Parikia Sehenswürdigkeiten (Griechenland): Audioguide
Parikia Sehenswürdigkeiten: Was du in der Hauptstadt von Paros sehen kannst
Parikia Sehenswürdigkeiten reichen von der bedeutenden Kirchenanlage Panagia Ekatontapiliani bis zu ruhigeren Klöstern und Museen auf Paros. Die Hauptstadt der Insel liegt am Ägäischen Meer und verbindet religiöses Erbe mit der Architektur und Landschaft der Kykladen. Mit dem kostenlosen Neywo-Audioguide für Parikia kannst du 15 Orte entdecken; die Geschichten sind in 11 Sprachen verfügbar.
Parikia ist eine der größeren Städte der Kykladen, einer Inselgruppe südöstlich des griechischen Festlands. Weiß getünchte Häuser, Kirchen mit blauen Kuppeln und Windmühlen prägen das vertraute Bild der Inseln. Paros ist dabei ein guter Ausgangspunkt, um diese charakteristischen Formen und die Geschichte des Archipels kennenzulernen.
Die wichtigsten Parikia Sehenswürdigkeiten
Panagia Ekatontapiliani
Nahe dem Hafen steht eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Paros: die Panagia Ekatontapiliani. Der Name wird meist mit „Kirche der hundert Tore“ übersetzt. Tatsächlich besitzt die Anlage der Überlieferung zufolge neunundneunzig Türen und eine geheime Tür, die sich öffnen soll, wenn die Hagia Sophia in Konstantinopel wieder eine orthodoxe Kirche wird.
Eine andere Erklärung führt den Namen auf Panagia Katapoliani zurück, also auf die „Kirche der Unterstadt“. Die Geschichte der Anlage reicht bis ins vierte Jahrhundert zurück, als hier eine dreischiffige Basilika entstand. Im sechsten Jahrhundert erweiterte Kaiser Justinian I. die Kirche und fügte die Kuppel hinzu. Spätere Umbauten verbanden frühchristliche, byzantinische und nachbyzantinische Elemente.
Die Panagia Ekatontapiliani ist mehr als eine einzelne Kirche. Zur Anlage gehören die Hauptkirche, drei Kapellen im Inneren und weitere religiöse Bereiche. Aufmerksame Besucher entdecken außerdem wiederverwendete Teile antiker Gebäude von Paros, darunter Elemente ehemaliger Tempel.
Agios Konstantinos Church
Nur wenige Schritte entfernt liegt die Kirche Agios Konstantinos, auch Sankt Konstantin genannt. Das Gebäude steht außerdem mit den Bezeichnungen Frankenburg und Öffentliche Bibliothek von Paros in Verbindung. Es gehört zu den kleineren religiösen Orten, die sich bei einem Rundgang durch Parikia und seine Umgebung einordnen lassen.
Byzantinisches Museum von Paros
Das Byzantinische Museum von Paros ergänzt den Besuch der historischen Kirchenanlage. Hier lässt sich der byzantinische Hintergrund der Insel näher betrachten. Zusammen mit der Panagia Ekatontapiliani zeigt das Museum, welchen Stellenwert religiöse Kunst und Architektur in Paros’ Geschichte haben.
Kirchen und religiöse Orte auf Paros
Über Parikia hinaus findest du auf der Insel weitere Kirchen und Klöster, die einen ruhigeren Einblick in das religiöse Erbe von Paros geben. Zu den genannten Orten gehören Agia Triada, die auch mit den Namen Agios Chrysostomos, Agios Nikolaos und Agios Spyridon verbunden ist, sowie Agios Antonios und Agios Fokas.
Auch Moni Taxiarchon gehört zu den religiösen Orten der Gemeinde Paros. Die einzelnen Gebäude und Anlagen unterscheiden sich in ihrer Geschichte und Größe, bilden aber gemeinsam ein dichtes Netz aus Kirchen, Kapellen und Klöstern.
Moni Christou Dasous
Etwa sieben Kilometer süd-südwestlich von Parikia liegt Moni Christou Dasous, auch Kloster des Heiligen Arsenios genannt. Das orthodoxe Frauenkloster wurde im 17. Jahrhundert gegründet. Bis 1793 gehörte der Komplex der Familie Mavrogenis; danach wurde er der Gemeindekirche Panagia Ekatontapiliani gewidmet.
Der zweite Name erinnert an den Heiligen Arsenios, den Schutzpatron von Paros. Er starb hier am 31. Januar 1877. Sein Grab und seine Reliquien werden in der Kirche des Heiligen Arsenios aufbewahrt, die sich im nördlichen Teil des westlichen Außenhofs befindet.
Kloster Agii Theodori
Rund 17 Kilometer südlich von Parikia liegt das Kloster Agii Theodori, auch Moni Agion Theodoron genannt. Es befindet sich auf 330 Metern Höhe und wurde auf den Überresten eines älteren Klosters aus dem 16. oder 17. Jahrhundert errichtet.
Die festungsartige Form gehört zu den auffälligsten Merkmalen der Anlage. In den Mauern befinden sich Verteidigungsöffnungen. Die Hauptkirche, das Katholikon, ist kreuzförmig gebaut und wird von einer Kuppel gekrönt. Außerdem gehören ein zweistöckiges Gebäude mit Zellen und Gästezimmern sowie mehrere eingeschossige Gebäude zum Kloster.
Kloster Longovarda
Im Norden von Paros liegt das Kloster Longovarda, auch Kloster Zoodochos Pigi genannt. Es befindet sich etwa sechs Kilometer nordöstlich von Parikia und sechs Kilometer südwestlich von Naousa, auf einer Höhe von ungefähr 145 Metern. Von hier aus reicht der Blick in Richtung Küste nahe der Bucht von Naousa.
Moni Agiou Antoniou
Neben Naousa liegt Moni Agiou Antoniou, das Kloster des Heiligen Antonius. Das orthodoxe Kloster bietet einen weiteren, ruhigeren Anlaufpunkt abseits des Hauptortes der Insel. Es lässt sich gut mit einem Besuch in Naousa verbinden.
Museen und Kunst auf Paros
Kunstinteressierte können in Marpissa das Nikos-Perantinos-Skulpturenmuseum besuchen. Das Museum für zeitgenössische Kunst auf Paros konzentriert sich auf Skulpturen.
Weitere Museen liegen in anderen Orten der Insel. In Aliki befindet sich das Benetos und Popi Skiadas Museum für Kunst der Kykladenkultur, auch Benetos-Skiadas-Museum für kykladische Volkskunde genannt. In Lefkes lädt Agia Ekaterini als Kunstmuseum zu einem Besuch in dörflicher Umgebung ein.
Was tun in Parikia?
Wer Parikia zu Fuß erkunden möchte, kann die Orte rund um den Hafen und die Kirchenanlage miteinander verbinden. Besonders die Panagia Ekatontapiliani und die nahegelegene Agios-Konstantinos-Kirche zeigen, wie eng die Geschichte der Stadt mit religiöser Architektur verbunden ist.
Für einen größeren Ausflug bietet sich die Verbindung mit weiteren Orten auf Paros an: Moni Christou Dasous liegt westlich von Parikia, das Kloster Agii Theodori südlich der Stadt und Longovarda im Norden. So wird aus einem kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt ein Überblick über die religiösen und kulturellen Landschaften der Insel.
Parikia gehört zu den South Aegean und lässt sich außerdem mit anderen Zielen der Region verbinden, etwa mit Naxos, Santorini oder Mykonos.
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