Was tun in Cascais (Portugal)? Kostenloser Audioguide

Cascais Sehenswürdigkeiten: Was du in Cascais sehen und tun kannst
Cascais ist eine portugiesische Küstenstadt westlich von Lissabon, in der historische Festungen, Paläste, Kapellen und archäologische Stätten auf den Atlantik treffen. Wer Cascais besucht, kann am Meer entlangspazieren, die Verteidigungsanlagen der Küste entdecken und im historischen Zentrum auf Spuren verschiedener Epochen stoßen. Für die Erkundung gibt es in der Stadt einen kostenlosen Cascais Audioguide mit 56 erzählten Orten.
Cascais Sehenswürdigkeiten: Was du sehen kannst
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten verteilen sich über Cascais, São João do Estoril, São Pedro do Estoril und die Küste in Richtung Guincho. Ein Cascais Stadtrundgang lässt sich deshalb gut mit weiteren Abschnitten entlang der Küste verbinden.
Palácio Palmela
Der Palácio Palmela, auch Conceição Velha genannt, gehört zur Sommerarchitektur von Cascais. Der Palast wurde 1874 für den Herzog und die Herzogin von Palmela als Sommerresidenz errichtet. Seine Entstehung steht für die Entwicklung der Region zu einem Ort sommerlicher Aufenthalte.
Festung Nossa Senhora da Luz und die Zitadelle
Die Festung Nossa Senhora da Luz de Cascais, auch als Zitadelle von Cascais bekannt, liegt über der gleichnamigen Bucht am rechten Ufer der Tejo-Mündung. Ihre beherrschende Lage macht deutlich, welche Bedeutung Cascais für die Kontrolle der Küste hatte.
Fort Nossa Senhora da Guia
Zwischen dem Leuchtturm von Guia und Lage do Ramil liegt das Fort Nossa Senhora da Guia an der Avenida Nossa Senhora do Cabo. Es wurde während des Portugiesischen Restaurationskriegs errichtet und 1646 in Betrieb genommen. Erhaltene Teile der Anlage erinnern an diese Epoche der portugiesischen Geschichte.
Fort von Cresmina
Das kleine Fort von Cresmina liegt nahe dem Strand von Cresmina zwischen Meer und Marginalstraße. Es wurde 1762 als Küstenverteidigungsposten errichtet, um eine feindliche Landung zu erschweren. Die bescheidene Größe der Anlage verweist auf ihre ursprüngliche Funktion als Stützpunkt für eine kleine Garnison. 2021 wurde das Fort zu einem Restaurant umgebaut.
Bateria Alta ao norte da Praia da Água Doce
Zwischen dem Guincho-Strand und dem Crismina-Strand liegt die historische Bateria Alta ao Norte da Praia da Água Doce, auch Bateria Alta oder Hotel do Guincho genannt. Die Befestigung entstand im 18. Jahrhundert während der Regierungszeit von König Joseph dem Ersten und war Teil eines Küstenverteidigungssystems mit den Batterien von Crismina und Galé. Ihre Lage erlaubte es den Anlagen, sich gegenseitig mit Feuer zu unterstützen.
Im 19. Jahrhundert kam eine rückwärtige Mauer hinzu. Dadurch erhielt die Anlage ihren polygonalen Grundriss und einen noch stärker ausgeprägten defensiven Charakter.
Fort von São Pedro
Am Strand von Poça in São João do Estoril steht das Fort von São Pedro, auch Forte da Poça genannt. Es entstand zwischen 1642 und 1648 als Teil einer Verteidigungslinie der portugiesischen Monarchie. Diese Linie verband das Fort von São Julião da Barra mit dem Cabo da Roca.
Fort São Teodósio da Cadaveira
Oberhalb des Strandes Poça befindet sich das Fort São Teodósio da Cadaveira, auch Fort da Cadaveira genannt. Der Bau begann im April 1642 und wurde im folgenden Jahr abgeschlossen. Gemeinsam mit dem nahe gelegenen Fort São António da Barra schützte es den Strand durch Kreuzfeuer.
Das Fort ist nach Teodósio, Herzog von Braganza und erstgeborenem Sohn des portugiesischen Königs Johann des Vierten, benannt. Es kann auch unter den Namen Fort São João oder Fort d’Assubida auftauchen. 1977 wurde es als Eigentum von öffentlichem Interesse eingestuft.
Fort Santo António da Barra
Von São João do Estoril aus liegt das Fort Santo António da Barra markant über dem Meer. Es ist auch als Altes Fort bekannt und war während der portugiesischen Diktatur mit António de Oliveira Salazar verbunden, der es als saisonalen Wohnsitz nutzte.
Nach einer Phase des Leerstands und Schäden durch Vandalismus wurde das Fort von der Gemeinde Cascais restauriert. Am 25. April 2018 öffnete es erstmals für die Öffentlichkeit.
Ponte Filipina über dem Bach Caparide
Die Ponte Filipina über dem Bach Caparide, auch Ponte Filipina de São Pedro do Estoril oder Ponte de Cai-Água genannt, gehört zu den Wahrzeichen von São Pedro do Estoril. Der Name Cai-Água erinnert an die frühere Identität des Gebiets mit einer Wassermühle und kleinen Häusern an der Mündung des Bachs.
São Pedro do Estoril hieß ursprünglich Cai Água. Nach einer Petition vieler Einwohner wurde der Name durch einen Erlass vom 31. August 1926 geändert.
Capela de Nossa Senhora da Nazaré
Die Capela de Nossa Senhora da Nazaré ist eine Kapelle und ein Kulturdenkmal in Cascais. Sie gehört zu den Orten, an denen sich das religiöse und historische Erbe der Stadt besonders konzentriert. Auf einem Spaziergang durch das alte Zentrum lässt sie sich mit weiteren Kapellen und historischen Gebäuden verbinden.
Gruta do Poço Velho
Im Zentrum von Cascais liegen die Höhlen von Poço Velho, portugiesisch Gruta do Poço Velho. Die Höhlen wurden hauptsächlich als Nekropole genutzt; ihre Verwendung reicht vermutlich bis in die Altsteinzeit zurück. Der Name Poço Velho bedeutet „alter Brunnen“ und verweist auf diesen ungewöhnlichen Ort unter der Stadt.
Künstliche Höhlen von Alapraia
In Alapraia liegt unter der modernen Siedlung die chalkolithische Nekropole von Alapraia. Die vier unterirdischen Gräber, sogenannte Hypogäen, wurden mit Steinwerkzeugen direkt in den natürlichen Fels gehauen. Sie stammen vermutlich aus dem letzten Viertel des vierten Jahrtausends v. Chr. und dienten mehr als tausend Jahre lang als Nekropole.
Einige der Monumente liegen teilweise unter den Häusern rund um einen Platz mit einem Brunnen. Gerade diese Lage macht die prähistorische Stätte zu einem unerwarteten Bestandteil des heutigen Cascais.
Römische Ruinen von Casais Velhos
Nahe Areia bewahren die römischen Ruinen von Casais Velhos die Überreste einer ländlichen römischen Siedlung. Zu sehen sind unter anderem Bäder, zwei Friedhöfe, Mauern und Keramikgegenstände. Die Stätte wurde durch ein Dekret vom 25. September 1984 als Eigentum von öffentlichem Interesse eingestuft.
Römische Villa von Alto da Cidreira
Die römische Villa von Alto da Cidreira, auch Alto do Cidreira genannt, liegt in Carrascal de Alvide in Alcabideche. Zur archäologischen Anlage gehören die Reste einer Villa und eines angrenzenden Badehauses.
Zu den Funden zählen ein Aquädukt, eine römische Nekropole, ein Keller zur Lagerung von Olivenöl, Mosaike und Teile des Badehauses. Die Stätte ist seit 1992 als Gut von öffentlichem Interesse eingestuft.
Azenha de Atrozela
Die Azenha de Atrozela ist ein weiteres Kulturdenkmal in Cascais. Sie ergänzt das Bild einer Region, deren Geschichte nicht nur von Küstenbefestigungen und Sommerresidenzen, sondern auch von älteren Anlagen des ländlichen Lebens geprägt ist.
Was tun in Cascais? Drei Wege durch die Stadt
Wenn du Cascais zu Fuß erkunden möchtest, bietet sich zunächst ein Rundgang durch die Altstadt an. Ein weiterer Weg verbindet Paläste, Museen und den Leuchtturm. Entlang der Küste von Estoril stehen dagegen die Festungen im Mittelpunkt.
Mit Neywo kannst du zwischen drei Spaziergängen wählen:
- Ein Spaziergang durch die Altstadt führt über 2,41 km in etwa 103 Minuten zu 10 erzählten Orten.
- Die Route zu Palästen und dem Leuchtturm ist 2,16 km lang, dauert etwa 103 Minuten und umfasst 12 Stationen.
- Der Rundgang zu den Festungen der Estoril-Küste führt über 3,25 km in etwa 105 Minuten zu 7 Stationen.
Für größere Entfernungen gibt es außerdem eine 13 km lange Busroute entlang der Festungen an der Guincho-Küste. Sie dauert etwa 56 Minuten und umfasst 4 erzählte Orte. Wer lieber mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann die 7,9 km lange Küstenroute von Cresmina nach Santa Marta in etwa 40 Minuten mit 7 Stationen fahren.
Cascais lässt sich gut mit einem Aufenthalt in Lissabon verbinden. Auch Sintra und Ericeira liegen in derselben weiteren Region. Für die Reiseplanung in Portugal findest du weitere Ziele auf der Seite zu Portugal.
Cascais mit Neywo entdecken
Lade Neywo herunter und erkunde Cascais mit einem kostenlosen Audio-Guide zu 56 erzählten Orten. In der App findest du 3 Spaziergänge, 1 Busroute und 1 Fahrradroute. Die Routen sind zwischen 2,16 und 13 km lang und dauern je nach Fortbewegungsart etwa 40 bis 105 Minuten; insgesamt führen sie zu den im jeweiligen Weg beschriebenen Stationen.
Die Geschichte jedes Ortes beginnt, sobald du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Audiobegleitung ist in 11 Sprachen verfügbar – so kannst du Cascais zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad auf deine Weise entdecken.
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- Zu Fuß
Königliche Sommer: Paläste und Leuchtturm von Cascais
Cascais entwickelte sich von einem Fischerdorf zum Sommersitz der portugiesischen Könige. Du gehst vom gestreiften Leuchtturm Santa Marta vorbei an aristokratischen Sommerhäusern und einem märchenhaften Palast zur königlichen Zitadelle, dann durch die Altstadt zum roten Museum von Paula Rego, zur Mutterkirche und zum Platz der Revolution.
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Die Festungen der Estoril-Küste
In den 1640er-Jahren errichtete Portugal entlang dieser Küste eine Reihe von Festungen, um Eindringlinge von Lissabon fernzuhalten. Du gehst an der Uferpromenade von Estoril vom Urlaubsort und seinen verspielten Stallungen vorbei an drei dieser Festungen oberhalb des Strands von Poça bis zur alten Brücke in São Pedro do Estoril.
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Altstadt von Cascais: Kapellen, Paläste und die Mauern von Ribeira
Schlendere durch die Gassen hinter der Bucht von Cascais, wo das Fischerdorf entstand. Du startest an den erhaltenen Mauerfundamenten am Strand von Ribeira, kommst am alten Rathaus, der Nazareth-Kapelle und der Seemannskirche vorbei und steigst dann an den Höhlen von Poço Velho, der Misericórdia und der Casa dos Almadas hinauf zum Sommerpalast der Herzöge von Palmela.
Grundmauern der Stadtmauer von Cascais · Hotel Albatroz Cascais – VillaCascais · Gebäude des ehemaligen Rathauses · Capela de Nossa Senhora da Nazaré · Igreja dos Navegantes · Gruta do Poço Velho …
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Bus M43 zu den Festungen an der Küste von Guincho
Eine lokale Ringbuslinie vom Bahnhof Cascais hinaus entlang der wilden Atlantikküste über Guincho. Du fährst vorbei an der Festung Nossa Senhora da Guia, dem Fort-Museum Oitavos neben den Dünen und dem kleinen Fort Cresmina und zurück zu den Höhlen von Poço Velho im Stadtzentrum.
Fort Nossa Senhora da Guia · Fort São Jorge bei Oitavos · Fort Cresmina · Gruta do Poço Velho
Tour öffnen: Bus M43 zu den Festungen an der Küste von Guincho - Mit dem Rad
An der Küste entlang: von Cresmina nach Santa Marta
Fahre auf dem Küstenweg vom Strand von Cresmina durch die Dünen und an den festungsbesetzten Landzungen der Küste von Guincho vorbei zur Boca do Inferno und weiter zum Leuchtturm Santa Marta am Rand von Cascais. Entlang der 8 km langen Fahrradspur erwarten dich sieben Festungen, Aussichtspunkte und ein Leuchtturm, während der Atlantik die ganze Strecke neben dir liegt.
Fort Cresmina · Leuchtturm Cabo Raso · Fort São Jorge bei Oitavos · Fort Nossa Senhora da Guia · Vigia do Facho · Forte Novo …
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Cascais mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Cascais einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







