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Was tun in Sparta (Griechenland)? Kostenloser Audioguide

Sparta Sehenswürdigkeiten: Was tun in Sparta und Umgebung?

Die wichtigsten Sparta Sehenswürdigkeiten liegen in und rund um die moderne Stadt: Mystras erzählt von der byzantinischen Vergangenheit, der Taygetos prägt die Landschaft, und der Evrotas erinnert an die Geschichte Lakoniens. Sparta ist ein guter Ausgangspunkt, um antike, mittelalterliche und landschaftliche Seiten des südlichen Peloponnes zu entdecken. Für deinen Besuch gibt es den kostenlosen Sparta Audioguide von Neywo mit 30 erzählten Orten in 11 Sprachen.

Sparta Sehenswürdigkeiten: Was du sehen kannst

Mystras und die byzantinische Burgstadt

Die bedeutendste historische Sehenswürdigkeit in der Umgebung ist Mystras. Die befestigte mittelalterliche Stadt liegt an den Hängen des Taygetos oberhalb des antiken Sparta und war im 14. und 15. Jahrhundert die Hauptstadt des byzantinischen Despotats Morea.

Das außergewöhnlich gut erhaltene archäologische Areal gehört seit 1989 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Kirchen, Klöster und Paläste machen sichtbar, wie sich in Mystras eine bedeutende spätbyzantinische Kunst- und Geisteskultur entwickelte, die als Paläologische Renaissance bekannt ist. Die Stadt blieb auch während der osmanischen Zeit bewohnt und wurde erst in den 1830er Jahren aufgegeben. Danach entstand das moderne Sparta etwa acht Kilometer weiter östlich.

Die Metropolis von Mystras

Die Metropolis, auch Kirche des Heiligen Demetrios genannt, war die Kathedrale und der Bischofssitz der Burgstadt. Sie wurde um 1280 erbaut und ist damit die älteste Kirche in Mystras. Der Überlieferung nach wurde Konstantin XI. Palaiologos, der letzte byzantinische Kaiser, hier 1449 gekrönt.

Auffällig ist der gemischte Baustil: Der untere Teil folgt dem Typus einer Basilika, während der obere Bereich als fünfkuppelige Kirche gestaltet ist. Im Inneren finden sich Skulpturen und Fresken, die in drei Phasen entstanden.

Das Brontochion-Kloster

Am Nordhang des Festungshügels liegt das ehemalige Brontochion-Kloster. Sein Mittelpunkt ist das Katholikon, die der Jungfrau Maria als Hodegetria – der „Führerin“ – geweihte Hauptkirche. Um 1310 wurde sie neu aufgebaut und in den Klosterkomplex eingegliedert.

Die Fresken im Inneren zeigen biblische Szenen, darunter die Heilung des Blinden und die Hochzeit zu Kana. Das Kloster gehört zu den ruhigeren Stationen innerhalb des weitläufigen archäologischen Areals.

Die Kirche Agios Nikolaos

Agios Nikolaos ist eine weitere Kirche in Mystras. Sie steht beispielhaft für die religiöse Architektur, die das Leben der mittelalterlichen Stadt prägte. Zwischen Ruinen, Kirchen und Klöstern wird deutlich, dass die Sakralbauten nicht isoliert standen, sondern eng in die Struktur der befestigten Siedlung eingebunden waren.

Das Kloster Pantanassa

Am östlichen Hang des Hügels von Mystras erreichst du das Kloster Pantanassa, die letzte innerhalb der Mauern der Oberen Stadt errichtete Kirche. Es gilt als das am besten erhaltene Denkmal des Komplexes. Außerdem ist es das einzige Kloster auf dem archäologischen Gelände, das noch dauerhaft bewohnt wird: Eine Gemeinschaft von Nonnen lebt dort.

Gegründet wurde das Kloster von Johannes Frankopoulos, einem hohen Beamten des Despotats von Mystras; die Weihe erfolgte im September 1428. Besonders auffällig ist die kunstvoll verzierte Steinfassade, die byzantinische und westliche Elemente verbindet. Der viergeschossige Glockenturm zeigt deutliche gotische Einflüsse. Auch der Grundriss vereint verschiedene Formen: Unten befindet sich eine dreischiffige Basilika, darüber eine kreuzförmige Kirche mit fünf Kuppeln.

Der Taygetos

Der Taygetos ist die höchste Gebirgsgruppe des Peloponnes und prägt den Blick von Sparta aus. Sein höchster Gipfel, der Profitis Ilias, erreicht 2.405 Meter. Seinen Namen erhielt er nach einer Kapelle nahe dem Gipfel.

Wegen seiner fünf Hauptgipfel war der Berg während der byzantinischen Zeit und bis ins 19. Jahrhundert auch unter dem Namen Pentadaktylos bekannt, was „fünf Finger“ bedeutet. Der Name Taygetos erscheint bereits in Homers Odyssee; in der klassischen Mythologie ist der Berg mit der Nymphe Taygete verbunden. Für die Spartaner hatte das Gebirge in der Antike eine besondere Bedeutung.

Der Evrotas

Der Evrotas ist der wichtigste Fluss Lakoniens und fließt östlich an Sparta vorbei. Er entspringt bei Quellen in der Nähe von Skortsinos, legt etwa 82 Kilometer in Nord-Süd-Richtung zurück und mündet bei Gytheio in den Lakonischen Golf, wo er ein Delta bildet.

In der griechischen Mythologie geht sein Name auf Eurotas, einen König von Lakonien, zurück. Einer Legende zufolge leitete dieser stehendes Wasser durch einen Kanal zum Meer ab. Der Fluss wurde außerdem als Flussgott dargestellt.

Das Kloster Panagia Gola

An den östlichen Hängen des Taygetos liegt das Kloster Panagia Gola. Es befindet sich etwa auf halber Strecke eines alten Weges zwischen den Bergdörfern Koumousta und Gouranou. Eine Gründungsinschrift hält fest, dass es 1632 „von den Grundmauern aufgebaut und wiederhergestellt“ wurde.

Besonders sehenswert sind die Fresken im Narthex. Sie zeigen antike Weise wie Solon, Thukydides, Plutarch, Aristoteles, Platon, Chilon und Homer sowie die Sibylle. Der Name „Gola“ stammt von einem slawischen Wort für „kahl“ und verweist auf die exponierte Lage des Klosters.

Die König-Leonidas-Statue in Sparta

Im modernen Sparta erinnert die König-Leonidas-Statue an den spartanischen König, der mit 300 Kriegern in der Schlacht von Thermopylen gegen das persische Heer kämpfte. Das Denkmal steht in der Nähe des Stadions der Stadt Sparta und verbindet die heutige Stadt direkt mit einer der bekanntesten Geschichten der antiken Spartaner.

Mittelalterliche Burgen in Lakonien

Auch außerhalb von Sparta finden sich Spuren der mittelalterlichen Geschichte Lakoniens. Die Burg von Vordonia liegt abgelegen auf einem Berg und bietet den Blick auf die umliegenden Täler und Gebirgsketten. Die paleologische Burg von Loganikos erinnert an die Palaiologen, die letzte Herrscherfamilie des Byzantinischen Reiches, und an die lange byzantinische Vergangenheit der Region.

Lakonien und der Peloponnes

Sparta ist die Hauptstadt Lakoniens, der südlichsten Region des griechischen Festlands. Der Name der Region lebt im Wort „lakonisch“ weiter, das eine knappe und direkte Ausdrucksweise bezeichnet und auf die sprichwörtliche Kürze der Spartaner anspielt.

Lakonien liegt im südöstlichen Teil der Halbinsel. Als Teil der Region Peloponnes verbindet das Gebiet Berge, Täler und Küstenlandschaften mit einer außergewöhnlich dichten Geschichte.

Sparta zu Fuß erkunden mit Neywo

Neywo bietet einen kostenlosen Audioguide für Sparta mit 30 erzählten Orten. Dazu gehört ein Stadtrundgang durch Mystras: Die Route „Mystras, die letzte Hauptstadt von Byzanz“ ist 2,41 Kilometer lang, dauert etwa 100 Minuten und umfasst neun erzählte Stopps – darunter Mystras, die Metropolis, das Brontochion-Kloster, den Palast der Despoten, Agia Sofia, Pantanassa und Peribleptos.

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Orte mit Audioguide in Sparta

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Touren auf eigene Faust in Sparta

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  • Zu Fuß

    Mystras, die letzte Hauptstadt von Byzanz

    Steig auf den Hügel über dem antiken Sparta hinauf zur byzantinischen Ruinenstadt, in der der letzte Kaiser gekrönt wurde. Geh zwischen bemalten Kirchen und Klöstern hindurch, vorbei am Despotenpalast, bis zum am Felsen gelegenen Kloster Peribleptos. Mystras ist ein UNESCO-Welterbe mit steilen Wegen und nur wenigen schattigen Abschnitten.

    2,4 km · 100 Min. · 9 Stopps

    Agios-Nikolaos-Kirche (Mystras) · Bischofskirche von Mystras · Hodegetria (Mystras) · Evangelistria-Kirche · Brontochion-Kloster · Despotenpalast …

    Tour öffnen: Mystras, die letzte Hauptstadt von Byzanz

Sparta mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Sparta einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.