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Was tun in Kėdainiai (Litauen)? Kostenloser Audioguide

Kėdainiai Sehenswürdigkeiten: Was du in der litauischen Stadt sehen kannst

Kėdainiai gehört zu den ältesten Städten Litauens und ist für seine historische Altstadt, Kirchen und Synagogen sehenswert. Die Stadt am Nevėžis verbindet katholische, orthodoxe, lutherische, reformierte und jüdische Geschichte auf engem Raum. Mit dem kostenlosen Neywo-Audioguide für Kėdainiai kannst du 10 Orte entdecken – in 11 Sprachen und in deinem eigenen Tempo.

Kėdainiai liegt im Kaunas County und bietet sich besonders an, wenn du Litauen abseits der großen Städte kennenlernen möchtest. Der historische Stadtkern lässt sich gut zu Fuß erkunden.

Kėdainiai Sehenswürdigkeiten und historische Orte

Minarett von Kėdainiai

Im zentralen Park steht ein ungewöhnliches Wahrzeichen: das Minarett von Kėdainiai. Der 25 Meter hohe Turm wurde 1880 von dem russischen General Eduard Totleben errichtet, dem das Gut Kėdainiai gehörte. Er sollte an den Russisch-Türkischen Krieg erinnern.

Das freistehende Minarett ist das einzige seiner Art in Litauen; insgesamt gibt es im Land nur zwei Minarette. Seine osmanischen Architekturmerkmale sind gut erkennbar: Die Spitze trägt eine islamische Mondsichel, und ein einzelner Balkon liegt im oberen Bereich. Er ist über eine Treppe im Inneren erreichbar. Über die Beweggründe für den Bau gibt es unterschiedliche Geschichten – sicher ist nur, dass das Denkmal bis heute ein auffälliger und rätselhafter Bestandteil des Parks ist.

St.-Georgs-Kirche

Die katholische St.-Georgs-Kirche gilt als ältestes Gebäude der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Ihre Lage macht sie besonders eindrucksvoll: Sie befindet sich auf einer Terrasse oberhalb des Nevėžis-Tals, am linken Flussufer und nahe der Mündung eines kleinen Bachs.

Vom gegenüberliegenden Talhang zeigt sich die gotische Kirche besonders markant. Nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch seine Einbettung in die Landschaft gehört zu den bemerkenswerten Aspekten dieses Ortes.

St.-Josephs-Kirche

Im Zentrum von Kėdainiai steht die St.-Josephs-Kirche am rechten Ufer des Nevėžis. Das Gotteshaus gehört zu den städtischen Kulturdenkmälern und ergänzt das vielfältige religiöse Erbe der Stadt.

Evangelisch-lutherische Kirche

Die heutige evangelisch-lutherische Kirche stammt aus dem Jahr 1679. Sie ist Teil eines größeren architektonischen Ensembles, zu dem auch die Kapellenmausoleen von Totleben und Merkurijus Liaunė auf dem Kirchhof gehören.

Gemeinsam sind die Gebäude im litauischen Kulturerberegister unter der Nummer 1389 eingetragen. Der Ort zeigt, wie eng in Kėdainiai religiöse Architektur und die Geschichte bedeutender Personen miteinander verbunden sind.

Kirche der Heiligen Verklärung

An der Kreuzung der J.-Basanavičiaus-Straße und der Gedimino-Straße steht die russisch-orthodoxe Kirche der Heiligen Verklärung. Die Geschichte des orthodoxen Gottesdienstes in Kėdainiai reicht bis 1643 zurück, als hier eine erste Holzkirche errichtet wurde.

Ab 1652 gehörte sie zu einem Kloster der Heiligen Verklärung. Das Kloster wurde 1771 durch einen Brand zerstört und später nicht wieder aufgebaut. Als die damalige Kirche zu klein geworden war, entstand 1895 das heutige Gebäude. Nach ihrer Aufgabe während des Ersten Weltkriegs wurde die Gemeinde 1918 wieder von neuen Geistlichen betreut. 1947 registrierte die sowjetische Regierung die Kirche erneut als aktive Pfarrei.

Regionalmuseum Kėdainiai

Das Regionalmuseum Kėdainiai – auf Litauisch Kėdainių krašto muziejus – widmet sich der Geschichte der Stadt und ihrer Region. Es bietet eine Möglichkeit, die Eindrücke aus dem historischen Zentrum in einen größeren regionalen Zusammenhang einzuordnen.

Evangelisch-reformierte Kirche

In der Altstadt, am Zusammentreffen der Straßen Senosios und Didžiosios, befindet sich die evangelisch-reformierte Kirche. Das geschützte Gotteshaus liegt mitten im historischen Zentrum und gehört zu den Orten, an denen sich die religiöse Vielfalt von Kėdainiai besonders deutlich zeigt.

Neue Synagoge

Die Neue Synagoge wird auch Kleine Synagoge oder Wintersynagoge genannt. Sie ist eine von drei Synagogen der Stadt und steht im historischen Zentrum neben der Alten Synagoge, gegenüber dem ehemaligen jüdischen Markt.

Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert besitzt klassizistische Merkmale. Seine Lage verweist auf die Verbindung zur früheren jüdischen Gemeinde und zum Marktgeschehen. Während des Zweiten Weltkriegs endete die religiöse Nutzung. Seit einer umfassenden Renovierung im Jahr 2002 dient die Synagoge als Kulturhaus, Museum und Galerie. Eine Ausstellung erzählt die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Kėdainiai.

Alte Synagoge

Die Alte Synagoge, auch Große Synagoge oder Sommersynagoge genannt, ist ein seltenes barockes Backsteingebäude. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut und 1784 wiederaufgebaut.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Synagoge schwer beschädigt. Nach einer umfassenden Renovierung erhielt sie eine neue Funktion als Regionalmuseum. Heute ist sie ein säkulares Gebäude, doch ihre frühere Bedeutung als Synagoge bleibt zentral für die Geschichte des Ortes.

Synagoge in der Smilgos-Straße

Die Synagoge in der Smilgos-Straße ist ein ehemaliges jüdisches Bethaus und eine von drei erhaltenen Synagogen Kėdainiains. Das freistehende Gebäude wurde in den 1870er-Jahren errichtet und gehört zu den wenigen erhaltenen jüdischen Backstein-Bethäusern Litauens im klassizistischen Stil.

Zusammen mit der Alten und der Neuen Synagoge macht es die historische Bedeutung der jüdischen Gemeinde für das Stadtbild sichtbar.

Was tun in Kėdainiai?

Wenn du überlegst, was du in Kėdainiai tun kannst, führt kaum ein Weg an der Altstadt und ihren religiösen Bauwerken vorbei. Ein Rundgang verbindet Kirchen verschiedener Konfessionen mit dem Regionalmuseum und den drei erhaltenen Synagogen.

Besonders aufschlussreich ist der Kontrast zwischen den Gebäuden: Die St.-Georgs-Kirche liegt über dem Flusstal, die orthodoxe Kirche erzählt von einer bis ins 17. Jahrhundert zurückreichenden Tradition, und die Synagogen erinnern an die frühere jüdische Gemeinde der Stadt. So wird Kėdainiai nicht nur als historische Stadt, sondern als Treffpunkt verschiedener Glaubensgemeinschaften erfahrbar.

Kėdainiai zu Fuß erkunden mit Neywo

Neywo bietet in Kėdainiai einen kostenlosen Audioguide mit 10 erzählten Orten. Dazu gehört ein geführter Spaziergang über 1,99 Kilometer mit einer Dauer von 73 Minuten und 9 Stationen. Der Rundgang verbindet die evangelisch-lutherische Kirche, die Kirche der Heiligen Verklärung, die St.-Josephs-Kirche, das Regionalmuseum, die Synagoge in der Smilgos-Straße, die evangelisch-reformierte Kirche, die Neue Synagoge, die Alte Synagoge und die St.-Georgs-Kirche.

Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Lade Neywo herunter und entdecke Kėdainiai auf deinem Kėdainiai-Stadtrundgang – ganz einfach zu Fuß.

Orte mit Audioguide in Kėdainiai

8 Orte in Kėdainiai mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Kėdainiai

1 Tour in Kėdainiai, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Glaubensvielfalt an der Nevėžis: Kirchen und drei Synagogen in Kėdainiai

    Kėdainiai war einst ein seltener Treffpunkt von Katholiken, Lutheranern, reformierten Protestanten, Orthodoxen und Juden, und die Altstadt zeugt noch heute davon. Spaziere von einer lutherischen Kirche aus dem Jahr 1679 mit ihren Mausoleumskapellen vorbei an einer barocken Synagoge zu der gotischen Kirche, die das älteste Gebäude der Stadt ist.

    2 km · 73 Min. · 9 Stopps

    Evangelisch-Lutherische Kirche in Kėdainiai · Kirche der Heiligen Verklärung · St.-Josefs-Kirche · Regionalmuseum Kėdainiai · Synagoge Smilgos-Straße · Evangelisch-Reformierte Kirche in Kėdainiai …

    Tour öffnen: Glaubensvielfalt an der Nevėžis: Kirchen und drei Synagogen in Kėdainiai

Kėdainiai mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Kėdainiai einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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