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Sigulda Sehenswürdigkeiten (Lettland): Audioguide

Sigulda Sehenswürdigkeiten: Burgen und Landschaft im Gauja-Tal

Sigulda ist eine Stadt in der lettischen Region Vidzeme und ein lohnendes Ziel für alle, die mittelalterliche Burgen, Kirchen und die Landschaft des Gauja-Tals verbinden möchten. Zu den wichtigsten Sigulda Sehenswürdigkeiten gehören die Burgruinen von Sigulda, Krimulda und Turaida. Für deine Erkundung gibt es außerdem einen kostenlosen Neywo-Audioguide für Sigulda mit 8 erzählten Orten.

Sigulda liegt in Lettland und ist das Verwaltungszentrum der Gemeinde Sigulda. Die Gemeinde gehört zu Vidzeme und umfasst neben der Stadt auch ländliche Gebiete. Ihre heutige erweiterte Form entstand am 1. Juli 2021 durch die Zusammenlegung der früheren Gemeinden Sigulda, Krimulda und Mālpils sowie der Gemeinde Inčukalns.

Die wichtigsten Sigulda Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Orte lassen sich auf einem Weg durch Sigulda, das Gauja-Tal und Turaida miteinander verbinden. Dabei wechseln sich mittelalterliche Ruinen, Kirchen und historische Landschaften ab.

Evangelisch-Lutherische Kirche von Sigulda

Die Siguldas evaņģēliski luteriskā baznīca ist eine evangelisch-lutherische Kirche in Sigulda. Sie ist auch unter dem Namen St.-Bartholomäus-Kirche bekannt und gehört zu den Stationen, die sich bei einem Rundgang durch die Stadt entdecken lassen.

Mittelalterliche Burg von Sigulda

Die Ruinen der mittelalterlichen Burg von Sigulda liegen am Rand des Gauja-Tals. Der Bau begann 1207 zur Zeit von Venno, dem Meister der Schwertbrüder. Die Festung gehörte zu den ersten vier Konventsresidenzen des Ordens und diente ab 1432 als Residenz des Landmarschalls des Livländischen Ordens.

Die ursprüngliche Anlage wurde zunächst als Festung des Typs castellum errichtet und später zu einer Konventburg umgebaut. Heute sind unter anderem Reste des Nordturms, des Haupttors und einer Kapelle erhalten. Während des Livländischen Krieges lebte Jan Chodkiewicz, Verwalter des Herzogtums Livland, von 1566 bis 1578 hier. Archäologische Ausgrabungen und Sicherungsarbeiten an den Mauern haben das Verständnis der Anlage erweitert.

Krimulda Castle

Die Ruine von Krimulda Castle liegt in Krimulda am rechten Ufer der Gauja, auf einem hohen Uferhang über dem alten Tal. Die mittelalterliche Burg war unter mehreren Namen bekannt, darunter Castrum Cremum, Cremon, Crammon und Kremon. Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert diente sie als Nebenburg der Turaida-Burg im Erzbistum Riga.

Die Burg wird allgemein in das 14. Jahrhundert datiert und wurde 1601 während eines Krieges zerstört. Deshalb steht heute keine vollständige Festung mehr auf dem Hang, sondern eine stimmungsvolle Ruine. In ihrer Nähe errichtete die Familie Liven Mitte des 19. Jahrhunderts das Krimulda Manor House, auch Neuer Palast genannt. Das Gutshaus wurde im klassischen Stil entworfen.

Turaida Castle

Die Turaida-Burg gehört zu den ältesten heute noch besichtigbaren mittelalterlichen Burgen Lettlands. Sie steht in Turaida am rechten Ufer der Gauja und ist eines der prägenden Wahrzeichen des Turaida-Museumsreservats und des Nationalparks Gauja.

Der Bau der Steinburg begann 1214 für den Bischof von Riga, den späteren Erzbischof von Riga. Sie entstand an der Stelle einer niedergebrannten hölzernen Burg des livländischen Anführers Kaupo. Der Ausbau und die Verbesserung der Befestigungen dauerten bis ins 17. Jahrhundert, als Burgen ihre militärische Bedeutung verloren.

Das erhaltene Ensemble ist ein Beispiel gotischer Backsteinarchitektur. Der vollständig restaurierte Hauptturm ragt 38 Meter über das Burggelände hinaus. Ebenfalls restauriert wurden der halbrunde Turm, der Südturm sowie Abschnitte der West- und Ostmauer. Die Turaida-Burg gilt als die archäologisch am besten erforschte mittelalterliche Burg der baltischen Staaten. Umfangreiche Ausgrabungen und Restaurierungen begannen 1973.

Turaida Church

Die Turaida-Kirche, auch Evangelisch-Lutherische Kirche Turaida genannt, steht auf dem Baznīckalns in Turaida. Der Ort war bereits lange vor dem heutigen Kirchengebäude bedeutend: Vom 13. Jahrhundert bis 1772 wurden hier getaufte Livonen und Mitglieder der Gemeinde bestattet.

1772 untersagte die russische Zarin Katharina II. Bestattungen in der Nähe von Kirchen. Damit endete die jahrhundertelange Nutzung des Baznīckalns als Friedhof. Die Kirche ist heute eine weitere Station im historischen Ensemble rund um die Turaida-Burg.

Kirche vom Heiligen Herzen Jesu

In der Raunas-Straße 8 befindet sich die Kirche vom Heiligen Herzen Jesu. Sie ist auch als katholische Kirche von Sigulda, Siguldas Katoļu baznīca, bekannt. Das Gotteshaus ist eine römisch-katholische Pfarrkirche und gehört zum Erzbistum Riga der römisch-katholischen Metropole Riga.

Bahnhof Sigulda

Der Bahnhof von Sigulda bildet eine direkte Verbindung zur Stadt und zum weiteren Eisenbahnnetz. Er liegt an der Strecke von Riga nach Lugazi und ist ein wichtiger Endpunkt für Züge von Riga nach Sigulda. Eröffnet wurde der Bahnhof 1889; bis 1919 trug er den Namen Segewold.

Das heutige Bahnhofsgebäude wurde 1950 fertiggestellt, nachdem das 1925 errichtete Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Die Anlage umfasst neben dem Hauptgleis drei weitere Gleise und zwei Bahnsteige. Der Bahnhof liegt 53,1 Kilometer von Riga entfernt.

Was tun in Sigulda?

Wer überlegt, was tun in Sigulda, kann die wichtigsten historischen Orte zu Fuß miteinander verbinden. Besonders abwechslungsreich ist die Verbindung von Sigulda über Krimulda nach Turaida: Sie führt zu drei Burgen und ergänzt die mittelalterliche Geschichte um Kirchen und die Landschaft des Gauja-Tals.

Die Route beginnt an der evangelisch-lutherischen Kirche von Sigulda und führt zur mittelalterlichen Burg von Sigulda. Danach geht es weiter zur Ruine von Krimulda Castle und anschließend zur Turaida-Burg. Den Abschluss bildet die Turaida-Kirche auf dem Baznīckalns. So entsteht ein Sigulda Stadtrundgang, der die wichtigsten historischen Stationen in einer zusammenhängenden Strecke ordnet.

Auch ein Blick auf Cēsis, Valmiera, Gulbene oder Alūksne bietet sich an, wenn du weitere Orte in Vidzeme entdecken möchtest.

Sigulda zu Fuß erkunden mit Neywo

Neywo bietet in Sigulda einen kostenlosen Audioguide mit 8 erzählten Orten und 1 Spaziergang. Die Route „Castles of the Gauja Valley: Sigulda to Turaida“ ist 4,69 Kilometer lang, dauert 102 Minuten und umfasst 5 erzählte Stationen: die evangelisch-lutherische Kirche von Sigulda, die mittelalterliche Burg von Sigulda, Krimulda Castle, Turaida Castle und die Turaida-Kirche.

Die Geschichten starten, sobald du den jeweiligen Ort erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar. Download die Neywo-App und entdecke Sigulda zu Fuß, während die Geschichte der einzelnen Orte genau dort erzählt wird, wo sie stattgefunden hat.

Orte mit Audioguide in Sigulda

7 Orte in Sigulda mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Sigulda

1 Tour in Sigulda, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Burgen im Gauja-Tal: von Sigulda nach Turaida

    Sigulda ist die Schweiz Lettlands, eine Stadt am Rand des Gauja-Tals, wo sich drei Burgen auf beiden Seiten der Schlucht gegenüberliegen. Beginne an der lutherischen Kirche der Stadt, steige zu den Ruinen der Burg der Schwertbrüder hinauf, überquere das Tal zu den Ruinen von Krimulda und beende die Tour in Turaida – bei der roten Backsteinburg des Bischofs mit ihrem 38 m hohen Turm und dem Kirchhof auf dem Hügel.

    4,7 km · 102 Min. · 5 Stopps

    Evangelisch-Lutherische Kirche von Sigulda · Sigulda-Burg · Burg Kremon · Burg Treyden · Lutherische Kirche Turaida

    Tour öffnen: Burgen im Gauja-Tal: von Sigulda nach Turaida

Sigulda mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Sigulda einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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