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Nagano (Japan): Top-Sehenswürdigkeiten & Audioguide

Nagano Sehenswürdigkeiten: Was du in der Bergstadt sehen kannst

Nagano ist eine Stadt im Zentrum von Honshū und die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur. Als historische Tempelvorstadt rund um Zenkoji verbindet sie religiöse Orte, Kunstmuseen, Burgen und die Berglandschaften der Japanischen Alpen. Ein kostenloser Nagano Audioguide von Neywo erzählt an 39 Orten die Geschichte der Stadt.

Nagano Sehenswürdigkeiten und was du sehen kannst

Die wichtigsten Orte liegen nicht alle im selben Viertel. Neben dem religiösen Zentrum rund um Zenkoji gehören auch Matsushiro, Wakaho und Togakushi zum Stadtgebiet von Nagano.

Zenkoji und die religiöse Landschaft der Stadt

Nagano entwickelte sich rund um Zenkoji als Tempelvorstadt. Diese Verbindung zwischen Stadt und historischem religiösem Zentrum prägt die Geschichte der Hauptstadt bis heute. Mehrere buddhistische Tempel und Shinto-Schreine gehören zur religiösen Landschaft rund um Zenkoji.

Dazu zählen der Jūnen-ji-Tempel in Minami-Nagano und der Mujō-in-Tempel, der auch Nakamikidō genannt wird. Jūnen-ji gehört zur buddhistischen Jōdo-shū-Schule und wird gelegentlich zu den Sieben Tempeln von Zenkōji gezählt. Der Shōgaku-in-Tempel in Amori ist Vairocana, hier Dainichi Nyorai genannt, geweiht.

Auch der Nishinomiya-Schrein, bekannt als Daihongan, und der Yubuku-Schrein in Hakoshimizu sind wichtige Stationen. Der Yubuku-Schrein, auf Japanisch Yubuku Jinja, ist Teil der religiösen Landschaft rund um Zenkoji. Wer Nagano zu Fuß erkunden möchte, entdeckt diese Orte besonders gut auf einem Rundgang durch die Stadt.

Nagano Prefectural Art Museum und Jōyama-Park

Östlich von Zenkoji, im Jōyama-Park, befindet sich das Kunstmuseum der Präfektur Nagano. Die Sammlung stellt die Verbindung zwischen Kunst, Nagano und den Landschaften der Präfektur in den Mittelpunkt.

Im Hauptgebäude sind Werke von Künstlern aus der Region sowie Gemälde mit Ansichten von Nagano zu sehen. Die Higashiyama-Kaii-Galerie widmet sich dem japanischen Maler Higashiyama Kaii, der sich besonders von den Landschaften der Präfektur angezogen fühlte. Das Museum war früher als Kunstmuseum Nagano Shinano bekannt und heißt heute auf Japanisch Nagano Kenritsu Bijutsukan.

Nagano City Museum

Das Stadtmuseum Nagano, auch Nagano Shiritsu Hakubutsukan genannt, beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen der Natur und den Menschen im Nagano-Becken. Damit ergänzt es die religiösen und künstlerischen Sehenswürdigkeiten um einen Blick auf die regionale Geschichte und Landschaft.

Mizuno Museum of Art

Im Stadtteil Wakazato zeigt das Mizuno Museum of Art japanische moderne und zeitgenössische Gemälde. Das Museum wurde 2002 eröffnet und basiert auf der Sammlung von Masayuki Mizuno, dem Gründer des Unternehmens HOKTO.

Kitano Museum of Art und der japanische Garten

Das Kitano Museum of Art liegt in Wakaho im Südosten von Nagano. Der Zugang führt durch den Yushimatenmangu-Schrein, sodass der Besuch bereits mit einem historischen religiösen Umfeld beginnt.

Das Museum wurde 1968 eröffnet und war das erste private Kunstmuseum der Präfektur Nagano. Neben den Ausstellungen lohnt sich ein Rundgang durch den japanischen Garten. Er wurde 1965 fertiggestellt und von Mirei Shigemori entworfen, einem bedeutenden modernen Landschaftsarchitekten des 20. Jahrhunderts.

Togakushi Museum of Natural History

In Togakushi erzählt das Naturkundemuseum Togakushi von der geologischen und fossilen Geschichte der Region. Die Sammlung umfasst rund hunderttausend Objekte, darunter auch Materialien zur lokalen Geschichte. Das Museum ist ein passender Halt, wenn du die Naturgeschichte der Bergregion näher kennenlernen möchtest.

Matsushiro: Schule, Burg und Erinnerung an Sakuma Shōzan

Matsushiro bewahrt ein eigenes historisches Profil. Die Literarische und Militärische Schule von Matsushiro, auch Bunbu gakkō genannt, zeigt die Anlage einer Domänenschule aus der späten Edo-Zeit. Sie wurde für die Domäne Matsushiro unter dem Tokugawa-Shogunat gegründet. Obwohl sie zu Beginn der Meiji-Zeit abgeschafft wurde, blieben ihre Gebäude bis in die Shōwa-Zeit hinein in Gebrauch, unter anderem als Grundschule.

Zur Geschichte von Matsushiro gehört außerdem die Zōzan-Gedenkhalle. Das Museum bewahrt persönliche Gegenstände und Erfindungen von Sakuma Shōzan, auch Zōzan genannt. Er ist dafür bekannt, Japans erstes Telegrafenexperiment durchgeführt zu haben. Wegen dieser Verbindung beherbergte die Gedenkhalle einst das Kommunikationsmuseum Matsushiro als Außenstelle.

In der Gegend liegt auch die Burg Ōmine, auf Japanisch Ōmine-jō. Heute kann der Ort auch als nachgebildeter Hauptturm der Burg Ōmine bezeichnet werden. Sein früherer Name war Insekten- und Naturmuseum der Burg Ōmine.

Nagano und die Olympischen Winterspiele 1998

Nagano war Austragungsort der 18. Olympischen Winterspiele, die vom 7. bis zum 22. Februar 1998 stattfanden. Sie waren die letzten Olympischen Winterspiele des 20. Jahrhunderts und die einzigen Olympischen Spiele während der Heisei-Zeit in Japan.

Bei Nagano 1998 wurden Frauen-Eishockey, Curling und Snowboard erstmals in das Programm der Olympischen Winterspiele aufgenommen. Außerdem durften im Männer-Eishockey erstmals Spieler der National Hockey League antreten. Japan feierte im Skispringen vor heimischem Publikum besondere Erfolge: Kazuyoshi Funaki gewann zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille.

Die Berglandschaft der Präfektur Nagano

Die Präfektur Nagano ist eine große Binnenregion im Zentrum von Honshū. Ihre Landschaft wird von Hochländern, Becken und weitläufigen Gebirgsketten geprägt. Große Teile der Hida-, Kiso- und Akaishi-Berge gehören zur Präfektur; neun der zwölf höchsten Berge Japans befinden sich hier. Deshalb wird Nagano manchmal als das Dach Japans bezeichnet.

Die Stadt selbst liegt in dieser Bergregion und verbindet das religiöse Zentrum rund um Zenkoji mit einem ausgeprägten Ortsgefühl. Die Präfektur ist auch als Shinshu bekannt, ein Name, der auf die frühere Provinz Shinano zurückgeht. Ihr offizieller Slogan lautet Shiawase Shinshu, „Glückliches Shinshu“.

Nagano zu Fuß erkunden mit Neywo

Mit Neywo kannst du Nagano in deinem eigenen Tempo entdecken. Die App bietet zwei Spaziergänge mit insgesamt 15 erzählten Stationen:

  • Der Rundgang durch die sieben Tempel und sieben Schreine auf dem Weg nach Zenkoji ist 4,85 Kilometer lang und dauert 117 Minuten. Er führt unter anderem zum Jūnen-ji-Tempel, Nishinomiya-Schrein, Yubuku-Schrein und Kunstmuseum der Präfektur Nagano.
  • Der Rundgang durch Matsushiro, die Samurai-Stadt der Sanada, ist 3,57 Kilometer lang und dauert 84 Minuten. Zu den Stationen gehören die Zōzan-Gedenkhalle, die Literarische und Militärische Schule von Matsushiro und die Burg Matsushiro.

Die Geschichten werden abgespielt, sobald du den jeweiligen Ort erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar. Wenn du weitere Städte in Japan erkunden möchtest, findest du bei Neywo auch Ziele wie Matsumoto, Morioka oder Nagasaki.

Orte mit Audioguide in Nagano

8 Orte in Nagano mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Nagano

2 Touren in Nagano, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Sieben Tempel, sieben Schreine: Der Weg nach Zenkō-ji

    Nagano entstand rund um Zenkō-ji, und die nach Norden führenden Straßen sind von den kleinen Schreinen und Tempeln gesäumt, die zu seinem heiligen Kreis gehören. Du gehst vom Bahnhof Nagano zum Yanagihara-Schrein, vorbei an Tempeln und Schreinen des heiligen Kreises von Zenkō-ji sowie am Ebisu-Schrein, und endest im Jōyama-Park mit seinem Präfektur-Kunstmuseum und dem Gokoku-Schrein.

    4,9 km · 117 Min. · 9 Stopps

    Bahnhof Nagano · Yanagihara-Schrein · Jūnen-ji-Tempel · Hongan-ji Nagano Betsu-in-Tempel · Nishinomiya-Schrein · Yubuku-Schrein …

    Tour öffnen: Sieben Tempel, sieben Schreine: Der Weg nach Zenkō-ji
  • Zu Fuß

    Matsushiro: Samurai-Stadt der Sanada

    Südlich der Stadt liegt Matsushiro, die Burgstadt des Sanada-Clans. Du gehst vom Azaleentempel vorbei an der Gedenkhalle des Erfinders Sakuma Shōzan, der selten erhaltenen Han-Schule und dem Burggelände, und besuchst anschließend den Familientempel der Sanada sowie Renjō-ji, wo die Burgherren bestattet sind.

    3,6 km · 84 Min. · 6 Stopps

    Berg Hijiri · Zōzan-Gedenkhalle · Matsushiro Literary and Military School · Burg Matsushiro · Chōkoku-ji-Tempel (Nagano) · Renjō-ji-Tempel

    Tour öffnen: Matsushiro: Samurai-Stadt der Sanada

Nagano mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Nagano einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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