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Was tun in Tours (Frankreich)? Kostenloser Audioguide

Tours, Frankreich

Tours Sehenswürdigkeiten

Tours ist eine historische Stadt an der Loire, die mit ihrem mittelalterlichen Altstadtkern, bedeutenden Kirchen und einem lebendigen Stadtleben ein lohnenswertes Ziel im Herzen des Loire‑Tals darstellt. Ob du die Fachwerkhäuser von Vieux Tours erkundest, die Kathedrale Saint‑Gatien bewunderst oder entlang des Flusses spazieren möchtest – die Stadt bietet eine Mischung aus Kultur, Geschichte und entspanntem Flair, die sich ideal zu Fuß entdecken lässt. Neywo stellt dafür einen kostenlosen Audioguide mit 93 erzählten Orten in 11 Sprachen bereit, der dir automatisch die Geschichte jedes Ortes erzählt, sobald du ihn erreichst – ganz ohne Gruppe und festen Zeitplan.

Highlights zu Fuß entdecken

Kathedrale Saint‑Gatien

Die Kathedrale Saint‑Gatien, gebaut zwischen 1170 und 1547, vereint romanische, gotische, rayonnante und renaissancehafte Elemente. Sie ist dem ersten Bischof von Tours, Saint Gatianus, geweiht und dient als Sitz der Erzbischöfe. Besonders beeindruckend sind die großen Rosenfenster an West‑, Nord‑ und Südseite, die natürliches Licht lassen und ein tiefes Farbspiel erzeugen. Das Gebäude wird von mächtigen Strebebögen und Türmen getragen und steht seit 1862 als französisches historisches Denkmal unter Schutz.

Basilika Saint‑Martin

Die Basilika Saint‑Martin steht über dem Grab des heiligen Martin von Tours, dessen Grab in der Krypta erhalten ist. Die Geschichte des Ortes reicht bis zu einer frühen Kapelle aus dem Jahr 471 zurück; unter den Äbten befand sich Alkuin, Berater Karls des Großen. Die heutige Basilika im neobyzantinischen Stil entstand zwischen 1886 und 1924 nach Entwurf von Victor Laloux aus Kalkstein, Granit und Marmor mit einem Schieferdach. Sie erinnert an die lange religiöse Tradition der Stadt.

Château de Tours

Das Château de Tours liegt an der Loire im ältesten Viertel der Stadt, unweit der Kathedrale. Es entstand im 11. Jahrhundert als Residenz der französischen Herren, wurde im 13. und 15. Jahrhundert erweitert und diente zeitweise als königliches Schloss. Im 18. Jahrhundert wurde es weitgehend zerstört, wobei nur zwei Türme übrig blieben. Nach der Französischen Revolution diente das Gelände militärischen Zwecken und wurde im 20. Jahrhundert restauriert. Bei Ausgrabungen in den 1970er‑Jahren wurden Teile der ursprünglichen Fundamente freigelegt. Am 13. Mai 1429 weilte Johanna von Arc kurz nach der Befreiung von Orléans auf dem Château.

Musée des Beaux‑Arts de Tours

Das Musée des Beaux‑Arts befindet sich im ehemaligen Bischofspalast neben der Kathedrale Saint‑Gatien. Seit 1910 zeigt es eine der vielfältigsten Kunstsammlungen der Stadt, die von Antike bis Gegenwart reicht. Der Museumsgarten ist bekannt für sein französisches Parterre, eine hohe Libanonzeder und den ausgestopften asiatischen Elefanten Fritz. Die Sammlung umfasst mehr als zwölftausend Werke, von denen etwa tausend ausgestellt sind. Besonders hervorzuheben sind zwei Gemälde von Andrea Mantegna sowie Arbeiten von Rubens, Rembrandt, Le Sueur und Philippe de Champaigne.

Hôtel Goüin

Das Hôtel Goüin ist ein selten erhaltenes Beispiel renaissancehafter Stadtpalastarchitecture in der Altstadt von Tours. Es entstand ursprünglich im 15. Jahrhundert als städtisches Palais und wurde im 16. Jahrhundert von René Gardette im Renaissancestil umgebaut, wobei eine Vorbau‑Loggia und ein neuer Flügel hinzukamen. Die Familie Goüin, wohlhabende bretonische Banker, erwarb es 1738 und ließ anschließend einen Balkon über dem Hinterhof sowie einen erweiterten südlichen Hof anbauen. Beim Bombardement von 1944 blieb nur die Fassade stehen; die Wiederaufbauarbeiten in den 1950er‑Jahren konzentrierten sich auf die Haupträume und den Ostflügel.

Manoir de Sapaillé

Das Manoir de Sapaillé ist ein weiteres historisches Denkmal von Tours. Dieses ehemalige Herrenhaus gehörte vor dem Jahr 1040 zur Abtei Marmoutier und bietet somit einen Einblick in eine Geschichte, die mehr als tausend Jahre zurückreicht.

Église Saint‑Denis

Die ehemalige Kirche Saint‑Denis liegt unweit der Basilika Saint‑Martin. Sie wurde 1188 gegründet und im 15. Jahrhundert wiederaufgebaut. Nach Jahrhunderten als katholische Kirche wurde sie 1782 schließlich geschlossen.

Bibliothèque de Tours

Die Bibliothèque de Tours, auch Städtische Bibliothek genannt, befindet sich nahe dem Place Anatole‑France, der Wilson‑Brücke und der Rue Nationale. Das heutige Gebäude ersetzt eine frühere Bibliothek, die beim deutschen Bombenangriff 1940 zerstört wurde. Der Wiederaufbau wurde 1950 dem Architekten Pierre Patout anvertraut; der Grundstein wurde am 29. Mai 1954 gelegt und die Bibliothek eröffnete im November 1957. Sie wurde von Pierre Patout zusammen mit Jean und Charles Dorian entworfen und steht dank ihrer Lage an der Loire als markanter Bestandteil dieses Stadtteils unter Denkmalschutz.

Abbaye Saint‑Julien

Die Abbaye Saint‑Julien geht auf ein Kloster aus dem 6. Jahrhundert zurück. Heute sieht man eine Mischung aus romanischer und gotischer Architektur. Die Kirche war einst die Abteikirche eines Benediktinerklosters; ihr heutiges Aussehen stammt größtenteils aus dem 13. Jahrhundert. Seit 1840 steht sie unter Denkmalschutz. Der etwa fünfundzwanzig Meter hohe Glockenturm dürfte dem romanischen Wiederaufbau des 11. Jahrhunderts unter Abt Gerbert gehören. Zur Anlage gehörten außerdem ein Kreuzgang, Lagerkeller und eine Bibliothek. Ein quadratischer Turm aus einer früheren Bauphase ist noch sichtbar. Nachdem ein Hurrikan 1224 das Langhaus zerstörte, wurde es zwischen 1243 und 1259 im gotischen Stil wiedererrichtet.

Pont Wilson

Der Pont Wilson, von Einheimischen auch Pont de Pierre genannt, ist die älteste Brücke von Tours. Er wurde zwischen 1765 und 1778 über die Loire gebaut, ist 434 Meter lang und ruht auf 15 Bogen. Er verbindet den Place Choiseul am Fuß der Avenue de la Tranchée mit dem Place Anatole‑France vor der Rue Nationale. Die Brücke steht unter Denkmalschutz und ersetzte die ältere Pont d’Eudes aus dem 11. Jahrhundert.

Neywo entdecken

Möchtest du Tours auf eigene Faust erkunden? Der kostenlose Neywo‑Audioguide führt dich zu 93 erzählten Orten und ist in 11 Sprachen verfügbar. Sobald du einen Ort erreichst, erzählt die App automatisch seine Geschichte – du bestimmst das Tempo, es gibt keine Gruppe und keinen festen Zeitplan. Einfach die App herunterladen, Kopfhörer aufsetzen und die Stadt in deinem Rhythmus erleben.

Wenn du deine Reise verlängern möchtest, bieten sich Ausflüge in die Umgebung an. Ein kurzer Trip führt dich nach Orléans, während auch Blois leicht erreichbar ist. Beide Städte liegen in der gleichen Region Centre-Val de Loire und gehören zum Land Frankreich. Viel Spaß beim Erkunden!

Orte mit Audioguide in Tours

8 Orte in Tours mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Tours mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Tours einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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