Nizza Sehenswürdigkeiten (Frankreich): Audioguide

Nizza Sehenswürdigkeiten: Was du in Nizza sehen und tun kannst
Die wichtigsten Nizza Sehenswürdigkeiten reichen von der barocken Altstadt Vieux-Nice über außergewöhnliche Kirchen bis zu Kunstmuseen, historischen Festungen und Anlagen auf den Hügeln der Stadt. Nizza lohnt sich besonders, wenn du Architektur, Geschichte und Kunst miteinander verbinden möchtest. Der kostenlose Nizza Audioguide von Neywo führt dich zu 132 erzählten Orten.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Nizza
Vieux-Nice: Kathedrale, Palais Lascaris und Palais de la Préfecture
Ein Nizza Stadtrundgang durch Vieux-Nice führt durch enge Straßen und zu mehreren bedeutenden Bauwerken. Die Kathedrale Sainte-Réparate am Place Rossetti ist Sitz des Bistums Nizza. Der barocke Bau entstand ab 1650, der Hauptbau war 1685 fertiggestellt. Nach der Weihe 1699 wurden weitere Arbeiten und dekorative Elemente ergänzt; sie dauerten bis 1949.
Das Palais Lascaris wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts für die Familie Lascaris de Vintimille erbaut. Die ehemalige aristokratische Residenz beherbergt heute rund 500 frühe Musikinstrumente. Besonders auffällig sind die freskengeschmückten Salons, die große Treppe, der ornamentale Stuck und die ineinandergreifenden Räume des genuesischen Barocks.
Am Rand der Altstadt steht das Palais de la Préfecture. Bis zur Eingliederung der Grafschaft Nizza in Frankreich im Jahr 1860 diente es den Königen von Piemont-Sardinien als königliche Residenz. Heute befinden sich hier die Präfektur des Départements Alpes-Maritimes und der Wohnsitz des Präfekten. Seit 1996 steht der Palast als historisches Denkmal unter Schutz.
Place Garibaldi und die Kapelle der Blauen Büßer
Die Place Garibaldi wird von einem 1891 eingeweihten Bronzedenkmal für Giuseppe Garibaldi geprägt. Ebenfalls an diesem Platz liegt die Chapelle du Saint-Sépulcre, die als Kapelle der Blauen Büßer bekannt ist.
Antoine Spinelli errichtete die Kapelle zwischen 1782 und 1784. Ihre Fassade verbindet neoklassizistische Formen mit spätbarocken Elementen. Im Inneren fällt besonders der 1841 hinzugefügte Balkon auf. Seit 2000 ist die Kapelle als historisches Denkmal anerkannt.
Musée des Beaux-Arts Jules Chéret
Das Musée des Beaux-Arts Jules Chéret in der Avenue des Baumettes 33 zeigt vor allem Werke französischer Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts. Auch das Gebäude selbst ist sehenswert: Das Museum befindet sich in einem ehemaligen privaten Palais aus dem Jahr 1878, das für die russische Prinzessin Elizaveta Vasilievna Kochubey erbaut wurde.
Die Neorenaissance-Architektur bildet einen besonderen Rahmen für die Sammlung. Das Museum eröffnete am 7. Januar 1928 als Palais des Arts Jules Chéret. Später wurde es mit Jules Chéret verbunden, einem Maler und Plakatkünstler, der in seinen letzten Lebensjahren in Nizza lebte und arbeitete.
Die Russisch-Orthodoxe Kathedrale Saint-Nicolas
Die Cathédrale orthodoxe russe Saint-Nicolas gehört zu den markantesten religiösen Bauwerken der Stadt. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Unterstützung des russischen Zaren Nikolaus II. erbaut und 1912 eröffnet.
Sie gilt als größte ostorthodoxe Kathedrale in Westeuropa. Das Bauwerk gehört der Russischen Föderation und untersteht heute dem Moskauer Patriarchat. Ein Rechtsstreit um die Eigentumsverhältnisse wurde 2011 beigelegt. Die Kathedrale zeigt, welche Bedeutung die russisch-orthodoxe Gemeinde in Nizza hatte.
Villa Arson: zeitgenössische Kunst auf dem Hügel
Auf dem nördlichen Hang von Saint-Barthélemy liegt die Villa Arson auf einem zwei Hektar großen Gelände. Der Komplex verbindet zeitgenössische Kunst, Ausbildung, künstlerische Produktion und Forschung.
Zur Villa Arson gehören die École Nationale Supérieure d’Arts de Nice, ein Zentrum für zeitgenössische Kunst, eine Künstlerresidenz und eine spezialisierte Multimedia-Bibliothek. Auf rund 20.000 Quadratmetern verteilen sich die ursprüngliche Villa, Ausstellungsräume, Werkstätten, Studentenunterkünfte und Gärten. Die erhöhte Lage bietet zudem einen weiten Blick über Nizza. Die Institution wurde 1972 unter der Aufsicht des französischen Kulturministeriums eröffnet.
Promenade du Paillon und die Statue de Masséna
Die Promenade du Paillon ist ein zentraler öffentlicher Raum in Nizza. In ihr steht die Statue de Masséna, ein 1869 eingeweihtes Bronzedenkmal für Marschall André Masséna. Der Bildhauer Albert-Ernest Carrier-Belleuse schuf die Statue.
Ursprünglich befand sie sich auf dem ehemaligen Square Général-Leclerc über dem ältesten Abschnitt des Paillon. Dieser Abschnitt wurde zwischen 1866 und 1868 überdeckt. Heute ist das Denkmal in die Promenade du Paillon integriert.
Kirchen und Kapellen abseits der großen Wahrzeichen
Die Chapelle Saint-Philippe-de-Neri ist eine katholische Kapelle in Nizza und bietet einen ruhigen Zwischenstopp. Auch die Église Saint-Roch ist eine katholische Kirche im Département Alpes-Maritimes.
Eine besonders ungewöhnliche Architektur erwartet dich bei der Kirche Sainte-Jeanne-d’Arc im Stadtteil Fuon-Cauda. Die römisch-katholische Pfarrkirche ist der heiligen Johanna von Orléans gewidmet. Ihre auffällige weiße Form brachte ihr den Spitznamen „das Baiser“ ein. Das Gebäude wurde unterschiedlich bewertet und steht seit Juni 1992 unter Denkmalschutz.
Abtei Saint-Pons
Die Abtei Saint-Pons zählt neben der Abtei von Lérins zu den ältesten Klostergründungen an der französischen Riviera. Die historische Kirche liegt heute auf dem Gelände des Pasteur-Krankenhauses.
Die Ursprünge reichen in die Zeit zwischen 774 und 800 zurück. Das ursprüngliche Kloster wurde den Benediktinern anvertraut, 890 jedoch von den Sarazenen zerstört. Die heutige Kirche entstand 1724 im Barockstil. Nach der Auflösung des Klosters und dem Übergang in staatlichen Besitz wurde die Anlage später Teil des Saint-Roch-Krankenhauses. Die Kirche steht seit 1913 unter Denkmalschutz; 1949 kamen auch die Fassaden und Dächer der Abteikirche und des Kreuzgangs hinzu.
Fort Mont Alban
Das Fort Mont Alban liegt auf dem gleichnamigen Hügel zwischen Nizza und dem Hafen von Villefranche-sur-Mer. Die Festung entstand zwischen 1557 und 1560 nach der Belagerung von Nizza im Jahr 1543.
Die Anlage ist ein außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel der Militärarchitektur aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Ihre Lage auf der Anhöhe erklärt die strategische Bedeutung des Forts für die Verteidigung zwischen Nizza und dem Hafen von Villefranche-sur-Mer.
Caserne Lympia am Hafen
Die Caserne Lympia, auch Espace Lympia genannt, liegt östlich des Hafens am Ende des Quai d’Entrecasteaux. Zwischen 1770 und 1854 befand sich hier das Gefängnis von Nizza, eine Einrichtung für Zwangsarbeit. Es konnte bis zu 200 Häftlinge aufnehmen.
Heute ist die Caserne Lympia als Museum Teil der Kulturlandschaft von Nizza. Der Ort verbindet die Geschichte des Hafens mit einem weniger repräsentativen Kapitel der Stadtgeschichte.
Nizza zu Fuß erkunden: Mit Neywo durch die Stadt
Wenn du Nizza zu Fuß erkunden möchtest, bietet Neywo fünf Spaziergänge an. Die Routen sind zwischen 1,37 und 3,78 Kilometer lang, dauern 101 bis 119 Minuten und umfassen zusammen 51 erzählte Stationen.
Die fünf Spaziergänge führen durch unterschiedliche Stadtviertel:
- Vieux-Nice: 1,37 km, 118 Minuten, 12 Stationen
- Place Masséna und die Gärten des Paillon: 3,11 km, 113 Minuten, 12 Stationen
- Cimiez mit römischer Arena und Matisse: 3,49 km, 119 Minuten, 10 Stationen
- Colline du Château, Hafen und Mont Boron: 3,78 km, 114 Minuten, 9 Stationen
- Russisches Nizza: 3,35 km, 101 Minuten, 8 Stationen
Dazu kommen eine Busroute vom Zentrum nach Cimiez mit 3,8 Kilometern, 16 Minuten und 7 Stationen sowie eine Fahrradroute entlang der Promenade des Anglais mit 1,4 Kilometern, 7 Minuten und 4 Stationen.
Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du bestimmst dein eigenes Tempo – ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die gesprochenen Inhalte sind in 11 Sprachen verfügbar.
Lade Neywo herunter und entdecke Nizza auf eigene Weise
Mit Neywo kannst du Nizza kostenlos als Audioguide entdecken: fünf Spaziergänge, eine Busroute und eine Fahrradroute führen zu insgesamt 132 erzählten Orten. Die Geschichten starten, sobald du den jeweiligen Ort erreichst. So kannst du deinen Weg selbst bestimmen und Nizza ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan erkunden.
Nizza liegt in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur in Frankreich. Für weitere Ziele in der Umgebung findest du außerdem Menton, Èze und Saint-Paul-de-Vence.
Orte mit Audioguide in Nizza
8 Orte in Nizza mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Nizza
7 Touren in Nizza, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Vieux-Nice: Büßer in Schwarz und Weiß, genuesische Fresken und Barockkirchen
In den schmalen ockerfarbenen Gassen der Altstadt zeigt sich Nizza von seiner barocken Seite. Besuche die prachtvolle Kapelle der Schwarzen Büßer, die Kathedrale Sainte-Réparate an ihrem Platz, den genuesischen Palast der Familie Lascaris und die Kapelle der Weißen Büßer. Danach geht es durch die Kirchen der Jesuiten, der Franziskaner und Saint-Augustin bis zum Garibaldi-Denkmal.
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Place Masséna und die Paillon-Gärten: Nizzas Belle-Époque-Herz
Vom Opernhaus aus dem Jahr 1885 zur rotockerfarbenen Place Masséna, auf der sieben Figuren auf Pfählen knien, dann am überdeckten Fluss entlang zu Brunnen, Stahlträgern und der bronzenen Siegesstatue und weiter zur Uferpromenade, zum verschwundenen Pier und zur Belle-Époque-Villa, die heute ein Museum ist. Der Spaziergang zeigt, wie Alt- und Neustadt zusammenwuchsen, als Nizza zu Frankreich kam.
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Cimiez: römische Arena, Matisse und der Winterhügel der Königin
Steige auf den Hügel hinauf, auf dem die Römer Cemenelum erbauten, Königin Victoria überwinterte und Matisse seine letzten Jahre verbrachte. Dich erwarten eine kleine römische Arena, die Villa mit der weltweit größten Matisse-Sammlung, die Thermen sowie das Franziskanerkloster mit seinem Garten. Starte am Chagall-Museum und an der Villa Paradiso auf dem Weg nach oben und ende an der Abtei Saint-Pons.
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Schlosshügel, Hafen und Mont Boron: Hüte, Höhlen und ein prähistorischer Strand
Ein Spaziergang um den Felsen, der Nizza seine erste Zitadelle gab. Starte an der Rauba-Capeù, wo der Wind die Hüte stiehlt, und steige zum Schlosshügel hinauf, zu den Ruinen der alten Kathedrale und den Ausblicken über die Bucht. Gehe hinunter zum Port Lympia und seiner Kirche und folge anschließend dem Boulevard Carnot hinauf zum Mont Boron, vorbei an der prähistorischen Fundstätte Terra Amata und der Lazaret-Höhle, bis zu einer Villa in Form eines Fantasieschlosses.
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Das russische Nizza: Zwiebeltürme, protestantische Kirchen und eine Zarewitsch-Kapelle
Im 19. Jahrhundert war Nizza die Winterhauptstadt des russischen Adels und ein Zufluchtsort für Protestanten. Spaziere von der frühen Kirche Saint-Nicolas-et-Sainte-Alexandra an den reformierten und lutherischen Kirchen sowie der neugotischen Basilika Notre-Dame vorbei bis zur großen russisch-orthodoxen Kathedrale und der kleinen Kapelle, die für den verstorbenen Sohn eines Zaren erbaut wurde.
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Linie 5: Vom Zentrum Nizzas hinauf nach Cimiez
Ein Stadtbus, der von der Synagoge und dem Temple Vaudois durch die Belle-Époque-Hotels am Fuß von Cimiez bis zum Denkmal für Königin Victoria und zur römischen Arena hinauffährt. So gelangst du am einfachsten zum Matisse-Museum und zu den Villen des Hügels.
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Mit dem Rad über die Promenade des Anglais: Belle-Époque-Villa, Papstsäule und neun Stahlträger
Die klassische Radtour durch Nizza auf dem Radweg der Promenade des Anglais. Starte an der Belle-Époque-Villa Masséna, fahre an der Marmorsäule von Papst Pius VII. und der Stelle vorbei, an der einst der Jetée-Promenade-Pier stand, und ende unter den neun geneigten Stahlträgern von Venet.
Museum Masséna · Colonne du pape · Jetée-Promenade · Neuf Lignes Obliques
Tour öffnen: Mit dem Rad über die Promenade des Anglais: Belle-Époque-Villa, Papstsäule und neun Stahlträger
Nizza mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Nizza einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







