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Was tun in Beirut (Libanon)? Kostenloser Audioguide

Beirut, Libanon

Beirut Sehenswürdigkeiten: Was du in der libanesischen Hauptstadt sehen kannst

Beirut ist die Hauptstadt des Libanon und eine Stadt, in der sich religiöse, historische und moderne Schichten unmittelbar begegnen. Zu den wichtigsten Beirut Sehenswürdigkeiten gehören Kathedralen und Moscheen im Zentrum, Museen zur Geschichte der Stadt, archäologische Spuren und markante Orte am Mittelmeer. Mit dem kostenlosen Neywo-Audioguide für Beirut kannst du 36 erzählte Orte entdecken.

Beirut Sehenswürdigkeiten: Die wichtigsten Orte im Überblick

Beirut Central District: Moscheen und Kathedralen

Ein guter Ausgangspunkt für einen Beirut Stadtrundgang ist die Innenstadt. Hier liegen mehrere Gotteshäuser verschiedener Konfessionen dicht beieinander und machen die religiöse Vielfalt der Stadt sichtbar.

Die Mohammad-Al-Amin-Moschee, auch „Blaue Moschee“ genannt, wurde 2008 eingeweiht. Ihre Kuppel und die hohen Minarette prägen die Silhouette des Zentrums. Direkt daneben steht die maronitische Kathedrale St. Georg, die zwischen 1884 und 1894 errichtet wurde. Ihr neoklassizistischer Bau ist von der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom inspiriert. Im Inneren fallen die vergoldete Kassettendecke sowie Marmor und Stuck auf.

Nicht weit entfernt befindet sich die St.-Louis-Kathedrale der Kapuzinerväter. Die lateinisch-katholische Kathedrale und das Kloster wurden im 19. Jahrhundert von Kapuzinermissionaren erbaut. Besonders auffällig ist der hohe Glockenturm, der sich deutlich von der Skyline abhebt.

Auf dem Debbas-Platz steht die armenisch-katholische Kathedrale St. Elie und St. Gregor der Erleuchter, die auch unter den Beinamen „The Dome“ und „The Egg“ bekannt ist. Der Bau begann 1928, wurde bis 1959 fertiggestellt und im Bürgerkrieg stark beschädigt.

Al-Omari-Großmoschee und römische Spuren

Die Al-Omari-Großmoschee – Jami’ Al-Kabir – gehört zu den Orten, an denen sich Beiruts lange Religionsgeschichte besonders deutlich zeigt. Der Standort war zunächst ein römischer Tempel, später eine byzantinische Kirche und anschließend eine Kreuzfahrerkirche. Im Laufe der Geschichte wurde das Gebäude mehrfach umgewandelt und schließlich wieder als Moschee genutzt.

Auf dem Märtyrerplatz erinnert das Rafik-Hariri-Gedenkheiligtum an den früheren Ministerpräsidenten Rafik Hariri und seine Leibwächter. Die 2018 fertiggestellte Gedenkstätte ist als skulpturiertes Gelände gestaltet. Ein Hohlraum in der Struktur symbolisiert die Abwesenheit und lädt zu einem stillen, nach innen gerichteten Rundgang ein.

Wer sich für die antiken Schichten der Stadt interessiert, findet im Zentrum außerdem römische archäologische Überreste. Sie machen sichtbar, dass Beirut auf einer Stadtlandschaft steht, die lange vor der modernen Hauptstadt entstand.

Beirut Castle und die Geschichte des Hafens

Die Beirut Castle war eine bedeutende Kreuzfahrerburg, die größtenteils während der Kreuzzüge errichtet wurde. Später wurde sie im Zusammenhang mit der Erweiterung des Hafens im späten 19. Jahrhundert abgerissen. Ihre Geschichte umfasst außerdem Schäden aus der osmanischen Zeit und schwere Bombardierungen während der ägyptischen Herrschaft über Beirut.

1844 wurde die Festung wiederaufgebaut und in eine Moschee umgewandelt, die später Al-Majidieh-Moschee genannt wurde. Der Ort steht damit beispielhaft für die vielen Veränderungen, die das Zentrum und die Uferzone Beiruts im Lauf der Jahrhunderte geprägt haben.

Beit Beirut: Erinnerung an den Bürgerkrieg

Wenn du wissen möchtest, was du in Beirut zur jüngeren Stadtgeschichte sehen kannst, ist Beit Beirut ein wichtiger Halt. Das Museum und städtische Kulturzentrum befindet sich im restaurierten Barakat-Gebäude, dem sogenannten „Yellow House“.

Das von Youssef Aftimus entworfene Gebäude trägt weiterhin sichtbare Spuren des Libanesischen Bürgerkriegs. Einschusslöcher, Scharfschützen-Barrikaden und Teile der beschädigten Fassade wurden bewusst erhalten. Auch persönliche Gegenstände früherer Bewohner sind Teil der Erinnerung. Beit Beirut zeigt damit nicht nur Geschichte in Ausstellungen, sondern macht sie direkt am Bauwerk ablesbar.

National Museum of Beirut

Das National Museum of Beirut ist das wichtigste archäologische Museum des Libanon. Seine Sammlung umfasst rund 100.000 Objekte, überwiegend aus der Antike und dem Mittelalter. Etwa 1.300 Artefakte sind chronologisch angeordnet und reichen von der Vorgeschichte bis zur mittelalterlichen Mamlukenzeit.

Auch das Gebäude selbst erzählt eine Geschichte des Überlebens. Während des Libanesischen Bürgerkriegs lag das Museum an der Frontlinie und wurde schwer beschädigt. Viele Artefakte konnten jedoch durch rechtzeitig ergriffene Schutzmaßnahmen gerettet werden. Nach einer umfassenden Renovierung bewahrt das Museum heute die archäologischen Zeugnisse verschiedener Epochen des Landes.

Maghen Abraham Synagogue

Im Innenstadtviertel Wadi Abu Jamil steht die Maghen Abraham Synagogue, ein wichtiges jüdisches Wahrzeichen Beiruts. Die Synagoge wurde 1925 gegründet und von Moise Abraham Sassoon aus Kalkutta finanziert; ihren Namen erhielt sie nach seinem Vater Abraham Sassoon.

Mitte des 20. Jahrhunderts war sie nicht nur ein Gebetsort, sondern auch ein Zentrum des Gemeindelebens mit Vorträgen, Hochzeiten und festlichen Veranstaltungen. Während des Bürgerkriegs wurde sie beschädigt und anschließend lange vernachlässigt. Eine umfassende Renovierung begann 2009 und stellte das Gebäude weitgehend wieder her.

Sursock Museum

Das Sursock Museum, offiziell Nicolas Ibrahim Sursock Museum, widmet sich moderner und zeitgenössischer Kunst. Es befindet sich in einem historischen Palast, den Nicolas Sursock 1912 erbauen ließ. Nach seinem Tod im Jahr 1952 vermachte er das Gebäude der Stadt Beirut mit dem Wunsch, daraus ein Museum zu machen.

Der Palast wurde zunächst auch für den Empfang von Königen und Präsidenten genutzt. Später entstand dort ein Museum mit modernen und zeitgenössischen Werken, islamischer Kunst sowie weiteren Sammlungen. Der Ort verbindet deshalb ein historisches Gebäude mit der künstlerischen Gegenwart Beiruts.

American University of Beirut und der Alte Leuchtturm

In Ras Beirut liegt die American University of Beirut, kurz AUB. Sie wurde 1866 als Syrian Protestant College eröffnet und erhielt 1920 ihren heutigen Namen. Der Campus erstreckt sich über ein 61-Acre-Gelände am Mittelmeer und umfasst unter anderem Bibliotheken, Museen und das American University of Beirut Medical Center.

Ein weiteres Wahrzeichen am Wasser ist der Alte Leuchtturm von Beirut, der vor Ort oft „Manara“ genannt wird. Der achteckige Turm wurde ursprünglich 1835 errichtet und mehrfach verändert. Seine weißen und schwarzen Streifen sowie der runde Beobachtungsraum machen ihn unverwechselbar. Seit 2003 ist der Leuchtturm nicht mehr in Betrieb, bleibt aber ein markanter Teil des Viertels.

Was tun in Beirut? Die Stadt zu Fuß entdecken

Beirut lässt sich besonders gut auf kurzen Wegen zwischen den Sehenswürdigkeiten erleben. Ein Spaziergang durch das Zentrum führt von Moscheen und Kathedralen zu römischen Überresten, Plätzen und historischen Gebäuden. Ein weiterer Rundgang verbindet den Riad Al Solh Square und den Grand Serail mit der Maghen Abraham Synagogue. Wer mehr Zeit hat, kann die Innenstadt mit Beit Beirut und dem National Museum of Beirut verbinden.

Beirut ist außerdem ein Ausgangspunkt, um weitere historische Orte im Libanon kennenzulernen. Zu den nahegelegenen Städten zählen Byblos und Baalbek.

Beirut mit Neywo erkunden

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  • Ein Rundgang durch die Innenstadt zu Moscheen, Kathedralen und römischen Überresten: 1,56 km, 92 Minuten und 12 erzählte Stopps.
  • Ein kurzer Rundgang rund um Riad Al Solh und den Grand Serail: 0,83 km, 35 Minuten und 5 erzählte Stopps.
  • Eine längere Route von der Innenstadt zum National Museum of Beirut: 3,2 km, 90 Minuten und 5 erzählte Stopps.

Insgesamt bietet Neywo in Beirut 36 erzählte Orte. Die Geschichten sind in 11 Sprachen verfügbar. Die App erzählt dir die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst – in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan.

Orte mit Audioguide in Beirut

8 Orte in Beirut mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Beirut

3 Touren in Beirut, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Beiruts Zentrum: Moscheen, Kathedralen und Place de l’Étoile

    Das wiederaufgebaute Zentrum, wo eine Burg aus der Kreuzfahrerzeit, eine osmanische Moschee, maronitische und griechisch-orthodoxe Kathedralen, eine armenisch-katholische Kathedrale und freigelegte römische Säulen nur wenige hundert Meter vom Parlament entfernt stehen. Beiruts ganze Geschichte in einem Spaziergang.

    1,6 km · 86 Min. · 11 Stopps

    Burg Beirut · Beirut Souks · St. Johannes-Kathedrale · Emir-Munzer-Moschee · St. Ludwig · Parlamentsgebäude des Libanon …

    Tour öffnen: Beiruts Zentrum: Moscheen, Kathedralen und Place de l’Étoile
  • Zu Fuß

    Riad Al Solh und der Grand Serail

    Ein kurzer Spaziergang rund um den Regierungssitz: die osmanische Kaserne, die zum Palast des Ministerpräsidenten wurde, der Gibran-Garten, eine evangelische Kirche und die verlassene Maghen-Abraham-Synagoge des alten jüdischen Viertels.

    0,8 km · 35 Min. · 5 Stopps

    Magen Abraham-Synagoge · Grand Serail · Khalil-Gibran-Park · Église Nationale Évangélique de Beyrouth · Riad-al-Solh-Platz

    Tour öffnen: Riad Al Solh und der Grand Serail
  • Zu Fuß

    Das ultimative Beirut: von der Innenstadt zum Nationalmuseum

    Von der Burg und den Kathedralen des Zentrums führt der Weg vorbei an Beit Beirut – dem von Geschossen gezeichneten gelben Haus, das als Gedenkstätte an den Bürgerkrieg erhalten wurde – zum Nationalmuseum und seinen phönizischen Sarkophagen. Etwas mehr als drei Kilometer.

    3,2 km · 90 Min. · 5 Stopps

    Burg Beirut · St. Ludwig · St. Elias und St. Gregor · Beit Beirut · Nationalmuseum Beirut

    Tour öffnen: Das ultimative Beirut: von der Innenstadt zum Nationalmuseum

Beirut mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Beirut einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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