Israel: Sehenswürdigkeiten und Audioguides
6 Städte in Israel, verteilt auf 1 Region.
Israel Sehenswürdigkeiten: Städte, Landschaften und Geschichte entdecken
Israel Sehenswürdigkeiten reichen von der Mittelmeerküste über Jerusalem und das Tote Meer bis zu den Wüsten im Süden. Das Land ist eine außergewöhnlich verdichtete Landschaft aus Küste, Gebirge, Jordangraben und Wüste – und zugleich ein Ort, dessen Geschichte, Religion und Gegenwart eng miteinander verbunden sind. Mit einem kostenlosen Neywo-Audioguide für 6 Städte, 356 erzählten Orten und 23 Spaziergängen kannst du viele dieser Orte selbstständig erkunden.
Was tun in Israel? Die wichtigsten Orte und Regionen
Israel liegt an einem geologisch und geografisch besonderen Übergang. Im Westen erstreckt sich die Mittelmeerküste, an der unter anderem Tel Aviv und Haifa liegen. Im Osten folgt der Jordangraben mit dem Gebiet rund um das Tote Meer, dem tiefsten Punkt der Erde. Im Süden reichen der Negev und die Arava bis zum Roten Meer.
Diese Landschaften bringen sehr unterschiedliche Klimazonen zusammen. Die Küste hat lange, heiße Sommer und kühlere, regnerische Winter. Rund um Beerscheba und im nördlichen Negev ist das Klima semiarid, während der südliche Negev und die Arava von trockenen Wüsten geprägt sind. In höheren Lagen können die Winter kalt und windig sein; rund um Jerusalem fällt normalerweise mindestens einmal im Jahr Schnee.
Jerusalem: Geschichte, Religion und Museen
Jerusalem ist Regierungssitz und erklärte Hauptstadt Israels. Die Stadt steht im Zentrum vieler religiöser, historischer und politischer Erzählungen und eignet sich deshalb besonders, um die verschiedenen Schichten des Landes kennenzulernen.
Zu den wichtigen kulturellen Orten gehört das Israel-Museum. Es bewahrt die Schriftrollen vom Toten Meer sowie Sammlungen jüdischer Kultgegenstände und europäischer Kunst. Auch die Architektur Jerusalems spiegelt die unterschiedlichen Hintergründe jüdischer Einwanderer wider.
Die Stadt ist zugleich ein Schlüssel zum Verständnis der modernen Geschichte Israels. Nach dem Sechstagekrieg von 1967 annektierte Israel Ostjerusalem. Der Status der Stadt und der ungelöste israelisch-palästinensische Konflikt prägen ihre politische Bedeutung bis heute. Mehr über die Sehenswürdigkeiten der Stadt erfährst du im Jerusalem-Reiseführer.
Tel Aviv: Küste und wirtschaftliches Zentrum
Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt liegt an der Mittelmeerküste und gehört damit zu den Orten, an denen sich das maritime Klima Israels besonders deutlich zeigt: lange, heiße Sommer treffen auf kühlere und regnerische Winter.
Tel Aviv steht außerdem für das moderne Israel. Das Land ist besonders für seine Arbeit in den Bereichen Software, Kommunikation und Lebenswissenschaften bekannt. Auch Forschung und Entwicklung spielen eine große Rolle. Wer die urbane Gegenwart Israels kennenlernen möchte, findet in Tel Aviv einen wichtigen Ausgangspunkt.
Haifa: Mittelmeerküste und kulturelle Vielfalt
Haifa liegt an der Mittelmeerküste und gehört zu den bedeutenden Städten im Norden. Wie Tel Aviv erlebt die Stadt heiße Sommer und kühlere, feuchtere Winter. Ihre Lage macht sie zu einem guten Beispiel für Israels Verbindung von Küstenlandschaft und urbanem Leben.
Die kulturelle Vielfalt des Landes zeigt sich auch in seinen Städten. Jüdische Gemeinschaften aus verschiedenen Teilen der Diaspora brachten eigene religiöse Traditionen und kulturelle Erinnerungen mit. Arabische Einflüsse gehören ebenfalls zum kulturellen Leben Israels. Diese Mischung spiegelt sich in Musik, Literatur und Architektur wider. Einen Überblick über die Orte der Stadt bietet der Haifa-Reiseführer.
Acre: eine Stadt im Norden Israels
Acre liegt im Norden des Landes und gehört zu den Städten, die du auf einer Reise durch den nördlichen Teil Israels einbeziehen kannst. Zu den erzählten Orten in Acre gehören unter anderem die St.-Johannes-Baptisten-Kirche, die Kathedrale des Heiligen Kreuzes und die St.-Georgs-Kirche.
Acre ist Teil der kulturell und landschaftlich vielseitigen Region im Norden. Weitere Ziele in diesem Gebiet findest du auf der Seite zum Northern District und im Acre-Reiseführer.
Nazareth: religiöse Traditionen und Stadtgeschichte
Nazareth gehört ebenfalls zum Norden Israels. Zu den Orten, die du dort mit Neywo entdecken kannst, zählen die Weiße Moschee, das Franziskanerkloster, das Kloster Saint Claire und die griechisch-orthodoxe Verkündigungskirche.
Die Stadt zeigt, wie eng unterschiedliche religiöse und kulturelle Traditionen in Israel nebeneinander bestehen. Sie lässt sich gut mit weiteren Zielen im Norden verbinden, etwa mit Nazareth als eigenständigem Audioguide-Ziel und den benachbarten Orten der Region.
Migdal: ein kleineres Ziel im Norden
Auch Migdal ist im Neywo-Audioguide vertreten. Dort wird ein Ort erzählt: die orthodoxe Kirche in Migdal Haemek. Damit ist Migdal ein kleineres Ziel als die großen Städte Jerusalem, Tel Aviv oder Haifa, kann aber als Teil einer Reise durch den Norden Israels interessant sein. Der passende Stadteintrag ist Migdal.
Geschichte und Kultur Israels verstehen
Die Geschichte des modernen Israel ist mit mehreren Namen und politischen Epochen verbunden, darunter Land Israel, Palästina und Heiliges Land. Die Region war unter anderem Heimat kanaanäischer Stadtstaaten, der Königreiche Israel und Juda sowie des hasmonäischen Judäa. Ihre Lage an kontinentalen Kreuzwegen brachte viele verschiedene Herrschaften hervor.
Nach dem Ersten Weltkrieg errichtete Großbritannien das Mandatsgebiet Palästina. Die zionistische Bewegung strebte eine jüdische Heimstätte in Palästina an; gleichzeitig verschärften jüdische Einwanderung und britische Herrschaft die Spannungen zwischen Arabern und Juden. Die Vereinten Nationen schlugen später getrennte arabische und jüdische Staaten vor. Israel erklärte am 14. Mai 1948 seine Unabhängigkeit. Der folgende Krieg führte zu Flucht und Vertreibung der meisten palästinensischen Araber; ein unabhängiger palästinensischer arabischer Staat entstand nicht.
Auch die Sprache ist ein wichtiger Teil der israelischen Kulturgeschichte. Hebräisch wurde als täglich gesprochene und einigende Nationalsprache wiederbelebt und ist die Amtssprache sowie die wichtigste Sprache des Staates. Jüdische Gemeinschaften aus der Diaspora brachten unterschiedliche Traditionen mit, während arabische Einflüsse ebenfalls das kulturelle Leben prägen. Musik reicht von mizrachischen und sephardischen Stilen bis zu Jazz und Poprock; die hebräische Literatur entwickelte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts parallel zur Wiederbelebung der Sprache.
Das politische Leben wird von der Knesset und einer Regierung unter Führung des Ministerpräsidenten bestimmt. Ein Präsident übernimmt überwiegend zeremonielle Aufgaben. Gleichzeitig bleibt der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zentral für das Verständnis des Landes. Nach 1967 besetzte Israel das Westjordanland und Gaza und annektierte Ostjerusalem sowie die syrischen Golanhöhen. Friedensverträge mit Ägypten und Jordanien sowie die Oslo-Abkommen veränderten die politische Situation, beendeten den Konflikt jedoch nicht. Israels Vorgehen in den palästinensischen Gebieten ist international umstritten; Israel und seine Verbündeten bestreiten den Vorwurf, in Gaza einen Völkermord zu begehen.
Israel mit Neywo entdecken
Neywo bietet kostenlose Audioguides für 6 Städte in Israel. Insgesamt erwarten dich 356 erzählte Orte und 23 Spaziergänge. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar.
Die App spielt die Geschichte jedes Ortes ab, sobald du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. So kannst du die wichtigsten Städte Israels selbstständig erkunden und unterwegs mehr über ihre Gebäude, Museen, religiösen Orte, Landschaften und Geschichte erfahren.
Audioguides in Israel
Für jede Stadt in dieser Liste wartet in der App ein Rundgang zum Selbstlaufen. Öffne Neywo, wo immer du in Israel bist, und die Route entsteht um dich herum.