Island Reiseführer: Stadtrundgänge mit Audioguide
1 Stadt in Island.
Island Sehenswürdigkeiten: Was du in Island sehen und erleben kannst
Island ist ein nordischer Inselstaat zwischen dem Arktischen Ozean und dem Nordatlantik, geprägt von Vulkanen, Geysiren, Gletschern und Lavafeldern. Wer Island besucht, erlebt eine Landschaft, in der Feuer, Eis, Wind und Meer unmittelbar zusammenwirken. Ein kostenloser Reykjavík-Audioguide von Neywo erzählt dir an 66 Orten die Geschichte der Stadt – mit fünf Spaziergängen und in elf Sprachen.
Island Sehenswürdigkeiten: Die wichtigsten Orte und Themen
Vulkane, Geysire und der Mittelatlantische Rücken
Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken zwischen Europa und Nordamerika. Hier driften zwei große tektonische Platten auseinander. Die Folgen dieser Bewegung lassen sich auf der Insel besonders gut beobachten: Sie zeigt sich unter anderem in Geysiren und häufigen Vulkanausbrüchen.
Das vulkanische Fundament prägt große Teile des Landes. Im Landesinneren erstreckt sich ein Hochland aus Sand und Lavafeldern, Bergen und Gletschern. Gletscherflüsse durchqueren das Tiefland und fließen schließlich zum Meer. Islands Landschaft wirkt dadurch wie eine lebendige geologische Geschichte, die sich ständig weiter verändert.
Gletscher, Flüsse und die Küste
Island wird nicht nur von Kälte bestimmt. Der Golfstrom und der warme Nordatlantikstrom sorgen trotz der nördlichen Lage für einen gemäßigten Einfluss. Die Sommer bleiben kühl, während große Teile der Insel durch ein polares Klima geprägt sind.
Zwischen den Gletschern im Hochland und der Küste liegen weitläufige Landschaften aus Flüssen, Grasland und alpiner Tundra. Vieh weidet regelmäßig auf den Grasflächen. Daneben gibt es boreale Birkenwälder, die zu den charakteristischen Vegetationsformen der Insel gehören.
Der Polarfuchs und die Tierwelt
Als die ersten Menschen nach Island kamen, war der Polarfuchs das einzige einheimische Landsäugetier. Er hatte die Insel am Ende der letzten Eiszeit erreicht, indem er über das zugefrorene Meer lief. Seine Geschichte zeigt, wie eng Islands Tierwelt mit den klimatischen und geologischen Bedingungen der Insel verbunden ist.
Die Besiedlung ab 874
Die Geschichte Islands als besiedeltes Land beginnt laut dem Landnámabók im Jahr 874. Der norwegische Häuptling Ingólfr Arnarson gilt als erster dauerhafter Siedler. In den folgenden Jahrhunderten kamen weitere Norweger, andere Skandinavier und Menschen gälischer Herkunft auf die Insel.
Möglicherweise lebten schon zuvor Mönche auf Island, die als Papar bekannt waren. Die Siedler entwickelten ein unabhängiges Gemeinwesen und organisierten es durch das Althing.
Das Althing und Islands Weg zur Republik
Das Althing geht auf eine Versammlung zurück, die während der Zeit des isländischen Gemeinwesens eingerichtet wurde. Es gilt als eine der ältesten noch funktionierenden gesetzgebenden Versammlungen der Welt und gehört zu den wichtigsten Institutionen der isländischen Geschichte.
Nach den Bürgerkriegen im Zeitalter der Sturlungen geriet Island zunächst unter norwegische und später unter dänische Herrschaft. Das dänische Königreich führte den Luthertum ein. Der Weg zur Selbstverwaltung gewann nach der Französischen Revolution an Kraft.
Ein Abkommen mit Dänemark erkannte Island schließlich als souveränen Staat in Personalunion mit dem dänischen Monarchen an. Während des Zweiten Weltkriegs stimmten die Isländer für das Ende dieser Union. 1944 wurde die Republik Island gegründet; damit endeten die verbliebenen offiziellen Beziehungen zu Dänemark.
Reykjavík: Hauptstadt, Literaturstadt und Ausgangspunkt
Reykjavík ist die Hauptstadt und größte Stadt Islands und beherbergt einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung. Für einen ersten Eindruck von der isländischen Kultur und Geschichte ist die Stadt ein wichtiger Ausgangspunkt.
Zu den meistbesuchten Orten des Neywo-Audioguides gehören die Hallgrímskirkja, das Icelandic Phallological Museum, das National Museum of Iceland und Aðalstræti 10. Die einzelnen Stationen führen durch unterschiedliche Seiten der Stadt – von ihrer markanten Architektur über Museen bis zu den historischen Ursprüngen Reykjavíks.
Isländische Sprache und Literatur
Isländisch ist die Amtssprache des Landes. Die Sprache stammt vom Altnordischen ab und hat sich in Grammatik und Wortschatz weniger verändert als andere nordische Sprachen. Neue Wörter wurden häufig aus einheimischen Wurzeln gebildet, anstatt sie aus anderen Sprachen zu übernehmen.
Literatur nimmt in Island einen besonderen Platz ein. Die Sagas der Isländer sind Prosadichtungen, deren Handlung in der Zeit der Besiedlung angesiedelt ist. Auch die Sagas und Eddas sind weiterhin besonders beliebt. 2011 ernannte die UNESCO Reykjavík zur Stadt der Literatur.
Musik und Sport
Die isländische Musik verbindet nordische Traditionen mit Volksmusik und Pop. Auch Sport gehört fest zum kulturellen Leben der Insel; die Bevölkerung ist im Allgemeinen aktiv.
Eine traditionelle Sportart ist Glíma, eine Form des Ringens, die im Mittelalter entstanden sein soll. Zusammen mit Sprache, Literatur und Musik verleiht der Sport der isländischen Kultur eine eigene, unverwechselbare Stimme.
Island mit Neywo entdecken
Neywo bietet kostenlose Audioguides für eine Stadt in Island: Reykjavík. Insgesamt erwarten dich 66 erzählte Orte und fünf Spaziergänge. Die Geschichten sind in elf Sprachen verfügbar.
Die App erzählt dir die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst – in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. So kannst du Reykjavík selbstständig erkunden und deinen Spaziergang jederzeit an deine eigenen Interessen anpassen.
Audioguides in Island
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