Was tun in Mykonos (Griechenland)? Kostenloser Audioguide

Mykonos Sehenswürdigkeiten: Was tun auf der Kykladeninsel?
Mykonos ist eine griechische Insel mit weiß getünchten Häusern, historischen Kirchen, Museen, antiken Stätten und abwechslungsreichen Stränden. Besonders Mykonos-Stadt, auch Chora genannt, verbindet enge Gassen und traditionelle Architektur mit dem lebhaften Leben am Wasser. Für die wichtigsten Orte gibt es außerdem einen kostenlosen Mykonos Audioguide von Neywo mit 19 erzählten Sehenswürdigkeiten.
Mykonos Sehenswürdigkeiten: Die wichtigsten Orte
Little Venice
Little Venice, lokal Alefkandra genannt, gehört zu den fotogensten Vierteln von Mykonos-Stadt. Die bunten Häuser stehen direkt am Wasser, ihre Balkone ragen über die Ägäis. Holzbalkone, Rundbogenfenster und kräftige Farben unterscheiden das Viertel von der sonst typischen weiß-blauen Architektur der Insel.
Seinen Namen verdankt Little Venice dem venezianisch geprägten Erscheinungsbild. Tagsüber findest du hier Cafés und Boutiquen, während Bars und Clubs am Abend Musik und Cocktails an die Uferpromenade bringen.
Panagia Paraportiani
Im alten Viertel Kastro steht mit Panagia Paraportiani eine der bekanntesten Kirchen von Mykonos. Die weißen, abgerundeten Formen liegen dicht am Meer und am alten Hafen. Was wie ein einzelnes Gotteshaus aussieht, ist tatsächlich ein Ensemble aus fünf Kirchen.
Vier Kirchen wurden zunächst ebenerdig errichtet; eine fünfte, der Jungfrau Maria geweihte Kirche, erhebt sich über ihnen. Der älteste Teil, die Kirche der Heiligen Anargyroi, stammt aus dem späten 14. oder frühen 15. Jahrhundert. Die übrigen Teile kamen im 16. und 17. Jahrhundert hinzu. Der Name bezieht sich auf ein kleines Tor in den nahe gelegenen mittelalterlichen Burgmauern.
Katholische Kirche von Mykonos
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich die katholische Kirche von Mykonos. Sie ist eine weitere historische Kirche in der Gemeinde Mykonos und lässt sich gut mit den Sehenswürdigkeiten rund um Kastro und den alten Hafen verbinden.
Folkloremuseum von Mykonos
Das Folkloremuseum befindet sich im Wohnhaus eines Seekapitäns aus dem 18. Jahrhundert. Seit 1958 bewahrt es Gegenstände aus dem früheren Alltag der Insel: handgefertigte Stickereien, antike Möbel, Haushaltsgeräte, Musikinstrumente, Keramik, Öllampen und alte Schlüssel.
Besonders anschaulich sind die nachgebildeten Räume eines Schlafzimmers und einer Küche aus dem 19. Jahrhundert. Venezianische Schränke, Radierungen alter Schiffe und Steinplastiken aus den Kykladen ergänzen die Ausstellung. Das Museum zeigt damit eine Seite von Mykonos, die über die bekannten weißen Häuser hinausgeht.
Agios Nikolaos am Alten Hafen
Am Alten Hafen, der auch Venezianischer Hafen genannt wird, steht die kleine Kirche Agios Nikolaos. Sie liegt zwischen Geschäften, Restaurants und engen Gassen und bildet dort einen ruhigeren kulturellen Anziehungspunkt.
Der sichelförmige Hafen wurde im 16. Jahrhundert unter venezianischer Herrschaft angelegt. Später diente er als wichtiger Anlaufpunkt für Handelsschiffe auf den Routen zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten.
Ägäisches Schifffahrtsmuseum
Das Ägäische Schifffahrtsmuseum widmet sich der maritimen Geschichte der Ägäis. Es ist in einem traditionellen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert im Zentrum von Mykonos-Stadt untergebracht. Die Ausstellung macht verständlich, welche Bedeutung das Meer für die Insel und die gesamte Region hatte.
Das Museum wurde 1983 gegründet und 1985 für die Öffentlichkeit geöffnet.
Lenas Haus
Lenas Haus ist ein kleines Volkskundemuseum in einem mykonischen Stadthaus aus dem 19. Jahrhundert. Wohnzimmer, zwei Schlafzimmer, Küche und vordere Veranda sind so eingerichtet, dass der Eindruck eines bewohnten Hauses entsteht.
Antike Wiener Möbel, geschnitzte Holzteile, handbemaltes Geschirr, Zierteller und Wandteppiche vermitteln den häuslichen Stil der damaligen Zeit. Zum Gebäude gehören außerdem eine weiß gekalkte Fassade, kleine Innenhöfe und ein traditioneller Taubenschlag. Das Haus war einst Teil eines größeren Anwesens des Kapitäns Nikolaos Sourmelis und wurde sorgfältig restauriert.
Archäologisches Museum von Mykonos
Nördlich der Uferpromenade vereint das Archäologische Museum von Mykonos Funde von der Insel und aus den umliegenden Gebieten. Es wurde gegründet, um Entdeckungen von der nahe gelegenen Insel Rheneia aufzunehmen, darunter Objekte aus einer 1898 entdeckten Fundstätte.
Die Sammlungen reichen von der Vorgeschichte bis in die hellenistische Zeit. Zu sehen sind unter anderem antike Vasen, Grabstelen, Statuen und weitere archäologische Funde. Das neoklassizistische Gebäude wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts eröffnet und 1972 erweitert. Ein besonders eindrucksvolles Exponat ist ein großer Pithos, ein Vorratsgefäß mit Szenen vom Untergang Trojas.
Delos
Delos liegt im Herzen der Kykladen und zählt zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Griechenlands. Die Insel bewahrt die Überreste eines Heiligtums für Apollon und Artemis sowie die Spuren einer antiken Stadt. Im 6. Jahrhundert v. Chr. erreichte Delos den Höhepunkt seiner Bedeutung als religiöses, wirtschaftliches und politisches Zentrum. Seit 1990 gehört die Insel zum UNESCO-Welterbe.
Der nördliche Teil der Ausgrabungsstätte war das religiöse Zentrum, im Süden lagen Wohn- und Geschäftsviertel. Auf dem Rundgang siehst du unter anderem die Überreste mehrerer Tempel, den großen Apollon-Tempel, Agorai, Stoen und reich verzierte Privathäuser. Zu den bekanntesten Orten gehören außerdem der ausgetrocknete Heilige See und die Löwenstatuen auf der Löwenterrasse.
Auf Delos liegen auch die Überreste der sogenannten Synagoge von Delos. Ihre Identifizierung ist umstritten, doch das Gebäude bestand sicher vor 88 v. Chr. und könnte bereits aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. stammen. Inschriften aus der Umgebung nennen unter anderem den Höchsten Gott und das Wort „proseukhe“, das für eine Synagoge verwendet werden kann.
Was tun in Mykonos außerhalb der Stadt?
Ano Mera und das Kloster Tourliani
Im Zentrum von Ano Mera steht das Kloster Tourliani, das als wichtigstes Kloster der Insel gilt. Mönche von Paros gründeten es 1542; zwischen 1757 und 1767 erhielt es seine heutige Form.
Die Kirche besitzt drei Schiffe und eine auffällige Ikonostase im Barockstil. Ihren Namen trägt das Kloster nach einer Ikone der Jungfrau Maria, die in der Gegend von Tourlos entdeckt wurde. Sie gilt als Beschützerin der Insel.
Kloster Paleokastro
In der Nähe von Ano Mera liegt das Nonnenkloster Paleokastro aus dem 18. Jahrhundert. Der Name bedeutet „Alte Burg“ und verweist auf den nahe gelegenen Hügel mit den Überresten der Gyzi-Burg.
Der Innenhof folgt dem kykladischen Baustil: weiße Gebäude, hellblaue Kirchen, gepflasterte Wege und gepflegte Gärten prägen das Bild. Im Kloster findest du Ikonen, einen eindrucksvollen Altar und im zweiten Stock ein kleines Museum mit kirchlichen Reliquien und Artefakten.
Elia Beach
Elia Beach ist ein langer Strand aus feinem, goldenem Sand an der Südküste von Mykonos. Klippen rahmen den Strand ein, während das klare, flache Wasser besonders zum Schwimmen einlädt. Familien, Paare, Alleinreisende und LGBTQ+-Besucher schätzen die entspannte, zugleich lebendige Atmosphäre.
Der Strand ist mit Liegen und Sonnenschirmen organisiert. Die nahe gelegenen Buchten bieten ruhigere Rückzugsorte. Nacktbaden ist am Elia Beach willkommen; außerdem gibt es in der Nähe einen separaten FKK-Bereich.
Ftelia
Oberhalb des Strandes von Ftelia liegt eine der frühesten bekannten Siedlungen von Mykonos. Der archäologische Fundort stammt aus der Jungsteinzeit und war ungefähr zwischen 5100 und 4500 v. Chr. bewohnt. Damit gilt Ftelia als älteste bekannte Siedlung der Insel.
Die Siedlung erstreckt sich über etwa einen halben Hektar und wurde in vier Phasen bewohnt. Besonders bemerkenswert sind die Reste eines Megarons, dessen Steinmauern noch ungefähr eineinhalb Meter hoch stehen. Keramik, Tonfiguren, Obsidianwerkzeuge und Pfeilspitzen geben Hinweise auf Handwerk, Kochen, Jagd und Zeremonien. Der Ort ist außerdem mit der Überlieferung über das Grab des lokrischen Ajax verbunden.
Mykonos zu Fuß erkunden mit Neywo
Mit Neywo kannst du Mykonos in deinem eigenen Tempo entdecken. Der kostenlose Audioguide umfasst 19 erzählte Orte und ist in 11 Sprachen verfügbar. Die App bietet einen Rundgang zu den Windmühlen, Little Venice und der Kirche der fünf Kirchen: Die Strecke ist 1,88 Kilometer lang, dauert 73 Minuten und enthält 9 erzählte Stationen.
Die Geschichte jedes Ortes startet, sobald du ihn erreichst. So kannst du Mykonos zu Fuß erkunden, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Lade Neywo herunter und lass dir die Sehenswürdigkeiten erzählen, während du durch Mykonos-Stadt gehst. Weitere Reiseziele in der Region findest du auf der Seite South Aegean und im Überblick zu Griechenland.
Orte mit Audioguide in Mykonos
8 Orte in Mykonos mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Mykonos
1 Tour in Mykonos, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Windmühlen, Klein-Venedig und die Kirche der Fünf
Beginne bei den Windmühlen von Kato Mili über dem Meer und folge dann den weiß getünchten Gassen von Chora durch die Balkone von Klein-Venedig, die aus fünf Kirchen bestehende Paraportiani-Kirche und die katholische Kirche zu den Häusern der Seekapitäne beim Folkloremuseum. Beende den Rundgang am venezianischen Alten Hafen, am Schifffahrtsmuseum, an Lenas Stadthaus und bei der archäologischen Sammlung der Insel.
Windmühlen von Mykonos · Kategorie:Klein-Venedig in Mykonos · Paraportiani · Katholische Kirche von Mykonos · Volkskundemuseum von Mykonos · Agios Nikolaos …
Tour öffnen: Windmühlen, Klein-Venedig und die Kirche der Fünf
Mykonos mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Mykonos einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







