Akkon (Israel): Top-Sehenswürdigkeiten & Audioguide
Akkon Sehenswürdigkeiten: Die Altstadt zu Fuß erkunden
Akkon, auch Akko genannt, ist eine historische Hafenstadt im Nordbezirk von Israel. In der kompakten Altstadt liegen Kreuzfahrerhallen, osmanische Moscheen, Kirchen, Synagogen, Museen und Befestigungsanlagen dicht beieinander. Ein kostenloser Neywo-Audioguide für Akkon erzählt an 20 Orten die Geschichte der Stadt.
Warum Akkon besuchen?
Akkon ist besonders interessant, weil sich hier mehrere Epochen unmittelbar überlagern. Unter der osmanischen Zitadelle liegen die gewölbten Säle des Hospitaliterordens, während in den Straßen darüber religiöse Gebäude aus verschiedenen Traditionen und Museen vom späteren Leben der Stadt erzählen.
Die Altstadt lässt sich auf kurzen Wegen erkunden. Wenn du dich fragst, was tun in Akkon, findest du deshalb nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern ein historisches Stadtgefüge, in dem Festungen, Gotteshäuser und der Hafen eng miteinander verbunden sind.
Akkon Sehenswürdigkeiten: Was du in der Altstadt sehen kannst
Museum Treasures in the Walls
Das ethnografische Museum Treasures in the Walls ist direkt in die dicken Befestigungsmauern der Altstadt eingebaut. Die Sammlung zeigt Handwerk und Alltagsleben in Akkon und Galiläa vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1970er-Jahre.
Zu sehen sind unter anderem Möbel lokaler Tischler, traditionelle Kleidung, Kochtöpfe, Geschirr, Werkzeuge und Kunsthandwerk. Die Räume selbst gehören zum Erlebnis: Beim Rundgang bewegst du dich durch die historische Stadtmauer.
Hall of the Crusader Knights und die Kirche St. Johannes der Täufer
Unter der Zitadelle liegen die großen, gewölbten Säle der Kreuzritter. Sie waren das Hauptquartier der Hospitaliter, eines militärischen Ordens, der kranke Pilger unterstützte und das Heilige Land schützte. Über dem Kreuzritterkomplex entstand später die osmanische Festung, die in britischer Zeit als Gefängnis genutzt wurde.
Zum selben historischen Bereich gehörte die Kirche St. Johannes der Täufer, das geistliche Zentrum der Hospitaliter in Akkon. Ihre ursprünglichen Strukturen liegen heute unter der Zitadelle. In der Nähe befindet sich außerdem das Okashi-Kunstmuseum in einem osmanischen Gebäude mit charakteristischen Kreuzrippengewölben.
Kathedrale des Heiligen Kreuzes und Jezzar-Pascha-Moschee
An dieser Stelle stand einst die Kathedrale des Heiligen Kreuzes, die Hauptkathedrale des lateinischen Patriarchats im Königreich Jerusalem. Sie blieb bis zum Ende der Kreuzfahrerherrschaft im Jahr 1291 bestehen.
1781 ließ der osmanische Gouverneur Ahmad Pascha al-Jazzar über den Überresten eine Moschee errichten. Heute steht dort die Jezzar-Pascha-Moschee, auch Weiße Moschee von Akkon genannt. Ihr Hof öffnet sich innerhalb der alten Stadtmauern zum Mittelmeer.
Hammam al-Pasha
Am nördlichen Rand der Altstadt liegt das gut erhaltene Hammam al-Pasha. Ahmad Pascha al-Jazzar ließ das türkische Bad Ende des 18. Jahrhunderts erbauen; zunächst wurde es einfach „Neues Hammam“ genannt.
Heute ist das Gebäude ein Museum. Gewölbte Räume, Marmor und die verschiedenen Bereiche vermitteln einen Eindruck von der Bedeutung öffentlicher Bäder im osmanischen Akkon.
El-Shazliya-Moschee
Die El-Shazliya-Moschee befindet sich im Südwesten der Zitadelle, westlich des historischen Hammam al-Pasha. Während der Kreuzfahrerzeit stand an dieser Stelle einer der Türme des Hospitaller-Viertels.
Die spätere Moschee verwandelte den militärisch geprägten Ort in einen Raum des Gottesdienstes. Besonders anschaulich ist ihre Lage an den alten Zitadellenmauern: Hier liegen Festung und religiöse Nutzung direkt übereinander.
El-Majdila-Moschee
Ali Agha, der Stellvertreter des Gouverneurs Suleiman Pascha, ließ die El-Majdila-Moschee zwischen 1809 und 1810 neben seiner Residenz errichten. Ihr Name geht auf die Bewohner des Viertels zurück, die ursprünglich aus einem Dorf namens Majdal kamen.
Der Gebetsraum ist von zwei weiteren Räumen und einem trapezförmigen Hof umgeben. Eine Arkade mit drei Kuppeln bildet den Übergang zum Hof.
El-Zituna-Moschee
Mitten in der Altstadt liegt die El-Zituna-Moschee an einem ruhigen Platz. Ihr Name leitet sich vom arabischen Wort für Olive ab. Einer lokalen Überlieferung zufolge standen früher Olivenbäume in ihrem Hof.
Heute rahmen vier Palmen den Eingang. Die Moschee ist weiterhin ein aktiver Ort des Gottesdienstes und fügt sich unmittelbar in die engen Straßen der Altstadt ein.
Kirche St. Johannes der Täufer an der Stadtmauer
Diese Kirche St. Johannes der Täufer ist nicht mit der früheren Hauptkirche der Hospitaliter zu verwechseln. Sie steht direkt an der alten Stadtmauer am Mittelmeer und dient als Pfarrkirche der lateinisch-katholischen Gemeinde von Akkon.
Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1737. Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes errichteten es auf den Fundamenten einer älteren, dem heiligen Andreas geweihten Kirche. 1947 wurde es renoviert.
Maronitische Kirche
In den Gassen der Altstadt liegt die maronitische Kirche, das geistliche Zentrum der maronitischen Gemeinschaft in Akkon. Der ruhige Gebetsort zeigt, wie unterschiedliche christliche Traditionen in der historischen Stadt nebeneinander bestehen.
Griechisch-orthodoxe Kathedrale St. Georg
Die griechisch-orthodoxe Kathedrale St. Georg befindet sich in der südwestlichen Ecke der Altstadt. Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde auf den Ruinen einer früheren byzantinischen Kirche errichtet.
Die Kathedrale ist Sitz des Bischofs von Galiläa der griechisch-orthodoxen Kirche von Jerusalem. Ein angeschlossenes Kloster dient als Wohnort des Klerus. Im Inneren fallen die geschnitzten Holzverkleidungen auf. Ein Marmordenkmal erinnert an zwei britische Marineoffiziere, die in den Kämpfen von Akkon 1799 und 1840 starben.
Al-Muallaq-Moschee und Ramchal-Synagoge
Die Al-Muallaq-Moschee liegt im Südosten der Altstadt. Ihr Name bedeutet „Hängende Moschee“ und verweist auf ihre erhöhte Lage. Sie wird auch Moschee von Daher al-Umar genannt, der sie während seiner Herrschaft im 18. Jahrhundert errichten ließ.
Der Komplex besteht aus zwei benachbarten Gebäuden. Im älteren Teil befand sich bis 1758 die Ramchal-Synagoge. Hebräische Inschriften und der frühere Platz der Heiligen Lade sind dort noch erhalten. Über dem Eingang erhebt sich heute ein Minarett; der ursprüngliche Turm wurde 1950 wegen Instabilität abgetragen, sein Sockel blieb erhalten.
El-Bahr-Moschee am alten Hafen
Neben dem alten Hafen steht die El-Bahr-Moschee, auch Hafenmoschee oder Sinan-Pascha-Moschee genannt. Sie gilt als ältestes muslimisches Gotteshaus der Stadt. Sinan Pascha ließ sie 1515 errichten; 1816 wurde sie auf Befehl von Sulayman Pascha al-Adil vollständig wiederaufgebaut.
Das heutige Gebäude bewahrt seinen osmanischen Charakter. Im Gebetsraum befindet sich eine große Kuppel, über dem Eingang eine weitere Kuppel mit drei Bögen. Das Minarett ist über eine in die Struktur integrierte Treppe erreichbar.
Or-Tora-Synagoge
In der Kaplan Street liegt die Or-Tora-Synagoge, auch tunesische Synagoge, Djerba-Synagoge oder Jariva genannt. Sie wurde 1955 von jüdischen Einwanderern aus Tunesien erbaut und orientiert sich an der El-Ghriba-Synagoge auf Djerba.
Das Besondere ist die Gestaltung mit Natursteinmosaiken. Wände, Decke, Kuppel und Außenfassaden sind mit Millionen handgesetzter Steine bedeckt. Die Steine stammen aus verschiedenen Teilen Israels und wurden im Kibbuz Eilon in Galiläa vorbereitet. Die Kuppel besitzt außerdem 140 Buntglasfenster.
Schrein von Bahá’u’lláh
Nördlich von Akkon liegt im Garten von Bahjí der Schrein von Bahá’u’lláh, einer der heiligsten Orte des Bahá’í-Glaubens. Für Bahá’ís gilt er als heiligster Ort der Erde und als Qiblih, also als Gebetsrichtung.
Bahá’u’lláh, der Begründer des Bahá’í-Glaubens, verbrachte seine letzten Lebensjahre in der Villa von Bahjí und starb dort am 29. Mai 1892. Der Schrein befindet sich zusammen mit der Villa in einem kreisförmigen, in vier Bereiche gegliederten Garten. Im Inneren fällt das natürliche Licht auf die Teppichwege; die Grabkammer liegt im nordwestlichen Teil.
Akkon mit einem Audioguide zu Fuß erkunden
Für deinen Akkon Stadtrundgang bietet Neywo zwei kostenlose Spaziergänge mit insgesamt 16 erzählten Stationen:
- Ein Rundgang verbindet auf 1,03 Kilometern und 55 Minuten das Museum Treasures in the Walls, die Hall of the Crusader Knights, die Kirche St. Johannes der Täufer, die Kathedrale des Heiligen Kreuzes, das Hammam al-Pasha und mehrere Moscheen.
- Der zweite Spaziergang führt über 1,59 Kilometer und dauert 66 Minuten. Zu den Stationen gehören die Kirche St. Johannes der Täufer an der Stadtmauer, die maronitische und griechisch-orthodoxe Kirche, die Al-Muallaq-Moschee, die El-Bahr-Moschee, die Terra-Sancta-Kirche und die Or-Tora-Synagoge.
Lade den kostenlosen Akkon Audioguide herunter
Mit Neywo kannst du Akkon in deinem eigenen Tempo erkunden. Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst – ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Für Akkon gibt es zwei Spaziergänge mit 1,03 beziehungsweise 1,59 Kilometern Länge, einer Dauer von 55 beziehungsweise 66 Minuten und jeweils acht erzählten Stationen. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar.
So wird dein Akkon Stadtrundgang zu einer individuellen Tour durch Kreuzritterhallen, osmanische Moscheen, Kirchen und den alten Hafen.
Orte mit Audioguide in Akkon
8 Orte in Akkon mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Akkon
2 Touren in Akkon, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Ritter, Paschas und die Zitadelle: Kreuzfahrer- und osmanisches Akkon
Akkon war die letzte große Hauptstadt der Kreuzfahrer, und seine Säle der Johanniter liegen noch immer unter der osmanischen Zitadelle. Du gehst von einem Museum in den Seemauern durch die Säle der Ritter, dann vorbei an der Weißen Moschee, einem türkischen Badehaus und drei kleinen Moscheen in den Vierteln – allesamt in der dicht bebauten osmanischen Altstadt, die auf den Ruinen der Kreuzfahrerstadt entstand.
Museum der Schätze in den Mauern · Ritterhallen (Akkon) · Johanniterkirche St. Johannis (Akkon) · Kathedrale vom Heiligen Kreuz · Hammam al-Pascha · El-Schazliya-Moschee …
Tour öffnen: Ritter, Paschas und die Zitadelle: Kreuzfahrer- und osmanisches Akkon - Zu Fuß
Gassen des Glaubens im alten Akkon: Kirchen, Hafenmoscheen und eine Mosaiksynagoge
Christen, Muslime und Juden beten seit Jahrhunderten Seite an Seite in dieser ummauerten Hafenstadt. Folge der Uferpromenade von den Franziskaner- und Maronitenkirchen zur Hängenden Moschee und zur alten Hafenmoschee, quere den Markt zur franziskanischen Terra-Sancta-Kirche und beende den Rundgang an einer Synagoge, deren Wände vollständig mit Steinmosaiken bedeckt sind.
Franziskanerkirche St. Johannis (Akkon) · Maronitische Kirche · Metropolitankirche St. Georg (Akkon) · Metropolitankirche St. Georg (Akkon) · Ramhal-Synagoge · El-Bachar-Moschee …
Tour öffnen: Gassen des Glaubens im alten Akkon: Kirchen, Hafenmoscheen und eine Mosaiksynagoge
Akkon mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Akkon einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







