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Mumbai Sehenswürdigkeiten (Indien): Audioguide

Mumbai Sehenswürdigkeiten: Was du in der Stadt sehen kannst

Mumbai ist die Hauptstadt von Maharashtra, Indiens Finanzzentrum und eine Stadt an der Konkan-Küste mit einem tiefen Naturhafen. Ihre Geschichte reicht von den sieben Inseln und den Marathi sprechenden Koli-Gemeinschaften über die portugiesische und britische Herrschaft bis zur modernen Finanz-, Handels- und Unterhaltungsmetropole. Ein kostenloser Mumbai Audioguide von Neywo erzählt dir die Geschichte von 26 Orten in der Stadt.

Mumbai Sehenswürdigkeiten: Diese Orte lohnen sich

Mumbai ist nicht nur ein Ziel für einen klassischen Stadtrundgang. Zwischen Küste, Vororten, religiösen Stätten und archäologischen Anlagen zeigt sich eine Stadt, deren Vergangenheit an vielen unerwarteten Orten sichtbar bleibt.

Madh Fort auf Madh Island

Das Madh Fort, auch Versova Fort genannt, steht auf Madh Island und erinnert an Mumbais Vergangenheit als Küstenstandort. Die Portugiesen errichteten den Wachturm ursprünglich im 17. Jahrhundert. Im Februar 1739 eroberten ihn die Marathen; 1774 übernahmen die Briten die Herrschaft über das Fort und weitere Gebiete.

Das Innere ist heute verfallen, doch die Außenmauern stehen noch. Vom ehemaligen Küstenwachposten reicht der Blick über den Marve Creek. Der Name Versova Fort verweist auf die lokale Identität des Ortes.

Kanheri-Höhlen im Sanjay-Gandhi-Nationalpark

In den Wäldern des Sanjay-Gandhi-Nationalparks liegen die Kanheri-Höhlen, eine buddhistische Klostersiedlung aus Basalt. Die Anlage umfasst 109 aus dem Fels gearbeitete Kammern. Mönche nutzten sie zum Studieren, Meditieren und gemeinsamen Beten; in jeder Höhle befindet sich ein steinerner Sockel, der als Bett diente.

In der großen Versammlungshalle stehen mächtige Säulen um eine zentrale Stupa. Kanäle, die oberhalb der Höhlen in den Fels gehauen wurden, leiteten Regenwasser in Zisternen. Später kamen Reliefs des Buddha und der Bodhisattvas hinzu. Besonders markant ist die Darstellung von Avalokiteshwara.

Die Klostersiedlung war außerdem mit wichtigen Handelshäfen wie Sopara, Kalyan, Nasik, Paithan und Ujjain verbunden. So erzählt die Anlage nicht nur von buddhistischer Religion, sondern auch von den Handelsbeziehungen der Region.

Jogeshwari-Höhlen

Die Jogeshwari-Höhlen gehören zu den frühesten hinduistischen und buddhistischen Höhlentempeln Indiens. Sie stammen aus dem 6. Jahrhundert, aus der Zeit der Chalukya-Dynastie, und liegen hinter einer Treppe, die von der geschäftigen Umgebung des Western Express Highway hinabführt.

In der geräumigen Haupthalle führen Säulen zu einem heiligen Lingam. An den Wänden stehen Darstellungen von Dattatreya, Hanuman und Ganesh; auch die Überreste zweier Türhüter sind erhalten. Sechs Skulpturenfelder zeigen zentrale Episoden des Shivaismus, darunter die Hochzeit von Shiva und Parvati, Shivas Sieg über Andhakasura, den kosmischen Tanz des Nataraja und Lakulisha Shiva.

Neben den hinduistischen Skulpturen bewahren die Höhlen Elemente mahayanisch-buddhistischer Architektur. Damit stehen sie für die religiösen Schichten, die sich in Mumbai über Jahrhunderte hinweg entwickelt haben.

Mandapeshwar-Höhlen in Borivali

Die Mandapeshwar-Höhlen bilden ein aus Basalt gehauenes Heiligtum bei Borivali, nahe dem Berg Poinsur. Das Shiva gewidmete Heiligtum stammt aus dem 8. Jahrhundert. Die Höhlen selbst gehen jedoch auf das 6. Jahrhundert zurück, als sie zunächst als buddhistische Viharas entstanden.

Später wurde die Anlage von Brahmanen umgestaltet. Vor Ort sind auch die Bezeichnungen Mangalsthan und Magathan gebräuchlich. Sie verweisen auf den Ruf des Ortes als glückverheißende Stätte und Zufluchtsort.

Gilbert Hill in Andheri

Gilbert Hill ist ein 60 Meter hoher Monolith aus schwarzem Basalt. Seine senkrechte Säule entstand vor etwa 66 Millionen Jahren, als geschmolzene Lava unter Druck aus Erdspalten hervortrat. Gewaltige Lavaströme breiteten sich damals über Teile des heutigen Maharashtra, Gujarat und Madhya Pradesh aus.

Eine steile, in den Fels gehauene Treppe führt auf den Gipfel. Dort stehen die Tempel von Gaodevi und Durgamata, außerdem eröffnet sich ein weiter Blick über die Vororte Mumbais. 1952 wurde Gilbert Hill von der indischen Regierung zum Nationalpark erklärt. 2007 erhielt der Ort von der Municipal Corporation of Greater Mumbai den Status eines Kulturerbes der Stufe II. Damit wurden Abbau und andere Aktivitäten rund um den Monolithen beendet.

Mount-Mary-Kirche in Bandra

Die Mount-Mary-Kirche, die Basilika Unserer Lieben Frau vom Berg, ist eine römisch-katholische Basilika und ein Wallfahrtsort in Bandra. Ihre Marienikone wurde 1954 durch ein Dekret von Papst Pius XII. kanonisch gekrönt.

Das Fest der Geburt Mariens beginnt jedes Jahr am Sonntag nach dem 8. September und dauert acht Tage. Zusammen mit der vorausgehenden neuntägigen Fastenzeit umfasst die Feier siebzehn Tage. Als Bandra-Jahrmarkt zieht sie viele Pilger und Besucher an, die ihre Mannat, also ihre Wünsche, darbringen.

Weitere Kirchen und religiöse Orte

Mumbais portugiesische Vergangenheit ist auch in mehreren Kirchen außerhalb des Stadtzentrums sichtbar. Die Holy Cross Church in Kurla wurde 1588 während der portugiesischen Herrschaft ursprünglich von Jesuiten erbaut und 1848 wiederaufgebaut.

Die Church of Our Lady of Mount Carmel in Bandra geht auf eine 1894 von Jesuitenmissionaren errichtete Kirche zurück. Als die katholische Bevölkerung des Viertels wuchs, entstand eine neue Kirche, die am 11. Februar 1981 von Simon Pimenta, dem Erzbischof von Bombay, gesegnet und eingeweiht wurde.

In Powai reichen die Ursprünge der Holy Trinity Church bis 1557 zurück. Jesuitenmissionare errichteten sie während der portugiesischen Epoche. Die St. John the Baptist Church im SEEPZ-Industriegebiet von Andheri wurde dagegen 1579 von portugiesischen Jesuiten erbaut. Nach einer Epidemie wurde sie 1840 aufgegeben. Heute stehen noch die überwucherten Ruinen; die örtliche christliche Gemeinde kehrt einmal im Jahr an den Ort zurück.

Global Vipassana Pagoda

Auf einer Halbinsel zwischen Gorai Creek und dem Arabischen Meer liegt die Global Vipassana Pagoda. Die Meditationshalle mit ihrer großen Kuppel besitzt die weltweit größte säulenfreie Meditationshalle und bietet rund 8.000 Vipassana-Praktizierenden Platz.

Eröffnet wurde die Pagode am 8. Februar 2009 von der damaligen indischen Präsidentin Pratibha Patil. Das Design im burmesischen Stil ist der Shwedagon-Pagode in Yangon nachempfunden. Die Anlage soll über Vipassana und die Lehren des Buddha informieren, die dort als praktische und nicht konfessionelle Form des Buddhismus beschrieben werden.

Universität von Mumbai

Die Universität von Mumbai wurde 1857 als University of Bombay gegründet und zählt neben den Universitäten von Madras und Kalkutta zu den drei ältesten Universitäten Indiens. Mehr als eine halbe Million Menschen studieren an ihren Standorten; außerdem sind über 700 Colleges angeschlossen.

Das Herzstück des Campus erinnert an einen italienischen Palast des 15. Jahrhunderts. Dort befinden sich eine große Bibliothek und eine prachtvolle Aula. Der 80 Meter hohe Rajabai Tower überragt die Gebäude. In der Nähe des Oval Maidan gelegen, blicken sie auf das Arabische Meer und gehören zu den markanten viktorianischen Bauwerken der Stadt.

Salsette und die Entwicklung Mumbais

Die Insel Salsette bildet das Landgebiet, auf dem Mumbai, Thane und Mira-Bhayandar liegen. Historisch war sie unter dem portugiesischen Namen Salsete und dem Marathi-Namen Sashti bekannt. Die Insel war einst portugiesische Kolonie und gehört heute zu den dicht besiedelten urbanen Räumen der Region.

Mumbais Entwicklung begann mit den sieben Inseln. Das 1782 gestartete Hornby-Vellard-Projekt gewann Land zwischen ihnen zurück; bis 1845 war Mumbai zu einem bedeutenden Hafen am Arabischen Meer geworden. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Bildungs- und Wirtschaftszentrum. Nach der Unabhängigkeit Indiens 1947 und der Gründung Maharashtras 1960 mit Mumbai als Hauptstadt wuchs ihre Bedeutung als Finanz-, Handels- und Unterhaltungszentrum weiter.

Mit Neywo durch Mumbai

Neywo bietet einen kostenlosen Audioguide für Mumbai mit 26 erzählten Orten. Eine Tourauswahl gibt es in den vorliegenden Informationen nicht; deshalb werden hier keine zusätzlichen Spaziergänge, Bus- oder Fahrradrouten genannt.

Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar. So kannst du Mumbai zu Fuß erkunden und selbst entscheiden, wie lange du an den einzelnen Stationen bleibst. Wenn du weitere Städte in Indien entdecken möchtest, findest du dort zusätzliche Ziele wie Kolkata, Hyderabad und Shimla.

Orte mit Audioguide in Mumbai

8 Orte in Mumbai mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Mumbai mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Mumbai einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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