Vojvodina zu Fuß entdecken (Serbien)
4 Städte in der Vojvodina, Serbien.
Vojvodina Sehenswürdigkeiten: Was du in der Region sehen kannst
Vojvodina im Norden Serbiens ist eine weite Ebene zwischen Donau und Theiß, geprägt von einer langen Geschichte und dem Zusammenleben vieler Gemeinschaften. Zu den wichtigsten Vojvodina Sehenswürdigkeiten gehören das kulturelle Zentrum Novi Sad, die barocke Stadt Sremski Karlovci, die mehrsprachige Stadt Subotica und Vršac am Rand der Vojvodina. Ein kostenloser Neywo-Audioguide führt dich durch vier Städte der Region, mit 59 erzählten Orten und vier Spaziergängen.
Was tun in Vojvodina? Die wichtigsten Orte und Städte
Novi Sad: kulturelles Zentrum der Vojvodina
Novi Sad ist das Verwaltungszentrum der Vojvodina und wurde unter der Herrschaft der Habsburger zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum der Serben. Im 19. Jahrhundert trug die Stadt den Beinamen „serbisches Athen“ – ein Hinweis auf ihre Rolle bei der Bewahrung und Förderung der serbischen Kultur.
Zu den wichtigen Orten der Stadt gehören die Nikolajevska crkva, die Almaš church, das Museum of Vojvodina und die Saint George Cathedral. Auch Matica srpska ist eng mit der Geschichte von Novi Sad verbunden. Sie wird als älteste Matica der Welt beschrieben. Das Serbische Nationaltheater gehört ebenfalls zum kulturellen Erbe der Stadt.
Novi Sad ist damit ein guter Ausgangspunkt, um die Geschichte, Religion und kulturelle Vielfalt der Region kennenzulernen.
Sremski Karlovci: barocke Stadt und Zentrum der Orthodoxie
Sremski Karlovci ist eine barocke Stadt und war lange ein Zentrum der serbisch-orthodoxen Kultur. Die Stadt steht für einen wichtigen Teil der religiösen und kulturellen Geschichte der Vojvodina.
Zu den bemerkenswerten Orten gehören der Brunnen „Four Lions“, die Rimokatolička crkva Sv. Trojstva und die Church of the Presentation of the Blessed Virgin Mary in Sremski Karlovci. Außerhalb der Stadt liegt Stražilovo, wo sich das Grab von Branko Radičević befindet.
Sremski Karlovci lässt sich außerdem mit der Geschichte der Fruška Gora verbinden. Auf dem Berg befinden sich 17 serbisch-orthodoxe Klöster, darunter Krušedol und Novo Hopovo.
Subotica und die Vielfalt der Sprachen
Subotica gehört zu den Städten, in denen die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Vojvodina besonders sichtbar wird. In der Provinzverwaltung werden neben Serbisch auch Ungarisch, Slowakisch, Rumänisch, Kroatisch und Rusinisch offiziell verwendet. Diese Mehrsprachigkeit findet sich auch in den Veröffentlichungen der Gemeinschaften, darunter die ungarische Tageszeitung Magyar Szó.
Die Geschichte der Region ist von Kontakten zwischen slawischen, ungarischen, deutschen und weiteren Gemeinschaften geprägt. Subotica ist deshalb ein passender Ort, um die Vojvodina nicht als einheitliche Kulturlandschaft, sondern als Zusammenspiel vieler Traditionen zu verstehen.
Vršac: Kirchen und Festung
Vršac liegt in der Vojvodina und verbindet religiöse Bauwerke mit einer befestigten Vergangenheit. Zu den bedeutenden Orten gehören die Romanian Orthodox Cathedral, Vršac, die Saint Gerhard the Bishop and Martyr Roman Catholic Church, Vršac, das Vršac Castle und das Vršac City Hall.
Die Stadt zeigt damit ebenfalls die religiöse und kulturelle Vielfalt, die für die Region charakteristisch ist. Ein Rundgang durch Vršac führt zu orthodoxen und römisch-katholischen Spuren sowie zu den städtischen Wahrzeichen.
Eine Region zwischen Flüssen und wechselnden Herrschaften
Die Donau und die Theiß teilen die Vojvodina in Bačka, Banat und Syrmien. Ein kleiner Teil der Mačva liegt südlich der Save. Diese Landschaft war schon lange vor den modernen Grenzen besiedelt: Neolithische Gemeinschaften der Starčevo- und Vinča-Kultur blühten hier auf.
Später wechselten Herrschaften, Staaten und Reiche. Ab dem 10. Jahrhundert war das Gebiet mit dem Fürstentum und dem Königreich Ungarn verbunden. Nach dem osmanischen Sieg bei Mohács folgten Zeiten der Anarchie und des Bürgerkriegs. Jahrhunderte später ließen sich während der Großen Migration der Serben Serben aus osmanischen Gebieten in der Habsburgermonarchie nieder.
Auch der Name der Region erzählt Geschichte: Vojvodina geht auf das serbische Wort für eine Woiwodschaft zurück, also ein Gebiet unter der Führung eines Woiwoden. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Region von Nazideutschland und seinen Verbündeten besetzt und aufgeteilt. 1945 wurde Vojvodina eine autonome Provinz Serbiens.
Ihre Identität entstand dadurch nicht aus nur einer Tradition. Sie wurde durch Bewegung, Ansiedlung und das Aufeinandertreffen vieler Gemeinschaften geformt. Genau diese Verbindung von Sprachen, Religionen und historischen Erfahrungen macht die Vojvodina zu einer eigenständigen Kulturlandschaft.
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Neywo bietet kostenlose Audioguides für vier Städte in der Vojvodina: Novi Sad, Sremski Karlovci, Subotica und Vršac. Insgesamt kannst du 59 erzählte Orte auf vier Spaziergängen entdecken. Die Erzählungen sind in elf Sprachen verfügbar.
Die App spielt jede Geschichte ab, sobald du den jeweiligen Ort erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Lade Neywo herunter und erkunde die Vojvodina Schritt für Schritt – von den kulturellen Institutionen in Novi Sad über die orthodoxe Geschichte von Sremski Karlovci bis zu den Kirchen und Wahrzeichen von Vršac.
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