Baskenland zu Fuß entdecken (Spanien)
7 Städte im Baskenland, Spanien.
Baskenland Sehenswürdigkeiten: Die wichtigsten Städte, Kultur und Landschaften
Die wichtigsten Baskenland Sehenswürdigkeiten liegen zwischen Golf von Biskaya, Flüssen und Bergen: Städte wie Bilbao, San Sebastián und Vitoria-Gasteiz verbinden Geschichte, Selbstverwaltung und eine eigenständige Esskultur. Dazu kommen kleinere Orte, baskische Identität und Landschaften wie das Küstenfeuchtgebiet Plaiaundi. Ein kostenloser Neywo-Audioguide führt dich durch 7 Städte zu 216 erzählten Orten, mit 15 Spaziergängen und Geschichten in 11 Sprachen.
Was tun im Baskenland? Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Vitoria-Gasteiz: politische Hauptstadt des Baskenlands
Vitoria-Gasteiz ist die faktische Hauptstadt des Baskenlands. Hier befinden sich das baskische Parlament, die baskische Regierung und der Amtssitz des Regionalpräsidenten. Die Stadt ist deshalb ein guter Ausgangspunkt, wenn du die politische Entwicklung und die Selbstverwaltung der Region kennenlernen möchtest.
Die heutige Ordnung entstand nach der spanischen Verfassung von 1978. Anschließend wurde das Statut von Gernika in einem Referendum angenommen. Durch Verhandlungen zwischen der spanischen und der baskischen Regierung wurden Zuständigkeiten nach und nach übertragen. Die Selbstverwaltung bleibt ein zentrales und bisweilen hitzig diskutiertes Thema der baskischen Politik.
Der Neywo-Guide erzählt in Vitoria-Gasteiz an 89 Orten Geschichten, darunter vom Torre de los Anda, der Casa de Cordón, der Kirche Nuestra Señora de la Asunción, Lasarte und der Casa Palacio de los Álava-Velasco.
Bilbao: die größte Stadt der Region
Bilbao ist die größte Stadt des Baskenlands nach Einwohnerzahl. Fast die Hälfte der Bevölkerung der autonomen Gemeinschaft lebt im Großraum Bilbao. Die Stadt zeigt damit besonders deutlich die urbane Seite der Region.
Zu den 39 erzählten Orten im Bilbao-Guide gehören das Guggenheim Museum Bilbao, die Kathedrale des heiligen Jakobus, die Molinos Vascos und der Palacio Olabarri.
San Sebastián: Pintxos und Gastronomie
San Sebastián gehört zu den schönsten Städten im Baskenland, wenn du dich für Gastronomie und Küstenkultur interessierst. Fisch und Meeresfrüchte spielen in der baskischen Küche eine wichtige Rolle, ebenso Marmitako. Pintxos sind kleine Speisen, die in Bars serviert werden und zum Verweilen, Unterhalten und Teilen einladen.
Das Ritual ir de pintxos, auch Txikiteo genannt, führt von Bar zu Bar. Dabei stehen Gespräche, ein Getränk und mehrere kleine Happen im Mittelpunkt. In den 1970er-Jahren prägten Köche wie Juan Mari Arzak und Pedro Subijana eine gastronomische Revolution, indem sie Grundsätze der französischen Nouvelle Cuisine nach Spanien brachten.
In San Sebastián befindet sich außerdem das Basque Culinary Center, das sich der Hochschulbildung und Forschung in Gastronomie und Ernährungswissenschaft widmet. Der San Sebastián-Guide führt an 56 erzählten Orten vorbei, darunter das Castillo de la Mota, die Kathedrale des Guten Hirten, das Anoeta-Stadion und die Skulptur Peine del Viento XV.
Gernika: Geschichte und baskische Identität
Gernika ist eng mit der politischen und kulturellen Identität des Baskenlands verbunden. Die größere kulturelle Heimat der Basken wird Euskal Herria genannt. Der Begriff reicht über die Grenzen der autonomen Gemeinschaft hinaus.
Baskische Identität ist dabei keine einheitliche, feststehende Erfahrung. Sie zeigt sich in Sprache, Bildung, Familiengeschichten und im gemeinsamen Leben von Dörfern und Städten. Der Gernika-Guide erzählt an 7 Orten, darunter am Gernikako Arbola, im Euskal Herria Museoa, im Museo de la Paz de Guernica und bei Gure Aitaren Etxea.
Azpeitia: kleinere Orte und regionale Geschichte
Auch kleinere Städte gehören zu den lohnenden Baskenland Sehenswürdigkeiten. In Azpeitia erzählt Neywo an 8 Orten von der Region. Zu den Stationen gehören das Ekomuseoa, die Casa-Torre Emparan, der Antxieta Palace und Basozabal Etxea.
Orduña: Plätze, Kirchen und Kloster
Orduña bietet 4 erzählte Stationen. Dazu gehören das Kloster Santa Clara, Urduña-Orduña, die Ermita de San Miguel, die Kirche San Pedro und die Foru plaza. Der Ort ergänzt die größeren Städte um eine weitere Perspektive auf Geschichte und Alltag im Baskenland.
Zumaia: Museen und Häuser
In Zumaia führen 13 Stationen durch den Ort. Dazu gehören das Algorri-Museum, das Zuloaga-Hausmuseum, Olazabal etxea und der Zumaia Jauregia. Der Rundgang verbindet verschiedene Gebäude und kulturelle Orte in einer kleineren baskischen Stadt.
Zwei Sprachen und eine vielschichtige Geschichte
Im Baskenland sind Spanisch und Baskisch kooffizielle Sprachen. Baskisch wird außerdem weiter östlich in Navarra und im französischen Baskenland gesprochen. Über mehr als neun Jahrhunderte schrumpfte das Gebiet, in dem die Sprache verwendet wurde. Besonders während eines großen Teils des 20. Jahrhunderts war ihre gesellschaftliche Stellung geschwächt.
Dazu trugen die Zuwanderung aus anderen Teilen Spaniens, fehlende Schulen mit baskischer Unterrichtssprache und staatliche Sprachpolitiken bei. Nachdem das baskische Autonomiestatut 1982 in Kraft getreten war, begann sich dieser Trend durch baskischsprachige Schulen und ein neues Bildungssystem allmählich umzukehren.
Auch Migration prägt die Region. Im 20. Jahrhundert kamen viele Menschen aus anderen Teilen Spaniens. Die jüngere Zuwanderung stammt überwiegend aus dem Ausland, vor allem aus Südamerika. Diese unterschiedlichen Erfahrungen gehören zur Gegenwart des Baskenlands.
Die Geschichte der Selbstverwaltung reicht weiter zurück. Die westlichen baskischen Gebiete behielten nach der kastilischen Invasion um 1200 eigene Gesetze und Institutionen. Diese eingeschränkte Autonomie wurde im 19. Jahrhundert weiter beschnitten, während Vereinbarungen die Steuererhebung und einige Verwaltungsbefugnisse bewahrten. Während des Spanischen Bürgerkriegs trat in Bizkaia kurzzeitig ein Autonomiestatut in Kraft. Es wurde abgeschafft, als nationalspanische Truppen das Gebiet besetzten.
Das Baskenland umfasst heute die drei Provinzen Álava, Bizkaia und Gipuzkoa. Ihre Provinzhauptstädte sind Vitoria-Gasteiz, Bilbao und San Sebastián. Die Häfen von Bilbao und Pasaia verbinden die Region mit dem Meer und mit dem übrigen Europa.
Plaiaundi: ein Küstenfeuchtgebiet am Bidasoa
Dort, wo der Bidasoa in den Golf von Biskaya mündet, liegt der Ökologiepark Plaiaundi. Das Küstenfeuchtgebiet erstreckt sich über 24 Hektar am Zusammenfluss von Fluss und Meer und bietet eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt.
Der Frühling ist besonders für Besucher interessant, die sich für die Flora interessieren. Zugvögel machen Plaiaundi jedoch das ganze Jahr über zu einem Ziel für Menschen mit Ferngläsern. Das Feuchtgebiet zeigt eine ruhigere Seite der Region: Hier treffen Land, Fluss und Meer aufeinander, während die Vögel eine Verbindung zu Landschaften weit jenseits des Baskenlands herstellen.
Baskenland mit dem Neywo-Audioguide entdecken
Mit dem kostenlosen Baskenland-Audioguide kannst du 7 Städte auf 15 Spaziergängen erkunden. Insgesamt warten 216 erzählte Orte auf dich. Die Narrationen sind in 11 Sprachen verfügbar.
Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. So kannst du Bilbao, San Sebastián oder Vitoria-Gasteiz ebenso wie kleinere Orte auf eigene Weise entdecken und dort stehen bleiben, wo dich die Geschichte gerade interessiert.
Audioguides im Baskenland
Für jede Stadt in dieser Liste wartet in der App ein Rundgang zum Selbstlaufen. Öffne Neywo, wo immer du im Baskenland bist, und die Route entsteht um dich herum.