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Was tun in Aguas Calientes (Peru)? Kostenloser Audioguide

Aguas Calientes Sehenswürdigkeiten: Was du in Machupicchu Pueblo sehen kannst

Aguas Calientes, auch Machupicchu Pueblo genannt, ist eine kleine Stadt in der Region Cusco in Peru und das Tor zu Machu Picchu. Zwischen steilen Bergen, dichter tropischer Vegetation und dem Vilcanota-Fluss verbindet der Ort den Zugang zu einer weltberühmten Inka-Stätte mit heißen Quellen und einer besonderen, abgeschiedenen Atmosphäre. Für Aguas Calientes gibt es bei Neywo einen kostenlosen Audioguide mit 10 erzählten Orten.

Aguas Calientes Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Machu Picchu

Die wichtigste Sehenswürdigkeit rund um Aguas Calientes ist Machu Picchu. Die Inka-Zitadelle aus dem 15. Jahrhundert liegt auf einem Berggrat in etwa 2.430 Metern Höhe, zwischen den Gipfeln Huayna Picchu und Machu Picchu. Von der Anlage reicht der Blick über das Urubamba-Tal, während der Urubamba-Fluss weiter unten durch eine Schlucht mit tropischem Bergklima fließt.

Machu Picchu gehört zum UNESCO-Welterbe und gilt als Meisterwerk der Architektur und Ingenieurskunst. Der Name stammt aus dem Quechua und bedeutet „alter Gipfel“. Forschende vermuten, dass der Ort ursprünglich einen privaten Charakter hatte; die repräsentativen Gebäude und der zeremonielle Zugang lassen jedoch auch auf eine religiöse Funktion schließen.

Aguas Calientes liegt etwa 6 Kilometer von Machu Picchu entfernt. Über die Straße am Fluss entlang dauert der Fußweg ungefähr 90 Minuten. Viele Besucher nehmen den Bus oder wandern auf dieser Strecke zur Zitadelle.

Huayna Picchu

Der steile Huayna Picchu bildet den dramatischen Hintergrund vieler Ansichten von Machu Picchu. Auf Quechua heißt der Berg Wayna Pikchu, also „junger Gipfel“. Sein Gipfel liegt auf 2.693 Metern und damit rund 260 Meter höher als Machu Picchu.

Die Inka legten einen Weg an seiner Flanke an und errichteten auf dem Gipfel Tempel und Terrassen. An der Bergseite befinden sich außerdem der Mondtempel und die Große Höhle, ein weiterer heiliger Ort mit kunstvollem Mauerwerk. Der Urubamba-Fluss windet sich um den Berg und unterstreicht seine eindrucksvolle Lage.

Wiñay Wayna

Wiñay Wayna liegt auf etwa 2.650 Metern am steilen Berghang und gehört zu den bemerkenswerten archäologischen Stätten am Inka-Pfad. Der Quechua-Name bedeutet „für immer jung“. Die Anlage blickt auf den weit darunter liegenden Urubamba-Fluss und liegt innerhalb des geschützten Historischen Heiligtums von Machu Picchu.

Obere und untere Wohnkomplexe sind durch eine lange Treppe und mehrere Brunnenanlagen miteinander verbunden. Ein gemeinsames Wassersystem durchzieht beide Bereiche. Landwirtschaftliche Terrassen, die sogenannten Andenes, ziehen sich oberhalb und unterhalb der Häuser den Hang entlang. Sie zeigen, wie die Inka steile Berghänge für den Anbau nutzbar machten.

Llaqtapata

Llaqtapata befindet sich auf einem Bergrücken etwa fünf Kilometer westlich von Machu Picchu, im Distrikt Santa Teresa. Die kleine Inka-Stätte liegt zwischen den Entwässerungsgebieten von Ahobamba und Santa Teresa und wurde oberhalb steiler Schluchten errichtet.

Ihre Mauern mit Nischen entsprechen typischen Merkmalen der Inka-Bauweise. Besonders eindrucksvoll ist jedoch die Aussicht: Von Llaqtapata aus sind Machu Picchu und Huayna Picchu direkt zu sehen. Dadurch wird nachvollziehbar, wie eng die verschiedenen Orte in dieser Berglandschaft miteinander verbunden waren.

Intipata

Intipata gehört zu den am besten erhaltenen Inka-Terrassen entlang des Weges durch die Hügel des Heiligen Tals. Die Steinterrassen steigen kaskadenartig den Hang hinunter und machen die landwirtschaftliche Gestaltung der Landschaft besonders anschaulich.

Die präzise gesetzten Steine halfen dabei, Wasser zu regulieren und Erosion zu verhindern. Intipata ist damit ein konkretes Beispiel für die Ingenieurskunst der Inka und für ihren Umgang mit steilen Berghängen.

Sayacmarca

Sayacmarca liegt auf 3.600 Metern Höhe in den Bergen der Region Cusco. Die Anlage besteht aus einem Zeremonialbereich und einem Wohngebiet. Ein Eingangstor und eine große Treppe führen durch die Stätte.

Besonders bemerkenswert ist das Bewässerungssystem. Kanäle leiteten Wasser direkt zu den Häusern und zeigen, wie ausgefeilt die Wasserbaukunst der Inka auch in großer Höhe war. Der Forscher Hiram Bingham III. entdeckte die Anlage 1915 und gab ihr zunächst den Namen Cedrobamba, „Zedern-Ebene“. Später wurde sie in Sayacmarca umbenannt.

Die Inka-Brücke

Die Inka-Brücke, auch Inka Bridge oder Puente Inka genannt, ist mit einem Zugang zu Machu Picchu verbunden. Einer der beiden Orte, die unter dieser Bezeichnung zusammengefasst werden, wurde von den Inka als geheimer Zugang zum heiligen Picchu für die Inka-Armee errichtet.

Der Inka-Pfad nach Machu Picchu

Der Camino Inca a Machu Picchu führt durch die peruanischen Anden bis zur berühmten Zitadelle. Er besteht aus drei sich überschneidenden Routen: Mollepata, der klassischen Route und der Eintagesroute. Mollepata ist die längste Strecke und führt über den höchsten Bergpass, bevor sie auf die klassische Route trifft.

Unterwegs wechseln sich Nebelwald und alpine Tundra ab. Der Weg führt an Siedlungen, Tunneln und zahlreichen Inka-Ruinen vorbei, bevor er das Sonnentor am Berg Machu Picchu erreicht. Historisch gehört er zum Qhapaq Ñan, dem weitläufigen Inka-Straßensystem, das einst das Reich durch die Anden verband.

Runkuraqay

Runkuraqay liegt auf 3.760 Metern am Südhang des gleichnamigen Berges zwischen Sayacmarca und Qunchamarka. Die Anlage war ein Tambo, also eine Rast- und Versorgungsstation an der Inka-Straße. Vermutlich diente sie den Chasquis, den Staffelläufern der Inka, als Zwischenstation.

Die Gebäude haben eine charakteristische halbkreisförmige Form. Zwei konzentrische, geneigte Mauern aus Schiefer und grauem Granit umschließen die Innenräume und einen zentralen Hof. Östlich der Anlage fließt der Pacaymayo-Fluss.

Heiße Quellen und das Zentrum von Aguas Calientes

Der Name Aguas Calientes bedeutet „heißes Wasser“ und bezieht sich auf die natürlichen heißen Quellen des Ortes. Die Thermalbäder verleihen der Stadt eine entspannte, beinahe spaartige Atmosphäre und bieten einen ruhigen Kontrast zu den Wegen und Ruinen in den Bergen.

Auch das kompakte Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden. Restaurants, Cafés und Kunsthandwerksstände prägen das Stadtbild. Aguas Calientes ist überhaupt nicht über eine Straße erreichbar: Der Ort kann mit dem Zug durch das Heilige Tal oder zu Fuß entlang der Bahngleise erreicht werden. Diese Abgeschiedenheit hat den Ort klein und persönlich gehalten.

Aguas Calientes zu Fuß erkunden

Für einen Aguas Calientes Stadtrundgang brauchst du kein großes Stadtgebiet einzuplanen. Das Zentrum ist kompakt, und die Atmosphäre entsteht vor allem aus der Lage im grünen Tal, den steilen Bergen und dem Leben rund um die Ankunft der Besucher.

Mit Neywo kannst du Aguas Calientes zu Fuß erkunden, ohne dich einer Gruppe oder einem festen Zeitplan anzuschließen. Der kostenlose Aguas-Calientes-Audioguide umfasst 10 erzählte Orte und ist in 11 Sprachen verfügbar. Die Geschichten starten, sobald du den jeweiligen Ort erreichst, und begleiten dich in deinem eigenen Tempo.

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Orte mit Audioguide in Aguas Calientes

8 Orte in Aguas Calientes mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Aguas Calientes mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Aguas Calientes einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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