Hamburg Sehenswürdigkeiten (Deutschland): Audioguide

Hamburg Sehenswürdigkeiten: Was du in Hamburg sehen und tun kannst
Hamburg verbindet Hafen, Geschichte, Backsteinarchitektur und lebendige Kultur auf engem Raum. Zu den wichtigsten Hamburg Sehenswürdigkeiten gehören historische Kirchen, Museen, außergewöhnliche Bauwerke und die Elbphilharmonie. Ein kostenloser Neywo-Audioguide für Hamburg erzählt dir an 218 Orten die Geschichte der Stadt – in 11 Sprachen.
Hamburg Sehenswürdigkeiten: Diese Orte lohnen sich
Hamburger Kunsthalle
Mitten im Zentrum zeigt die Hamburger Kunsthalle Kunst aus acht Jahrhunderten auf mehr als 13.000 Quadratmetern Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche. Die Sammlung reicht vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schwerpunkte liegen unter anderem auf der Kunst des 19. Jahrhunderts, den Alten Meistern, dem Klassischen Modernismus sowie moderner und zeitgenössischer Kunst.
Das Museum besteht aus drei miteinander verbundenen Gebäuden: dem Hauptgebäude von 1869, dem Kuppelsaal von 1921 und der Galerie der Gegenwart von 1997. Schon die Entwicklung von der 1850 eröffneten „Kunsthalle“ zur heutigen Institution erzählt ein Stück Hamburger Kulturgeschichte.
St.-Nikolai-Kirche
Die Kirchenruine St. Nikolai gehört zu den eindrucksvollsten Erinnerungsorten Hamburgs. Turm und Krypta sind erhalten geblieben und machen die Geschichte des Bauwerks unmittelbar sichtbar. Die Kirche wurde 1195 zunächst als Holzbau gegründet und im 14. Jahrhundert durch eine Backsteinkirche ersetzt.
Während der Reformation wurde St. Nikolai zu einem wichtigen Schauplatz theologischer Debatten. 1842 zerstörte der Große Brand von Hamburg die Kirche. Der anschließende neugotische Wiederaufbau war 1874 abgeschlossen; der Turm erreichte etwa 147 Meter und war von 1874 bis 1876 das höchste Gebäude der Welt.
Chilehaus und Kontorhausviertel
Das Chilehaus ist eines der markantesten Beispiele des Backstein-Expressionismus der 1920er-Jahre. Das zehnstöckige Kontorhaus wurde von Fritz Höger entworfen und 1924 fertiggestellt. Besonders auffällig ist die kantige Form mit der spitz zulaufenden Front, die an den Bug eines Schiffs erinnert.
Zur Wirkung tragen auch die scharfen Ecken, die betonten senkrechten Linien und die zurückgesetzten oberen Geschosse bei. So wirkt das große Bürogebäude trotz seiner Dimensionen überraschend leicht. Das Chilehaus gehört damit zu den charakteristischen Bauwerken des Hamburger Kontorhausviertels.
Jenisch-Haus
Das Jenisch-Haus ist ein klassizistisches Landhaus und zugleich ein Museum. Das Gebäude vermittelt einen Eindruck von neoklassizistischer Architektur und hanseatischem Lebensstil: Die Räume sind so gestaltet, dass sie sowohl zum Wohnen als auch zum Repräsentieren geeignet sind.
Im Erdgeschoss liegen repräsentative Säle. In den oberen Etagen finden wechselnde Ausstellungen zu Kunst und Kulturgeschichte statt, besonders mit Blick auf die Zeit ab dem 19. Jahrhundert. Das Jenisch-Haus ist ein Außenstandort des Altonaer Museums und beherbergt außerdem das Museum für Kunst und Kultur an der Elbe.
Altonaer Museum
Das Altonaer Museum widmet sich der Kulturgeschichte Norddeutschlands. Seine Sammlung umfasst mehr als 300.000 Objekte. Entstanden ist es aus dem kommunalen Museum der früheren Stadt Altona, die bis 1938 unabhängig war.
Der Museumsverein wurde im Februar 1863 gegründet, als Altona noch zu Dänemark gehörte. Die Sammlung entwickelte sich von den ersten botanischen Beständen zu einem umfassenden kulturgeschichtlichen Bestand. Das Museum zeigt damit nicht nur einzelne Objekte, sondern auch die Entwicklung Altonas und Norddeutschlands.
Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt
Das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt erweitert den Blick über Hamburg und Norddeutschland hinaus. Es ist ein Museum in Hamburg, das sich Kulturen und Künsten der Welt widmet und damit eine weitere Perspektive auf Geschichte und Gestaltung bietet.
Glasmuseum Hamburg
In Barmbek-Nord zeigt das Glasmuseum Hamburg zeitgenössische Glaskunst. Die Achilles-Stiftung Glasmuseum Hamburg eröffnete im Oktober 2022 in Quartier 21, einem denkmalgeschützten und sanierten Gebäude der ehemaligen Barmbek-Klinik.
Auf rund 1.000 Quadratmetern sind mehr als 400 moderne Glasplastiken zu sehen. Die hohen, lichtdurchfluteten Räume mit Deckenhöhen von mehr als vier Metern geben den Werken Raum und lassen das Material besonders deutlich wirken. Wechselnde Sonderausstellungen und regelmäßige Eröffnungen ergänzen die Sammlung.
Medizinhistorisches Museum Hamburg
Das Medizinhistorische Museum Hamburg erzählt die Geschichte der Medizin in einer Umgebung, die eng mit medizinischer Forschung verbunden ist. Das Museum wurde im Oktober 2007 gegründet und im Juni 2010 für die Öffentlichkeit eröffnet.
Neben einer Dauerausstellung gibt es regelmäßig Sonderausstellungen. Untergebracht ist das Museum im Fritz-Schumacher-Haus am University Medical Center Hamburg-Eppendorf.
Rieckhuus
Das Rieckhuus, auch Rieck-Haus genannt, ist ein Freilichtmuseum in Hamburg-Curslack. Im Mittelpunkt steht das ländliche Leben in den Vierlanden vor der Industrialisierung. Schauplatz ist ein historischer Hof mit Hallenhaus am Curslacker Elbdeich.
Das Anwesen wurde bis etwa 1940 von der Familie Rieck bewirtschaftet. Seit den 1950er-Jahren gehört es als Freilichtmuseum zur Bergedorfer Museumslandschaft. Hier lässt sich Hamburg von einer landwirtschaftlich geprägten Seite kennenlernen.
St. Pankratius in Neuenfelde
Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Pankratius in Hamburg-Neuenfelde wurde zwischen 1682 und 1687 erbaut. Besonders bemerkenswert sind die Orgel und die barocke Innenausstattung, die bis 1731 fertiggestellt wurde.
Zur Ausstattung gehören eine Bodenplatte und erhaltene Kirchenbänke von Schnitger. Eine besondere Stellung nimmt außerdem die älteste Kanzelaltar-Kombination in Norddeutschland ein.
Hamburgische Staatsoper
Die Hamburger Staatsoper gehört zu den großen Spielstätten der Stadt für Oper, Musik und Ballett. Unter einem Dach vereint sie die Staatsoper Hamburg, das Philharmonische Staatsorchester und das Hamburg Ballett.
Ihre Geschichte reicht bis zur 1678 gegründeten Oper am Gänsemarkt zurück. Nach deren Schließung 1738 und dem späteren Abriss des Gebäudes entstand an derselben Stelle ein neues Theater. Der heutige Standort in der Dammtorstraße wurde 1827 als Opernstandort eingerichtet. Damit steht die Staatsoper in einer mehr als drei Jahrhunderte umfassenden Theater- und Musikgeschichte.
Museum für Hamburgische Geschichte
Das Museum für Hamburgische Geschichte, oft Hamburg Museum genannt, gibt einen Überblick über die Entwicklung der Stadt von etwa 800 bis in die Gegenwart. Die Sammlung ist eng mit der 1839 gegründeten Society of Hamburg History verbunden.
Das Museum wurde 1908 gegründet und eröffnete 1922 am heutigen Standort im Holstenwall. Das von Fritz Schumacher entworfene Gebäude beherbergt auf drei Etagen Ausstellungen zur Stadtgeschichte, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Hamburg als Hafenstadt. Historische Objekte, Drucke, Gemälde, Modelle und Karten zeigen, wie sich Hamburg im Laufe der Zeit verändert hat.
Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie, auch „Elphi“ genannt, steht auf der Grasbrook-Halbinsel in der HafenCity direkt an der Elbe. Die eigens als Konzerthalle gebaute Einrichtung wurde im Januar 2017 eröffnet.
Ihr charakteristisches Erscheinungsbild entsteht durch die Verbindung eines älteren Backsteinspeichers mit einer modernen Glasfassade. Der obere Baukörper erinnert an ein gehisstes Segel, Wasserwellen, Eisberge oder einen Quarzkristall. Mit 110 Metern Höhe gilt die Elbphilharmonie als das höchste bewohnte Gebäude Hamburgs. Das Konzept wurde 2001 vorgestellt; 2007 beschloss die Bürgerschaft den Bau.
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg widmet sich schönen, angewandten und dekorativen Künsten. Seine Sammlungen umfassen über 600.000 Objekte aus europäischen, antiken und asiatischen Kulturkreisen und sind in vierzehn Bereiche gegliedert.
Zu den Höhepunkten zählen historische Prunkräume wie der Spiegelsaal aus dem Budge-Palais und das „Pariser Zimmer“. Auch chinesische und japanische Kunst, Kunst aus dem Nahen Osten sowie buddhistische und islamische Kunst gehören zum Bestand. Ein besonderer Blickfang ist der Spiegel „Spiegel-Kantine“ von Verner Panton.
WasserForum
Das WasserForum ist ein weiteres Museum in Hamburg. Es ergänzt die vielfältige Museumslandschaft der Stadt um einen Ort, der sich dem Thema Wasser widmet.
Was tun in Hamburg? Die Stadt zu Fuß erkunden
Wer Hamburg zu Fuß erkunden möchte, kann historische Kirchen, Kontorhäuser, Museen und Theater in thematischen Routen verbinden. Ein Hamburg Stadtrundgang führt beispielsweise vom Rathaus und den alten Stadtkirchen durch die Innenstadt. Andere Wege verbinden St. Georg mit der Elbphilharmonie oder widmen sich der Reeperbahn und den Beatles in Hamburg.
Für weitere Ziele in Deutschland lässt sich Hamburg außerdem gut mit Städten wie Kiel oder Berlin verbinden.
Hamburg mit Neywo entdecken
Neywo bietet in Hamburg sechs Spaziergänge, eine Busroute und eine Fahrradroute. Die Spaziergänge sind zwischen 0,22 und 5,16 Kilometer lang und dauern zwischen 20 und 238 Minuten. Die Busroute ist 7 Kilometer lang und dauert 30 Minuten; die Fahrradroute umfasst 1,2 Kilometer und dauert 6 Minuten. Insgesamt führen die Touren zu zahlreichen erzählten Stationen, darunter Chilehaus, Hamburger Kunsthalle, St.-Nikolai-Kirche, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und Elbphilharmonie.
Mit dem kostenlosen Hamburg Audioguide spielt die passende Geschichte ab, sobald du den jeweiligen Ort erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan.
Orte mit Audioguide in Hamburg
8 Orte in Hamburg mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Hamburg
8 Touren in Hamburg, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Im Bus
Linie 111 · HafenCity bis Altona
Steig an der Osakaallee (Überseequartier) ein und am Rathaus Altona aus. Unterwegs 6 kommentierte Orte: Fleetschlösschen, Spicy’s Gewürzmuseum, Slomanhaus, St. Pauli-Landungsbrücken, Beatles-Platz, Kaiser-Wilhelm-Denkmal, Hamburg.
Fleetschlösschen · Spicy’s Gewürzmuseum · Slomanhaus · St.-Pauli-Landungsbrücken · Beatles-Platz · Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal
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Das Rathaus und die alten Stadtkirchen
Hamburgs politisches Zentrum: das Rathaus im Stil der Neorenaissance an seinem Marktplatz, St. Petri und St. Katharinen sowie der Turm von St. Nikolai, der als Ruine erhalten ist – zwei Jahre lang das höchste Gebäude der Welt und heute ein Mahnmal an den Feuersturm.
St. Katharinen (Hamburg) · Zollenbrücke · Trostbrücke · Ehemalige Hauptkirche St. Nikolai · Hamburger Börse · Alte Post (Hamburg) …
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St. Michaelis, das Bismarck-Denkmal und das Stadtmuseum
Die westliche Altstadt: der barocke Michel mit Hamburgs bestem Blick von seinem Turm, der gewaltige Granit-Bismarck über dem Hafen, das Hamburg Museum sowie die Brahms- und C. P. E. Bach-Museen.
Englische Kirche · Bismarck-Denkmal · Millerntor · Museum für Hamburgische Geschichte · Brahms-Museum · Carl Philipp Emanuel Bach Museum …
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Die Reeperbahn
Fünfhundert Meter St. Pauli: die Musicaltheater, der Schmidt, die Davidwache von 1914 und die Sichtschutzwände der Herbertstraße. Nach Einbruch der Dunkelheit eine andere Stadt.
Operettenhaus · Spielbudenplatz · Schmidt Theater · Davidwache · Herbertstraße
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Große Freiheit: Die Beatles in Hamburg
Zweihundert Meter – und der Grund, warum viele Menschen nach St. Pauli kommen. Der Standort des Star-Clubs, in dem die Band 1962 an 98 Abenden spielte, die Große Freiheit 36 und der als Schallplatte gestaltete Kreisverkehr Beatles-Platz.
Beatles-Platz · Große Freiheit · Star-Club · Große Freiheit 36
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Von St. Georg zur Elbphilharmonie
Fünfeinhalb Kilometer quer durch die Stadt – sieben Jahrhunderte Malerei in der Kunsthalle, das Museum für Kunst und Gewerbe, der Hauptbahnhof und weiter hinunter zum Internationalen Maritimen Museum und zur gläsernen Welle der Elbphilharmonie.
Hamburger Kunsthalle · Hl. Dreieinigkeits-Kirche · Deutsches Schauspielhaus · Hamburg Hauptbahnhof · Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg · Oberhafenkantine …
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MetroBus 12: Vom Hauptbahnhof durch St. Pauli nach Altona
Eine reguläre HVV-Linie, die am Hauptbahnhof und an der Kunsthalle abfährt, auf der Lombardsbrücke die Alster überquert, am Stephansplatz und den Konzerthallen vorbeifährt und anschließend den Millerntorbereich erreicht. Sie folgt der Reeperbahn über ihre gesamte Länge am Beatles-Platz vorbei und endet in Altona am Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Mit einem Ticket erkundest du das Hamburger Nachtlebenviertel und die westliche Innenstadt.
Hamburg Hauptbahnhof · Hamburger Kunsthalle · Lombardsbrücke · Stephansplatz · Laeiszhalle · Gewerbehaus …
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Hafenrunde: Vom Neuen Kran zu den Museumsschiffen
Eine kurze, flache Strecke am Elbufer vom historischen Neuen Kran vorbei am Backsteingebäude Slomanhaus zu den Museumsschiffen Cap San Diego und Rickmer Rickmers. Hafenblick auf der gesamten Strecke; die Elbphilharmonie liegt nur wenige Schritte abseits des Weges.
Neuer Kran · Slomanhaus · Cap San Diego · Rickmer Rickmers
Tour öffnen: Hafenrunde: Vom Neuen Kran zu den Museumsschiffen
Hamburg mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Hamburg einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.
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