Basel Sehenswürdigkeiten (Schweiz): Audioguide

Basel Sehenswürdigkeiten: Was tun in Basel und was lohnt sich?
Basel Sehenswürdigkeiten reichen von einer fast tausendjährigen Kathedrale über bedeutende Kunstsammlungen bis zu ungewöhnlichen Skulpturen am Rhein. Die kompakte Stadt verbindet Geschichte, Museen und zeitgenössische Kunst auf engem Raum – ideal, wenn du Basel zu Fuß erkunden möchtest. Für einen Basel Stadtrundgang bietet Neywo einen kostenlosen Audioguide mit 176 erzählten Orten.
Die wichtigsten Basel Sehenswürdigkeiten
Basler Münster
Das Basler Münster aus rotem Sandstein prägt die Stadtsilhouette mit seinen beiden schlanken Türmen. Der Bau, der zwischen 1019 und 1500 entstand, verbindet romanische und gotische Elemente. Zuvor stand hier bereits eine Kathedrale aus dem 9. Jahrhundert, die Bischof Haito errichten ließ.
Das Erdbeben von 1356 zerstörte das romanische Bauwerk. Der Georgsturm wurde 1429 fertiggestellt, der Martinsturm folgte 1500 unter der Leitung von Hans Nußdorf. Ursprünglich katholisch, wurde das Münster während der Reformation zu einer reformierten protestantischen Kirche.
Kunstmuseum Basel
Das Kunstmuseum Basel besitzt die älteste öffentliche Kunstsammlung der Welt. Ihre Geschichte begann 1661 mit dem Ankauf des Amerbach-Kabinetts durch die Stadt Basel und ihre Universität. Zu den Schwerpunkten zählen die Kunst der Oberrheinregion zwischen 1400 und 1600 sowie europäische Kunst von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Besonders umfangreich ist die Sammlung der Familie Holbein. Daneben sind unter anderem Werke von Rembrandt, Rubens, Manet, Monet, Cézanne, Gauguin und Van Gogh vertreten. Die Bestände reichen von der frühen Renaissance bis zur zeitgenössischen Kunst.
Historisches Museum Basel in der Barfüsserkirche
Mitten in der Stadt befindet sich das Historische Museum Basel in der ehemaligen Barfüsserkirche. Das Gebäude geht auf eine Franziskanerkirche aus dem 13. Jahrhundert zurück. Nach der Reformation diente es unter anderem als Krankenhaus, Schule und Lagerhaus, bevor es 1894 zum Museum wurde.
Auf mehr als 6.200 Quadratmetern erzählt die Sammlung von Alltag, Handwerk und Kunst vom Mittelalter bis zum Barock. Ihre Wurzeln reichen bis zur Wunderkammer der Familie Amerbach zurück, die Basel 1661 erwarb.
Haus zum Kirschgarten
Das Haus zum Kirschgarten an der Elisabethenstrasse ist eine der drei Hauptstellen des Historischen Museums Basel. Das zwischen 1775 und 1780 für den Seidenbandfabrikanten und Obersten Johann Rudolf Burckhardt errichtete Stadtpalais zeigt, wie wohlhabende Basler Familien im 18. und 19. Jahrhundert lebten.
Architekt Johann Ulrich Büchel schuf ein frühes Beispiel klassizistischer Architektur. In den fünfzig Ausstellungsräumen sind Wohnbereiche sorgfältig nachgebildet. Im Entwurf finden sich außerdem subtile Einflüsse der Freimaurerei, die auf Burckhardts Verbindungen und die geistigen Strömungen seiner Zeit verweisen.
Musikmuseum im Lohnhof
Das Musikmuseum des Historischen Museums befindet sich im Lohnhof, einem Gebäudekomplex mit mehr als acht Jahrhunderten Stadtgeschichte. Aus dem Augustinerkloster von 1206 wurde später ein städtischer Bauhof und 1835 ein Gefängnis. Die früheren Zellen dienen heute als Ausstellungsräume.
Die Sammlung umfasst fünf Jahrhunderte und mehr als 3.300 Instrumente. Rund 650 davon werden auf drei Etagen gezeigt. Zu den besonderen Stücken gehören ein Virginal von 1572 und eine Bassgambe des Meisters Joachim Tielke.
Museum für Abgüsse antiker Kunst und Ludwig-Sammlung
Dieses Museum ist das einzige Museum der Schweiz, das sich vollständig den antiken Zivilisationen des Mittelmeerraums widmet. Die Sammlung reicht von 4000 v. Chr. bis 400 n. Chr. und umfasst Funde aus Ägypten, Griechenland, Italien, dem Nahen Osten und Zypern.
Besonders sehenswert sind die griechischen Vasen, die ägyptischen Objekte und die Skulpturenhalle mit mehr als 2.200 Gipsabgüssen antiker Skulpturen. Die beiden Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert wurden von Melchior Berri entworfen und 1986 zu einem Museum verbunden.
Kunsthalle Basel
Seit 1872 ist die Kunsthalle Basel ein Zentrum für zeitgenössische Kunst. Sie liegt neben dem Stadttheater und gegenüber dem Konzertsaal Stadtcasino. Das Gebäude wurde von Johann Jakob Stehlin-Burckhardt entworfen; auch Arnold Böcklin und Ernst Stückelberg wirkten künstlerisch daran mit.
Die Kunsthalle wurde durch den Zusammenschluss der Basler Künstlergesellschaft und des 1839 gegründeten Basler Kunstvereins geschaffen. In den 1920er- und 1930er-Jahren präsentierte sie europäischen und amerikanischen Modernismus. Bis heute zählt sie zu den wichtigen Orten für zeitgenössische Kunst in der Schweiz.
Museum Tinguely
Am Rheinufer im Solitude-Park widmet sich das Museum Tinguely dem Schweizer Künstler Jean Tinguely. Das von Mario Botta entworfene Gebäude wurde 1996 eröffnet und beherbergt die weltweit größte Sammlung seiner Werke.
Tinguely baute bewegliche Maschinen, die surren, klappern und sich teilweise selbst zerstören. Die Sammlung umfasst vier Jahrzehnte seines Schaffens – von frühen Reliefs bis zu monumentalen mechanischen Skulpturen der 1980er-Jahre. Eine große Glaswand gibt außerdem den Blick in eine Werkstatt frei, in der die kinetischen Werke restauriert werden.
Museum für Gegenwartskunst
Das Museum für Gegenwartskunst liegt am Rheinufer in Grossbasel. Bei seiner Eröffnung 1980 war es das erste öffentliche Museum Europas, das eigens für zeitgenössische Kunst gebaut wurde. Es zeigt Werke von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart.
Das Gebäude verbindet eine ehemalige Papierfabrik aus dem 19. Jahrhundert mit einem modernen Flügel der Basler Architekten Steib und Steib. Die Sammlung umfasst Malerei, Skulptur und Videokunst, unter anderem von Joseph Beuys, Bruce Nauman, Rosemarie Trockel und Jeff Wall.
Naturhistorisches Museum Basel
Das Naturhistorische Museum Basel versteht sich als Archiv des Lebens. Seine naturkundliche Sammlung entstand 1821; seit 1849 befindet sich das Museum an der Augustinergasse. Die Bestände decken Zoologie, Entomologie, Mineralogie, Anthropologie, Osteologie und Paläontologie ab und umfassen Millionen von Objekten.
Zu den bekannten Exponaten gehören die Mumie von Anna Catharina Bischoff und Theo, der Pfeifenraucher. Anna Catharina Bischoff wurde 1975 bei Ausgrabungen in der Barfüsserkirche entdeckt. Theos Skelett kam 1984 in der Nähe der Theodorskirche in Kleinbasel ans Licht.
Helvetia auf der Mittleren Brücke
Am Kleinbasler Ende der Mittleren Brücke sitzt die Bronzefigur „Die reisende Helvetia“ auf dem Geländer und blickt den Rhein hinunter. Die weibliche Verkörperung der Schweiz ist auch von der Zwei-Franken-Münze bekannt – dort jedoch mit Speer und Schild.
Die Berner Künstlerin Bettina Eichin stellte sich Helvetia als Reisende vor, die ihre Münze verlässt und durch Basel kommt. Speer, Schild und Koffer hat sie abgelegt; ihren Mantel legte sie über das Brückengeländer. Die nachdenkliche Figur gehört zu den ungewöhnlichsten Kunstwerken am Rhein.
Strassburger Monument
Im Elisabethenanlage-Park gegenüber dem Basler Hauptbahnhof erinnert das Strassburger Monument an die humanitäre Hilfe der Schweiz während des Deutsch-Französischen Krieges. 1870 wurde Straßburg belagert und schwer bombardiert. Basel, Bern und Zürich verhandelten daraufhin mit der badischen Regierung über die Evakuierung von 1.400 Frauen, Kindern und älteren Menschen.
Das 1895 errichtete Monument aus Marmor und Bronze wurde von dem französischen Baron Hervé de Gruyer finanziert. Die zentrale Figurengruppe zeigt einen Engel, der schützend seine Flügel über eine Frau und ein Kind ausbreitet.
St. Jakob-Park
Der St. Jakob-Park, von den Einheimischen „Joggeli“ genannt, ist die Heimat des FC Basel und das größte Fußballstadion der Schweiz. Das Stadion wurde am 15. März 2001 eröffnet und von den Basler Architekten Herzog und de Meuron entworfen.
Sein Name erinnert an das frühere Dorf St. Jakob an der Birs, das an dieser Stelle lag. Bei Spielen der Schweizer Super League bietet das Stadion Platz für 38.512 Zuschauer; bei internationalen Begegnungen sind es 37.500. Bei Konzerten können bis zu 40.000 Menschen teilnehmen. 2008 fanden hier sechs Spiele der Europameisterschaft statt.
Vischerscher Garten
Der Vischersche Garten ist ein privater Garten und nicht öffentlich zugänglich. Von der Strasse aus lässt sich dennoch ein Blick auf das Grün werfen. Wer in Basel auf Details achtet, entdeckt so auch abseits der großen Museen kleine, charaktervolle Orte.
Was tun in Basel? Basel zu Fuß erkunden
Basel lässt sich besonders gut in thematischen Etappen entdecken: vom Münster über den Marktplatz und das Rathaus bis zur Mittleren Brücke oder entlang der Museumslandschaft von Holbein bis zur ehemaligen Papiermühle. Auch die Universität, die Stadttore, Kirchen und Gärten bieten eigene Perspektiven auf die Stadt.
Mit dem kostenlosen Basel Audioguide von Neywo erzählt die App die Geschichte eines Ortes genau dann, wenn du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan.
Basel mit Neywo entdecken
Neywo bietet in Basel sechs Spaziergänge, eine Busroute und eine Fahrradroute. Die Spaziergänge sind zwischen 1,54 und 3,19 Kilometer lang und dauern zwischen 81 und 98 Minuten. Die Busroute umfasst 5,1 Kilometer und 22 Minuten, die Fahrradroute 3,6 Kilometer und 18 Minuten. Insgesamt erwarten dich 86 erzählte Stopps auf den Touren; der kostenlose Audioguide umfasst 176 erzählte Orte. Die Geschichten sind in 11 Sprachen verfügbar.
Du kannst zum Beispiel vom Münster zur Mittleren Brücke gehen, die Museen von Holbein bis zur Papiermühle verbinden oder mit dem Bus zum Museum Tinguely fahren. Die App startet die passende Erzählung, sobald du den jeweiligen Ort erreichst – in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne Zeitplan.
Basel ist Teil der vielfältigen Schweiz. Wenn du weitere Städte entdecken möchtest, findest du Inspiration unter anderem in Bern, Genf und Luzern.
Orte mit Audioguide in Basel
8 Orte in Basel mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Basel
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- Zu Fuß
Vom Münster zur Mittleren Brücke
Steig den Münsterhügel hinauf, wo Basel seinen Anfang nahm, und hinunter zum Rhein. Ein tausend Jahre alter Dom aus rotem Sandstein, das Museum der Kulturen und das Berri-Gebäude, Basels älteste Pfarrkirche, der belebte Marktplatz mit seinem roten Rathaus, der alte Rheinhafen, das prächtige Hotel Trois Rois und eine ruhende Helvetia auf der Mittleren Brücke.
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Barfüßermönche, Puppen und Seidenpaläste
Ein Rundgang um den Barfüsserplatz, das pulsierende Herz der Basler Altstadt. Eine zum historischen Museum umgebaute Franziskanerkirche, ein Gefängnis im einstigen Gefängnis, das Puppenhausmuseum, ein auf Seidenbändern erbautes Kirschgartenpalais, der Brunnen auf dem Theaterplatz, zwei reformierte Kirchen und eine Skulptur von Richard Serra, durch deren Stahlwände du hindurchgehst.
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Von Holbein zum Papier: die Museumsmeile
Basel rühmt sich der ältesten öffentlichen Kunstsammlung der Welt, und dieser Rundgang führt direkt zu ihr. Starte bei der Theodorskirche und der ehemaligen Kartause, besuche das Kunstmuseum und die Altertümer auf der anderen Straßenseite und folge dann dem alten Kanalviertel nach St. Alban: zu einem Cluniazenserpriorat, einem mittelalterlichen Stadttor und einer noch betriebenen Papiermühle.
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Gelehrte, Tore und Gärten: Universität Basel
Die Universität Basel ist die älteste der Schweiz, und ihr Viertel zeigt es. Starte bei der Skulpturhalle und dem Botanischen Garten, komm am Spalentor, Basels schönstem Stadttor, am Feuerwehr- und am Jüdischen Museum sowie an den Universitätsgebäuden vorbei und ende rund um die Peterskirche mit dem Pharmaziemuseum, dem kleinsten Museum der Stadt und einem historischen Cabarettheater.
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Totentanz und Klöster: Totentanz und Klingental
Durchquere die ruhigere nördliche Altstadt: das Anatomische Museum, das St. Johanns-Tor, den Totentanzbrunnen, an dem einst ein mittelalterlicher Totentanz verlief, die Predigerkirche und anschließend über den Rhein zu den Museen im Kloster Klingental und zur katholischen Kirche St. Clara.
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Betonkirchen, Denkmäler und der Zoo: Am Ring und Elisabethenanlage
Eine Route durch die Viertel rund um den Bahnhof: der Zoo Basel, die Kirchen St. Paul und Sacré Coeur aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und aus Beton, eine winzige apostolische Kapelle, versteckt zwischen vier großen Kirchen, die größte Synagoge der Schweiz, eine Fotostiftung, die Markthalle, das Straßburger-Denkmal und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.
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Bus 38: Über den Rhein zum Museum Tinguely
Die BVB-Linie 38 durchquert Basel vom Nordwesten zum Rhein und weiter zum Museum Tinguely. Fahre an der Kirche St. Thomae aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, dem Anatomischen Museum mit Vesals Skelett von 1543, der Predigerkirche, dem Hotel Trois Rois und der Helvetia auf der Mittleren Brücke, St. Clara in Kleinbasel und schließlich zu Jean Tinguelys kinetischen Maschinen vorbei.
Thomaskirche · Anatomisches Museum Basel · Kulturstiftung Basel H. Geiger I KBH.G · Predigerkirche · Hotel Les Trois Rois · Helvetia auf der Reise …
Tour öffnen: Bus 38: Über den Rhein zum Museum Tinguely - Mit dem Rad
Von Betonkirchen zum St. Alban-Tor
Eine kurze Fahrt auf Basels ausgeschilderten Radwegen von der wegweisenden Antoniuskirche aus Beton vorbei am Straßburger-Denkmal, der Markthalle und einem Basiliskenbrunnen bis zum mittelalterlichen St. Alban-Tor.
Antoniuskirche · Denkmal der Dankbarkeit · Pauluskirche · Wohnungen Am Viadukt · Markthalle · Strassburger Denkmal …
Tour öffnen: Von Betonkirchen zum St. Alban-Tor
Basel mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Basel einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







