Zum Inhalt springen

Antigua Guatemala Sehenswürdigkeiten (Guatemala): Audioguide

Antigua Guatemala Sehenswürdigkeiten: Die schönsten Orte zu Fuß entdecken

Antigua Guatemala ist eine historische Stadt im zentralen Hochland von Guatemala, geprägt von kolonialer Architektur, Kirchen, Klosterruinen und den Spuren vergangener Erdbeben. Wer Antigua Guatemala zu Fuß erkundet, findet auf kurzen Wegen Plätze, Museen und Bauwerke, die von der religiösen und politischen Geschichte der Stadt erzählen. Neywo bietet dafür einen kostenlosen Audioguide für Antigua Guatemala mit 15 erzählten Orten in 11 Sprachen.

Antigua Guatemala Sehenswürdigkeiten: Was du sehen solltest

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen im historischen Stadtkern und lassen sich gut in zwei Rundgängen verbinden: Ein Weg führt durch das koloniale Zentrum, der andere zu den eindrucksvollen Ruinen ehemaliger Klöster.

Ayuntamiento und Zentralpark

Das historische Rathaus, das Ayuntamiento von Antigua Guatemala, liegt dem Zentralpark gegenüber und direkt neben dem Dom. Heute beherbergt es die Gemeindebüros. Besonders auffällig ist die Fassade mit ihrem doppelten Arkadengang aus massiven toskanischen Steinsäulen. Die Gestaltung wird Luis Diez de Navarro und Juan de Dios Aristondo zugeschrieben; auch Diego de Porres, der Stadtbaumeister Antiguas, war an seiner Entstehung beteiligt.

Museum des Alten Buches

Im Museo del Libro Antiguo, dem Museum des Alten Buches, geht es um die Entwicklung des Druckwesens in Guatemala. Die Ausstellungen zeigen verschiedene Drucktechniken, die im Land verwendet wurden. Das kleine Museum ist ein passender Ort, um die schriftliche und kulturelle Geschichte der Kolonialstadt kennenzulernen.

Palast der Kapitänsgenerale und MUNAG

Am Zentralplatz steht der Palast der Kapitänsgenerale, ein koloniales Gebäude, das einst als Wohnsitz und Büro der Kapitänsgenerale diente. Heute befinden sich dort Regierungsbüros und das Nationalmuseum für guatemaltekische Kunst, bekannt als MUNAG.

Das MUNAG bewahrt und vermittelt das künstlerische Erbe Guatemalas. Die Sammlung umfasst Werke aus verschiedenen historischen Perioden des Landes, die durch moderne Technik und audiovisuelle Ressourcen ergänzt werden.

Antigua Guatemala Dom

Der Antigua Guatemala Dom, auch Kathedrale St. Josef genannt, erinnert an die religiöse Bedeutung der Stadt und an ihre bewegte Baugeschichte. Die Arbeiten begannen 1545 mit Trümmern der zerstörten Siedlung Almolonga. Erdbeben erschwerten die Fertigstellung; der erste Tempel wurde am 7. April 1669 abgerissen, bevor 1680 ein zweites Heiligtum eingeweiht wurde.

Heute sind vor allem die erhaltenen Mauern der ursprünglichen Kathedrale zu sehen. Ihre Ruinen fügen sich in die Straßen Antiguas ein und machen sichtbar, wie stark die Geschichte der Stadt von wiederholten Erdbeben geprägt wurde.

Kirche des Heiligen Petrus des Apostels

Die Kirche des Heiligen Petrus des Apostels ist eine barocke Kirche, deren Bau 1654 begann. Bis 1680 diente sie als provisorische Kathedrale von Antigua Guatemala. Danach ging dieser Titel an die Pfarrei San José über. Ihre barocke Gestaltung macht sie zu einem wichtigen Halt im historischen Zentrum.

San-Francisco-Kirche

Die Geschichte der San-Francisco-Kirche reicht bis zu einem ersten Heiligtum aus der Mitte des 16. Jahrhunderts zurück. Das heutige Gebäude entstand 1702 unter der Leitung von Diego de Porres. Erdbeben beschädigten die Kirche 1717, 1751 und 1773; später kamen weitere Schäden durch die Erschütterungen von 1874 und 1917 hinzu.

Nach langer Zeit des Verfalls wurde der Komplex in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Die Franziskaner erhielten das Grundstück 1967 zurück. Die heutige Struktur bewahrt die Handschrift ihres Baumeisters Diego de Porres und gehört weiterhin zu den meistbesuchten Heiligtümern der Stadt.

Escuela de Cristo

Die Escuela de Cristo fällt durch ihre schlichte Renaissance-Fassade aus unverputztem Stein auf. Während viele Kirchen Antiguas reich verzierte Fassaden zeigen, wirkt dieses Gebäude klar und symmetrisch; nur die Glockentürme sind weiß gestrichen.

Die Gemeinde geht auf das Jahr 1664 zurück. Nach Schäden durch das San-Miguel-Erdbeben von 1717 wurde die Kirche bis 1730 unter Diego de Porres wiederaufgebaut. Nach dem Santa-Marta-Erdbeben von 1773 zog sie in die Räumlichkeiten der Pfarrei Nuestra Señora de los Remedios um. Heute ist die Kirche gut erhalten und empfängt Besucher.

Ermita de Santa Isabel de Hungría

Im historischen Santa-Isabel-Viertel liegt die Ruine der Ermita de Santa Isabel de Hungría. Die kleine barocke Kapelle war der Heiligen Elisabeth von Ungarn gewidmet. Das Viertel war einst für seine Seifenwerkstätten bekannt und trug deshalb den Beinamen Barrio de los jaboneros.

Das genaue Baujahr der Ermita ist nicht überliefert. Kunsthistoriker vermuten jedoch, dass sie im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Die erhaltenen Fassadenreste und dekorativen Details lassen noch etwas von ihrer einstigen barocken Gestaltung erkennen.

Ruinen und ehemalige Klöster in Antigua Guatemala

Convento de la Concepción

Am Ufer des Pensativo-Flusses liegen die Ruinen des Convento de la Concepción. Das Kloster aus der Kolonialzeit war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts das Zuhause von Sor Juana de Maldonado, einer Dichterin und Stadtplanerin, die zu den meistdiskutierten Persönlichkeiten von Santiago de los Caballeros gehörte.

Die ruhige Lage und die erhaltenen Mauern machen den Ort besonders eindrucksvoll. Zwischen den Steinen wird die Geschichte einer Frau sichtbar, die sich den gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit entgegenstellte.

La-Merced-Kirche

Die La-Merced-Kirche gilt als das am besten erhaltene barocke Gebäude Antiguas. Der Bau begann 1749 unter der Leitung des Architekten Juan de Dios Estrada; 1767 wurde die Kirche geweiht. Sie war die Hauptkirche des Mercedarierordens, einer religiösen Gemeinschaft, die 1218 von Petrus Nolascus im Königreich Aragón gegründet wurde.

Kirche und Kloster der Kapuziner

Die Kirche und das Kloster der Kapuziner aus dem 18. Jahrhundert gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Antiguas und gelten als eines der besten Beispiele dieser Art in Guatemala. Die Anlage wurde 1736 geweiht und bei den Erdbeben von 1751 sowie 1773 beschädigt.

Nach dem Erdbeben von 1773 ordnete der damalige Kapitänsgeneral die Aufgabe des Klosters an. Die Nonnen verließen die Anlage. Heute vermitteln die verbliebenen Wände und Bögen noch einen Eindruck vom ursprünglichen Grundriss und vom zurückgezogenen Leben der Gemeinschaft.

Santo-Domingo-Kloster

Das ehemalige Santo-Domingo-Kloster war ein großes Dominikanerkloster und ein Zentrum des religiösen Lebens und Lernens. Der Dominikanerorden kam 1538 nach Guatemala; über die Jahrhunderte wuchs die Anlage, bis das Santa-Marta-Erdbeben von 1773 sie in Ruinen verwandelte.

Vor der Zerstörung besaß das Kloster zwei Türme mit jeweils fünf Glocken. Insgesamt zehn Glocken erklangen über dem Tal. Legenden erzählen außerdem von Schätzen und sakralen Gegenständen, die unter den einstürzenden Mauern verloren gegangen sein sollen.

Ruinen der Candelaria-Pfarrei

Die Candelaria-Pfarrei entstand 1548 zunächst als Einsiedelei für die indigene Gemeinschaft nordöstlich von Santiago de los Caballeros. Später wurde sie zur vierten Pfarrei Antiguas. Mehr als zwei Jahrhunderte lang diente sie der Gemeinde, bis das Santa-Marta-Erdbeben von 1773 die Kirche zerstörte.

Die religiösen Bilder und Gemälde, die das Beben überstanden, wurden in die neue Candelaria-Pfarrei im heutigen Guatemala City gebracht. Vor Ort sind die verbliebenen Mauern und Fundamente zu sehen – die Spuren eines einstigen spirituellen Zentrums.

Was tun in Antigua Guatemala?

Ein Antigua Guatemala Stadtrundgang verbindet koloniale Plätze, Kirchen und Ruinen auf engem Raum. Besonders lohnend ist es, die Gebäude nicht nur nach ihrer Schönheit zu betrachten, sondern auch auf die unterschiedlichen Spuren der Erdbeben zu achten: Manche Kirchen sind vollständig erhalten, andere bestehen nur noch aus Mauern und Bögen.

Antigua Guatemala gehört zum Departamento Sacatepéquez, einem der 22 Departamentos der Republik Guatemala. Der Name stammt aus dem Pipil-Maya-Wort für „grüner Berg“. Wer seine Reise durch das Land fortsetzt, kann auch Quetzaltenango, Chichicastenango oder Panajachel besuchen.

Antigua Guatemala mit dem kostenlosen Neywo-Audioguide erkunden

Mit Neywo kannst du Antigua Guatemala in deinem eigenen Tempo entdecken. Es gibt zwei Spaziergänge mit insgesamt 15 erzählten Orten:

  • Koloniales Zentrum und Erdbeben: 2,54 km, 84 Minuten und 9 Stationen
  • Ruinen der Klöster von Santiago de los Caballeros: 2,63 km, 63 Minuten und 5 Stationen

Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du gehst allein, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan, und bestimmst selbst dein Tempo. So wird aus dem Spaziergang durch Antigua Guatemala ein Audioguide-Erlebnis, das die Ruinen, Kirchen und Museen direkt vor Ort verständlich macht.

Orte mit Audioguide in Antigua Guatemala

8 Orte in Antigua Guatemala mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Antigua Guatemala

2 Touren in Antigua Guatemala, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Erdbeben und Heilige: Antiguas koloniales Zentrum

    Antigua war bis zu den Erdbeben von 1773, die die Stadt zerstörten, die Hauptstadt Spanisch-Zentralamerikas. Beginne im Parque Central zwischen dem alten Rathaus, der Kathedrale und dem Palacio de los Capitanes Generales und folge dann den barocken Kirchen nach Süden bis zum Grab des Santo Hermano Pedro und zu einem ruhigen Viertel der Seifenmacher.

    2,5 km · 84 Min. · 9 Stopps

    Ayuntamiento von Antigua Guatemala · Museum des alten Buches · MUNAG – Nationalmuseum für guatemaltekische Kunst · Nationalmuseum für guatemaltekische Kunst · Kathedrale San José · Kirche des heiligen Petrus, des Apostels …

    Tour öffnen: Erdbeben und Heilige: Antiguas koloniales Zentrum
  • Zu Fuß

    Die Ruinenklöster von Santiago de los Caballeros

    In den nördlichen Straßen Antiguas liegen die eindrucksvollsten Ruinen der kolonialen Hauptstadt. Gehe vom am Fluss gelegenen Kloster La Concepción, in dem die Dichterin Sor Juana de Maldonado ihr Gelübde ablegte, an der barocken Kirche La Merced und dem Kapuzinerkloster vorbei zu den Ruinen von Santo Domingo und den Überresten von Candelaria.

    2,6 km · 63 Min. · 5 Stopps

    Convento de la Concepción · La Merced · Kapuzinerkonvent Antigua · Kloster Santo Domingo · Pfarrei Candelaria

    Tour öffnen: Die Ruinenklöster von Santiago de los Caballeros

Antigua Guatemala mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Antigua Guatemala einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

Rundgang in Antigua Guatemala starten
App StoreDemnächst
Google PlayDemnächst