Was tun in Rothenburg (Deutschland)? Kostenloser Audioguide

Rothenburg Sehenswürdigkeiten: Was du in Rothenburg sehen und tun kannst
Rothenburg ob der Tauber gehört zu den eindrucksvollsten historischen Städten in Bayern. Die gut erhaltene Altstadt verbindet mittelalterliche Gassen, Kirchen, Museen und Befestigungsanlagen mit dem Landschaftsraum des Taubertals. Mit dem kostenlosen Rothenburg Audioguide von Neywo kannst du 41 Orte in deinem eigenen Tempo entdecken.
Rothenburg Sehenswürdigkeiten bei einem Stadtrundgang
Ein Rothenburg Stadtrundgang führt durch eine ungewöhnlich dichte Folge historischer Orte. Die wichtigsten Stationen liegen in und rund um die Altstadt und lassen sich zu Fuß miteinander verbinden.
Marktplatz und Ratstrinkstube
Der Marktplatz ist ein zentraler Ort, um Rothenburg auf sich wirken zu lassen. Besonders prägt ihn die Ratstrinkstube, eine frühere Herberge für den Rat der Stadt. An ihrer Fassade befinden sich drei Uhren: eine große Uhr von 1683, eine Datumsanzeige und eine Sonnenuhr mit Tierkreiszeichen aus dem Jahr 1768.
St.-Jakobs-Kirche
Die St.-Jakobs-Kirche ist seit Jahrhunderten eines der Wahrzeichen von Rothenburg. Ihre zurückhaltende gotische Fassade wird von zwei unterschiedlich hohen Türmen geprägt. Der Bau entstand schrittweise zwischen 1311 und 1484; geweiht wurde die Kirche 1485.
Im Inneren sind die Maßwerkfenster des Ostchors mit wertvollen Gemälden geschmückt. Das bekannteste Kunstwerk ist der Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider, der zwischen 1499 und 1505 geschaffen wurde.
Franziskanerkirche
Die ehemalige Klosterkirche des Franziskanerklosters gilt als die älteste Kirche Rothenburgs. Ihre Geschichte beginnt mit der Klostergründung im Jahr 1281, der Baubeginn folgte 1282. Der Chor wurde 1309 geweiht, eine zweite Weihe fand 1333 statt.
Die Kirche besitzt einen langen, hohen Chor mit Rippengewölbe, der mit einer dreischiffigen Basilika verbunden ist. Ein Chorgitter und mehrere Kunstschätze sind erhalten geblieben. Das Kloster wurde 1548 aufgegeben.
St. Wolfgang und das Klingentor
Am Klingentor wirkt St. Wolfgang fast wie ein Teil der Stadtbefestigung. Die spätgotische Kirche wurde zwischen 1475 und 1493 von der Schäferbruderschaft erbaut. Schießscharten, dicke Mauern, Kasematten und ein Wehrgang verleihen ihr das Aussehen einer Festung.
Im Inneren stehen drei spätgotische Altäre mit filigranem Maßwerk, die um 1500 datiert werden. Der Hochaltar zeigt unter anderem Holzfiguren der Heiligen Sebastian, Rochus und Wolfgang sowie Szenen aus der Wolfgangslegende.
Heilig-Geist-Spital
Das Heilig-Geist-Spital, auch Spitalkirche genannt, war früher eine Hospitalkirche. Heute ist die Heilig-Geist-Kirche eine denkmalgeschützte evangelisch-lutherische Kirche. Sie markiert einen weiteren wichtigen historischen Ort in Rothenburgs südlichem Bereich.
Mittelalterliches Kriminalmuseum
Das Mittelalterliche Kriminalmuseum befindet sich in der ehemaligen Johanniterkommende in der Burggasse. Seine Sammlung beschäftigt sich mit der Entwicklung von Recht, Strafe und Gerechtigkeit in Europa über mehr als tausend Jahre.
In der Nähe liegt St. Johannis, die ehemalige Klosterkirche der Johanniter. Die dreischiffige Hallenkirche wurde zwischen 1390 und 1410 erbaut. Ihr steiles Satteldach und das sechseckige Türmchen mit Zwiebelhaube prägen das äußere Erscheinungsbild.
Rothenburg Museum im ehemaligen Dominikanerinnenkloster
Das Rothenburg Museum ist in den Räumen des ehemaligen Dominikanerinnenklosters untergebracht. Bis 2019 trug es den Namen Reichsstadtmuseum beziehungsweise Reichsstädtisches Museum. Seine Sammlungen verbinden die Geschichte der Stadt mit ihrem künstlerischen Erbe.
Deutsches Weihnachtsmuseum
Das Deutsche Weihnachtsmuseum widmet sich den deutschen Weihnachtstraditionen vom Mittelalter bis etwa 1950. Auf rund 250 Quadratmetern sind Ornamente, Dekorationen, Spielzeug und weitere festliche Objekte ausgestellt.
Zu den Themen gehören Weihnachtsmänner, Weihnachtsengel, Nussknacker, Baumständer, Papierkrippen, Lampen, Adventskalender und Erzgebirgspyramiden. Die Objekte bestehen unter anderem aus Glas, Baumwolle, Wolle, Papier, Wachs, Metall und Dresdner Pappe.
Alt-Rothenburger Handwerkerhaus
Im Alt-Rothenburger Handwerkerhaus geht es um traditionelles Handwerk und das frühere Arbeitsleben der Stadt. Böttcher, Weber, Schuhmacher und Töpfer arbeiteten mit traditionellen Werkzeugen und Techniken. Beim Rundgang vom Erdgeschoss bis zum Dachboden ist jedem Raum ein anderes Handwerk gewidmet.
Auch Alter Keller 8 ist mit diesem historischen Handwerkerhaus verbunden und zeigt, wie Arbeitsräume und handwerkliche Tätigkeiten in Rothenburg bewahrt werden.
Grafikmuseum im Dürerhaus und Weißer Turm
Das Grafikmuseum im Dürerhaus bietet einen weiteren Blick auf die Kunst in Rothenburg. In der Nähe steht der Weiße Turm, ein markanter Teil der historischen Stadtlandschaft und eine Station auf einem Rundgang durch die Altstadt.
Johannisbrunnen und Kirchen im Süden der Stadt
Der Johannisbrunnen, auch Eichbrunnen genannt, gehört zu den kleineren historischen Stationen in Rothenburg. Im südlichen Stadtgebiet liegen außerdem die Kirche St. Leonhard und die Kobolzeller Kirche, Unserer Lieben Frau zu Kobolzell.
St. Leonhard gibt dem betreffenden Teil Rothenburgs seinen Namen. Die Kobolzeller Kirche liegt im Taubertalbereich und ergänzt den Rundgang um die religiösen und historischen Orte außerhalb des engeren Altstadtkerns.
Stadtmauer, Tore und Tauberbrücke
Die Stadtbefestigung gehört zu den prägendsten Rothenburg Sehenswürdigkeiten. Tore, Türme und Wehrgänge zeigen, wie die Stadt geschützt wurde, und eröffnen zugleich andere Perspektiven auf die Dächer und das Taubertal.
Zu den Stationen gehören das Rödertor, das Galgentor, der Pulverturm, das Klingentor, der Siebersturm und das Spitaltor. Auch das Burgtor ist ein wichtiger Zugang zur historischen Stadtanlage.
Wer Rothenburg zu Fuß erkunden möchte, kann den Weg ins Taubertal fortsetzen. Dort überspannt die historische Tauberbrücke, auch Doppelbrücke genannt, das Tal westlich des Stadtzentrums. Die Brücke führt den Taubertalweg und eine örtliche Verbindungsstraße nach Leuzenbronn. Eine vier Meter breite Fahrbahn wird von einem ein Meter breiten Fußweg begleitet.
Was tun in Rothenburg?
Die beste Antwort auf die Frage „was tun in Rothenburg?“ ist ein Rundgang, der die großen Sehenswürdigkeiten mit weniger bekannten Stationen verbindet. Du kannst Kirchen und Museen besuchen, die Befestigungsanlagen erkunden oder über die Tauberbrücke ins Tal hinabgehen.
Besonders abwechslungsreich ist die Verbindung aus Altstadt und Umgebung: Auf den zentralen Plätzen und in den engen Gassen steht die Stadtgeschichte im Mittelpunkt, während die Wege zu den Toren, zur Kobolzeller Kirche und zur Tauberbrücke Rothenburg in seiner Landschaft zeigen.
Rothenburg mit Neywo entdecken
Neywo bietet in Rothenburg drei kostenlose Spaziergänge mit insgesamt 26 Stationen:
- Rödertor bis Burgtor: 2,18 km, 110 Minuten und 11 Stationen
- Plönlein, Handwerk und südliche Stadttore: 1,45 km, 81 Minuten und 9 Stationen
- Ins Taubertal zur Doppelbrücke und zum Topplerschlösschen: 1,86 km, 66 Minuten und 6 Stationen
Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Audioguide-Narration ist in 11 Sprachen verfügbar und macht es leicht, Rothenburg selbstständig zu entdecken.
Orte mit Audioguide in Rothenburg
8 Orte in Rothenburg mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Rothenburg
3 Touren in Rothenburg, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Die Reichsstadt: vom Rödertor zum Burgtor
Durchquere Rothenburg innerhalb der Stadtmauern von Osten nach Westen. Komm an den Tortürmen vorbei, am Marktplatz, wo ein Bürgermeister einst drei und ein Viertel Liter Wein austrank, um die Stadt zu retten, an der gotischen Kirche mit Riemenschneiders Heilig-Blut-Altar, an der festungsartigen Schäferkirche am Klingentor und ende am Burgtor oberhalb des Taubertals.
Steinbrücke Rödertor 2 a in Rothenburg ob der Tauber (D-5-71-193-498#4) · Grafikmuseum im Dürerhaus · Marktplatz · Historiengewölbe mit Staatsverlies · Deutsches Weihnachtsmuseum · St. Jakob …
Tour öffnen: Die Reichsstadt: vom Rödertor zum Burgtor - Zu Fuß
Plönlein, Handwerker und die südlichen Tore
Erkunde die Südhälfte Rothenburgs: eine Kirche des Johanniterordens, die alte Brauerei und die Handwerkerhäuser, in denen Böttcher, Weber und Töpfer noch immer arbeiten, die berühmte Gabelung am Plönlein unter dem Siebersturm sowie die Spitalkirche und die achteckige Spitalbastei, deren lateinische Inschrift allen Eintretenden Frieden wünscht.
Johannisbrunnen · Mittelalterliches Kriminalmuseum · Altes Brauhaus · Alt-Rothenburger Handwerkerhaus · Doppelhaus · Ehemaliges Stadttor, Siebersturm, auch Gebsattlertor …
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Hinunter zur Tauber: Doppelbrücke und Topplerschlösschen
Verlasse die Stadtmauern und steige ins Taubertal hinab: vorbei an der Pferdemühle von 1516, der Wallfahrtskirche Kobolzell, der Doppelbrücke, einem mittelalterlichen Steinkreuz und der Eselsbrücke. Die Tour endet am Fachwerkbau Topplerschlösschen, den Bürgermeister Heinrich Toppler als Sommersitz errichten ließ.
Remise · Unserer Lieben Frau zu Kobolzell · Tauberbrücke Rothenburg ob der Tauber · Steinkreuz bei Rothenburg (3) · Eselsbrücke · Topplerschlösschen
Tour öffnen: Hinunter zur Tauber: Doppelbrücke und Topplerschlösschen
Rothenburg mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Rothenburg einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.
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