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Narbonne Sehenswürdigkeiten (Frankreich): Audioguide

Narbonne Sehenswürdigkeiten: Was du in der Stadt sehen und tun kannst

Narbonne verbindet römische Geschichte, mittelalterliche Sakralbauten und ein lebendiges Stadtzentrum in Südfrankreich. Zu den wichtigsten Narbonne Sehenswürdigkeiten gehören die unvollendete Kathedrale, das unterirdische Horreum, das Museum Narbo Via und zahlreiche historische Kirchen. Für die Erkundung gibt es außerdem einen kostenlosen Neywo-Audioguide für Narbonne mit 35 erzählten Orten.

Narbonne liegt in Occitania und blickt auf eine Geschichte zurück, die bis zur römischen Gründung von Narbo Martius im Jahr 118 v. Chr. reicht. Die Stadt entwickelte sich an der Via Domitia, der antiken Verbindung zwischen Italien und Spanien. Heute lassen sich römische Überreste, religiöse Monumente und spätere Stadtgeschichte auf engem Raum entdecken.

Narbonne Sehenswürdigkeiten: Die wichtigsten Orte

Kathedrale Saint-Just-et-Saint-Pasteur

Die Cathédrale Saint-Just-et-Saint-Pasteur ist eines der markantesten Wahrzeichen Narbonnes. Ihr Bau begann 1272 und gehört zur südfranzösischen Gotik. Auffällig ist, dass die Kathedrale unvollendet blieb: Errichtet wurde nur der Chor. Trotzdem erreicht ihr Gewölbe etwa 41 Meter und gehört damit zu den vier höchsten Frankreichs.

Die Größe des Bauwerks wirkt im Verhältnis zum übrigen Stadtbild besonders eindrucksvoll. Die Kathedrale wurde 1840 als historisches Denkmal geschützt, der Kreuzgang folgte 1914.

Palais des Archevêques

Direkt am Place de l’Hôtel de Ville steht der ehemalige Palast der Erzbischöfe. Das Ensemble umfasst den Alten Palast, den Neuen Palast, mehrere Türme und die Kathedrale. An den Gebäuden lässt sich eine Abfolge verschiedener Epochen ablesen: karolingische, romanische, gotische und Renaissance-Architektur stehen hier nebeneinander.

Besonders auffällig ist der Gil-Aicelin-Turm. Er wurde zwischen 1290 und 1311 über den Überresten der römischen Stadtmauer errichtet und ist 40 Meter hoch. Der Palast beherbergt heute im Alten Palast das Archäologische Museum und im Neuen Palast das Kunst- und Geschichtsmuseum von Narbonne.

Horreum

Unter dem Stadtzentrum liegt das Horreum, ein erhaltenes römisches Monument. Die unterirdische Anlage befindet sich nur etwa 100 Meter nördlich des erzbischöflichen Palastes und gehört zu den besonderen Zeugnissen des antiken Narbo Martius.

Das Horreum steht seit 1960 und 1961 unter Denkmalschutz. Der Besuch macht die römische Vergangenheit Narbonnes unmittelbar im heutigen Stadtzentrum sichtbar.

Via Domitia

Narbonne entstand an der Via Domitia, der antiken Straße zwischen Italien und Spanien. Die Route war ein wichtiger Bestandteil der römischen Infrastruktur und erklärt die Bedeutung der Stadt in der römischen Zeit. Im Zentrum erinnert die Via Domitia daran, dass Narbonne nicht nur eine lokale Siedlung, sondern ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt des römischen Galliens war.

Basilika Saint-Paul de Narbonne

Die Basilique Saint-Paul de Narbonne, auch Saint-Paul-Serge genannt, ist eines der historischen religiösen Wahrzeichen der Stadt. Die katholische Basilica minor war einst eine Stiftskirche und führt die Geschichte einer religiösen Einrichtung fort, die bereits zu Beginn des neunten Jahrhunderts bestand.

Wahrscheinlich wurde die ursprüngliche Einrichtung während der Herrschaft der Westgoten gegründet. Nach der Revolution wurden das ehemalige Kloster und die Kirche zu einer weltlichen Stiftskirche. Heute erinnert die Basilika an diese lange religiöse Entwicklung.

Historische Kirchen im Zentrum

Narbonne besitzt eine ungewöhnlich große Zahl historischer Kirchen und Kapellen. Die ehemalige Kirche Notre-Dame de Lamourguier war einst Teil eines Priorats und ist heute dessen einziger erhaltener Teil. Die Église des Jacobins und die Église des Carmes ergänzen das religiöse Erbe der Stadt mit jeweils eigener Geschichte und Atmosphäre.

Im historischen Herzen liegt außerdem die Chapelle des Pénitents blancs. Sie ist auch als Notre-Dame de Grâces und als ehemalige Kapelle der Weißen Büßer bekannt. Das Gebäude war früher die Kirche der Augustiner und steht seit 1986 unter Denkmalschutz.

Zur religiösen Geschichte Narbonnes gehören auch die Kirche Saint-Sébastien, die dem heiligen Sebastian geweiht ist, sowie die Chapelle de la Madeleine. Die Kirche Saint-Sébastien wurde 1913 unter Denkmalschutz gestellt.

Narbo Via

Das Museum Narbo Via widmet sich den römischen archäologischen Sammlungen Narbonnes. Es wurde am 19. Mai 2021 eröffnet und zeigt die Geschichte der Stadt anhand materieller Hinterlassenschaften aus dem römischen Narbonne.

Das Gebäude wurde vom Architekturbüro Foster + Partners entworfen. Die zeitgenössische Architektur bildet einen bewussten Kontrast zu den antiken Sammlungen und schafft einen modernen Rahmen für die römische Vergangenheit der Stadt.

Clos de la Lombarde

Die archäologischen Überreste des Clos de la Lombarde gehören zu den wichtigsten Fenstern in die gallorömische Geschichte Narbonnes. Bei den Ausgrabungen kamen unter anderem außergewöhnliche Mosaike und Wandmalereien ans Licht.

Die meisten Funde stammen aus der gallorömischen Zeit. Wegen ihrer Bedeutung wurde die Anlage 2007 als historisches Denkmal eingestuft.

Maison Trenet

Die Maison Trenet ist das Geburtshaus von Charles Trenet. Das Haus erinnert an die Verbindung des bekannten Sängers mit Narbonne und ergänzt die antiken und religiösen Sehenswürdigkeiten um einen Ort der jüngeren Kulturgeschichte.

Montlaurès

Nicht weit von Narbonne entfernt liegt das Oppidum von Montlaurès. Die archäologische Stätte bewahrt die Überreste einer Siedlung, die von der frühen vorrömischen Zeit bis ins Mittelalter bewohnt war.

Auch nach der römischen Gründung von Narbonne im Jahr 118 v. Chr. bestanden Montlaurès und die neue römische Siedlung zunächst nebeneinander. Das Oppidum blieb fast 70 Jahre lang intensiv bewohnt, bevor es allmählich aufgegeben wurde. Keramik, Münzen und weitere Funde geben Einblicke in den Alltag der damaligen Bewohner. Seit 1889 fanden dort mehrere Ausgrabungskampagnen statt.

Abtei Fontfroide

Die Abbaye de Fontfroide liegt in der Nähe von Narbonne und zählt zu den besterhaltenen Zisterzienserkloster-Ensembles des 12. und 13. Jahrhunderts. Die Geschichte der Anlage begann 1093 als Benediktinerabtei, gegründet von Aimery I., dem Vizegrafen von Narbonne. Zwischen 1144 und 1145 trat sie dem Zisterzienserorden bei.

Die Kirche aus dem 12. Jahrhundert und der Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert bilden das architektonische Herz der Anlage. Schenkungen von Ermengarde von Narbonne und später von Olivier de Termes ermöglichten neue Bauvorhaben und stärkten die Bedeutung des Klosters. Die Gemeinschaft wurde 1348 durch die Pest stark dezimiert; während der Französischen Revolution wurde Fontfroide 1791 aufgelöst.

Denkmal für Ernest Ferroul

Das Monument commémoratif d’Ernest Ferroul erinnert an eine Persönlichkeit, die eng mit Narbonne und dem Winzeraufstand von 1907 verbunden ist. Ferroul wurde 1891 erstmals zum Bürgermeister von Narbonne gewählt und bekleidete dieses Amt von 1903 bis zu seinem Tod erneut. Außerdem vertrat er das Département Aude zweimal als Abgeordneter.

Was tun in Narbonne?

Wer sich fragt, was tun in Narbonne, kann die Stadt mit einem Rundgang durch das historische Zentrum beginnen. Die Kathedrale, der erzbischöfliche Palast, die Via Domitia und das Horreum liegen in einem Bereich, der sich gut zu Fuß erschließen lässt. Ergänzend führen Kirchen, Plätze, Museen und archäologische Fundorte durch die verschiedenen Schichten der Stadtgeschichte.

Für weitere Reiseziele in der Region bieten sich auch Montpellier, Nîmes oder Sète an.

Narbonne zu Fuß erkunden mit Neywo

Neywo bietet in Narbonne drei Spaziergänge und eine Busroute mit insgesamt 35 erzählten Orten. Die drei Spaziergänge sind 2,56 km und 111 Minuten, 1,77 km und 84 Minuten sowie 4,71 km und 113 Minuten lang. Die Busroute umfasst 6,3 km, dauert 27 Minuten und hat fünf erzählte Haltepunkte.

Die Touren führen unter anderem zur Maison Trenet, zur Basilika Saint-Paul, zum Palais des Archevêques, zur Kathedrale, zum Horreum, zu den Markthallen, zum Clos de la Lombarde und zu Narbo Via. Die Geschichten werden abgespielt, sobald du den jeweiligen Ort erreichst – in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar.

Lade Neywo herunter und entdecke Narbonne mit einem Audioguide, der dich beim Spaziergang durch die Stadt begleitet. Anschließend kannst du weitere Ziele in Frankreich erkunden, etwa Collioure oder Toulouse.

Orte mit Audioguide in Narbonne

8 Orte in Narbonne mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Narbonne

4 Touren in Narbonne, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Narbo Martius: Römer, Erzbischöfe und das Geburtshaus eines Sängers

    Narbonne war die erste römische Kolonie in Gallien und eine Macht der mittelalterlichen Kirche. Du gehst von den ruhigen Straßen der Altstadt zum erzbischöflichen Palais mit seinem Turm mit Ankerzeichen, dann zur unvollendeten gotischen Kathedrale und zum unterirdischen römischen Horreum.

    2,6 km · 111 Min. · 11 Stopps

    Kirche Saint-Bonaventure de Narbonne · Maison Trenet · Basilika Saint-Paul de Narbonne · 20 rue Marceau, Narbonne · Kapelle der weißen Büßer von Narbonne · Rathausplatz …

    Tour öffnen: Narbo Martius: Römer, Erzbischöfe und das Geburtshaus eines Sängers
  • Zu Fuß

    Markthallen, Cordeliers und die Plätze der Altstadt

    Eine Runde durch das lebhafte Herz Narbonnes: die Markthalle, die ehemaligen Jakobiner- und Lamourguier-Kirchen, anschließend die Plätze und Kirchen rund um die Place de Verdun. Mach vor dem Start einen Abstecher zum Markt und deck dich mit regionalen Produkten ein.

    1,8 km · 84 Min. · 10 Stopps

    Jakobinerkloster von Narbonne · Notre-Dame de Lamourguier · Place Émile Digeon · Les Halles de Narbonne · Kirche La Major von Narbonne · Place de Verdun …

    Tour öffnen: Markthallen, Cordeliers und die Plätze der Altstadt
  • Zu Fuß

    Von römischen Mosaiken zum Narbo Via

    Du verlässt die Altstadt vorbei an La Major und Saint-Sébastien und gehst anschließend nach Osten zu den gallorömischen Mosaiken und Wandmalereien des Clos de la Lombarde sowie zu den stillen Kirchen der neueren Viertel. Die Tour endet im Narbo Via, dem von Foster + Partners entworfenen Museum, das die Schätze des römischen Narbonne zusammenführt.

    4,7 km · 113 Min. · 8 Stopps

    Kirche La Major von Narbonne · Karmeliterkloster von Narbonne · Kirche und Kloster der Cordeliers · Archäologische Überreste des Clos de la Lombarde · Kirche Notre-Dame des Champs von Narbonne · Kirche Sainte-Thérèse de Narbonne …

    Tour öffnen: Von römischen Mosaiken zum Narbo Via
  • Im Bus

    Mit dem Bus 1 durch Narbonne

    Nimm die Citibus-Linie 1, die wichtigste Linie des Netzes, von Bonne Source in Richtung La Coupe. Sie fährt an Sainte-Thérèse, dem protestantischen Tempel, den Cordeliers, Notre-Dame de Lamourguier und dem Geburtshaus von Charles Trenet vorbei – eine unkomplizierte Fahrt durch das Stadtzentrum.

    6,3 km · 27 Min. · 5 Stopps

    Kirche Sainte-Thérèse de Narbonne · Tempel von Narbonne · Kirche und Kloster der Cordeliers · Notre-Dame de Lamourguier · Maison Trenet

    Tour öffnen: Mit dem Bus 1 durch Narbonne

Narbonne mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Narbonne einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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