Was tun in Gyumri (Armenien)? Kostenloser Audioguide
Gyumri Sehenswürdigkeiten: Die Kulturhauptstadt aus schwarzem Tuffstein entdecken
Gyumri gehört zu den faszinierendsten Reisezielen in Armenien und besticht durch elegante historische Architektur, eine lebendige Kulturszene und ihren charakteristischen schwarzen Vulkangestein. Abseits der bekanntesten Touristenpfade bietet die Stadt im Nordwesten des Landes authentische Einblicke in den Alltag und ein reiches kulturelles Erbe. Wer die Region erkundet, findet hier eine unverwechselbare Atmosphäre aus Geschichte, Handwerkskunst und lebendigen Traditionen. Für die Erkundung steht ein kostenloser Audioguide mit 20 vertonten Orten zur Verfügung, der die Stadtgeschichte direkt vor Ort lebendig werden lässt.
Was tun in Gyumri: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Stadtrundgang
Ein Gyumri Stadtrundgang führt durch Straßen und Plätze, die von der Architektur des 19. Jahrhunderts und dem typischen Tuffstein geprägt sind. Die folgenden Stationen gehören zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt:
Vartanants-Platz
Der große zentrale Platz im Herzen von Gyumri erstreckt sich über eine Fläche von rund 280 Metern Länge und 140 Metern Breite. Er wurde in den 1930er-Jahren nach Plänen von Alexander Tamanian und D. Chislian angelegt. An den Ränder des rechteckigen Platzes treffen die Abovyan-, Gai-, Shahumyan- und Vahan-Cheraz-Straße aufeinander.
Kathedrale der Heiligen Mutter Gottes
An der Nordseite des Vartanants-Platzes befindet sich diese im 19. Jahrhundert zwischen den 1870er- und 1880er-Jahren erbaute Kirche. Sie ist auch als Unsere Liebe Frau von den Sieben Wunden oder Surb Yot Verk bekannt, gehört zu den Kulturdenkmälern von Gyumri und dient als Sitz der Diözese Schirak der Armenisch-Apostolischen Kirche.
Kirche des Heiligen Erlösers
Die ebenfalls auf dem Vartanants-Platz stehende Kirche Surb Amenaprkich wurde zwischen 1858 und 1872 nach einem von der Kathedrale von Ani inspirierten Entwurf von Tadevos Antikyan erbaut. Nach wechselvoller Nutzung in der Sowjetzeit und Beschädigungen beim Erdbeben von 1988 wurde sie restauriert und Ende 2024 erneut geweiht.
Dzitoghtsyan-Museum für Nationale Architektur
Dieses historische Gebäude im Kumayri-Viertel wurde 1872 von vier Brüdern aus dem Dorf Dzitogh errichtet und zeigt heute als Museum den Alltag und die Kultur der Region Shirak. Das markante Gebäude besteht aus rotem Tuffstein.
Kathedrale der Heiligen Märtyrer
Diese Kathedrale des Ordinariats der armenisch-katholischen Kirche steht an der Siegesallee neben dem Dzitoghtsyan-Museum. Sie wurde im Dezember 2010 begonnen, nach Entwürfen des Architekten Hakob Jivanyan im armenischen Stil erbaut und 2015 zu Ehren der Märtyrer des Völkermords fertiggestellt.
Platz der Unabhängigkeit
Der Ankakhutyan Hraparak ist ein exakt quadratischer, 125 mal 125 Meter großer Park im Zentrum von Gyumri. In seiner Mitte erinnert die Statue eines armenischen Mädchens mit einem Kreuz an die Opfer des Erdbebens von 1988.
Sev Berd (Schwarze Festung)
Die verlassene Festung aus dem Jahr 1834 liegt rund acht Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. Sie entstand nach dem Russisch-Türkischen Krieg während der Zeit des Russischen Kaiserreichs und verfügt über unterirdische Gänge in Richtung des Denkmals Mutter Armenien.
Staatliches Wardan-Ajemjan-Schauspieltheater und Statue von Avetik Isahakyan
Das Theater wurde 1928 gegründet und am 1. November desselben Jahres eröffnet. Direkt davor steht auf dem Theaterplatz die 1975 aufgestellte Bronzestatue des Dichters Avetik Isahakyan.
Kirche des heiligen Gregor des Erleuchters
Dieses auch als Geghցonts Jam bekannte Gotteshaus wurde zwischen 1870 und 1880 erbaut. Nach schweren Beschädigungen in sowjetischer Zeit und beim Erdbeben von 1988 stürzte das Gebäude im Jahr 2003 ein und wurde zwischen 2014 und 2015 originalgetreu wiederaufgebaut.
Kirche des heiligen Arseni (Kirche im Kasatschi-Posten)
Die in den 1870er-Jahren erbaute und 1910 geweihte Kirche gilt als die größte russische Kirche in Armenien. Nach wechselhaften Epochen als Waisenkinderunterkunft und Filmklub wird das Gebäude heute restauriert.
Kirche des Heiligen Erzengels Michael
Diese russisch-orthodoxe Kirche, vor Ort als Plplan-jam („Die Leuchtende Kirche“) bekannt, steht auf der Plattform des Ehrenhügels nahe dem alten Kumayri-Friedhof und gedenkt der in den Russisch-Türkischen Kriegen gefallenen Soldaten.
Nationales Skulpturenpark-Museum
Das Kulturzentrum wurde 2013 auf Initiative des Kulturellen Experimentierzentrums von Gyumri gegründet und widmet sich der armenischen Bildhauerkunst im städtischen Raum.
Mher Mkrtchyan Museum
Das Museum ist dem bekannten sowjetischen Film- und Theaterkomödianten Mher Mkrtchyan gewidmet und befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert.
Gyumri zu Fuß erkunden mit Neywo
Wer Gyumri ganz flexibel und im eigenen Tempo zu Fuß erkunden möchte, nutzt am besten die App von Neywo. Die Anwendung bietet einen Audioguide mit insgesamt 20 vertonten Stationen in der Stadt, verfügbar in 11 Sprachen.
Zwei abwechslungsreiche Spaziergänge führen zu den historischen Highlights:
- Der Rundgang „Rebuilt Churches and Stages: Gyumri’s Northern Centre“ führt über 2,88 km in rund 102 Minuten zu 11 Stationen wie der Kirche des heiligen Gregor des Erleuchters und dem Vartanants-Platz.
- Der Spaziergang „From Vartanants Square to the Black Fortress“ erstreckt sich über 3,98 km, dauert etwa 108 Minuten und verbindet 9 Haltestellen von der Kirche des Heiligen Erlösers bis zur Schwarzen Festung.
Die App funktioniert ganz ohne feste Gruppe oder starren Zeitplan: Jede Geschichte wird automatisch abgespielt, sobald man den jeweiligen Ort erreicht. Nach der Reise lohnt sich oft auch ein Abstecher in die Hauptstadt Yerevan.
Orte mit Audioguide in Gyumri
8 Orte in Gyumri mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Gyumri
2 Touren in Gyumri, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Wiederaufgebaute Kirchen und Bühnen: Gyumris nördliches Zentrum
Beginne bei der Kirche, die 2003 einstürzte und wiederaufgebaut wurde, komme an der zweikuppeligen Surb Nshan und dem Museum des Komikers Mher Mkrtchyan vorbei, durchquere anschließend einen Skulpturenpark zum Unabhängigkeitsplatz, wo ein Mädchen mit erhobenem Kreuz an das Erdbeben von 1988 erinnert, und ende am historischen Schauspielhaus.
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Vom Wartanants-Platz zur Schwarzen Festung
Gyumris altes Viertel Kumayri auf einem Spaziergang: der große Platz und seine Kirchen aus dem 19. Jahrhundert, ein Museum in einem roten Tuffsteinhaus und das Geburtshaus eines Bildhauers, die russische Kirche auf dem Ehrenhügel und schließlich die Schwarze Festung, die das Russische Kaiserreich 1834 errichten ließ.
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Gyumri mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Gyumri einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







