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Levanger Sehenswürdigkeiten (Norwegen): Audioguide

Levanger Sehenswürdigkeiten: 13 Orte in und um die Stadt

Levanger in der Region Trøndelag verbindet historische Kirchen, mittelalterliche Ruinen, Museen und Erinnerungsorte mit einer abwechslungsreichen Landschaft. Zu den wichtigsten Levanger Sehenswürdigkeiten gehören die Alstadhaug-Kirche, das Falstad-Zentrum, die Munkeby-Abtei und das Fotomuseum. Für Levanger gibt es außerdem einen kostenlosen Neywo-Audioguide mit 13 erzählten Orten.

Levanger Sehenswürdigkeiten: Was du sehen kannst

Alstadhaug-Kirche

Die Alstadhaug-Kirche ist eine bemerkenswerte Steinkirche aus der Zeit um 1180. Sie entstand während des Übergangs von der Romanik zur Gotik und verbindet Merkmale beider Stile. Die dicken Mauern und kleinen Fenster unterstreichen ihren romanischen Charakter, während der spitz zulaufende Apsisbogen bereits auf die Gotik verweist.

Auffällig ist auch die sehr niedrige Tür zur Sakristei. Sie führt in einen besonders geschützten Bereich, der vermutlich zur Aufbewahrung von Kirchenbüchern und anderen wichtigen Dokumenten diente. Ein großes Wandgemälde am Apsisbogen gehört zu den wichtigsten Ausstattungsdetails der dem heiligen Petrus geweihten Kirche.

Ytterøy-Kirche

Auf der Insel Ytterøya steht nördlich des Dorfes Hokstad die weiße Ytterøy-Kirche, vor Ort Ytterøy kirke genannt. Der Holzbau wurde 1890 als Langkirche errichtet und ist neugotisch gestaltet. Die Pläne stammen vom Architekten Knut Guttormsen, der leitende Baumeister war O. Günther. Das Gebäude bietet etwa 350 Menschen Platz.

Levangerkirche

Im Zentrum von Levanger erhebt sich die Levangerkirche, auf Norwegisch Levanger kirke. Die Stadtkirche wurde 1902 eingeweiht und ist die Hauptkirche der Gemeinde. Ihr weiß verputzter Steinbau folgt dem Grundriss einer Langkirche. Die Gestaltung ist vom Jugendstil geprägt und gibt dem Gebäude seinen markanten Charakter.

Skånes skanse

Auf einer Landzunge am Trondheimsfjord außerhalb von Levanger erinnern Erdwerke und Bastionsfundamente an Skånes skanse. Die frühere Befestigung steht mit dem Hannibal-Krieg zwischen Dänemark und Schweden in Verbindung, der von 1643 bis 1645 dauerte. Das Hauptfort wurde wahrscheinlich in den 1670er-Jahren errichtet.

Besonders interessant ist die erhöhte Stellung Stjerneredutt, auch Stjerneskansen genannt. Ihr sternförmiger Grundriss und ihre Lage oberhalb des Hauptforts machen die Anlage als historische Verteidigungsstellung erkennbar. Karten aus der Zeit um 1683 und aus dem Jahr 1824 zeigen sowohl das Hauptfort als auch diese vorgeschobene Stellung.

Falstad-Zentrum

Das Falstad-Zentrum, norwegisch Falstadsenteret, ist eine Gedenkstätte in Ekne. Es beschäftigt sich mit der Geschichte der Inhaftierung während des Zweiten Weltkriegs sowie mit humanitärem Völkerrecht und Menschenrechten.

Zum Gelände gehören das ehemalige Falstad-Gefangenenlager und der wenige Minuten entfernte Falstad-Wald. Während der Besatzung diente der Wald als Hinrichtungsstätte. Heute ist er ein Kriegsfriedhof und eine geschützte Kulturstätte. Das Falstad-Museum befindet sich im Untergeschoss des früheren Hauptgebäudes des SS-Lagers. Die Entwicklung des heutigen Zentrums begann 2006, als es in dieses Gebäude einzog und das gesamte Lagergelände als Gedenklandschaft zu gestalten begann.

Ekne-Kirche

Im Dorf Ekne steht eine schlichte weiße Holzkirche, die seit 1893 der örtlichen Kirchengemeinde dient. Die Ekne-Kirche ist als Langkirche angelegt und bietet etwa 220 Menschen Platz. Ihr langgestreckter Holzbau verleiht ihr eine zurückhaltende, eigenständige Ausstrahlung.

Markabygda-Kirche

Die Markabygda-Kirche liegt im Dorf östlich des Movatnet. Die schlichte weiße Holzkirche wurde 1887 als Langkirche errichtet und ist seit dem 19. Jahrhundert ein wichtiger örtlicher Gottesdienstort. Sie bietet etwa 170 Personen Platz.

Okkenhaug-Kirche

Die Okkenhaug-Kirche, früher auch Okkenhaug-Kapelle genannt, steht im Gebiet Frol der Gemeinde Levanger. Der Holzbau von 1893 ist im neugotischen Stil gestaltet und folgt dem traditionellen Grundriss einer Langkirche. Charakteristisch sind die Holzkonstruktion und die klar erkennbare, langgestreckte Form. Die Kirche bietet Platz für etwa 220 Menschen.

Åsen-Kirche

Die weiße Åsen-Kirche wurde 1904 erbaut und ersetzte einen früheren Bau, der 1902 niederbrannte. Sie steht im Dorf Åsen und gehört zur örtlichen Kirchengemeinde. Ihre Architektur verbindet den Grundriss einer Langkirche mit dem Schweizer Chaletstil. Die Pläne stammen vom Architekten Ole Røising. Der Holzbau bietet etwa 400 Menschen Platz.

Munkeby-Abtei

Einige Kilometer östlich von Levanger liegen die Ruinen der Munkeby-Abtei, auch Munkeby Mariakloster genannt. Der Name Munkeby bedeutet „Ort der Mönche“. Das Zisterzienserkloster wurde wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gegründet und bereits vor 1180 genutzt. Möglicherweise stammten die Mönche aus England.

Heute sind vor allem die Überreste der Kirche sichtbar. Im Inneren messen die Kirchenruinen ungefähr 30 Meter in der Länge und sieben Meter in der Breite; die Arme der Kapelle sind etwa 23 Meter breit. Das Gebäude diente später bis 1589 als Pfarrkirche und wurde anschließend, wie viele historische Bauten, teilweise als Steinbruch genutzt.

Levanger Fotomuseum

Das Levanger Fotomuseum widmet sich der Geschichte der Fotografie und den Fotografen aus Levanger und Umgebung. Die Sammlung umfasst rund 600.000 Negative und fotografische Objekte, darunter zahlreiche persönliche Archive lokaler Fotografen.

Zu den präsentierten Studiofotografen gehören Sverre Bjerkan, Lars Larsen Ingulfsvand, Martin Knoph und Olga Davidson. Das Museum hieß früher Levanger Museum und änderte 2016 seinen Namen. Seit 2004 ist es mit dem Nationalen Kulturzentrum Stiklestad und weiteren Museen im Süden des Landkreises zusammengeschlossen.

Bokkhaugen

Bokkhaugen ist ein Hügel in der Gemeinde Levanger, der sich bis auf 420 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die Umgebung ist von sanften Erhebungen und weitläufiger Natur geprägt. Der höchste Punkt der Region erreicht 568 Meter und liegt ungefähr drei Kilometer südöstlich des Hügels.

Bambergkirche

Die Bambergkirche, norwegisch Bamberg kirke, ist eine moderne Pfarrkirche im Gebiet Neset. Sie wurde 1998 erbaut und am 30. August desselben Jahres geweiht. Als erste arbeidskirke, also Arbeitskirche, in Nord-Trøndelag ist sie nicht nur für Gottesdienste gedacht, sondern multifunktional angelegt.

Die Kirche steht auf dem Hof Bamberg und befindet sich im Besitz einer Stiftung. Bis 2015 beherbergte sie auch den Kindergarten der Kirchengemeinde; der frühere Kindergartenbereich wurde anschließend in Räume für Besprechungen und Veranstaltungen umgewandelt.

Levanger mit Neywo erkunden

Wenn du Levanger zu Fuß erkunden möchtest, begleitet dich der kostenlose Neywo-Audioguide zu 13 erzählten Orten. Die Geschichten starten, sobald du den jeweiligen Ort erreichst, und laufen in deinem eigenen Tempo – ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar.

Lade Neywo herunter und entdecke Levanger auf deinem eigenen Weg. Auch weitere Ziele in Norwegen wie Trondheim und Røros lassen sich mit der App erkunden.

Orte mit Audioguide in Levanger

8 Orte in Levanger mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Levanger mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Levanger einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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