Was tun in Bari (Italien)? Kostenloser Audioguide

Bari Sehenswürdigkeiten: Was du in Bari sehen und tun kannst
Bari ist die Hauptstadt Apuliens und eine Stadt mit bedeutenden Kirchen, mittelalterlichen Bauwerken, historischen Theatern und Museen. Besonders in der Altstadt liegen viele Bari Sehenswürdigkeiten nah beieinander – ideal, wenn du Bari zu Fuß erkunden möchtest. Neywo bietet dafür einen kostenlosen Audioguide für Bari mit 23 erzählten Orten.
Bari Sehenswürdigkeiten: Die wichtigsten Orte auf einen Blick
Museo Nicolaiano
Das Museo Nicolaiano liegt im historischen Zentrum nahe der Basilika San Nicola. Seit 2010 widmet es sich dem Kult, der Kunst und der Geschichte rund um den heiligen Nikolaus und die Basilika. Die Ausstellung erstreckt sich über drei Ebenen: Sie führt von der Geschichte Baris und der Basilika über Ex-voto-Gaben bis zu weiteren Opfergaben und Schätzen.
Basilica di San Nicola
Die Basilica di San Nicola gehört zu den wichtigsten Kirchen der Altstadt und ist in ganz Europa für ihre Verbindungen zwischen christlichen Kirchen bekannt. Sie gilt als bedeutendes Beispiel der pugliesischen Romanik und trägt seit 1929 den Rang einer päpstlichen Basilika. 1951 wurde sie dem Dominikanerorden übergeben.
San Marco dei Veneziani
Die Kirche San Marco dei Veneziani im historischen Zentrum erinnert an die Befreiung Baris von den Sarazenen. Sie wurde um 1002 oder 1003 errichtet und wird erstmals 1187 erwähnt. An der romanisch geprägten Fassade fallen besonders das Rosettenfenster mit radialem Muster, die kleinen Säulen und der geflügelte Löwe auf.
Cathedral of Santa Maria Assunta
Die Kathedrale von Bari heißt offiziell Basilica cattedrale metropolitana di San Sabino und wird häufig Duomo di Bari genannt. Sie ist Sitz des Erzbischofs von Bari-Bitonto und dem heiligen Sabinus, einem Bischof von Canosa, gewidmet. Seine Reliquien wurden im 9. Jahrhundert hierher gebracht.
Das heutige Gebäude entstand im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert im apulischen romanischen Stil. Eine frühere Kirche an diesem Ort wurde bei der Zerstörung Baris durch Wilhelm I. von Sizilien im Jahr 1156 vernichtet; die Basilika San Nicola blieb damals als einziges Gebäude stehen.
Santa Teresa dei Maschi
Santa Teresa dei Maschi ist eine barocke Kirche in der Altstadt. Die Unbeschuhten Karmeliter errichteten sie zwischen 1690 und 1696. Ihr Grundriss folgt einem griechischen Kreuz, über dem zentralen Bereich erhebt sich eine Kuppel.
Im Inneren hängen Gemälde von Andrea Miglionico, der als Schüler Luca Giordanos beschrieben wird. Drei Altarfronten aus eingelegtem Holz ergänzen die Ausstattung. Heute ist Santa Teresa dei Maschi zugleich Kirche und Kunstzentrum, in dem regelmäßig Kunstausstellungen stattfinden.
Piazza Mercantile und Colonna Infame
Piazza Mercantile gehört zu den zentralen Plätzen der Altstadt. Sie ist ein guter Orientierungspunkt auf einem Rundgang durch Bari Vecchia und liegt zwischen den historischen Gassen und den Bereichen am Meer. Auch die Colonna Infame gehört zu den Stationen, die sich auf einem Spaziergang durch die Altstadt miteinander verbinden lassen.
Muraglia di Bari
Die Muraglia di Bari ist Teil der historischen Befestigung am Rand der Altstadt. Von diesem Bereich lässt sich der Übergang zwischen Bari Vecchia und dem Meer besonders gut erleben. Die Stadtmauer verbindet die Geschichte der befestigten Altstadt mit dem maritimen Charakter Baris.
Teatro Margherita
Das Teatro Margherita wurde zwischen 1912 und 1914 errichtet und 1914 eröffnet. Es ersetzte die hölzerne Varietà Margherita, die 1911 durch einen Brand zerstört worden war. Bis 1979 wurde das Gebäude als Theater und Kino genutzt; heute dient es als Museum für zeitgenössische Kunst.
Die Architektur ist vom Art Nouveau geprägt. Zur markanten Fassade gehören ein breiter Bogen sowie zwei Türme mit dekorativen Zinnen.
Piazza del Ferrarese
Die Piazza del Ferrarese liegt im Zentrum und verbindet den historischen Stadtkern mit den lebendigen Bereichen der Stadt. Zusammen mit der Piazza Mercantile ist sie ein wichtiger öffentlicher Platz für das städtische Leben und eine Station auf dem Weg zwischen Altstadt, Theater und Ufer.
Teatro Piccinni
Das Teatro Piccinni, offiziell Teatro Comunale „Niccolò Piccinni“, wurde als neues Stadttheater errichtet, nachdem das ältere Theater im Palazzo del Sedile zu klein und baufällig geworden war. Der Bau begann 1836 und wurde 1854 abgeschlossen. Zur Eröffnung wurde Gaetano Donizettis Oper Poliuto aufgeführt.
Das Theater trägt den Namen des in Bari geborenen Komponisten Niccolò Piccinni. Seine neoklassizistische Fassade erinnert an die repräsentative Architektur des 19. Jahrhunderts.
Castello Normanno-Svevo
Das Castello Normanno-Svevo steht direkt am Rand der Altstadt und zählt zu den wichtigsten Wahrzeichen Baris. Der Bau begann um 1132 auf Anordnung des normannischen Königs Roger II. Nach der Zerstörung der Stadt und der Festung im Jahr 1156 ließ Kaiser Friedrich II. die Burg ab 1233 größer wiederaufbauen.
Mit dem Castello ist außerdem eine Legende über den heiligen Franz von Assisi und Friedrich II. verbunden. Sie erzählt von einem angeblichen Aufenthalt des Heiligen in der Burg im Jahr 1221 und gehört bis heute zur Überlieferung des Ortes.
Teatro Petruzzelli
Das Teatro Petruzzelli ist eines der bedeutendsten Kulturgebäude Baris. Der Bau begann 1898, wurde 1903 beendet und am 14. Februar desselben Jahres mit Meyerbeers Oper Les Huguenots eröffnet. Das Theater war mit Gold dekoriert und verfügte über Heizung und elektrisches Licht.
In den 1980er-Jahren erlangte das Haus internationale Aufmerksamkeit durch zwei besondere Opernaufführungen: Niccolò Piccinis Iphigénie en Tauride und die neapolitanische Fassung von Bellinis I Puritani.
Pinacoteca metropolitana di Bari
Die Pinacoteca metropolitana di Bari, auch Pinacoteca Metropolitana „Corrado Giaquinto“ genannt, befindet sich im Palazzo della Provincia am Lungomare. Das Museum wurde 1928 gegründet und zog 1936 an seinen heutigen Hauptsitz.
Die Sammlung folgt im vierten Stock einer chronologischen Route. Zu sehen sind unter anderem Skulpturen des 11. und 12. Jahrhunderts, mittelalterliche Fresken aus Kirchen Apuliens, byzantinische Ikonen sowie venezianische Gemälde aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
Museo archeologico di Santa Scolastica
Das Archäologische Museum von Santa Scolastica befindet sich in einem ehemaligen Benediktinerkloster. Das Gebäude bewahrt Spuren seiner langen Geschichte, darunter spätere Veränderungen wie eine Wehrbastion aus dem 16. Jahrhundert.
Die Museumssammlung entstand ab 1875 und wurde 1890 erstmals öffentlich zugänglich. 2001 zog sie in das restaurierte Klosterensemble um; die neuen Ausstellungsbereiche wurden nach weiteren Renovierungen um 2018 eröffnet. Im Museum kannst du die Geschichte Apuliens chronologisch anhand archäologischer Exponate nachvollziehen.
Palazzo Fizzarotti
Der Palazzo Fizzarotti wurde 1910 im Auftrag des Bankiers und Unternehmers Emanuele Fizzarotti errichtet. Der Architekt Ettore Bernich entwarf ihn im eklektischen Stil mit Anklängen an die venezianische Gotik.
Besonders eindrucksvoll sind die Empfangsräume: Dazu gehören der Salone delle Arti e del Lavoro, der Salone aus dem 14. Jahrhundert, der Salone Rosa und der Salone del Caminetto. Ein bemerkenswertes Bodenmosaik liegt im Warteraum vor dem Kaminzimmer.
Palazzo Mincuzzi
Der Palazzo Mincuzzi steht in der Via Sparano da Bari 98 und wurde zwischen 1926 und 1928 als Kaufhausgebäude errichtet. Die Familie Mincuzzi, Eigentümerin des Kaufhauses Mincuzzi, gab den Bau in Auftrag.
Die Fassade verbindet Elemente des Art déco und des Neoklassizismus. Breite Gänge und gut beleuchtete Säle im Inneren waren auf die Nutzung als Kaufhaus ausgerichtet.
Orthodoxe Kirche des heiligen Nikolaus
Im Stadtteil Carrassi steht die Orthodoxe Kirche des heiligen Nikolaus, auch Chiesa Russa genannt. Die Imperial Orthodox Palestine Society gab den Bau 1911 in Auftrag; der Architekt Alexei Viktorovich Shchusev entwarf ihn im Stil der Pskau-Nowgorod-Architektur.
Der Grundstein wurde am 22. Mai 1913 gelegt. Nach der Russischen Revolution gingen die Pilgerreisen zurück. Die formelle Rückgabe der Kirche an die Russisch-Orthodoxe Kirche erfolgte am 1. März 2009.
Stadio San Nicola
Das Stadio San Nicola ist die größte Sportanlage Baris und die Heimstätte des SSC Bari. Renzo Piano entwarf das Stadion für die FIFA-Weltmeisterschaft 1990. Wegen seiner markanten Form trägt es den Spitznamen „Astronave“.
Das Stadion besteht aus 26 blütenblattartigen „Petalen“. Bei der Weltmeisterschaft 1990 fand hier unter anderem das Spiel um den dritten Platz zwischen Italien und England statt.
Was tun in Bari?
Ein Bari Stadtrundgang durch die Altstadt verbindet Kirchen, Museen, Plätze, Theater und die Burg. Besonders abwechslungsreich ist die Abfolge von Basilica di San Nicola, Kathedrale, Santa Teresa dei Maschi, Piazza Mercantile, Muraglia di Bari und Castello Normanno-Svevo.
Wenn du Bari zu Fuß erkunden möchtest, kannst du die Altstadt mit einem Abstecher zu den Theatern und zum Lungomare verbinden. Für weitere Ziele in der Region bietet sich ein Blick auf Apulien an. Auch Lecce, Alberobello und Polignano a Mare gehören zu den Städten Apuliens.
Bari mit Neywo entdecken
Mit der kostenlosen Neywo-App kannst du Bari auf eigene Weise entdecken. Es gibt zwei Spaziergänge und eine Busroute:
- Ein Spaziergang durch Bari Vecchia zu San Nicola, zur Kathedrale und zum Schloss: 2,15 km, 103 Minuten und 12 erzählte Stationen.
- Ein Spaziergang zu Opernhaus, Schloss, Kathedrale und San Nicola: 1,51 km, 58 Minuten und 4 erzählte Stationen.
- Eine Busroute vom Murat-Viertel nach Bari Vecchia: 1,9 km, 8 Minuten und 4 erzählte Stationen.
Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst – in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar. Lade Neywo herunter und erkunde Bari mit einem Audioguide, der dich durch die Stadt begleitet.
Orte mit Audioguide in Bari
8 Orte in Bari mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Bari
3 Touren in Bari, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Bari Vecchia: San Nicola, Kathedrale und Kastell
Die Altstadt auf ihrer Halbinsel in einem Rundgang. In der Basilika liegen die Gebeine des heiligen Nikolaus, die Seefahrer aus Bari 1087 aus der Türkei entwendeten; von dort führen die Gassen zur Kathedrale, zum Händlerplatz, zur Ufermauer und zum normannisch-staufischen Kastell.
Nicolaimuseum · Basilika San Nicola · San Marco dei Veneziani · Kathedrale von Bari · Santa Teresa dei Maschi · Piazza Mercantile …
Tour öffnen: Bari Vecchia: San Nicola, Kathedrale und Kastell - Zu Fuß
Das ultimative Bari: Opernhaus, Kastell, Kathedrale, San Nicola
Eine kurze Strecke zu allem, was zählt – zum Teatro Petruzzelli, zum Kastell, zur Kathedrale und zur Basilika San Nicola. Kaum anderthalb Kilometer, komplett in der oder direkt an der Altstadt.
Teatro Petruzzelli · Castello Normanno-Svevo · Kathedrale von Bari · Basilika San Nicola
Tour öffnen: Das ultimative Bari: Opernhaus, Kastell, Kathedrale, San Nicola - Im Bus
Navetta A: Vom Murat-Viertel nach Bari Vecchia
Der Shuttlebus Navetta A von AMTAB fährt vom Park-and-Ride-Parkplatz an der Via Vittorio Veneto ins Zentrum. Du fährst am Teatro Piccinni und am Teatro Margherita vorbei zur Ufermauer der Altstadt und weiter zum Archäologischen Museum Santa Scolastica neben San Nicola.
Teatro Piccinni · Teatro Margherita · Stadtmauer von Bari · Museo archeologico di Santa Scolastica
Tour öffnen: Navetta A: Vom Murat-Viertel nach Bari Vecchia
Bari mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Bari einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







