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Was tun in Baden-Baden (Deutschland)? Kostenloser Audioguide

Baden-Baden, Deutschland

Baden-Baden Sehenswürdigkeiten: Was du in der Kurstadt sehen kannst

Baden-Baden ist eine historische Kurstadt am Rand des Schwarzwalds, geprägt von Thermalwasser, fürstlicher Geschichte, eleganter Architektur und Kunst. Zu den wichtigsten Baden-Baden Sehenswürdigkeiten gehören das Kurhaus, die Trinkhalle, die Stiftskirche, mehrere Museen und die Burgruinen über der Stadt. Mit dem kostenlosen Neywo-Audioguide für Baden-Baden kannst du 40 Orte entdecken – in deinem eigenen Tempo und in 11 Sprachen.

Die wichtigsten Baden-Baden Sehenswürdigkeiten

Stiftskirche und Marktplatz

Die Stiftskirche steht mitten in der Altstadt auf dem gepflasterten Marktplatz. Ihre Mauern aus rosafarbenem Sandstein und die Zwiebeltürme prägen das Stadtbild. Das Gebäude wird seit mehr als tausend Jahren genutzt und wurde erstmals 987 erwähnt.

Der untere Teil des Turms stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist romanisch gestaltet. Chor und Langhaus wurden zwischen 1453 und 1474 in spätgotischer Zeit ergänzt; die barocken Zwiebelhauben kamen nach dem Stadtbrand von 1689 hinzu. Die Kirche steht auf Fundamenten, in denen Überreste römischer Bäder enthalten sind. Zwischen 1391 und 1793 diente ihr Chor als Grablege der Markgrafen von Baden.

Neues Schloss

Hoch über Baden-Baden erhebt sich das Neue Schloss auf dem Florentinerberg. Mit dem Bau der Anlage wurde um 1388 begonnen. Vom späten 15. Jahrhundert bis zum Ende des 17. Jahrhunderts war sie Sitz der Markgrafen von Baden; ab 1535 wurde sie zum eigentlichen Wohnsitz der Markgrafen von Baden-Baden.

Das Schloss wurde über die Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert. Die verschiedenen Bauphasen sind noch heute an den Mauern und Dachlinien abzulesen. 2003 wurde die Anlage an kuwaitische Investoren verkauft, die sie in ein Luxushotel verwandeln wollten. Das Projekt kam jedoch zum Stillstand.

Kurhaus

Das Kurhaus gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Friedrich Weinbrenner entwarf das Gebäude 1824 im neoklassizistischen Stil. Am Eingang fallen die korinthischen Säulen und der Fries mit paarweise angeordneten Greifen auf.

Baden-Baden wurde als Kurort für Gäste geschaffen, die die Heilquellen genießen und die Saison verbringen wollten. Internationale Bekanntheit erlangte das Kurhaus jedoch vor allem durch das Casino. Nachdem das Glücksspiel in Frankreich Mitte der 1830er-Jahre verboten worden war, zog Baden-Baden Aristokraten und Abenteurer aus ganz Europa an. Auch Fjodor Dostojewski besuchte die Spieltische der Stadt.

Trinkhalle

Die Trinkhalle ergänzt den Kurhaus-Komplex mit einer 90 Meter langen offenen Arkade. Heinrich Hübsch entwarf sie; errichtet wurde sie zwischen 1839 und 1842. Sechzehn korinthische Säulen tragen die Arkade.

An den Wänden befinden sich 14 Gemälde von Jakob Götzenberger. Sie zeigen Mythen und Legenden aus der Umgebung sowie beliebte Ausflugsziele. Im 19. Jahrhundert kamen die Kurgäste hierher, um Thermalwasser zu trinken. Die Bänke unter der Arkade laden auch heute zu einer Pause ein.

Augusta-Platz und Goldenes Kreuz

Der Augusta-Platz ist nach Kaiserin Augusta benannt, die Baden-Baden im 19. Jahrhundert häufig besuchte. Ein Springbrunnen und ein künstlicher See prägen die heutige Gestaltung. Der Platz war ursprünglich ein mittelalterlicher Handelsvorort und entwickelte sich später zu einem eleganten Ensemble aus Villen und repräsentativen Gebäuden.

An der Ecke zur Lichtentaler Straße steht das Goldene Kreuz. Das fünfstöckige Gebäude mit seiner neobarocken Fassade wurde zwischen 1891 und 1893 nach Plänen von Wilhelm Vittali errichtet. Die Straßenfassade besteht aus weißem Sandstein aus dem Murgtal; die Säulen und Pilaster an den Eingängen sind aus schwedischem Granit.

Museen an der Lichtentaler Allee

Die Lichtentaler Allee verbindet Parklandschaft und Kultur. Direkt an der historischen Allee liegt das Museum Frieder Burda, ein weißer Bau des amerikanischen Architekten Richard Meier. Es wurde im Oktober 2004 eröffnet und zeigt rund tausend Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt auf klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst. Besonders bedeutend ist die Sammlung später Werke von Pablo Picasso.

Ebenfalls an der Lichtentaler Allee befindet sich das Stadtmuseum im Alleehaus. Seit 2004 erzählt es die Geschichte Baden-Badens von den römischen Anfängen bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen die Badekultur und die Blütezeit als internationales Weltbad im 19. Jahrhundert. Zu den weiteren Sammlungen gehören böhmische Glasarbeiten, historisches Spielzeug sowie Münzen und Medaillen. Ein Glaspavillon zeigt steinerne Denkmäler und Skulpturen von der Römerzeit bis in die Moderne.

Die Staatliche Kunsthalle wurde 1909 als Ausstellungshalle der Freien Künstlervereinigung Baden eröffnet. Sie besitzt keine eigene Dauersammlung und kann ihr Programm deshalb mit Einzel- und Themenschauen immer wieder neu gestalten. Eine gläserne Brücke verbindet sie mit dem Museum Frieder Burda.

Fabergé-Museum

Das Fabergé-Museum wurde am 9. Mai 2009 von dem russischen Kunstsammler Alexander Ivanov eröffnet. Es widmet sich dem Juwelier Peter Carl Fabergé und seiner Werkstatt. Die Sammlung umfasst mehr als 1.500 Objekte.

Zu den Höhepunkten gehört das Rothschild-Fabergé-Ei, das Ivanov 2007 bei einer Auktion in London erwarb. Die Dauerausstellung „Gold der Welt“ zeigt mehr als 100 Goldartefakte aus der Zeit vom 6. Jahrhundert vor Christus bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind unter anderem ein antiker iranischer Kelch, griechischer Schmuck sowie aztekische und inkaische Goldornamente.

Rathaus

Das heutige Rathaus war früher ein Jesuitenkolleg und eine Schule. Über Generationen unterrichteten die Jesuiten hier und prägten die katholische Bildung der Stadt. Nach der Aufhebung des Ordens Ende des 18. Jahrhunderts ging das Gebäude in bürgerliche Hand über.

Heute befinden sich hier das Büro des Oberbürgermeisters und die Stadtverwaltung. Der Bau verbindet damit die religiöse und akademische Vergangenheit Baden-Badens mit der Gegenwart der Stadt.

Stourdza-Kapelle und Bernharduskirche

Die Stourdza-Kapelle liegt auf dem Michaelsberg. Die rumänisch-orthodoxe Kapelle des Heiligen Erzengels Michael wurde zwischen 1863 und 1866 im neoklassizistischen Stil errichtet. Der Entwurf stammt von Leo von Klenze und Georg von Dollmann.

In der Weststadt steht die Bernharduskirche, die zwischen 1911 und 1914 nach Plänen von Johannes Schroth erbaut wurde. Ihre Gestaltung zeigt die Jugendstil-Eleganz der deutschen Art nouveau. Die katholische Kirche ist dem seligen Markgrafen Bernhard II. von Baden gewidmet.

Burgen über Baden-Baden

Burg Hohenbaden, auch Alte Burg genannt, liegt auf dem Battertfelsen über der Stadt. Die Geschichte der Burg beginnt um 1100 mit Markgraf Hermann II. von Baden. Fast 400 Jahre lang war sie Sitz der Markgrafen von Baden. Im späten 15. Jahrhundert verfügte die Anlage über mehr als 100 Räume.

1479 verlegte der Hof seinen Sitz in das Neue Schloss. Ein Brand zerstörte Hohenbaden 1599 weitgehend; heute ist eine romantische Ruine erhalten.

Auch die Yburg liegt als mittelalterliche Höhenburg am westlichen Rand des Schwarzwalds. Von den Ruinen auf dem Yberg reicht der Blick an klaren Tagen über das Rheintal bis zu den Vogesen.

Was tun in Baden-Baden?

Ein Baden-Baden Stadtrundgang führt durch verschiedene historische Schichten: von römischen Badruinen und der Stiftskirche über das Neue Schloss bis zum Kurhaus und den Museen an der Lichtentaler Allee. Wer Baden-Baden zu Fuß erkunden möchte, kann die kompakte Altstadt mit ihren Plätzen, Kirchen und repräsentativen Gebäuden gut mit einem Museumsbesuch und einem Spaziergang durch die Parklandschaft verbinden.

Für weitere Ziele in der Region lohnt sich auch ein Blick auf Baden-Württemberg und Deutschland. Nahegelegene Städte wie Freiburg, Heidelberg und Karlsruhe bieten weitere Reiseziele.

Baden-Baden mit Neywo entdecken

Neywo bietet in Baden-Baden zwei Spaziergänge, eine Busroute und eine Fahrradroute. Die Rundgänge sind 1,59 Kilometer und 2,66 Kilometer lang und dauern 75 beziehungsweise 102 Minuten. Dazu kommen eine 12,9 Kilometer lange Busroute mit 55 Minuten Dauer und eine 1,7 Kilometer lange Fahrradroute mit 8 Minuten Dauer. Insgesamt führen die Touren zu 40 erzählten Orten.

Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du bestimmst selbst das Tempo – ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Lade Neywo herunter und erkunde Baden-Baden auf deine Weise.

Orte mit Audioguide in Baden-Baden

8 Orte in Baden-Baden mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Baden-Baden

4 Touren in Baden-Baden, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Römer, Markgrafen und Heilwasser

    Steige vom Neuen Schloss der Markgrafen zur tausend Jahre alten Stiftskirche hinauf und dann zu den Bädern der römischen Soldaten und dem Friedrichsbad hinab, das die Tradition bis heute lebendig hält. Fabergé-Schätze, das Alte Rathaus und das Goldene Kreuz schließen einen kompakten Rundgang durch das älteste Viertel der Kurstadt ab.

    1,6 km · 75 Min. · 8 Stopps

    Neues Schloss · Stiftskirche · Römische Badruinen Baden-Baden · Friedrichsbad · Spitalkirche · Fabergé Museum …

    Tour öffnen: Römer, Markgrafen und Heilwasser
  • Zu Fuß

    Casino-Glamour und Kunstmeile

    Hier verspielten einst Glücksspieler ganze Vermögen, und Dostojewski schrieb darüber einen Roman. Spaziere von der Stourdza-Kapelle an der Trinkhalle und dem Kurhaus vorbei und anschließend entlang der Museen an der Lichtentaler Allee – vom weißen Burda-Museum nach Plänen von Richard Meier bis zur Russischen Kirche mit ihrer goldenen Kuppel.

    2,7 km · 102 Min. · 11 Stopps

    Stourdza-Kapelle · Trinkhalle Baden-Baden · Kurhaus Baden-Baden · Theater Baden-Baden · Goetheplatz · Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts …

    Tour öffnen: Casino-Glamour und Kunstmeile
  • Im Bus

    Bus 208: Panoramastrecke durch die Kurstadt

    Die eigene Panoramalinie der Stadt startet am Augustaplatz und fährt über den Leopoldsplatz, das Bäderviertel und den Marktplatz hinauf zum Neuen Schloss. Zum Preis eines Bustickets siehst du aus dem Fenster die Stiftskirche, das Fabergé-Museum, das Viertel um Trinkhalle und Kurhaus sowie die Museen an der Lichtentaler Allee.

    12,9 km · 55 Min. · 7 Stopps

    Goldenes Kreuz · Stolperstein für Cily Gros · Stiftskirche · Fabergé Museum · Trinkhalle Baden-Baden · Theater Baden-Baden …

    Tour öffnen: Bus 208: Panoramastrecke durch die Kurstadt
  • Mit dem Rad

    Mit dem Rad durch die Lichtentaler Allee

    Die Lichtentaler Allee ist eine Fahrradstraße, auf der Radfahrer Vorrang haben. Fahre vom Kurhaus vorbei am Burda-Museum und dem Stadtmuseum bis zur Russischen Kirche – unter alten Platanen und am Fluss Oos entlang.

    1,7 km · 8 Min. · 6 Stopps

    Kurhaus Baden-Baden · Goldenes Kreuz · Museum Frieder Burda · Stadtmuseum Baden-Baden · Russische Kirche · St. Josef Baden-Baden

    Tour öffnen: Mit dem Rad durch die Lichtentaler Allee

Baden-Baden mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Baden-Baden einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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