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Ukraine Reiseführer: Stadtrundgänge mit Audioguide

4 Städte in der Ukraine.

Ukraine Sehenswürdigkeiten: Geschichte, Landschaft und Kultur entdecken

Die wichtigsten Ukraine Sehenswürdigkeiten erzählen von einer langen Geschichte zwischen Kiewer Rus, Kosaken, Fremdherrschaft und staatlicher Unabhängigkeit. Gleichzeitig prägen weite Steppen, große Flüsse, orthodoxe Kirchen, traditionelle Handwerkskunst und lebendige Städte das Land. Für deine Reiseplanung bietet Neywo kostenlose Audioguides für 4 Städte in der Ukraine mit insgesamt 609 erzählten Orten.

Was du in der Ukraine sehen und erleben kannst

Kiew: das historische Zentrum der Ukraine

Kiew gehört zu den bedeutendsten Orten des Landes. Die Stadt steht in enger Verbindung mit der Kiewer Rus, die im Mittelalter ein Zentrum der ostslawischen Kultur und eines der mächtigsten Reiche Europas war. Zu den von Neywo erzählten Orten gehören die Sophienkathedrale, das Nationale Naturkundemuseum der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine und die Statue von Scholem Alejchem in Kiew.

Die Geschichte der ukrainischen Unabhängigkeit ist in Kiew besonders präsent. Nach der Russischen Revolution entstand hier kurzzeitig die Ukrainische Volksrepublik, bevor die sowjetische Herrschaft folgte. Wer sich für die politischen und kulturellen Wurzeln des Landes interessiert, findet in der Hauptstadt wichtige Stationen dieser Entwicklung.

Lwiw: Architektur und kulturelle Vielfalt

Lwiw liegt im Westen der Ukraine und ist für seine historische Architektur und seine vielschichtige Vergangenheit besonders interessant. Die Stadt wurde im Lauf ihrer Geschichte von verschiedenen politischen und kulturellen Einflüssen geprägt. Zu den Orten im Neywo-Audioguide gehören die Georgskathedrale, der Potocki-Palast, das ehemalige Ghetto von Lwiw und der Sapieha-Palast.

Auch die ukrainische Kultur lässt sich hier im größeren Zusammenhang verstehen. Architektur mit Wurzeln in der Kiewer Rus, orthodoxe Traditionen, Literatur, Musik und textile Handwerkskunst gehören zu den Ausdrucksformen einer eigenständigen ukrainischen Identität.

Odesa: Hafenstadt am Schwarzen Meer

Odesa verbindet die Ukraine mit dem Schwarzen Meer und mit ihrer Geschichte des internationalen Handels. Vor dem Krieg war der Hafen durch Fährverbindungen mit Istanbul, Warna und Haifa verbunden. Die Stadt zeigt damit, wie stark die Ukraine historisch und wirtschaftlich mit der weiteren Region verknüpft war.

Zu den erzählten Orten in Odesa zählen der Soborna-Platz, die Potjomkinsche Treppe, die Statue von Graf Woronzow und das Gebäude des Bahnhofs Odesa-Holowna. Die Stadt ist außerdem ein guter Ausgangspunkt, um die Bedeutung von Häfen, Getreideexporten und internationalen Verkehrswegen für die Ukraine zu verstehen.

Jalta: ein weiterer Ort am Schwarzen Meer

Jalta liegt an der Schwarzmeerküste und gehört ebenfalls zu den Städten mit Neywo-Audioguide. Zu den 34 erzählten Orten zählen das Tschechow-Theater, das Hausmuseum von N. S. Biriukow, der Mordwinow-Palast und die Weiße Datscha.

Jalta erweitert den Blick auf die unterschiedlichen Landschaften und Städte der Ukraine. Während große Teile des Landes von Ebenen, Hochflächen und landwirtschaftlich genutzter Steppe geprägt sind, gehören die Küstenregionen am Schwarzen Meer zu den anderen Naturräumen des Landes.

Landschaften und Natur der Ukraine

Die Ukraine ist das größte Land, das vollständig in Europa liegt. Ihre Landschaft besteht größtenteils aus einer weiten Ebene mit fruchtbarer Steppe und Hochflächen. Der Dnipro, der Dnister und der Südliche Bug durchqueren das Land auf ihrem Weg nach Süden zum Schwarzen Meer und zum Asowschen Meer.

Im Nordwesten liegt Polesien, die am dichtesten bewaldete Region der Ukraine. Kiefern, Eichen und Birken prägen dort die Landschaft. Daneben gibt es Mischwälder, offene Steppe und die Nadelwälder der Karpaten. Besonders bedeutend sind auch die Feuchtgebiete, die sich über mehr als 7.000 Quadratkilometer erstrecken. Das Donaudelta im Südwesten bildet teilweise die Grenze zu Rumänien und ist für den Naturschutz von großer Bedeutung.

Das Klima ist im Allgemeinen kontinental. Der Norden ist kühler als der Süden, während im Westen und Norden mehr Niederschlag fällt als im Osten und Südosten. In diesen unterschiedlichen Naturräumen leben rund 45.000 Tierarten, überwiegend Wirbellose. Viele gefährdete Arten sind im Roten Datenbuch der Ukraine verzeichnet.

Geschichte und Identität

Frühe Steinwerkzeuge aus Korolewo im Westen der Ukraine sind etwa 1,4 Millionen Jahre alt. Im Mittelalter entwickelte sich die Kiewer Rus zu einem wichtigen politischen und kulturellen Zentrum. Nach ihrem Zerfall war das Gebiet über Jahrhunderte zwischen verschiedenen Mächten geteilt, darunter Litauen, Polen, das Kaiserreich Österreich, das Osmanische Reich und Russland.

In der Zentralukraine entstand das Kosaken-Hetmanat. Später wurde es zwischen Russland und Polen aufgeteilt und schrittweise in das Russische Reich eingegliedert. Im zwanzigsten Jahrhundert folgten sowjetische Herrschaft, der Holodomor – eine menschengemachte Hungersnot, bei der Millionen Menschen starben – und die deutsche Besetzung während des Zweiten Weltkriegs. Etwa sieben Millionen Zivilisten wurden getötet.

Mit der Auflösung der Sowjetunion erlangte die Ukraine 1991 ihre Unabhängigkeit. Diese Unabhängigkeit steht bis heute im Zentrum der ukrainischen Geschichte und des Selbstverständnisses des Landes.

Sprache, Glaube und Traditionen

Ukrainisch ist die Staatssprache. Russisch wird ebenfalls häufig gesprochen, besonders in Städten im Osten und Süden; viele Menschen mit Ukrainisch als Muttersprache beherrschen Russisch als Zweitsprache.

Das orthodoxe Christentum hat die Bräuche und die kulturelle Entwicklung der Ukraine stark beeinflusst. Die Ukraine zählt zu den Ländern mit einer der größten orthodox-christlichen Bevölkerungen weltweit. Auch Weben und Sticken nehmen einen wichtigen Platz ein, insbesondere in Hochzeitsbräuchen.

Literatur und Musik haben eine lange Geschichte. Die ukrainische Literatur entwickelte sich nach der Christianisierung im zehnten und elften Jahrhundert aus Schriften in Altkirchenslawisch. Gemeinsam mit Sprache, Glauben, Architektur und Handwerk tragen Literatur und Musik dazu bei, die ukrainische Identität im Land und unter den im Ausland lebenden Ukrainern und ihren Nachkommen zu bewahren.

Die Ukraine als Kornkammer Europas

Die Ukraine wird oft als Kornkammer Europas bezeichnet. Grund dafür sind ihre fruchtbaren Böden und ihre wichtige Rolle beim Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die Landwirtschaft ist ein bedeutender Teil der Wirtschaft, und das Land gehört seit Langem zu den führenden Weizenexporteuren der Welt.

Seit 2022 ist die Getreideproduktion zurückgegangen. Zerstörte Straßen und Brücken sowie die Blockade des internationalen Seeverkehrs erschwerten die Verbindung zwischen den Anbaugebieten und den weltweiten Märkten. Auch die Energieversorgung prägt die Gegenwart des Landes: Energie stammt vor allem aus Gas und Kohle, gefolgt von Kernenergie und Erdöl. Rund die Hälfte der Stromerzeugung erfolgt durch Kernkraft.

Ukraine mit Neywo entdecken

Lade Neywo herunter und erkunde die Ukraine mit einem kostenlosen Audioguide. In der App findest du 21 Spaziergänge durch 4 Städte, mit insgesamt 609 erzählten Orten. Die Geschichten sind in 11 Sprachen verfügbar.

Jede Erzählung startet, sobald du den jeweiligen Ort erreichst. Du bestimmst dein eigenes Tempo – ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan.

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Für jede Stadt in dieser Liste wartet in der App ein Rundgang zum Selbstlaufen. Öffne Neywo, wo immer du in der Ukraine bist, und die Route entsteht um dich herum.

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