Turin Sehenswürdigkeiten (Italien): Audioguide

Turin Sehenswürdigkeiten: Was tun in Turin?
Turin gehört zu den wichtigsten historischen und kulturellen Städten Norditaliens. Zwischen Savoyer Residenzen, barocken Palästen, bedeutenden Museen und ungewöhnlicher Architektur gibt es viel zu entdecken – von der römischen Stadtgeschichte bis zum Fußballstadion von Juventus. Für deine Planung gibt es in Turin außerdem einen kostenlosen Neywo-Audioguide mit 291 erzählten Orten.
Turin Sehenswürdigkeiten: Was du sehen solltest
Königspalast und Piazza Castello
Der Palazzo Reale an der Piazzetta Reale war die erste und wichtigste Residenz des Hauses Savoyen im Piemont. Über mindestens drei Jahrhunderte war der Palast Schauplatz des politischen Lebens der Savoyer Staaten. Der Bau begann im 16. Jahrhundert; im 17. Jahrhundert wurde die Anlage unter Christine Marie von Frankreich umgestaltet, wobei auch der Barockarchitekt Filippo Juvarra beteiligt war.
Der Königspalast ist mit dem Palazzo Chiablese und der Kapelle des Heiligen Grabtuchs verbunden. Gemeinsam mit weiteren Savoyer Residenzen, darunter der Venaria Reale, dem Jagdschloss Stupinigi und dem Castello del Valentino, gehört er seit 1997 zum UNESCO-Welterbe der Savoyer Residenzen. Seit 1946 befindet sich der Palast in Staatsbesitz und ist heute ein Museum.
Turiner Dom und Kapelle des Heiligen Grabtuchs
Auf der Piazza San Giovanni steht der Turiner Dom, die Kathedrale Johannes des Täufers und Sitz des Erzbistums Turin. Das Gebäude entstand zwischen 1491 und 1498 und gilt als einziges religiöses Bauwerk der Stadt im Stil der Renaissance. Der Glockenturm daneben war bereits 1470 fertiggestellt.
Besonders bekannt ist die Kapelle des Heiligen Grabtuchs. Guarino Guarini entwarf sie; zwischen 1668 und 1694 wurde sie in den Domkomplex integriert. Das Heilige Grabtuch wird seit 1578 mit dem Turiner Dom in Verbindung gebracht.
Galleria Sabauda
Die Galleria Sabauda zählt zu den bedeutenden Gemäldegalerien Italiens. Mehr als 700 Gemälde aus dem 13. bis zum 20. Jahrhundert führen durch die italienische und europäische Kunstgeschichte. Stark vertreten sind piemontesische Maler wie Gaudenzio Ferrari, Defendente Ferrari, Macrino d’Alba, Tanzio da Varallo und Il Moncalvo.
Daneben umfasst die Sammlung Werke von Fra Angelico, Duccio, Mantegna, Bronzino, Veronese, Tintoretto, Guido Reni und Giambattista Tiepolo. Auch die flämische Malerei ist mit Werken von Van Eyck, Memling, Rubens, Van Dyck, den Brueghels und Rembrandt vertreten. Die Sammlung hat ihre Wurzeln in den königlichen Kunstbeständen, unter anderem aus dem Königspalast von Turin.
Palazzo Madama und Museo Civico d’Arte Antica
Ebenfalls an der Piazza Castello liegt der Komplex Palazzo Madama und Casaforte degli Acaja. Im Gebäude befindet sich das Museo Civico d’Arte Antica, das Museum für alte Kunst der Stadt. Seine Sammlung umfasst Gemälde aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock.
Nach mehreren Jahren der Restaurierung wurde das Museum 2006 wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Zusätzlich finden dort Wechselausstellungen und künstlerische Präsentationen statt.
Palazzo Carignano und das Risorgimento-Museum
Der Palazzo Carignano fällt durch seine ungewöhnlich geschwungene Barockfassade an der Via Accademia delle Scienze auf. Guarino Guarini entwarf den Palast als Privatresidenz der Fürsten von Carignano.
Seine Bedeutung reicht über die Architektur hinaus: Von 1848 bis 1861 tagte hier die Subalpinische Abgeordnetenkammer, anschließend bis 1865 die erste Abgeordnetenkammer des Königreichs Italien. Heute beherbergt das Hauptgeschoss das Nationale Museum des Italienischen Risorgimento.
Museo Egizio
Das Museo Egizio ist vollständig dem alten Ägypten gewidmet. Mehr als 40.000 Artefakte erzählen von der Archäologie und Kultur Ägyptens. Das Museum wurde 1824 gegründet und gilt als ältestes Museum der Welt, das ausschließlich dem alten Ägypten gewidmet ist.
Seine Sammlung geht auf den Erwerb der Sammlung Drovetti durch König Karl Felix von Savoyen zurück. Heute befindet sie sich im Palazzo dell’Accademia delle Scienze, einem barocken Gebäude, das Guarino Guarini 1678 als Hochschule für Adlige entwarf.
Mole Antonelliana und Nationales Filmmuseum
Die Mole Antonelliana ist mit 167,5 Metern eines der markantesten Wahrzeichen Turins. Der monumentale Turm wurde von Alessandro Antonelli entworfen. Der Bau begann 1863, als Turin Hauptstadt des neuen Königreichs Italien war, und wurde 1889 fertiggestellt.
Ursprünglich war das Gebäude als Synagoge für die jüdische Gemeinde Turins gedacht. Heute befindet sich darin das Nationale Filmmuseum, das seit 2000 an diesem Ort untergebracht ist. Sehenswert sind auch die katalanischen Gewölbe unter dem Atrium – eine in Italien eher seltene Bautechnik.
Casa Scaccabarozzi: die „Fetta di Polenta“
Im Viertel Vanchiglia steht die Casa Scaccabarozzi, die wegen ihrer ocker-gelben Farbe und ihrer schmalen, trapezförmigen Form den Spitznamen „Fetta di Polenta“ trägt – „Polentascheibe“. An der schmalsten Stelle ist eine Seitenfassade nur 54 Zentimeter breit.
Das Gebäude wurde von Antonelli entworfen. Antonelli und seine Frau lebten einige Jahre hier, bevor sie in das angrenzende, ebenfalls von ihm entworfene Gebäude in der Via Vanchiglia 9 zogen.
Castello del Valentino und Parco del Valentino
Im Parco del Valentino am Ufer des Po liegt das Castello del Valentino, eine historische Residenz mit Verbindung zum Haus Savoyen. Die heutige Anlage entstand im 17. Jahrhundert unter Christine von Frankreich. Sie ist hufeisenförmig angelegt und besitzt vier Ecktürme.
Im Inneren befindet sich ein großer Hof mit einem Weg aus Marmor. Die Bauarbeiten dauerten bis 1660. Nach Plünderungen durch französische Truppen und einer längeren Phase des Verfalls begann 1860 die Restaurierung. Heute ist das Schloss Teil des architektonischen Lebens der Stadt und bildet zusammen mit dem Park einen wichtigen Ort für einen Turin Stadtrundgang entlang des Po.
Villa della Regina
Auf dem östlichen Hügel Turins verbindet die Villa della Regina eine ehemalige königliche Residenz mit einer kunstvoll gestalteten Gartenlandschaft. Die Geschichte der Anlage beginnt im 17. Jahrhundert, als Maurizio von Savoyen sie in Auftrag gab.
Eine breite elliptische Terrasse führt zu einem oberen Hof. Hinter dem Palast liegt ein halbkreisförmig angelegter Garten mit Terrassen, Aussichtspunkten, dekorativen Brunnen, Grotten, einem Kettenbrunnen und dem Teatro delle Acque, dem Theater des Wassers. Die Villa gehört zu den Savoyer Residenzen.
Basilika von Superga
Die Basilika von Superga erhebt sich auf dem 672 Meter hohen Superga-Hügel. Sie wurde als Dank für den piemontesischen Sieg über die französisch-spanischen Truppen errichtet. Am 2. September 1706 hatte Vittorio Amedeo II. von Savoyen auf dem Hügel das belagerte Turin beobachtet und der Jungfrau Maria ein Denkmal gelobt, falls der Sieg errungen würde.
Filippo Juvarra erhielt den Auftrag für den Bau. Die Arbeiten begannen 1717; 1731 wurde die Basilika im Beisein von König Carlo Emanuele III. von Savoyen eingeweiht. Juvarra verband einen klassisch inspirierten Entwurf mit dem Barock seiner Zeit.
Weitere Kirchen und historische Orte
Auf der Via Po stehen mehrere religiöse Bauwerke. Die Santissima Annunziata gehört zu den historischen Kirchen der Straße. An der Ecke von Via Po und Via San Francesco da Paola befindet sich die gleichnamige barocke Kirche San Francesco da Paola.
Im Viertel Valdocco liegt die Basilika Maria Hilf der Christen. Sie geht auf das Wirken des heiligen Johannes Bosco zurück und wurde zwischen 1864 und 1868 trotz finanzieller Schwierigkeiten erbaut. Später wurde sie erweitert; in einer 1938 fertiggestellten Kapelle werden die sterblichen Überreste Don Boscos aufbewahrt.
Juventus Stadium
Das Juventus Stadium, auch Allianz Stadium genannt, ist die Heimspielstätte von Juventus. Es wurde für die Saison 2011–2012 eröffnet und als vereinseigenes Fußballstadion errichtet. Die Arena bietet Platz für 41.689 Zuschauer und nutzt Teile der Strukturen des früheren Stadio delle Alpi.
Das erste Spiel fand am 8. September 2011 gegen Notts County statt und endete 1:1. Das Stadion verbindet damit die Fußballgeschichte von Juventus mit einem zeitgenössischen Wahrzeichen Turins.
Turin zu Fuß erkunden mit Neywo
Wenn du Turin zu Fuß erkunden möchtest, bietet Neywo sechs Spaziergänge, eine Busroute und eine Fahrradroute. Zusammen führen sie durch das römische Zentrum, zu den Savoyer Palästen, durch das Quadrilatero Romano, entlang des Po und in den Parco del Valentino.
Die sechs Spaziergänge umfassen:
- Vom römischen Tor zum Königspalast: 1,26 km, 118 Minuten und 12 erzählte Stopps
- Guarinis Barock: Paläste, Pharaonen und Zwillingskirchen: 1,15 km, 83 Minuten und 10 Stopps
- Von der Mole zum Po: Polentascheibe und Gran Madre: 3,89 km, 120 Minuten und 9 Stopps
- Parco del Valentino und San Salvario: Schlösser, Gärten und Synagoge: 3,61 km, 109 Minuten und 10 Stopps
- Quadrilatero Romano: Heiligtum, Senat und Juvarras Paläste: 1,11 km, 74 Minuten und 11 Stopps
- Via Roma und der Salotto: Paläste hinter der Piazza San Carlo: 1,36 km, 74 Minuten und 11 Stopps
Dazu kommen die Busroute durch das historische Zentrum mit 5,6 Kilometern, 24 Minuten und 12 Stopps sowie die Fahrradroute entlang des Po vom Castello del Valentino zur Gran Madre mit 4,1 Kilometern, 20 Minuten und 4 Stopps.
Die Neywo-App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst – in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Der kostenlose Turin Audioguide umfasst 291 erzählte Orte; die Audiowiedergabe ist in 11 Sprachen verfügbar. Wenn du auch andere Ziele in Italien erkunden möchtest, findest du dort weitere Städte und Reiseziele.
Orte mit Audioguide in Turin
8 Orte in Turin mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Turin
8 Touren in Turin, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Vom Römischen Tor zum Königspalast
Zweitausend Jahre Turin auf einem kurzen Spaziergang: die sechzehneckigen römischen Türme der Porta Palatina, das römische Theater, eine Renaissancekathedrale, Guarinis Kuppel über dem Heiligen Grabtuch und die Paläste des Hauses Savoyen rund um die Piazza Castello.
Porta Palatina · Römisches Theater von Torin · Piazza San Giovanni · Turiner Dom · Grabtuchkapelle · Diözesanmuseum von Turin …
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Guarinis Barock: Paläste, Pharaonen und Zwillingskirchen
Folge dem Architekten Guarino Guarini und dem Savoyer Hof von der Piazza Castello nach Süden: zur Königlichen Kirche San Lorenzo, zur geschwungenen Fassade des Palazzo Carignano, zum Ägyptischen Museum in seinem ehemaligen Adelskolleg und zum bronzenen Reiterstandbild auf der Piazza San Carlo, Turins Salon, bewacht von zwei Zwillingskirchen.
San Lorenzo · Teatro Carignano · Piazza Carignano · Palazzo Carignano · Nationalmuseum des italienischen Risorgimento · Museo Egizio …
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Von der Mole zum Po: Polentaschnitte und Gran Madre
Beginne unter der 167 Meter hohen Spitze der Mole Antonelliana, in der sich das Kinomuseum befindet, und entdecke die originelle Fetta di Polenta ihres Architekten – ein Haus, das an seiner schmalsten Stelle nur 54 Zentimeter breit ist. Überquere anschließend die von Arkaden gesäumte Piazza Vittorio Veneto und den Po zur pantheonähnlichen Gran Madre und zum Kapuzinerhügel.
Mole Antonelliana · Santa Giulia · Casa Scaccabarozzi · Santissima Annunziata · Piazza Vittorio Veneto · Ponte Vittorio Emanuele I …
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Parco del Valentino und San Salvario: Schlösser, Gärten und Synagoge
Beginne im multikulturellen San Salvario bei der Waldenserkirche und der Synagoge im maurischen Stil und betrete dann den Parco del Valentino am Ufer des Po: ein Schloss der Savoyer im französischen Stil, ein botanischer Garten von 1713, ein für die Weltausstellung von 1884 errichtetes mittelalterliches Dorf und Lombrosos Museum für Kriminalanthropologie.
Waldenserkirche Turin · Synagoge von Turin · Nationales Elektrotechnisches Institut „Galileo Ferraris“ · Castello del Valentino · Promotrice delle Belle Arti · Orto Botanico dell'Università di Torino …
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Quadrilatero Romano: Wallfahrtskirche, Senat und Juvarras Paläste
Turins altes römisches Straßenraster nördlich des Doms vereint auf wenigen Straßen eine barocke Wallfahrtskirche, einen Senat der Savoyer und Paläste von Filippo Juvarra. Beginne an der Consolata, Turins wichtigstem Marienheiligtum, und ende im Museum, das die Geschichte des Heiligen Grabtuchs erzählt.
Santuario della Consolata · Santa Chiara · Sant'Agostino · Museo d’Arte Orientale · Palazzo del Senato Sabaudo · Palazzo Barolo …
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Via Roma und der Salon: Paläste hinter der Piazza San Carlo
Vom Bahnhofsvorplatz geht es die Via Roma hinauf in Turins Salon: zu den Zwillingskirchen der Piazza San Carlo, den Gallerie d’Italia, Palästen des 17. Jahrhunderts von Castellamonte und dem mit Graf Cavour verbundenen Palast – bis zu dem Torbogen, den Turin die Teufelstür nennt.
Piazza Carlo Felice · Palazzo Cavour · Palazzo Bricherasio · Piazza C.L.N. · Palazzo Perrone di San Martino · Palazzo Turinetti …
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Star 2: Rundfahrt durch Turins Altstadt
Ein lokaler GTT-Bus, der den Bahnhof Porta Susa über das Museum des Heiligen Grabtuchs, den Palazzo Barolo, das Ägyptische Museum, die Via Po und die Piazza Vittorio Veneto mit dem Valentino verbindet. Eine günstige, unkomplizierte Fahrt durch die Altstadt.
Oratorio del Santo Sudario (Turin) · Palazzo Barolo · San Domenico · San Francesco d'Assisi · Santa Teresa · Museo Egizio …
Tour öffnen: Star 2: Rundfahrt durch Turins Altstadt - Mit dem Rad
Am Po entlang: vom Castello del Valentino zur Gran Madre
Eine Fahrt am Fluss auf den Radwegen am Po, vom Schloss Castello del Valentino im französischen Stil vorbei am d’Azeglio-Denkmal zur Gran Madre di Dio und anschließend weiter am Fluss entlang zur Madonna del Pilone. Flach, grün und abseits des Verkehrs.
Castello del Valentino · Denkmal für Massimo d'Azeglio · Gran Madre di Dio · Chiesa della Madonna del Pilone
Tour öffnen: Am Po entlang: vom Castello del Valentino zur Gran Madre
Turin mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Turin einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







