# Nikko Sehenswürdigkeiten (Japan): Audioguide

**Nikko Sehenswürdigkeiten: Was du in Nikko sehen und tun kannst**

Nikko ist eine japanische Stadt in den Bergen, in der sich bedeutende Shintō-Schreine, buddhistische Tempel, kaiserliche Architektur und eindrucksvolle Landschaften verbinden. Zu den wichtigsten Nikko Sehenswürdigkeiten gehören der prachtvolle Nikkō Tōshō-gū, das UNESCO-Welterbe „Schreine und Tempel von Nikkō“ sowie die Kegon-Wasserfälle. Mit dem kostenlosen [Nikko Audioguide] von Neywo kannst du 21 Orte in deinem eigenen Tempo entdecken.

## Die wichtigsten Nikko Sehenswürdigkeiten

### Schreine und Tempel von Nikkō

Das Ensemble „Schreine und Tempel von Nikkō“ umfasst 103 Gebäude und Bauwerke. Dazu gehören die beiden Shintō-Schreine Futarasan und Tōshō-gū sowie der buddhistische Tempel Rinnō-ji. Hier treffen Shintō- und buddhistische Traditionen unmittelbar aufeinander, eingebettet in die natürliche Umgebung von Nikkō.

Die Stätte wurde 1999 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Auszeichnung gilt sowohl den religiösen Bauwerken als auch der Landschaft, in der sie liegen.

### Nikkō Tōshō-gū

Der Nikkō Tōshō-gū ist Tokugawa Ieyasu gewidmet, dem ersten Shōgun des Edo-Shogunats. Nach seinem Tod im Jahr 1616 erhielt sein vergöttlichter Geist den Namen Tōshō Daigongen. Der Schrein wurde 1617 gegründet und entwickelte sich zum wichtigsten Zentrum der Tōshō-gū-Schreine in Japan.

Nikkō war schon zuvor ein bedeutender religiöser Ort. Die Erschließung des Berges Nikkō als heilige Stätte wird traditionell auf das Jahr 766 datiert. Später erhielt die Gegend Stiftungen von Minamoto no Yoritomo, dem Begründer des Kamakura-Shogunats. Diese frühere religiöse Bedeutung trug dazu bei, dass die Tokugawa Nikkō als Standort für den Schrein auswählten.

Auffällig sind die farbenreiche Lackierung, vergoldete Details und zahlreichen Schnitzereien. Am Niomon-Tor stehen zwei Nio-Wächterfiguren. Ihre geöffneten und geschlossenen Münder symbolisieren den Anfang und das Ende eines heiligen Rezitierens.

### Shōyō-en

Nur wenige Schritte von der Sanbutsudō-Halle des Rinnō-ji liegt Shōyō-en, ein ruhiger japanischer Garten. Sein Mittelpunkt ist ein Teich mit Karpfen. Steinlaternen, Brücken, Bambuszäune, eine Pagode und ein kleines Teehaus fügen sich zu einer sorgfältig komponierten Anlage zusammen.

Der Garten wurde erstmals zu Beginn der Edo-Zeit angelegt und zu Beginn des 19. Jahrhunderts umgestaltet. Seinen Namen erhielt er von dem konfuzianischen Gelehrten Issai Sato. Shōyō-en ist ein Ort, den du langsam erkunden kannst: Die Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Wasser, Steinen und den gerahmten Ausblicken.

### Nikkō Tamozawa Imperial Villa Memorial Park

Der Gedenkpark der kaiserlichen Villa Tamozawa erinnert an einen ehemaligen kaiserlichen Sommersitz. Die Villa wurde 1899 als Erholungsort für den späteren Kaiser Taishō errichtet, der damals noch Kronprinz war. Während des Zweiten Weltkriegs diente sie außerdem Kaiser Hirohito als Versteck.

Heute sind das Gebäude und der umgebende Garten öffentlich zugänglich. Die Villa zählt zu den größten Holzbauten Japans. In ihrer Architektur verbinden sich traditionelle Elemente der Edo-Zeit mit Stilen der Meiji- und Taishō-Zeit. Dadurch ist die Residenz von mehreren Epochen der japanischen Geschichte geprägt.

### Takinoo Shrine

Der Takinoo-Schrein, auch Takinoo-jinja genannt, ist ein Shintō-Schrein in der Präfektur Tochigi. Er ergänzt den Besuch der bekannteren Schreine um einen weiteren religiösen Ort in der Umgebung von Nikkō.

### Kegon-Wasserfälle

Die Kegon-Wasserfälle gehören zu den eindrucksvollsten Landschaftssehenswürdigkeiten im Nationalpark Nikkō. Das Wasser des Chūzenji-Sees stürzt rund 97 Meter über eine steile Felswand. Der Hauptfall ist normalerweise etwa sieben Meter breit.

Zusätzlich treten hinter und neben dem Hauptwasserfall rund zwölf kleinere Wasserfälle durch Spalten zwischen dem Berg und den Lavaströmen hervor. So entsteht ein Kontrast zwischen dem kraftvollen zentralen Fall und den feinen Wasserläufen ringsum. Der Name Kegon steht mit dem Kegon-Sutra, einem buddhistischen Text, in Verbindung. Der Überlieferung nach wurde der Wasserfall vom buddhistischen Mönch Shōdō entdeckt.

### Chūzen-ji Temple

Am Ufer des Chūzenji-Sees liegt der Chūzen-ji, ein buddhistischer Tempel der Tendai-Schule. Seine Lage direkt am See macht ihn zu einem markanten Halt in der Berglandschaft von Nikkō.

Das Hauptbildnis ist Jūichimen Senjū Kannon Bosatsu, Kannon mit elf Gesichtern und tausend Armen. Der Tempel ist außerdem ein Zweigtempel von Rinnō-ji.

### Onsen-ji Temple

Im Ortsteil Yumoto verbindet der Onsen-ji buddhistische Tradition mit heißen Quellen. Der Tendai-Tempel ist dem Medizinbuddha Bhaiṣajyaguru geweiht und ein Zweigtempel von Rinnō-ji. Sein Bergname lautet Nikkō-san.

In den Wohnräumen des Tempels befindet sich das Yakushi-yu, ein von einer Quelle gespeistes Thermalbad mit getrennten Badebereichen für Männer und Frauen. Es kann etwa von Mitte April bis Ende November von allen genutzt werden.

## Weitere Orte in und um Nikko

Nikko besteht nicht nur aus den bekanntesten Welterbestätten. Im Gebiet gibt es auch kleinere Schreine, Tempel und Museen:

- Der Ryūzō-ji in Akakura ist ein buddhistischer Tempel der Tendai-Schule. Sein Hauptbildnis ist der Amida-Buddha.
- Der Hōtoku-Ninomiya-Schrein in Imaichi ist Ninomiya Sontoku gewidmet und verbindet die Erinnerung an Sontoku, seine Familie und einen engen Schüler.
- Der Tateiwa-Kinuhime-Schrein liegt in Kinugawa-Onsen und ist ein weiterer Shintō-Schrein der Region.
- Die Ashio Copper Mine erinnert an ein ehemaliges Bergwerk. Der Bergbau endete dort 1973; heute ist das Gelände als nationale historische Stätte ausgewiesen.
- Das Trick Art Pia Nikkō ist ein Kunstmuseum in Nikkō.
- Die Nikkō Kirifuri Ice Arena ist eine überdachte Sporthalle für Eissport, insbesondere Eishockey. Sie wurde 1992 eröffnet und bietet Platz für 2.000 Personen.
- Der Futarasan Shrine Chūgū gilt als Kandidat für den Futaarayama-Schrein und liegt in der religiös geprägten Berglandschaft von Nikkō.

## Nikko zu Fuß erkunden mit Neywo

Wenn du Nikko zu Fuß erkunden möchtest, bietet Neywo einen kostenlosen Audioguide mit 21 erzählten Orten und eine geführte Audio-Tour. Der Rundgang „Shogun's Shrine and Imperial Retreat“ ist 3,62 Kilometer lang, dauert 98 Minuten und umfasst fünf Stationen: den Nikkō Tamozawa Imperial Villa Memorial Park, Shōyō-en, das Welterbe „Schreine und Tempel von Nikkō“, den Nikkō Tōshō-gū und den Takinoo Shrine.

Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar. Lade Neywo herunter und entdecke Nikko auf deinem persönlichen Rundgang.

## Orte mit Audioguide in Nikko

8 Orte in Nikko mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

- Nikkō Tōshō-gū
- Nikkō Tamozawa Imperial Villa Memorial Park
- Shōyō-en
- Ashio-Kupferbergwerk
- Hōtoku Ninomiya Shrine
- Trick Art Pia Nikkō
- Onsen-ji Temple
- Chūzen-ji

## Touren auf eigene Faust in Nikko

1 Tour in Nikko, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

- [Schrein des Shoguns und kaiserlicher Rückzugsort](https://app.neywo.com/tours/nikko/shoguns-shrine-and-imperial-retreat?lang=de) — Zu Fuß, 3,6 km · 98 Min. · 5 Stopps: Nikkō Tamozawa Imperial Villa Memorial Park, Shōyō-en, Schreine und Tempel von Nikko, Nikkō Tōshō-gū, Takinoo Shrine

## Nikko mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Nikko einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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