Was tun in Aomori (Japan)? Kostenloser Audioguide
Aomori Sehenswürdigkeiten: Was tun in Aomori?
Aomori ist eine Stadt im Norden der japanischen Hauptinsel Honshū, an der Mutsu-Bucht und am Tor zur Region Tōhoku. Zu den wichtigsten Aomori Sehenswürdigkeiten gehören historische Jōmon-Stätten, Museen, Schreine, Berge und Orte am Wasser. Mit dem kostenlosen Neywo Audioguide für Aomori kannst du 17 erzählte Orte auf eigene Faust entdecken.
Die wichtigsten Aomori Sehenswürdigkeiten
Aomori Bay Bridge
Die Aomori Bay Bridge gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die 1.219 Meter lange Schrägseilbrücke überspannt den Hafen und ist vor der Skyline von Aomori kaum zu übersehen.
Ihr Bau hatte einen praktischen Grund: Der zunehmende Frachtschiffsverkehr im Hafen führte zu Engpässen. Die Brücke sollte diese Verkehrsprobleme entlasten und verbindet heute das Stadtbild mit der Uferlandschaft.
Utō-Schrein
Versteckt im Stadtteil Yasukata liegt der Utō-Schrein, ein Shintō-Schrein mit regionaler Bedeutung. Einst trug er den Rang eines Präfektur-Schreins – eine Einstufung, die seine wichtige Stellung für die umliegende Region widerspiegelte.
Der Schrein ist ein ruhiger Kontrast zum modernen Zentrum und gehört zu den Orten, die du bei einem Aomori Stadtrundgang gut mitnehmen kannst.
Aomori City Forestry Museum
Das Aomori City Forestry Museum befindet sich in einem Holzgebäude, das 1908 als Regionalbüro der Forstbehörde errichtet wurde. Der Bau im Renaissance-Stil zählt zu den wenigen erhaltenen Beispielen westlich geprägter Holzarchitektur aus der Meiji-Zeit.
Bevor das Gebäude zum Museum wurde, diente es unter anderem als Nebenstelle des Rathauses. Ein Raum ist noch als ehemaliges Büro des Forstdirektors erhalten. Filmfans kennen ihn vielleicht aus dem Film „Mount Hakkoda“ von 1977, der eine tragische militärische Übung in den Bergen schildert.
Die Ausstellungen beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen Wäldern und Menschen, mit Waldökologie und der Wissenschaft des Holzes. Auch die Abhängigkeit der Gemeinden von den Wäldern über viele Generationen hinweg wird thematisiert.
Michinoku Traditional Wooden Boat Museum
Das Michinoku Traditional Wooden Boat Museum widmet sich den traditionellen Holzbooten der Präfektur Aomori. Es ergänzt die Museen und historischen Orte am Wasser um einen Einblick in die handwerkliche und maritime Geschichte der Region.
Aomori Museum of Art
Das Aomori Museum of Art liegt unmittelbar neben der archäologischen Fundstätte Sannai-Maruyama und verbindet zeitgenössische Kunst mit der fernen Vergangenheit der Region. Das 2006 eröffnete Gebäude ist teilweise in die Erde eingelassen. Seine weißen geometrischen Formen wirken, als seien sie direkt aus dem Boden ausgegraben worden – eine bewusste Anspielung auf die benachbarte Jōmon-Siedlung.
Am Eingang steht der Aomori Dog, ein großer, sanft wirkender Hund des Künstlers Nara. Er war ursprünglich für eine Ausstellung im Jahr 2005 gedacht. Weil das Publikum die Figur so gut aufnahm, blieb sie dauerhaft im Museum und empfängt Besucher heute zu jeder Jahreszeit.
Sannai-Maruyama und Jōmon Jiyūkan
Sannai-Maruyama gehört zu den bedeutendsten archäologischen Orten in Aomori. Die Fundstätte zeigt die Überreste einer Siedlung aus der Jōmon-Zeit, die ungefähr 5.000 Jahre alt ist. Rekonstruierte Behausungen und archäologische Ausstellungen machen sichtbar, wie komplex die frühen sesshaften Gemeinschaften Nordjapans waren.
Auf dem Gelände befindet sich auch das Jōmon Jiyūkan, das als Jomon-Großmauer oder Jomon-Theater bekannt ist. Zusammen mit der Fundstätte und dem benachbarten Kunstmuseum entsteht hier ein besonders dichter Einblick in die Verbindung von Archäologie, Landschaft und moderner Gestaltung.
Komakino-Stätte
Die Komakino-Stätte führt noch weiter in die Vergangenheit zurück. Hier befand sich vor mehr als 3.000 Jahren eine Siedlung der späten Jōmon-Zeit, ungefähr aus der Zeit zwischen 2000 und 1500 vor Christus.
Die Bewohner waren Jäger und Sammler, die bereits komplexe und sesshafte Gemeinschaften gebildet hatten – lange bevor der Reisanbau nach Japan kam. Seit 2015 gibt das Schutz- und Informationszentrum weitere Informationen. Es ist in einer ehemaligen Grundschule untergebracht, die 2012 geschlossen wurde und als Jōmon-Lernzentrum eine neue Funktion erhielt.
Gedenkmuseum an den Schneemarsch auf den Hakkōda
Im Viertel Yukihata, auf dem Gelände des Yukihata-Friedhofs und direkt neben dem Armeefriedhof, erinnert das Gedenkmuseum an den Schneemarsch auf den Hakkōda. Im Jahr 1902 geriet ein Regiment der japanischen Armee während einer Übung in den Hakkōda-Bergen in einen schweren Schneesturm. Fast 200 Soldaten starben.
Originale Fundstücke aus den Bergen, persönliche Gegenstände, Ausrüstung und Dokumente erzählen den Verlauf der Ereignisse Tag für Tag. Auch der Gang zum Friedhof gehört zum Besuch: Die schlichten Gedenksteine machen die menschlichen Verluste dieser Katastrophe besonders eindringlich.
Tamoyachi Dake und das Hakkōda-Gebirge
Der Tamoyachi Dake ist ein 1.314 Meter hoher Berg im Hakkōda-Gebirge. Die Umgebung ist dicht bewaldet und bergig. Ein nahe gelegener Gipfel erreicht 1.503 Meter.
Der Ort ist auch als Aussichtspunkt für alpine Pflanzen und Feuchtgebiete bekannt. Die Landschaft wird vor allem von Wäldern und Bergrücken geprägt. Wer Aomori zu Fuß erkunden möchte, findet hier eine deutlich ruhigere, bergige Seite der Region – abseits des Stadtzentrums.
Asamushi-Fluss und die Landschaft der Präfektur
Der Asamushi-Fluss fließt durch die Präfektur Aomori und mündet in den Pazifischen Ozean. Die Präfektur liegt am nördlichen Ende Honshūs: Im Westen liegt das Japanische Meer, im Osten der Pazifische Ozean, und die Tsugaru-Straße trennt Aomori von Hokkaidō.
Diese Lage erklärt die Vielfalt der Landschaft. Zur Region gehören Küste, Wälder und Gebirge. Der Berg Iwaki ist mit mehr als 1.600 Metern der höchste Punkt der Präfektur. Wegen seiner markanten Kegelform wird er von Einheimischen auch als Fuji von Tsugaru bezeichnet.
Orte im Stadtzentrum
Im Zentrum von Aomori liegen mehrere Orte, die sich gut in einen Stadtrundgang integrieren lassen. Die Link Station Hall Aomori ist eine Mehrzweckhalle für Konzerte, Theater, Konferenzen und Ausstellungen. Ursprünglich war sie als Kulturhalle der Stadt bekannt.
Die Stadtbibliothek Aomori befindet sich in den oberen Stockwerken des Auga-Komplexes im Viertel Shinmachi. Sie erstreckt sich vom sechsten bis zum neunten Stock und bietet Raum zum Lesen, Stöbern und für den Blick über die Stadt.
Auch der Nitta-Inari-Schrein gehört zu den religiösen Orten im Stadtgebiet. Er ist ein Shintō-Schrein und ergänzt den Utō-Schrein als weiteren ruhigen Zwischenstopp im urbanen Aomori.
Das frühere Präfekturmuseum von Aomori solltest du dagegen nicht als regulären Museumsbesuch einplanen: Das Gebäude ist seit Oktober 2020 geschlossen, nachdem eine Erdbebensicherheitsprüfung ergeben hatte, dass es die aktuellen Standards nicht erfüllt.
Aomori zu Fuß erkunden mit Neywo
Neywo bietet einen kostenlosen Audioguide für Aomori mit 17 erzählten Orten. Dazu gehört ein geführter Spaziergang mit 4,36 Kilometern Länge, einer Dauer von 90 Minuten und fünf Erzählstopps: Link Station Hall Aomori, Utō-Schrein, Aomori Bay Bridge, Aomori City Forestry Museum und Michinoku Traditional Wooden Boat Museum.
Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die gesprochenen Inhalte sind in 11 Sprachen verfügbar. Neywo herunterladen und Aomori selbstständig entdecken – vom Hafen bis zu den traditionellen Holzbooten.
Orte mit Audioguide in Aomori
8 Orte in Aomori mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Aomori
1 Tour in Aomori, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Aomoris Ufer: Love Bridge, Zypressen und Holzboote
Ein entspannter Spaziergang an Aomoris Bucht. Du startest am Kunstzentrum der Stadt, kommst an einem stillen Shinto-Schrein vorbei, gehst unter der Schrägseilbrücke Bay Bridge hindurch und besuchst ein Holzgebäude aus der Meiji-Zeit, das heute ein Forstmuseum beherbergt, bevor du am Museum für traditionelle Boote aus Michinoku ankommst.
Sakakawa · Utō-Schrein · Aomori Bay Bridge · Forstmuseum der Stadt Aomori · Michinoku-Museum für traditionelle Holzboote
Tour öffnen: Aomoris Ufer: Love Bridge, Zypressen und Holzboote
Aomori mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Aomori einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







