Hakone zu Fuß entdecken (Japan): Stadtrundgang
Hakone Sehenswürdigkeiten: Was du in Hakone sehen und tun kannst
Hakone ist eine Bergregion in der Präfektur Kanagawa, die für ihre Kunstmuseen, buddhistischen Tempel, Shintō-Schreine und die Landschaft rund um den Ashi-See bekannt ist. Wer Hakone besucht, kann japanische Kunst unter freiem Himmel und in modernen Museen erleben, historische Orte entdecken und mit der Seilbahn zum Mount Koma fahren. Neywo bietet dafür einen kostenlosen Audioguide für Hakone mit 20 erzählten Orten.
Die wichtigsten Hakone Sehenswürdigkeiten
Hakone Open-Air Museum
Das Hakone Open-Air Museum verbindet Kunst und Natur in einem Skulpturengarten. Das 1969 eröffnete Museum war Japans erstes Freilichtmuseum und bewahrt mehr als 1.000 Werke auf. Rund 120 Skulpturen sind dauerhaft über das Gelände verteilt ausgestellt. Interaktive Werke sprechen auch jüngere Besucher an; zusätzlich gibt es ein natürlich gespeistes Onsen-Fußbad.
Hakone Museum of Art
Das Hakone Museum of Art liegt im Gebiet Shinsen-kyo und ist das älteste Kunstmuseum Hakones. Im Mittelpunkt stehen Keramiken aus der japanischen und ostasiatischen Kunst. Die Sammlung geht auf Mokichi Okada zurück, den Gründer von Sekai Kyusei Kyo. Auch die Innenräume und Ausstellungsvitrinen wurden von ihm entworfen und stehen dadurch in direktem Zusammenhang mit den gezeigten Werken.
Okada Museum of Art
Das 2013 eröffnete Okada Museum of Art zeigt auf fünf Stockwerken rund 450 Werke asiatischer Kunst. Zu den Schwerpunkten gehören japanische Malerei der frühen Neuzeit und der Moderne sowie chinesische Bronzen, Lackarbeiten, Keramik und buddhistische Skulpturen. Das Museum verfügt über den größten überdachten Ausstellungsraum in Hakone.
Pola Museum of Art
Das Pola Museum of Art liegt im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark und verbindet eine umfangreiche Sammlung mit einer markanten Architektur von Nikken Sekkei. Mehr als 9.500 Werke gehören zum Bestand, darunter zahlreiche Gemälde des französischen Impressionismus und der École de Paris. Die impressionistische Sammlung zählt zu den größten in Japan.
Hakone Venetian Glass Museum
Das Hakone Venetian Glass Museum, auch Hakone Glass no Mori genannt, befindet sich in Sengokuhara. Es widmet sich der venezianischen Glaskunst und ergänzt damit Hakones vielfältige Museumslandschaft um einen weiteren Schwerpunkt.
Hakone-Schrein
Der Hakone-Schrein liegt am Ufer des Ashi-Sees und ist ein Shintō-Heiligtum, das auch unter den Namen Hakone Jinja und Hakone Gongen bekannt ist. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem der Kuzuryu-Schrein, der Ebisu-Schrein, das Torii des Friedens, die Schatzhalle und ein Denkmal zum achthundertsten Jahrestag der Soga-Brüder.
Narukawa Art Museum
Das private Narukawa Art Museum in Moto-Hakone wurde 1988 eröffnet. Seine Sammlung umfasst mehr als 4.000 Werke japanischer Maler. Das Museum ist daher ein lohnendes Ziel, wenn du dich bei deinem Hakone Stadtrundgang besonders für japanische Kunst interessierst.
Hakone Ekiden Museum
Am Ufer des Ashi-Sees befindet sich das Hakone-Ekiden-Museum. Es erzählt die Geschichte des universitären Hin- und Rück-Staffellaufs zwischen Tokio und Hakone, der als Hakone Ekiden bekannt ist. Das Museum wurde im März 2005 eröffnet und widmet sich diesem Lauf, der Tokio und Hakone miteinander verbindet.
Hakone Yasuragi no Mori
Hakone Yasuragi no Mori ist ein ruhiger Waldpark am Ashi-See. Der Name steht auch mit dem Omusubi Square in Verbindung. Der Park bietet einen Kontrast zu den Museen und den stärker besuchten Orten rund um den See.
Hakone Mount Koma Ropeway
Die Hakone-Mount-Koma-Seilbahn verbindet Hakone-en am Ashi-See mit dem Gipfelbereich des Mount Koma. Die Strecke ist 1.783 Meter lang und führt auf einen zentralen Vulkangipfel des Hakone-Gebirges, der 1.327 Meter hoch ist. Vom oberen Bereich reicht der Blick bis zum Mount Fuji und auf die umliegenden Orte. Die Seilbahn wurde 1963 eröffnet und ist seit der Einstellung der früheren Standseilbahn im Jahr 2005 die einzige Transportmöglichkeit zum Gipfel des Mount Koma.
Gōra-Park
Der Gōra-Park, auch Hakone-Gōra-Park genannt, gehört zu den sehenswerten Orten Hakones. Er ist eine weitere Möglichkeit, die Landschaft der Bergregion zwischen den Museen und anderen kulturellen Zielen zu erleben.
Hayakawa-Brücke
Die Hayakawa-Brücke, auch Deyama-Eisenbahnbrücke genannt, überspannt den Fluss Hayakawa. Über sie führt die Strecke der Hakone-Tozan-Bahn zwischen dem Bahnhof Tonosawa und dem Signalbahnhof Deyama. Sie gilt als die älteste noch erhaltene Eisenbahnbrücke Japans. Im Herbst können Züge im Rahmen eines besonderen Ausflugsverkehrs für einige Sekunden auf der Brücke halten, während sich das Laub ringsum färbt.
Amida-ji-Tempel
Der Amida-ji-Tempel liegt in Tōnosawa und gehört zur Jōdo-shū-Schule des Buddhismus. Zusammen mit weiteren Tempeln und historischen Orten eignet er sich für alle, die Hakone zu Fuß erkunden und dabei auch die religiöse Seite der Region kennenlernen möchten.
Kōfuku-in
Kōfuku-in ist ein ruhiger buddhistischer Tempel in Hakone und gehört zur Sōtō-Schule des Buddhismus. Seine Lage in der Nähe des Ashi-Sees macht ihn zu einem passenden Zwischenhalt zwischen dem Hakone-Schrein, dem Narukawa Art Museum und dem Hakone-Ekiden-Museum.
Mount Maru
Mount Maru, auch Marutake genannt, liegt im nordwestlichen Teil des Hakone-Gebirges. Der Berg ist 1.156 Meter hoch und befindet sich an der Grenze zwischen Hakone in Kanagawa und Gotemba in der Präfektur Shizuoka.
Was tun in Hakone? Drei Spaziergänge und eine Busroute
Mit Neywo kannst du Hakone in deinem eigenen Tempo entdecken. Der kostenlose Hakone Audioguide umfasst drei Spaziergänge und eine Busroute mit insgesamt 20 erzählten Orten:
- Von Gōra nach Pola: Der 5,93 Kilometer lange Spaziergang dauert 119 Minuten und hat fünf Stationen: Okada Museum of Art, Hakone Open-Air Museum, Hakone Museum of Art, Ōwakudani und Pola Museum of Art.
- Schrein am See: Die 3,69 Kilometer lange Strecke am Ufer des Ashi-Sees dauert 84 Minuten und umfasst fünf Stationen: Hakone Yasuragi no Mori, Hakone-Ekiden-Museum, Narukawa Art Museum, Kōfuku-in und Hakone-Schrein.
- Yumotos alte Eisenbahnbrücke und Hōjō-Tempel: Dieser 5,89 Kilometer lange Spaziergang dauert 104 Minuten und führt zu vier Stationen: Hakone-Daitengusan-Schrein, Hayakawa-Brücke, Amida-ji-Tempel und Sōun-ji-Tempel.
- Bus von der Hayakawa-Brücke zum Ashi-See: Die 17,4 Kilometer lange Busroute dauert 75 Minuten und hat vier erzählte Stationen: Hayakawa-Brücke, Kōfuku-in, Narukawa Art Museum und Hakone-Ekiden-Museum.
Hakone mit Neywo entdecken
Lade Neywo herunter und erkunde Hakone ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die App erzählt dir die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst, und lässt dich dabei in deinem eigenen Tempo unterwegs sein. Die 20 Geschichten sind in 11 Sprachen verfügbar.
Hakone lässt sich so als Spaziergang, mit dem Bus oder kombiniert mit weiteren Zielen in Japan entdecken. Wenn du deine Reise in der Region fortsetzt, bieten sich auch Kamakura und Yokohama an.
Orte mit Audioguide in Hakone
8 Orte in Hakone mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Hakone
4 Touren in Hakone, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Von Gora zur Pola: Hakones Kunstberg und das brodelnde Tal
Hakone hat seine vulkanischen Hänge in eine offene Galerie verwandelt. Du gehst vom ersten Freilicht-Skulpturenmuseum Japans durch den historischen Park von Gora und vorbei an Hakones ältestem Kunstmuseum, durchquerst den Schwefeldampf von Ōwakudani, wo schwarze Eier gekocht werden, und endest zwischen den Impressionisten im Pola Museum im Wald.
Okada Museum of Art · Hakone-Open-Air-Museum · Hakone Kunstmuseum · Ōwakudani · Pola Museum of Art
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Schrein am See: Spaziergang am Ufer des Ashi-Sees
Du folgst dem Ufer des Ashi-Sees vom Läufermuseum bis zum Hakone-Schrein, der den drei Gottheiten von Hakone gewidmet ist. Unterwegs kommst du an einem Waldpark, einem Gemäldemuseum und einem ruhigen Zen-Tempel vorbei, während der See stets in deiner Nähe bleibt.
Hakone Yasuragi no Mori · Hakone Ekiden Museum · Narukawa Art Museum · Kōfuku-in · Hakone-Schrein
Tour öffnen: Schrein am See: Spaziergang am Ufer des Ashi-Sees - Zu Fuß
Yumotos alte Eisenbahnbrücke und Hōjō-Tempel
Du steigst zu Fuß aus Hakones Tor hinaus: zunächst zu einem Schrein am Hang, dann zur ältesten erhaltenen Eisenbahnbrücke Japans über den Hayakawa, zum Amida-ji-Tempel in Tōnosawa und zum Sōun-ji, wo fünf Generationen des späteren Hōjō-Clans bestattet sind.
Hakone-Daitengusan-Schrein · Hayakawa-Brücke · Amida-ji-Tempel · Sōun-ji-Tempel
Tour öffnen: Yumotos alte Eisenbahnbrücke und Hōjō-Tempel - Im Bus
Bus H: Von der Hayakawa-Brücke zum Ashi-See
Die Hakone-Tozan-Buslinie H fährt von Odawara an der alten Eisenbahnbrücke über den Hayakawa vorbei hinauf zum Ufer des Ashi-Sees. Du kannst bis zum Kōfuku-in-Tempel, zum Narukawa-Kunstmuseum und zum Hakone-Ekiden-Museum fahren.
Hayakawa-Brücke · Kōfuku-in · Narukawa Art Museum · Hakone Ekiden Museum
Tour öffnen: Bus H: Von der Hayakawa-Brücke zum Ashi-See
Hakone mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Hakone einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







