Kilkenny (Irland): Top-Sehenswürdigkeiten & Audioguide

Kilkenny Sehenswürdigkeiten: Was du in Irlands mittelalterlicher Stadt sehen kannst
Kilkenny gehört zu den interessantesten historischen Städten Irlands. Mittelalterliche Kirchen, Klosterruinen, Kaufmannshäuser und Kilkenny Castle erzählen von der religiösen, politischen und städtischen Geschichte der Stadt. Mit dem kostenlosen Neywo-Audioguide für Kilkenny kannst du 31 Orte entdecken – in deinem eigenen Tempo und in 11 Sprachen.
Kilkenny liegt am River Nore und verbindet eine kompakte Altstadt mit bedeutenden Bauwerken aus mehreren Jahrhunderten. Für einen Irland-Aufenthalt ist die Stadt besonders dann lohnend, wenn du Geschichte nicht nur in Museen, sondern direkt in Straßen, Höfen und erhaltenen Gebäuden erleben möchtest.
Kilkenny Sehenswürdigkeiten: Diese Orte solltest du sehen
St John’s Priory
St John’s Priory, auch Saint John’s Priory oder St John’s Abbey genannt, ist ein mittelalterliches Augustinerpriorat und Nationaldenkmal in Kilkenny. Das religiöse Umfeld prägt bis heute den historischen Charakter der Stadt. Die erhaltene Marienkapelle wird heute von der Church of Ireland als Pfarrkirche genutzt.
Kilkenny Grey Friary und St. Francis Abbey
Die Ruinen des Grey Friary, auch St. Francis Abbey genannt, gehören zu den markanten mittelalterlichen Wahrzeichen Kilkennys. Das Franziskanerkloster wurde 1232 oder 1233 gegründet und war Teil der Diözese Ossory.
An den erhaltenen Steinmetzarbeiten lassen sich gotische und romanische Elemente erkennen: Spitzbögen, behauene Steine, religiöse Motive und biblische Szenen. Zum früheren Innenraum gehörten außerdem Buntglasfenster und Kreuzrippengewölbe. Während der Reformation wurde das Kloster aufgelöst; die Mönche mussten es 1550 verlassen.
Maudlin Castle
An der Maudlin Street steht Maudlin Castle, ein kleines, aber markantes National Monument nördlich des River Nore und östlich des Kilkenny College. Die Burg hat die Form eines Turmhauses und war einst Teil eines mittelalterlichen Hospitals. Gerade diese Verbindung von Festung und Hospital macht das Bauwerk zu einem besonderen historischen Detail der Stadt.
Kilkenny Castle
Kilkenny Castle ist eine mittelalterliche Festung am River Nore, umgeben von weitläufigen Gärten und Parkanlagen. Ihre Lage ermöglichte die Kontrolle über einen Flussübergang und wichtige Verkehrswege. In der normannischen Zeit erbaut, wurde sie zu einem Symbol der normannischen Besetzung Irlands.
Ursprünglich besaß die Burg vier große runde Ecktürme und einen tiefen Verteidigungsgraben. Ein Teil davon ist auf der Parade noch zu sehen. Später wurde die Festung in eine Residenz umgewandelt; die viktorianische Restaurierung prägt das heutige Erscheinungsbild.
Im Mitteltrakt befinden sich Räume im Stil der 1830er-Jahre, darunter Bibliothek, Salon, Kinderzimmer, Schlafzimmer und eine Gemäldegalerie. Besonders eindrucksvoll ist die Long Gallery im flussnahen Flügel. Ihre bemalte Decke verbindet keltische und präraffaelitische Motive, während die Porträts an die Familie Butler erinnern.
Rothe House
Rothe House ist ein außergewöhnlich gut erhaltenes Kaufmannsanwesen aus dem späten 16. Jahrhundert. Die Anlage besteht aus drei Häusern, drei umschlossenen Innenhöfen und einem rekonstruierten Garten. Sie gilt als das einzige vollständig erhaltene Burgage-Grundstück Irlands.
Der Kaufmann John Rothe FitzPiers ließ das Anwesen zwischen 1594 und 1610 errichten. Die Kalksteinhäuser liegen hintereinander und bildeten eine Folge von Wohn- und Arbeitsräumen. Bei einem Rundgang zeigen die Innenhöfe, wie ein Kaufmannsgrundstück innerhalb der historischen Stadt organisiert war.
Zum Gelände gehört auch ein Teil der mittelalterlichen Stadtmauer. Hinter den Häusern liegt ein rekonstruierter Garten, der einem typischen Garten des 17. Jahrhunderts nachempfunden ist. Dazu gehören ein Obstgarten und ein Brunnen, den Zisterziensermönche aus der Duiske Abbey gruben.
Kenny’s Well
Kenny’s Well, auch Saint Canice’s Well genannt, ist eine ruhige heilige Quelle in Kilkenny. Sie wird mit dem heiligen Canice in Verbindung gebracht und bildet einen stillen historischen Ort abseits der größeren Bauwerke.
Freren Gate
Das Freren Gate, auch Tor der Schwarzen Brüder genannt, ist das letzte erhaltene Stadttor Kilkennys. Es erinnert an die früheren Zugänge zur Stadt und macht sichtbar, wie die mittelalterliche Stadt einst begrenzt und geschützt wurde.
St. Mary’s Church und Medieval Mile Museum
Die ehemalige St. Mary’s Church in St. Mary’s Lane beherbergt heute das Medieval Mile Museum. Die Kirche wurde während der normannischen Besiedlung Kilkennys erstmals 1202 errichtet, 1957 entweiht und 2017 in ein Museum umgewandelt.
Das Gebäude ist ein kreuzförmiger Steinbau mit einem später hinzugefügten Turm am westlichen Ende. Im Lauf der Zeit wurden Seitenschiffe entfernt und der Chor abgerissen. Der aus Kilkenny stammende Architekt William Robertson erneuerte den Turm und weitere Gebäudeteile zwischen 1819 und 1826.
Im Museum reicht die Ausstellung von irischer Steinbildhauerkunst aus der Jungsteinzeit über das Mittelalter bis in spätere Epochen. Außerdem gibt es Aufzeichnungen aus dem 13. Jahrhundert und 2016 entdeckte Skelette, die zusätzliche Einblicke in die Geschichte der Stadt geben.
Kyteler’s Inn
Kyteler’s Inn zählt zu den stimmungsvollsten Gebäuden im mittelalterlichen Kilkenny. Das Wirtshaus wird traditionell mit der Familie Kyteler und Dame Alice Kyteler verbunden, deren Geschichte bis ins Jahr 1324 zurückreicht. Alice Kyteler wurde während der Hexenprozesse gegen die Kyteler der Ketzerei und Hexerei beschuldigt und floh nach England. Ihre Magd, die als Komplizin beschuldigt wurde, wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Ob die Familie tatsächlich genau an diesem Ort lebte, ist umstritten. Teile des Gebäudes könnten aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammen; als mittelalterlich gilt jedoch nur das Untergeschoss. Das Kreuzgratgewölbe dort lässt eine Datierung ins 14. Jahrhundert plausibel erscheinen. Seit 1639 befindet sich in dem Gebäude ein Gasthaus.
Saint Canice’s Cathedral
Saint Canice’s Cathedral ist eine bedeutende mittelalterliche Kirche Irlands. Ihre Geschichte reicht zu Cainnech zurück, der von 525 bis 598 lebte und Abt von Aghaboe war. Kilkenny ist seit der Synode von Rathbreasail im Jahr 1111 als Bischofssitz belegt.
Die Kathedrale wird seit ihrer Errichtung im 13. Jahrhundert ohne Unterbrechung genutzt. Zum Gelände gehören ein Friedhof, ein Rundturm und ein Bischofspalast aus dem 17. Jahrhundert. Der Rundturm ist eine typische Verteidigungsanlage mittelalterlicher irischer Klöster.
Butler Gallery
Die Butler Gallery ist eine Galerie und ein Museum für zeitgenössische Kunst. Ihre Sammlung umfasst Werke irischer und internationaler Künstler vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Gegründet wurde die Galerie 1943 von George Pennefather in Kilkenny. Heute befindet sie sich im umgestalteten Evans’ Home, einem Armenhaus aus dem 19. Jahrhundert für verarmte Hausangestellte. Zuvor war sie im Keller von Kilkenny Castle untergebracht.
Weitere historische Spuren
Im Castle Park erinnern die Überreste von Shirehall Castle daran, dass hier einst eine Burg stand. Die Saint Canice’s Church ist eine römisch-katholische Kirche, während die Kilkenny Methodist Church die religiöse Vielfalt der Stadt ergänzt.
Archer House wiederum ist ein Stadthaus aus der frühen Neuzeit. Es zeigt, wie historische Wohnhäuser Teil des städtischen Gefüges wurden – und wie viel sich in Kilkenny auch zwischen den großen Sehenswürdigkeiten entdecken lässt.
Was tun in Kilkenny? Die Stadt zu Fuß erkunden
Ein Kilkenny Stadtrundgang führt auf engem Raum an Kirchen, Klöstern, Stadttoren, Kaufmannshäusern und Burgen vorbei. Besonders passend ist die Route vom Castle zur Cathedral: Sie verbindet Kilkenny Castle, St. Mary’s Church, Archer House, Kyteler’s Inn, Kilkenny Grey Friary, Rothe House, Freren Gate, Black Abbey und Saint Canice’s Cathedral.
Wenn du Kilkenny zu Fuß erkunden möchtest, kannst du außerdem die religiösen Orte rund um die Priors, die Franziskaner und den River Nore miteinander verbinden. Eine weitere Route führt durch das georgianische Kilkenny bis zur Kathedrale auf dem Hügel. Für eine längere Verbindung zwischen mehreren Vierteln gibt es auch eine Busroute.
Kilkenny mit Neywo entdecken
Lade Neywo herunter und erkunde Kilkenny mit einem kostenlosen Audioguide. In der Stadt gibt es drei Spaziergänge und eine Busroute:
- Der Spaziergang von Kilkenny Castle zur Cathedral ist 1,96 km lang, dauert 110 Minuten und umfasst 12 erzählte Stationen.
- Der Spaziergang „Priories, Friars and the River Nore“ führt über 1,88 km, dauert 83 Minuten und hat 8 Stationen.
- Der Spaziergang durch das georgianische Kilkenny bis zur Hilltop Cathedral ist 2,2 km lang, dauert 72 Minuten und umfasst 8 Stationen.
- Die Busroute „KK1 City Bus: Priory, Rothe House and Georgian Kilkenny“ ist 4,3 km lang, dauert 18 Minuten und hat 5 Stationen.
Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst – in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Insgesamt erwarten dich in Kilkenny 31 erzählte Orte.
Orte mit Audioguide in Kilkenny
8 Orte in Kilkenny mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Kilkenny
4 Touren in Kilkenny, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Die mittelalterliche Meile: Von der Burg zur Kathedrale
Folge dem Rückgrat des mittelalterlichen Kilkenny von der normannischen Burg am Nore hinauf zur Kathedrale und zum Rundturm auf dem Hügel. Unterwegs kommst du an einem Tudor-Armenhaus, dem Haus einer berüchtigten mutmaßlichen Hexe, den Ruinen des Franziskanerklosters neben der Smithwick's-Brauerei, dem Stadthaus eines Kaufmanns mit seinem ursprünglichen Garten und dem letzten erhaltenen Stadttor Irlands vorbei.
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Priorat, Franziskaner und der River Nore
Überquere den Fluss zum ruhigen Ostufer und erkunde die alten religiösen Stätten Kilkennys: ein Turmhaus-Hospital, ein Augustinerpriorat und eine Kirche im neugotischen Stil auf einem Friedhof. Auf dem Rückweg geht es an einem Armenhaus in der Lee's Lane vorbei, dann am Fluss entlang und an den Franziskaner-Ruinen vorbei zur eleganten Kalksteinbrücke Green's Bridge, die einem römischen Vorbild nachempfunden ist.
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Georgianisches Kilkenny und die Kathedrale auf dem Hügel
Eine gemütlichere Runde von der St Patrick's Church und dem georgianischen Witwensitz bei den Stallungen der Burg hinauf durch das ehemalige Klosterviertel zur katholischen Kathedrale auf Kilkennys höchstem Punkt. Die Tour endet an einer heiligen Quelle, die mit dem Schutzpatron der Stadt, Canice, verbunden ist.
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Stadtbus KK1: Priorat, Rothe House und georgianisches Kilkenny
Kilkennys örtlicher Stadtbus KK1 durchquert die gesamte Stadt: von St John's Priory über Rothe House und das Kathedralenviertel bis zu den georgianischen Straßen an der Burg. Eine günstige Möglichkeit, zwischen dem mittelalterlichen Zentrum und dem Südufer des Nore zu pendeln, ohne jeden Hügel zu erklimmen.
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Kilkenny mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Kilkenny einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







