Cochem Sehenswürdigkeiten (Deutschland): Audioguide
Cochem Sehenswürdigkeiten: Was du in Cochem sehen und unternehmen kannst
Cochem ist eine Stadt an der Mosel in Rheinland-Pfalz, geprägt von historischen Burgen, Stadttoren, Kirchen und ihrer Lage am Fluss. Zu den bekanntesten Cochem Sehenswürdigkeiten gehören die Reichsburg Cochem, die Altstadt und der Bundesbank-Bunker. Für die Stadt gibt es außerdem einen kostenlosen Cochem Audioguide mit 9 erzählten Orten, der dich beim Rundgang begleitet.
Cochem zu Fuß erkunden: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Ein Cochem Stadtrundgang führt durch die Geschichte der Stadt – von mittelalterlichen Höhenburgen über barocke Klosteranlagen bis zu einem geheimen Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges.
Winneburg
Die Winneburg, auch Winnenburg genannt, ist die Ruine einer Höhenburg in Cochem. Sie liegt direkt an der Mosel und gehört zu den historischen Anlagen, die die Stadt mit ihrer Umgebung und ihrer mittelalterlichen Vergangenheit verbinden.
Reichsburg Cochem
Oberhalb der Stadt erhebt sich die Reichsburg Cochem auf einer weithin sichtbaren Anhöhe über der Mosel. Sie ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und prägt den ersten Eindruck von Cochem.
Die Ursprünge der Höhenburg reichen wahrscheinlich bis um 1100 oder in die erste Hälfte des zwölften Jahrhunderts zurück. Im Mittelalter diente sie als Zollburg. Die heutige Anlage ist zugleich ein Werk des Historismus: Nachdem die mittelalterliche Burg im siebzehnten Jahrhundert zerstört worden war, ließ der Berliner Kaufmann Louis Fréderic Jacques Ravené sie zwischen 1868 und 1877 im neugotischen Stil der Burgenromantik wiederaufbauen.
Bundesbank-Bunker Cochem
Der Bundesbank-Bunker, auch Bundesbank-Bunker Cochem genannt, erzählt ein ungewöhnliches Kapitel deutscher Geschichte. In der streng geheimen Anlage lagerte von 1964 bis 1988 eine Notreserve von bis zu 15 Milliarden Mark in Notfallwährung.
Die Reserve sollte Westdeutschland vor den wirtschaftlichen Folgen einer möglichen Hyperinflation und einer nationalen Wirtschaftskrise schützen, falls der Kalte Krieg eskalieren würde. Heute vermittelt der Bunker einen Eindruck davon, welche Dimension diese unterirdische Geldreserve hatte.
Enderttor
Am nördlichen Rand von Cochem steht das Enderttor. Es markiert den Ausgang zum Enderttal und ist das mächtigste der drei erhaltenen Stadttore.
Gemeinsam mit dem Martinstor und dem Balduinstor gehört es zu den nur drei Stadttoren, die in Cochem erhalten geblieben sind. Das Tor war einst Teil der Verteidigungsanlagen der Stadt und erinnert an die historische Befestigung Cochems.
Kloster Ebernach
Das Kloster Ebernach liegt an der Mosel im Ortsteil Sehl. Seine Geschichte verbindet benediktinische Anfänge mit den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz und später mit den Alexianern.
Gegründet wurde das Kloster 1130 als Propstei des Benediktinerklosters Laach, das heute unter dem Namen Maria Laach bekannt ist. Seit 1887 gehörte es den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz. Die Kongregation war 1862 von Peter Wirth gegründet worden, der den Ordensnamen Bruder Jakobus annahm.
Burg Kemplon
Die ehemalige Höhenburg Kemplon verbindet Cochem mit seinen frühmittelalterlichen Anfängen. Ihre Geschichte reicht mehr als tausend Jahre zurück.
Erstmals erwähnt wurde die Burg am 20. Dezember 866. Der Hinweis steht in einem Vertrag der Abtei Prüm mit Hiedilda, einer fränkischen Adligen. Darin wird die Anlage als ehemalige Höhenbefestigung im heutigen Cochem in Rheinland-Pfalz beschrieben.
Kapuzinerkloster Cochem
Das ehemalige Kapuzinerkloster Cochem dient heute als Kulturzentrum Kapuzinerkloster. Die historischen Räume werden für kulturelle, private und öffentliche Veranstaltungen genutzt.
Die Gründung des Klosters geht auf das Jahr 1623 zurück; 1625 begann der Bau am Ort Kempeln. Die Anlage gilt als bedeutendes religiöses Bauwerk des Barocks an der Mosel. Nach umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten begann der Komplex 2008 sein neues Leben als Kulturzentrum, während sein Charakter als sakrales Bauwerk erhalten blieb.
St. Martin
An der Moselpromenade befindet sich St. Martin, auch Pfarrkirche St. Martin genannt. Die Kirche ist einer der katholischen Orte der Stadt für Gottesdienste und ergänzt den historischen Rundgang durch Cochem um ein religiöses Bauwerk.
St. Remaclus
St. Remaclus befindet sich in Cond, einem Ortsteil von Cochem. Das Kirchengebäude gehört ebenfalls zu den religiösen Sehenswürdigkeiten, die sich bei der Erkundung der Stadt entdecken lassen.
Was tun in Cochem?
Wer sich fragt, was tun in Cochem, findet die Antwort in einem Rundgang durch die historischen Anlagen. Die Reichsburg bietet den markanten Blickfang über der Mosel, während das Enderttor und die weiteren erhaltenen Stadttore an die Befestigungsgeschichte erinnern. Mit dem Bundesbank-Bunker kommt ein Ort hinzu, der einen ungewöhnlichen Einblick in die Geschichte Westdeutschlands während des Kalten Krieges gibt.
Auch die Klöster und Kirchen zeigen unterschiedliche Epochen der Stadtgeschichte: Das Kloster Ebernach steht für eine lange religiöse Tradition, das Kapuzinerkloster für barocke Architektur und heutige kulturelle Nutzung. Für weitere Ziele in der Region lohnt sich ein Blick nach Koblenz, Trier oder Bacharach.
Cochem mit Neywo entdecken
Neywo bietet in Cochem einen kostenlosen Audioguide mit 9 erzählten Orten. Die App enthält einen Spaziergang mit 2,29 Kilometern Länge, einer Dauer von 66 Minuten und 6 erzählten Stationen: Reichsburg Cochem, St. Martin, Burg Kemplon, Kapuzinerkloster Cochem, Enderttor und Bundesbank-Bunker.
Lade Neywo herunter und erkunde Cochem zu Fuß. Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst – in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die gesprochenen Inhalte sind in 11 Sprachen verfügbar. Cochem gehört zur Region Rhineland-Palatinate und ist ein guter Ausgangspunkt, um weitere Orte in Deutschland kennenzulernen.
Orte mit Audioguide in Cochem
8 Orte in Cochem mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Cochem
1 Tour in Cochem, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Cochem: Von der Märchenburg zum Bunker des Kalten Krieges
Starte unterhalb der neugotischen Reichsburg und schlendere an der Moselpromenade in Cochems Altstadt, vorbei an einem barocken Kapuzinerkloster und dem mächtigen Enderttor. Der Spaziergang endet im Bundesbankbunker, in dem jahrzehntelang Milliarden an Notbanknoten versteckt wurden.
Reichsburg Cochem · St. Martin · Burg Kemplon · Kapuzinerkloster Cochem · Enderttor · Bundesbankbunker Cochem
Tour öffnen: Cochem: Von der Märchenburg zum Bunker des Kalten Krieges
Cochem mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Cochem einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







