Landschaften prägen die westlichste Provinz Kanadas. Dazu kommen eine vielfältige indigene und internationale Kultur, geschichtsträchtige Städte und geschützte Täler wie das Fraser Valley und das Okanagan Valley. Für deine Reise durch Kanada bietet Neywo kostenlose Audioguides für vier Städte in Britisch-Kolumbien mit insgesamt 159 erzählten Orten und zehn Wanderungen.
Britisch-Kolumbien Sehenswürdigkeiten und Landschaften
Pazifischer Ozean und Rocky Mountains
Der Kontrast zwischen Meer und Hochgebirge gehört zu den charakteristischsten Eindrücken in Britisch-Kolumbien. Die Landschaft reicht vom Meeresufer bis in alpine Regionen und verbindet Küstenlandschaften mit den Rocky Mountains. Gebirgsketten und eine zerklüftete Küste sorgen dabei für starke klimatische Wechsel innerhalb der Provinz.
Küsten, Strände und Wälder
An der Küste wechseln sich felsige Abschnitte und Sandstrände ab. Im Süden ist das Klima mild und regenreich, beeinflusst vom Nordpazifikstrom; in anderen Teilen der Provinz sind die Winter meist kalt. Die Wälder bilden einen weiteren prägenden Landschaftstyp. Weißfichte, Engelmann-Fichte und ihre Hybriden wachsen in den meisten biogeoklimatischen Zonen British Columbias.
Seen, Berge und Binnenlandschaften
Zwischen Küste und Gebirge liegen zahlreiche Seen und Berglandschaften. Im Landesinneren verändert sich das Bild: Dort finden sich Binnenwüsten und grasbewachsene Ebenen. Diese wechselnden Landschaften machen die Provinz besonders vielseitig und zeigen, wie unterschiedlich Britisch-Kolumbien von Region zu Region sein kann. Im nördlichen Binnenland herrschen sogar subarktische Bedingungen.
Fraser Valley und Okanagan Valley
Die geschützten südlichen Täler gehören zu den landwirtschaftlich geprägten Regionen der Provinz. Das mildere Wetter ermöglicht dort unter anderem Landwirtschaft im Fraser Valley und im Okanagan Valley. Beide Täler ergänzen die Küsten- und Berglandschaften um eine kultivierte, fruchtbare Seite British Columbias.
Unberührte Natur und Tierwelt
Große Teile der Provinz sind noch unerschlossen. Dadurch konnten viele Säugetierpopulationen weiter gedeihen, die in weiten Teilen der Vereinigten Staaten selten geworden sind. Wer sich für Natur und Tierwelt interessiert, findet in den weitläufigen Landschaften Britisch-Kolumbiens besonders viele unterschiedliche Lebensräume.
Geschichte und Kultur in Britisch-Kolumbien
Die Geschichte der First Nations
Die Geschichte der Region reicht mindestens zehntausend Jahre zurück. Zu den ersten bekannten Völkern gehören die Coast Salish, die Tsilhqotʼin und die Haida, neben vielen anderen. Heute leben in Britisch-Kolumbien mehr als zweihundert First Nations und mindestens 34 indigene Sprachgemeinschaften.
Die indigene Kultur ist auch in den künstlerischen Traditionen der Provinz präsent. First Nations wie die Coast Salish, Haida, Heiltsuk und Tsimshian schufen die älteste bekannte bildende Kunst des pazifischen Nordwestens. Bedeutend sind unter anderem Holzschnitzarbeiten wie Totempfähle, Verwandlungsmasken und Kanus. Zu den textilen Traditionen gehören die Chilkat-Weberei und Knopfdecken.
Kolonialgeschichte und Victoria
Im 19. Jahrhundert wurden die Gebiete des heutigen Britisch-Kolumbien in das Britische Empire eingegliedert. Fort Victoria bildete den Ausgangspunkt für die Stadt Victoria. Der Goldrausch im Fraser Canyon führte zu einem Zustrom von Amerikanern nach New Caledonia. Anschließend wurde das Festland zur Kolonie British Columbia erklärt, mit New Westminster als Hauptstadt.
Später wurden Vancouver Island und British Columbia vereinigt. Victoria wurde Hauptstadt der vereinigten Kolonie. Als sechste Provinz trat Britisch-Kolumbien schließlich der kanadischen Konföderation bei. Auch der Name der Provinz verweist auf diese Geschichte: Königin Victoria wählte „British Columbia“, um den britischen Teil des Columbia District von dem Gebiet zu unterscheiden, aus dem später das amerikanische Oregon Territory wurde.
Mehrsprachige und vielfältige Kultur
Englisch ist die gemeinsame Sprache der Provinz. In Metro Vancouver sind jedoch auch Punjabi, Mandarin und Kantonesisch stark vertreten. Die franko-kolumbianische Gemeinschaft ist offiziell als sprachliche Minderheit anerkannt; außerdem werden in Britisch-Kolumbien mindestens 34 indigene Sprachen gesprochen.
Das kulturelle Leben verbindet indigene Traditionen mit britischen, europäischen und asiatisch-kanadischen Diasporas. In Vancouver, Victoria und im Okanagan gibt es Oper, Ballett, zeitgenössischen Tanz, unabhängiges Theater und Orchester. Auch eine bedeutende Musikindustrie ist in der Provinz beheimatet.
Städte und Audioguide-Orte
Die Städte Britisch-Kolumbiens zeigen die Landschaft, Geschichte und kulturelle Vielfalt der Provinz aus unterschiedlichen Perspektiven:
- Coquitlam umfasst drei erzählte Orte, darunter das Evergreen Cultural Centre, die Eleanor Ward Bridge und das Red Robinson Show Theatre.
- Ucluelet bietet acht erzählte Orte. Zu den wichtigsten gehören das Ucluelet Aquarium, Francis Island, der Amphitrite Point Lighthouse und Sutton Rock.
- Vancouver ist mit 96 erzählten Orten die umfangreichste Stadt auf Neywo in Britisch-Kolumbien. Zu den genannten Stationen zählen die Vancouver Art Gallery, Aberthau House, das Vancouver Maritime Museum und Erinnerungen an die Olympischen Winterspiele 2010.
- Victoria verfügt über 52 erzählte Orte, darunter die Congregation Emanu-El, der Pemberton Memorial Operating Room, Craigdarroch Castle und die Art Gallery of Greater Victoria.
Wirtschaft, Häfen und Verkehrswege
Die Wirtschaft Britisch-Kolumbiens ist eng mit den natürlichen Ressourcen und den internationalen Verbindungen der Provinz verknüpft. Forstwirtschaft, Bergbau, Film- und Videoproduktion, Tourismus, Immobilien, Baugewerbe, Großhandel und Einzelhandel spielen wichtige Rollen. Zu den bedeutenden Exportgütern gehören Holz und Schnittholz, Zellstoff und Papierprodukte, Kupfer, Kohle und Erdgas.
Der Hafen von Vancouver ist Kanadas größter Hafen und der vielseitigste Hafen Nordamerikas. Außerdem ist Britisch-Kolumbien Endpunkt zweier transkontinentaler Eisenbahnstrecken und verfügt über 27 große Seehäfen für Fracht und Passagiere. Die 1885 fertiggestellte transkontinentale Eisenbahn überwand einst ein großes Hindernis für den Landverkehr. Heute verbinden Verkehrswege weiterhin Rohstoffindustrien, Städte und Handelsrouten in einer Provinz, die durch Berge, Wasser und große Entfernungen geprägt ist.
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