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Islamabad Sehenswürdigkeiten (Pakistan): Audioguide

Islamabad Sehenswürdigkeiten: Museen, Moscheen und moderne Stadtplanung

Islamabad ist Pakistans geplante Hauptstadt am Fuß der Margalla-Berge. Zwischen weitläufigen Grünflächen, Regierungsgebäuden, Museen und bedeutenden Moscheen zeigt die Stadt eine moderne Seite des Landes. Ein kostenloser Neywo-Audioguide für Islamabad erzählt an 11 Orten die Geschichte der Stadt – in 11 Sprachen.

Islamabad Sehenswürdigkeiten: Was du sehen kannst

Islamabad und das Hauptstadtterritorium

Islamabad wurde ab 1960 als neue Hauptstadt Pakistans angelegt und löste Karachi als nationale Hauptstadt ab. Während der Bauphase übernahm Rawalpindi vorübergehend diese Funktion. Der Stadtplan stammt vom griechischen Architekten und Stadtplaner Constantinos Apostolou Doxiadis und teilte Islamabad in acht Zonen: Verwaltungs- und Geschäftsbereiche, ein Diplomatenviertel, Wohngebiete, Bildungs- und Industriesektoren sowie ländliche und grüne Flächen.

Die Stadt liegt am nördlichen Rand des Pothohar-Plateaus vor den Margalla-Bergen. Das Islamabad Capital Territory wurde 1967 als eigenständiges, vom Bund verwaltetes Gebiet geschaffen und umfasst etwa 906 Quadratkilometer. Die nationale Regierung hat hier ihren Sitz. Der poetische Name „Shin Chaman“ bedeutet „grüner und blühender Garten“ – ein Bild, das zur Lage zwischen Plateau, Bergen und Grünflächen passt.

Zu den Wahrzeichen, die diese Rolle als politisches Zentrum sichtbar machen, gehören die Faisal-Moschee, das Pakistan-Monument und der Demokratieplatz.

Lal Masjid

Die Lal Masjid, offiziell auch Markazi Jami Masjid Islamabad oder Zentrale Moschee von Islamabad genannt, gehört zu den ältesten Moscheen der Stadt. Sie wurde 1966 errichtet und ist sowohl religiös als auch historisch bedeutend. Bekannt wurde sie außerdem durch ihre jüngere Geschichte: 2007 führte die pakistanische Armee hier eine Militäroperation durch, bei der Hunderte Menschen ums Leben kamen. An die Moschee ist die Madrasa Jamia Hafsa angeschlossen.

D-Chowk, der Demokratieplatz

D-Chowk liegt im Regierungsviertel und ist einer der wichtigsten öffentlichen Versammlungsorte Islamabads. Der große Platz war früher ein beliebtes Erholungsgebiet. Nachdem die Parade zum Pakistan-Tag vom Race Course in Rawalpindi hierher verlegt worden war, wurde D-Chowk mehrere Jahre lang für diesen Anlass genutzt. Inzwischen findet die Parade am Shakarparian Parade Ground statt.

Im April 2016 ordnete die Regierung den Wiederaufbau des Platzes an. Er sollte dadurch zu einem für Demonstranten gesperrten Bereich werden. Dennoch finden dort weiterhin politische Kundgebungen statt.

Die National Art Gallery steht auf einem kleinen Hügel gegenüber dem Majlis-e-Shoora, dem Parlament Pakistans, und dem Aiwan-e-Sadr, dem Amtssitz des Präsidenten. Sie wurde am 26. August 2007 für die Öffentlichkeit eröffnet und ist die erste nationale Kunstgalerie des Landes. Die Galerie gehört zum Pakistan National Council of the Arts.

Das vierstöckige Gebäude wurde von Naeem Pasha und Sohail Abbasi entworfen. Auf einer Fläche von 1.400 Quadrat-Yard gibt es 14 Ausstellungsgalerien sowie einen Laden, Arbeitsbereiche und Lagerräume. Zum Komplex gehören außerdem ein Auditorium mit 400 Sitzplätzen, ein Freilufttheater und Räume für dramatische Aufführungen. Die National Art Gallery ist damit nicht nur ein Ort für Ausstellungen, sondern auch für Aufführungen und weitere künstlerische Aktivitäten.

Lok Virsa Museum

Das Lok-Virsa-Museum, auch Heritage Museum genannt, liegt in den Shakarparian-Hügeln. Es widmet sich der Geschichte, Kultur und den lebendigen Traditionen Pakistans. Die Sammlungen zeigen den Alltag, Volkskunst und kulturelles Erbe aus verschiedenen Regionen des Landes.

Das Museum wurde 1974 eröffnet; im selben Jahr begann der Aufbau seiner Sammlung. Seit 2002 ist Lok Virsa gemäß der Verordnung über den rechtlichen Status von Lok Virsa ein autonomes Institut. Die Wände des Museums sind so gestaltet, dass ihr Putz an ländliche Häuser erinnert: Stroh wird mit Lehm vermischt und anschließend auf Wände und Räume aufgetragen.

Auch im Außenbereich gibt es viel zu entdecken, darunter ein Theater und Ausstellungen zum Volksleben. Das Freigelände bietet Platz für mehr als 3.000 Besucher. Eine audiovisuelle Bibliothek bewahrt außerdem Töne aus verschiedenen Regionen Pakistans; dazu kommen Bücher über Kultur und Musikaufnahmen.

Fatima Jinnah Park

Der Fatima-Jinnah-Park, auch Capital Park oder F-9 Park genannt, umfasst den gesamten Sektor F-9. Mit 304 Hektar ist er nur wenig kleiner als der Central Park in New York. Der öffentliche Erholungspark ist nach Fatima Jinnah benannt, der jüngeren Schwester des Gründers Pakistans, Muhammad Ali Jinnah.

Der Park wurde 1992 eröffnet. Michael Japero entwarf ihn; der ursprüngliche Masterplan stammte von der Japan International Cooperation Agency. 2005 überarbeitete ihn der pakistanische Architekt Nayyar Ali Dada. Ein Stahlzaun umgibt das Gelände, das durch regelmäßige Eingangstore zugänglich ist. Außerhalb des Zauns verläuft entlang eines weiteren Landstreifens ein Fußweg.

Golra Sharif Railway Museum

Das Golra Sharif Railway Museum, auch Pakistan Railways Heritage Museum genannt, verbindet einen historischen Bahnhof mit einer Ausstellung zur Eisenbahngeschichte Pakistans. Das Museum wurde 2003 gegründet und 2018 renoviert. Es bewahrt mehr als 150 Jahre Eisenbahnerbe, das bis in die Zeit des Britischen Raj zurückreicht.

In zwei Galerien werden Relikte, Erinnerungsstücke und seltene historische Objekte aus der Geschichte von Pakistan Railways gezeigt. Auf den Bahnsteigen und dem Bahnhofsgelände stehen außerdem ältere Lokomotiven und Eisenbahnwagen. Wer sich für Eisenbahnen interessiert, sollte deshalb sowohl die Innenräume als auch die Fahrzeuge im Außenbereich ansehen.

Weitere Orte mit historischem Hintergrund

Einige der dokumentierten Orte gehören nicht zum Stadtbild Islamabads oder befinden sich noch in Planung. Die Masjid Tooba liegt in Karachi nahe der Korangi Road und ist für ihre außergewöhnlich große Kuppel bekannt. Die geplante Salman-bin-Abdulaziz-Moschee soll im Sektor H-10 entstehen und Gebetsräume für 6.000 Menschen sowie Bibliotheken, ein Museum, einen Konferenzsaal, Büros und Parkplätze umfassen.

Auch der Bhoja-Air-Flug 213 ist mit Islamabad verbunden. Der Inlandsflug von Karachi nach Islamabad stürzte am 20. April 2012 bei schlechtem Wetter im Endanflug ab. Alle 121 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Mit der Reiseplanung oder einem klassischen Sehenswürdigkeiten-Rundgang hat dieser Ort allerdings nichts zu tun.

Islamabad zu Fuß erkunden

Ein klassischer Islamabad Stadtrundgang führt nicht nur zu einem einzelnen historischen Zentrum. Die Stadt erschließt sich vielmehr über ihre geplante Struktur: Regierungsviertel und D-Chowk zeigen die politische Funktion der Hauptstadt, die Museen bewahren Pakistans kulturelle Vielfalt, und der Fatima-Jinnah-Park macht die Bedeutung der Grünflächen sichtbar.

Wenn du Islamabad zu Fuß erkunden möchtest, hilft dir ein Audioguide dabei, die Orte in deinem eigenen Tempo zu verbinden. Neywo spielt die Geschichten an den jeweiligen Stationen ab, sobald du sie erreichst – ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan.

Islamabad Audioguide von Neywo

Lade Neywo kostenlos herunter und entdecke Islamabad mit 11 erzählten Orten. Die Geschichten starten, wenn du den jeweiligen Ort erreichst, und du entscheidest selbst über dein Tempo: ohne Gruppe und ohne Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar. Wenn du weitere Städte in Pakistan planst, findest du auch den Audioguide für Pakistan sowie Angebote für Karachi und Lahore.

Orte mit Audioguide in Islamabad

8 Orte in Islamabad mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Islamabad mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Islamabad einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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