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Saint-Omer (Frankreich): Top-Sehenswürdigkeiten & Audioguide

Saint-Omer Sehenswürdigkeiten: Was du in der historischen Stadt sehen kannst

Saint-Omer ist eine historische Stadt im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Zu den wichtigsten Saint-Omer Sehenswürdigkeiten gehören die Kathedrale Notre-Dame, die Ruinen der Abtei Saint-Bertin, mehrere gotische Kirchen und Museen in historischen Gebäuden. Ein kostenloser Neywo-Audioguide für Saint-Omer erzählt dir an 11 Orten die Geschichte der Stadt.

Saint-Omer zu Fuß erkunden: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Ein Rundgang durch Saint-Omer verbindet religiöse Bauwerke, mittelalterliche Stadtgeschichte und Kunstsammlungen. Die folgenden Orte liegen im Zentrum der Stadt und zeigen unterschiedliche Kapitel ihrer Entwicklung.

Die Ruinen der Abtei Saint-Bertin

Die Ruinen der Abtei Saint-Bertin gehören zu den eindrucksvollsten historischen Orten der Stadt. Die ehemalige Benediktinerabtei wurde im siebten Jahrhundert von Bischof Audomar von Thérouanne gegründet, der später als Saint Omer bekannt wurde. Ursprünglich trug sie den Namen Abtei Sithiu und war dem heiligen Petrus gewidmet. Später wurde sie nach Saint Bertin, ihrem zweiten Abt, benannt.

Im Mittelalter veränderten sich die Gebäude mehrfach. Mitte des elften Jahrhunderts entstand eine romanische Kirche mit einer Höhe von 25 Metern und einem 48 Meter hohen Turm. Später erhielt sie unter anderem eine große halbrunde Choranlage mit fünf Seitenkapellen. Die Abtei blieb bis zu ihrer Schließung während der Französischen Revolution bestehen; heute erinnern ihre Ruinen an die religiöse und architektonische Bedeutung des Ortes.

Église Saint-Denis

Die Église Saint-Denis verbindet mehrere Architekturperioden. Die katholische Kirche wurde zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert als gotischer Bau errichtet. Besonders auffällig ist der gotische Turm, der sich vom übrigen Erscheinungsbild der Kirche abhebt.

Ein großer Teil des heutigen Aussehens stammt aus dem 18. Jahrhundert. Dadurch zeigt die Kirche sowohl ihre mittelalterlichen Ursprünge als auch die Veränderungen späterer Jahrhunderte.

Musée de l’hôtel Sandelin

Das Musée de l’hôtel Sandelin bringt Kunst und Geschichte von Saint-Omer in einem eleganten Privathaus aus dem 18. Jahrhundert zusammen. Das Gebäude selbst ist Teil des architektonischen Erbes der Stadt: Ein Teil wurde 1955 als historisches Denkmal klassifiziert, ein anderer 1957 eingetragen.

Beim Besuch geht es daher nicht nur um die Sammlungen, sondern auch um das historische Haus, in dem sie untergebracht sind.

Église Saint-Sépulcre

Die Église Saint-Sépulcre, auch Kirche des Heiligen Grabes genannt, ist eine gotische Kirche und ein bedeutendes historisches Wahrzeichen von Saint-Omer. Sie wurde zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert in einem damaligen Geschäftsviertel errichtet.

Der Zugang zur Kirche ist derzeit verboten. Von außen lässt sich dennoch nachvollziehen, wie sich das Gebäude über mehrere Jahrhunderte hinweg entwickelt hat.

Chapelle des Jésuites de Saint-Omer

Die Chapelle des Jésuites de Saint-Omer ist auch als Chapelle des Jésuites Wallons oder Chapelle du Lycée bekannt. Die zwischen 1615 und 1640 erbaute Kapelle gilt als bedeutendes Barockdenkmal im Pas-de-Calais.

Entworfen wurde sie vom Jesuitenarchitekten Jean Du Blocq. Die Kapelle stand neben dem Jesuitenkolleg, in dessen Gebäude sich heute das Lycée Alexandre-Ribot befindet.

Maison des Trois Roys

Die Maison des Trois Roys ist ein historisches Haus in Saint-Omer. Ihr Name macht sie zu einem markanten Punkt bei einem Spaziergang durch das Stadtzentrum. Sie lässt sich gut mit den Kirchen und Museen der Innenstadt verbinden.

Kathedrale Saint-Omer

Die Kathedrale Saint-Omer, auch Notre-Dame oder Notre-Dame des Miracles genannt, ist eine der wichtigsten historischen Kirchen der Stadt. Sie ist eine katholische Kirche, eine Basilika minor und ein nationales Denkmal Frankreichs. Allgemein wird sie weiterhin als Dom bezeichnet, obwohl das ehemalige Bistum Saint-Omer 1801 in das Bistum Arras eingegliedert wurde. 1879 wurde Notre-Dame zur Basilika minor erhoben.

Die Baugeschichte reicht vom 11. bis zum 16. Jahrhundert und vereint Elemente der Frühgotik, der Strahlengotik und der Flamboyant-Gotik. Im Inneren lohnen mehrere Details besondere Aufmerksamkeit: eine astronomische Uhr aus dem Jahr 1558, ein monumentaler Orgelprospekt, ein Gemälde von Rubens und ein in den Boden eingelassenes Labyrinth.

Die Geschichte des Ortes begann bereits im siebten Jahrhundert mit einer bescheidenen Kapelle. Später wurde sie zu einer Kollegiatkirche und 1561, nach der Zerstörung von Thérouanne, zur Kathedrale.

Musée Henri Dupuis

Das Musée Henri Dupuis ist ein weiteres Museum in Saint-Omer. Es gehört zu den Orten, die sich bei einem Stadtrundgang in eigenem Tempo entdecken lassen, gemeinsam mit dem Musée de l’hôtel Sandelin und den historischen Kirchen der Innenstadt.

Was tun in Saint-Omer?

Wenn du dich fragst, was tun in Saint-Omer, bietet sich ein Rundgang durch das historische Zentrum an. Die Ruinen der Abtei Saint-Bertin erzählen von der religiösen Gründungsgeschichte der Stadt. Die Kathedrale zeigt mehrere Jahrhunderte sakraler Architektur, während Saint-Denis und die Église Saint-Sépulcre weitere Beispiele für die mittelalterliche Entwicklung liefern.

Ergänzt wird die Route durch das Musée de l’hôtel Sandelin, die Chapelle des Jésuites und historische Häuser wie die Maison des Trois Roys. So lässt sich Saint-Omer zu Fuß erkunden, ohne sich auf eine einzige Epoche zu beschränken.

Saint-Omer liegt in Frankreich und eignet sich außerdem als Ausgangspunkt, um weitere Orte in der Region kennenzulernen, darunter Calais, Boulogne-sur-Mer oder Montreuil-sur-Mer.

Saint-Omer mit dem kostenlosen Audioguide entdecken

Mit Neywo kannst du Saint-Omer in deinem eigenen Tempo erkunden. Die App bietet einen kostenlosen Audioguide mit 11 erzählten Orten und eine geführte Route zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Der eine Spaziergang führt von den Ruinen der Abtei Saint-Bertin zur Kathedrale Notre-Dame des Miracles. Er ist 2,47 Kilometer lang, dauert 87 Minuten und umfasst 8 erzählte Stationen. Auf der Route liegen unter anderem die Abtei Saint-Bertin, die Église Saint-Denis, das Musée de l’hôtel Sandelin, die Église Saint-Sépulcre, die Chapelle des Jésuites, die Maison des Trois Roys, die Kathedrale und das Musée Henri Dupuis.

Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar.

Orte mit Audioguide in Saint-Omer

8 Orte in Saint-Omer mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Saint-Omer

1 Tour in Saint-Omer, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Saint-Omer: Von den Abteiruinen zu Notre-Dame des Miracles

    Folge der Geschichte einer Stadt, die rund um eine Abtei aus dem 7. Jahrhundert entstand. Beginne am Ruinenturm von Saint-Bertin, durchquere das alte Händlerviertel vorbei an gotischen Kirchen und einer barocken Jesuitenkapelle und ende an der großen Kathedrale mit ihrer astronomischen Uhr und ihrem Bodenlabyrinth.

    2,5 km · 87 Min. · 8 Stopps

    Abtei Saint-Bertin · Église Saint-Denis · Musée de l'Hôtel Sandelin · Église Saint-Sépulcre · Chapelle des Jésuites de Saint-Omer · Maison des Trois Roys …

    Tour öffnen: Saint-Omer: Von den Abteiruinen zu Notre-Dame des Miracles

Saint-Omer mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Saint-Omer einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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