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Was tun in Orléans (Frankreich)? Kostenloser Audioguide

Orléans Sehenswürdigkeiten: Was du in der Stadt an der Loire sehen kannst

Orléans gehört zu den geschichtsträchtigsten Städten im Centre-Val de Loire. Zu den wichtigsten Orléans Sehenswürdigkeiten zählen die gotische Kathedrale Sainte-Croix, die Spuren der Belagerung von 1428 und 1429 sowie zahlreiche Kirchen und Renaissancehäuser. Mit dem kostenlosen Neywo-Audioguide für Orléans kannst du 68 Orte entdecken und ihre Geschichten unterwegs hören.

Was tun in Orléans? Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Die Stationen verbinden religiöse Bauwerke, historische Häuser, Museen und Orte, die an Jeanne d’Arc erinnern.

Église Notre-Dame-de-Recouvrance

Nahe dem rechten Loireufer steht die Église Notre-Dame-de-Recouvrance. Die katholische Kirche stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert und wurde auf dem Gelände des früheren Vororts Avenum errichtet, direkt an Befestigungsmauern aus spätrömischer Zeit.

Im Inneren lohnt sich der Blick auf das große Buntglasfenster hinter dem Hochaltar. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde bereits 1904 als monument historique anerkannt. Auch das ehemalige Pfarrhaus neben der Kirche steht unter Denkmalschutz.

Église Saint-Pierre-le-Puellier

Die Église Saint-Pierre-le-Puellier gilt als die älteste Kirche von Orléans, die nie zerstört wurde. Seit 1958 ist sie entweiht und wird daher nicht mehr als Gotteshaus genutzt. Gerade diese ununterbrochene Geschichte macht sie zu einem besonderen Zeugnis der Stadt.

Église Saint-Euverte

Im östlichen Teil von Orléans, nahe der Loire und der Pont René Thinat, befindet sich die Église Saint-Euverte. Der Ort geht bis ins 9. Jahrhundert zurück und begann ursprünglich als Abtei. Während des Hundertjährigen Krieges und der Religionskriege wurde das Gebäude mehrfach verändert und wiederaufgebaut.

Saint-Aignan

Die Stiftskirche Saint-Aignan im Viertel Bourgogne gehört zu den ältesten Sakralbauten der Stadt. Sie ist einem Bischof des 5. Jahrhunderts gewidmet, der der Überlieferung nach Attila davon überzeugte, Orléans nicht zu plündern.

Die religiöse Geschichte des Ortes reicht noch weiter zurück: Bereits im späten 6. Jahrhundert soll hier eine Basilika mit einem Heiligtum für Saint-Aignan gestanden haben. Im 7. Jahrhundert bestand dort ein Kloster. Königin Balthild unterstützte später die Reform des Klosters und führte neben der Regel des Columban auch die benediktinische Regel ein.

Kathedrale Sainte-Croix

Die Basilika-Kathedrale Sainte-Croix ist eines der großen gotischen Wahrzeichen der Loire-Region. Sie steht auf den Ruinen eines römischen Tempels und ist seit 1862 als nationales historisches Denkmal geschützt.

Die ursprüngliche gotische Struktur entstand zwischen 1278 und 1329. Während der Religionskriege wurde die Kathedrale 1568 teilweise zerstört. Der Wiederaufbau im gotischen Stil dauerte von 1601 bis 1829, wodurch das heutige Gebäude trotz seiner langen Baugeschichte ein harmonisches Gesamtbild vermittelt.

Jeanne d’Arc besuchte die Kathedrale während der Belagerung von Orléans häufig. Wer sich für ihre Geschichte interessiert, findet hier deshalb einen besonders direkten Bezug zu den Ereignissen von 1428 und 1429.

Die Überreste von Saint-Paul

Von der früheren Kirche Saint-Paul-Notre-Dame-des-Miracles sind in Orléans noch Reste erhalten. Die katholische Kirche gehörte einst zum Bistum Orléans. Heute ist der Ort ein stiller Hinweis auf ein verschwundenes Bauwerk und auf die Veränderungen, die das Stadtbild im Laufe der Zeit erfahren hat.

Place du Martroi und das Reiterstandbild Jeanne d’Arc

Die Place du Martroi ist der Hauptplatz von Orléans. In seiner Mitte steht das Reiterstandbild der Jeanne d’Arc, das der Bildhauer Denis Foyatier schuf und das 1855 enthüllt wurde.

Jeanne d’Arc sitzt aufrecht auf ihrem Pferd und hält das Schwert erhoben. Das Denkmal zeigt sie zugleich als wichtige Gestalt der französischen Geschichte und als Heilige der katholischen Kirche. Der Platz ist ein zentraler Ausgangspunkt für einen Orléans Stadtrundgang auf den Spuren der Stadtpatronin.

Église Saint-Pierre-du-Martroi

In der Nähe des Hauptplatzes steht die Église Saint-Pierre-du-Martroi. Die katholische Kirche trug im Lauf ihrer Geschichte mehrere Namen: zunächst Saint-Pierre-et-Sainte-Lée, später Saint-Pierre-Ensentelée und schließlich den heutigen Namen.

Musée des Beaux-Arts d’Orléans

Das Musée des Beaux-Arts d’Orléans wurde 1797 gegründet und gehört zu den ältesten Provinzmuseen Frankreichs. Seine Sammlung umfasst europäische Kunst aus fünf Jahrhunderten, vom 15. bis zum 20. Jahrhundert.

Zu sehen sind unter anderem rund 2.000 Gemälde, 700 Skulpturen, mehr als 1.200 Objekte der dekorativen Kunst, 10.000 Zeichnungen und etwa 50.000 Drucke. Rund 700 Werke sind dauerhaft ausgestellt. Die Gemäldesammlung umfasst Arbeiten von Künstlern wie Correggio, Annibale Carracci, Guido Reni, Velázquez, Van Dyck, Watteau, Boucher, Delacroix und Courbet.

Eine besondere Bedeutung hat die Pastellsammlung: Sie ist die zweitgrößte in Frankreich und wird nur von der Sammlung des Louvre übertroffen.

Historische Häuser und Maison de la Coquille

In den Straßen der Altstadt begegnen dir mehrere historische Häuser. Die Maison de la Coquille trägt den Namen „Haus der Muschel“ und ist ein markantes Beispiel für die ältere Architektur von Orléans.

Auch die Häuser mit den Nummern 25, 27, 28, 30, 32, 34 und 36 bilden einen sehenswerten Abschnitt traditioneller Bebauung. Die einzelnen Fassaden erzählen von der Entwicklung der Stadt, ohne dass dafür ein großes Museum nötig wäre.

Hôtel des Créneaux und Beffroi

Das Hôtel des Créneaux ist ein Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert. Es wurde im Lauf der Zeit als Rathaus, Gericht, Museum der Bildenden Künste und Naturkundemuseum genutzt. Heute beherbergt es einen Teil des Konservatoriums von Orléans.

Das Gebäude steht seit 1840 unter Denkmalschutz. Wenn du in der Nähe unterwegs bist, lohnt sich deshalb nicht nur der Blick auf seine Fassade, sondern auch auf seine ungewöhnlich vielseitige Geschichte.

Protestantischer Tempel und Konservatorium

Der protestantische Tempel von Orléans befindet sich in der Rue du Cloître Saint-Pierre Empont 2. Das reformierte Gotteshaus ergänzt das Bild einer Stadt, deren religiöse Geschichte von verschiedenen Konfessionen und Konflikten geprägt ist.

Im Départementalen Konservatorium von Orléans werden Musik, Tanz und Theater unterrichtet. Die Einrichtung trägt seit 2006 ihren heutigen offiziellen Namen; zuvor war sie als École nationale de musique bekannt. Der Ort erinnert außerdem an die Belagerung von Orléans: Sie dauerte offiziell vom 12. Oktober 1428 bis zum 8. Mai 1429. Jeanne d’Arc traf in den ersten Maitagen des Jahres 1429 ein und trug dazu bei, die Stadt zu retten.

Orléans zu Fuß erkunden mit Neywo

Neywo bietet einen kostenlosen Orléans Audioguide mit 68 erzählten Orten. Insgesamt gibt es vier Spaziergänge und eine Fahrradroute:

  • Vier Spaziergänge mit Längen zwischen 1,05 und 2,82 Kilometern sowie einer Dauer von 51 bis 115 Minuten
  • Eine Fahrradroute entlang der Loirekais mit 1,9 Kilometern und 10 Minuten
  • Insgesamt 37 erzählte Stopps in den fünf Routen

Die Spaziergänge führen unter anderem auf den Spuren von Jeanne d’Arc durch die Stadt, zu den Kirchen der belagerten Stadt und durch das alte Orléans mit Arkaden, Ducerceau und Renaissancehäusern. Eine weitere Route erkundet Saint-Marceau; die Fahrradroute verbindet mehrere historische Orte entlang der Loire.

Lade Neywo herunter und erkunde Orléans in deinem eigenen Tempo: Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du bist dabei unabhängig unterwegs – ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan.

Orte mit Audioguide in Orléans

8 Orte in Orléans mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Orléans

5 Touren in Orléans, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Auf den Spuren Jeanne d’Arcs

    1429 hob ein junges Mädchen die englische Belagerung von Orléans auf und wendete den Verlauf des Hundertjährigen Kriegs. Beginne bei ihrer Statue auf der Place du Martroi, schlendere die von Arkaden gesäumte Rue Royale hinunter, besuche das rekonstruierte Haus, in dem sie wohnte, und komme anschließend am Renaissance-Hôtel des Créneaux, den Museen der Stadt und dem Konservatorium vorbei, bevor du die große gotische Kathedrale erreichst, die sie gut kannte – mit ihrem stillen Kreuzgang und dem dahinterliegenden Theater.

    2,4 km · 115 Min. · 12 Stopps

    Reiterstatue der Jeanne d’Arc · Rue Royale · Maison dite de Jeanne d'Arc · Musée historique et archéologique de l'Orléanais · Glockenturm · Église Saint-Pierre-du-Martroi …

    Tour öffnen: Auf den Spuren Jeanne d’Arcs
  • Zu Fuß

    Überlebende einer belagerten Stadt

    Orléans wurde durch Belagerungen, Wikinger und Religionskriege immer wieder zerstört und neu aufgebaut. Dieser Rundgang durch die alten Viertel verbindet die Kirchen, die erhalten geblieben sind: die älteste nie zerstörte Kirche der Stadt, die Ruinen von Saint-Paul, die Abtei Saint-Aignan und die Kirche Saint-Euverte aus dem 9. Jahrhundert.

    2,8 km · 95 Min. · 8 Stopps

    Église Notre-Dame-de-Recouvrance · Église Notre-Dame-des-Miracles · Restes de l'église Saint-Paul · Église Saint-Donatien · Église Saint-Pierre-le-Puellier · St-Aignan (Orléans) …

    Tour öffnen: Überlebende einer belagerten Stadt
  • Zu Fuß

    Alt-Orléans: Arkaden, Ducerceau und Renaissancehäuser

    Die Straßen zwischen der Loirebrücke und der Kathedrale bewahren, was die Bombenangriffe im Juni 1940 überstanden hat. Gehe die symmetrische, unter Ludwig XV. angelegte Rue Royale hinauf und streife anschließend durch die Gassen rund um die Place du Châtelet, um Fachwerk- und Steinhäuser aus der Renaissance sowie die lebendige Rue de Bourgogne zu entdecken.

    1,1 km · 61 Min. · 8 Stopps

    Maison de la Coquille · Maison 21 rue Royale · Maison de Ducerceau · Maison de l'Ours · Maison de Jean d'Alibert · Renaissancehaus …

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  • Zu Fuß

    Saint-Marceau: Jeanne, Rosen und Gedenken

    Überquere die Loire zum linken Ufer, wo Jeanne d’Arc auf einem bronzenen Pferd im Square de la Pucelle reitet. Gehe weiter zum Kriegsdenkmal, zur Kirche Saint-Marceau und zum Rosengarten des alten Gärtner- und Baumschulviertels und ende im botanischen Garten.

    1,9 km · 51 Min. · 5 Stopps

    Jeanne d’Arc guerrière · Mémorial Orléans Domrémy · St-Marceau (Orléans) · Roseraie Jean-Dupont · Jardin des plantes d'Orléans

    Tour öffnen: Saint-Marceau: Jeanne, Rosen und Gedenken
  • Mit dem Rad

    Entlang der Loirekais

    Eine flache, einfache Fahrt auf dem ausgeschilderten Radweg Loire à Vélo am Fluss entlang, vorbei an den alten Kirchen des Loireviertels vom westlichen Stadtrand bis zum Viertel Bourgogne.

    1,9 km · 10 Min. · 5 Stopps

    Église Saint-Laurent · Église Notre-Dame-de-Recouvrance · Maison de la Coquille · Église Saint-Pierre-le-Puellier · St-Aignan (Orléans)

    Tour öffnen: Entlang der Loirekais

Orléans mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Orléans einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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