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Lublin (Polen): Top-Sehenswürdigkeiten & Audioguide

Lublin Sehenswürdigkeiten: Die wichtigsten Orte und Routen

Lublin gehört zu den geschichtsträchtigsten Städten im Osten Polens. Zu den wichtigsten Lublin Sehenswürdigkeiten zählen die Altstadt mit ihren Toren und Türmen, die Kathedrale, das Schloss, orthodoxe und evangelische Kirchen sowie die Gedenkstätte Majdanek. Mit dem kostenlosen Neywo Audioguide kannst du Lublin außerdem auf vier Rundgängen, einer Busroute und einer Fahrradroute erkunden – mit 98 erzählten Orten.

Lublin zu Fuß erkunden: Sehenswürdigkeiten und historische Orte

Krakauer Tor und Altstadt

Das Krakauer Tor ist ein guter Ausgangspunkt für einen Lublin Stadtrundgang. Es gehört zu den markanten Zugängen zur historischen Altstadt. In der Umgebung führen enge Straßen zu weiteren Zeugnissen der Stadtgeschichte, darunter der Gotische Turm, das Rybna-Tor und historische Bürgerhäuser wie das Konopnica- und das Klonowic-Haus.

Unter der Altstadt verläuft außerdem die Lubliner Untergrundroute. Ein weiterer besonderer Ort ist Piwnica pod Fortuną, ein historischer Keller. Die Altstadt verbindet damit sichtbare Architektur mit Spuren, die unter dem heutigen Straßenniveau liegen.

Trinitarier-Turm und Erzbischöfliches Museum

Der Trinitarier-Turm erhebt sich am Kathedralenplatz in der Jezuicka-Straße. Der neugotische Glockenturm ist mit einer Aussichtsplattform in 40 Metern Höhe der höchste historische Aussichtspunkt Lublins.

Im Turm befindet sich das Muzeum Archidiecezji Lubelskiej, das Erzbischöfliche Museum. Sakrale Kunst und religiöse Artefakte erzählen dort die Geschichte der Diözese Lublin. Der Name des Turms erinnert an den Trinitarierorden, der einst die Gebäude des früheren Jesuitenklosters in der Nähe bewohnte.

Johannes-der-Täufer-Kathedrale

Die Johannes-der-Täufer-Kathedrale, auch Kathedrale von Lublin genannt, ist eine der größten Kirchen der Stadt und ein bedeutendes Beispiel barocker Architektur in der Region Lublin. Die dreischiffige Basilika besitzt ein besonders breites Mittelschiff, wodurch der Innenraum großzügig wirkt.

Die Kirche wurde zwischen 1592 und 1617 für die Gesellschaft Jesu errichtet. Ihr Entwurf orientierte sich an der Chiesa del Gesù in Rom und zählt zu den frühen Beispielen des Barocks in Polen.

Dominikanerkirche und Basilika der Reliquien des Heiligen Kreuzes

Die Basilika des heiligen Stanislaus, Bischof und Märtyrer, gehört zusammen mit dem Dominikanerkloster zu den ältesten religiösen Einrichtungen Lublins. Die Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance umgestaltet.

Das Kloster schließt sich an der Südseite an und bildet mit der Kirche ein größeres architektonisches Ensemble. Seit 1967 trägt die Kirche den Titel Basilica minor. Sie ist auch als Dominikanerkirche oder als Basilika der Reliquien des Heiligen Kreuzes bekannt.

Burgberg, Schloss und Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit

Der Burgberg führt zu mehreren zentralen Sehenswürdigkeiten. Auf dem Zamkowy-Platz liegen das Nationalmuseum und das Lubliner Schloss. Zur Anlage gehört die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit, die in der Geschichte des Schlossbergs eine wichtige Rolle spielt.

Der Burgberg verbindet damit Kunst, Architektur und die historische Entwicklung Lublins an einem Ort. In der Umgebung befindet sich auch die Kirche des heiligen Nikolaus auf dem Czwartek-Hügel. Ihre Ursprünge reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück; die Siedlung auf dem Hügel entstand bereits im 6. Jahrhundert. Das heutige Gebäude wurde ab dem späten 16. Jahrhundert errichtet und Mitte des 17. Jahrhunderts umfassend umgebaut.

Orthodoxe Kathedrale der Verklärung

In der Ruska-Straße steht die Cerkiew Przemienienia Pańskiego, die Kathedrale der Verklärung. Sie ist die Hauptkirche der Diözese Lublin und Chełm sowie Sitz der örtlichen Verklärungspfarrei.

Das heutige Gebäude entstand zwischen 1607 und 1633 an der Stelle zweier älterer Kirchen. Im Inneren werden Kopien der Ikonen der Gottesmutter von Jerusalem und Lublin besonders verehrt. Die Kathedrale ist seit 1960 und 1967 unter der Nummer A/227 in das polnische Register der historischen Denkmäler eingetragen.

Kirchen an der Krakowskie Przedmieście

Die Krakowskie Przedmieście, die historische Straße des Krakauer Vororts, führt vom Bereich der alten Stadttore in Richtung Stadtzentrum. An ihr und in ihrer Umgebung liegen mehrere Kirchen mit sehr unterschiedlichen Geschichten.

Die Heilig-Geist-Kirche steht heute an der Krakowskie Przedmieście 1. Ursprünglich befand sie sich direkt außerhalb des Heilig-Kreuz-Tores und markierte die Grenze der mittelalterlichen Stadt. Seit 1967 steht sie unter Denkmalschutz.

Gegenüber dem Litewski-Platz liegt der Kapuziner-Klosterkomplex. Kirche und Kloster wurden zwischen 1726 und 1733 im toskanischen Barockstil errichtet. Von den ursprünglich neun Altären der Kirche sind sieben erhalten. Die hohe Fassade ragt deutlich über die umliegenden Gebäude hinaus.

In der Królewska-Straße 11 steht die Kirche des heiligen Apostels Petrus unmittelbar außerhalb der alten Stadtmauern. Sie wurde zwischen 1636 und 1658 als Kirche der Bernhardinerinnen erbaut. Nach einem Brand im Jahr 1768 erhielt sie beim Wiederaufbau barocke Züge; die Innenräume wurden 1899 neobarock ausgemalt.

Ebenfalls zur historischen Vielfalt des Zentrums gehört die Evangelisch-Lutherische Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit. Sie ist eine Pfarrkirche des Warschauer Bistums der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Weitere Kirchen und Klosteranlagen

Westlich der Altstadt liegt die Kirche der Unbefleckten Empfängnis, eine stille Rektoratskirche. Einst gehörte sie den Unbeschuhten Karmeliten, heute wird sie von den Grauen Schwestern betreut.

Auf einem ruhigen Hügel nordöstlich der Altstadt steht die Kirche des Propheten Elija. Sie ist eine Rektoratskirche und nach dem biblischen Propheten Elija benannt, der für die karmelitische Spiritualität von besonderer Bedeutung ist. Kirche und Klosterkomplex stehen seit 1967 unter Denkmalschutz.

Der Komplex der Post-Missionskirche und des Klosters liegt in der Prymasa-Wyszyńskiego-Straße. Im Zentrum steht die zwischen 1717 und 1730 im Barockstil erbaute Kirche der Verklärung unseres Herrn mit einem Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes und einer Kuppel über der Vierung. Zum Ensemble gehört außerdem ein Palast aus dem 17. Jahrhundert. An seiner Fassade ist ein gemeißelter Steinfries mit Medaillons polnischer historischer Gestalten erhalten.

Die Kirche des Allerheiligsten Erlösers liegt am nördlichen Rand eines Friedhofs an der Unicka-Straße. Sie wurde 1935 als Friedhofskapelle errichtet und ist heute eine römisch-katholische Rektoratskirche. Ihre Architektur verbindet klare moderne Linien mit traditionellen polnischen Details.

Jüdisches Lublin

Lublin besitzt auch wichtige Orte der jüdischen Geschichte. Ein Rundgang führt vom Grodzka-Tor zur Chewra-Nosim-Synagoge, zum Zamkowy-Platz, zur Maharam-Synagoge und zur Synagoge der Chachmei-Lublin-Jeschiwa. Ergänzt wird die Route durch die Kleine Synagoge in der Jeszywas Chachmej Lublin.

Diese Stationen machen die religiöse und gesellschaftliche Vielfalt sichtbar, die Lublin über Jahrhunderte geprägt hat.

Majdanek

Am Stadtrand, direkt neben dem Stadtteil Majdan Tatarski, befindet sich das Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Majdanek. Das nationalsozialistische Lager wurde während der deutschen Besetzung Polens im Zweiten Weltkrieg von der SS errichtet und betrieben. Es bestand von Oktober 1941 bis Juli 1944.

Majdanek begann als Kriegsgefangenenlager der Waffen-SS Lublin und diente zunächst der Zwangsarbeit. Im Februar 1943 wurde es in Konzentrationslager Lublin umbenannt. Das Gelände umfasste 227 Gebäude und Anlagen, darunter drei Gaskammern, zwei hölzerne Galgen und Krematoriumsöfen, die größtenteils erhalten sind.

Für den Besuch dieses Ortes ist Zeit und Aufmerksamkeit wichtig. Die erhaltenen Anlagen dokumentieren die Geschichte des Lagers und die Verbrechen der nationalsozialistischen Besatzung.

Was tun in Lublin? Die Stadt mit Neywo entdecken

Wenn du Lublin selbstständig erkunden möchtest, begleitet dich Neywo mit Geschichten, die automatisch abgespielt werden, sobald du den jeweiligen Ort erreichst. Die App bietet in Lublin vier Spaziergänge, eine Busroute und eine Fahrradroute mit insgesamt 98 erzählten Orten.

Die Routen im Überblick:

  • Vier Spaziergänge: zwischen 0,82 und 1,99 km sowie zwischen 54 und 100 Minuten.
  • Eine Busroute: 5,1 km, 22 Minuten und 7 erzählte Stationen – von der Altstadt bis Majdanek.
  • Eine Fahrradroute: 1,9 km, 10 Minuten und 4 erzählte Stationen – von einem Gefängnis aus der Gestapo-Zeit bis zur zeitgenössischen Kunst.

Die vier Spaziergänge führen unter anderem durch die Altstadt, über den Burgberg, zu den Orten des jüdischen Lublin und entlang der Krakowskie Przedmieście. Der Audioguide erzählt die Geschichte jedes Ortes genau dann, wenn du ihn erreichst – in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar.

Lade Neywo kostenlos herunter und erkunde Lublin auf deine Weise: zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad.

Orte mit Audioguide in Lublin

8 Orte in Lublin mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Lublin

6 Touren in Lublin, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Lubliner Altstadt: Tore, Türme und eine Jesuitenkathedrale

    Betritt Lublin durch das mittelalterliche Krakauer Tor und folge den erhaltenen Mauern bis zum Gotischen Turm. Steige auf den Dreifaltigkeitsturm mit Blick über den Domplatz, besuche die frühbarocke Kathedrale und schlendere anschließend über den Marktplatz mit seinen manieristischen Häusern, Sgraffito-Fassaden und Löwengiebeln, durch das Rybna-Tor, in den bemalten Keller, zum Dichtermuseum in der Złota-Straße und zur Dominikanerbasilika.

    0,8 km · 85 Min. · 12 Stopps

    Krakauer Tor · Gotischer Turm in Lublin · Erzdiözesanmuseum Lublin · Kath. Kathedrale St. Johannes Bapt. und Johannes Ev., Lublin · Konopnica-Mietshaus in Lublin · Unterirdische Route von Lublin …

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  • Zu Fuß

    Burgberg: Fresken, Union und Gefängnis

    Steige auf den Burgberg, wo 1569 die Union von Lublin unterzeichnet wurde. Besuche das königliche Schloss, das später zum Gefängnis wurde, die Kapelle mit ihren 1418 gemalten byzantinischen Fresken, die orthodoxe Kathedrale und die alte Kaufmannskirche auf dem Czwartek-Hügel.

    1,5 km · 65 Min. · 7 Stopps

    Kirche des heiligen Adalbert von Prag in Lublin · Burgplatz in Lublin · Schloss Lublin · Dreifaltigkeitskapelle (Lublin) · Cerkiew Przemienienia Pańskiego w Lublinie · Nikolaikirche in Lublin …

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  • Zu Fuß

    Jerusalem Polens: Das jüdische Lublin

    Lublin war eines der großen Zentren jüdischer Gelehrsamkeit in Europa. Gehe vom Jüdischen Tor an der Chewra-Nosim-Synagoge vorbei über den Zamkowy-Platz, wo sich das jüdische Viertel befand, zu den verlorenen Synagogen am Fuß des Burgbergs und zur großen Jeschiwa Chachmei Lublin, die einst als Oxford der jüdischen Welt bezeichnet wurde.

    1,7 km · 54 Min. · 6 Stopps

    Grodzka-Tor · Chewra-Nosim-Synagoge in Lublin · Burgplatz in Lublin · Maharam-Synagoge · Synagoge in der Chachmei Lublin Jeschiwa · Kleine Synagoge in Jeszywas Chachmej Lublin

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  • Zu Fuß

    Krakowskie Przedmieście und die Union von Lublin

    Spaziere Lublins wichtigste Prachtstraße nach Westen bis zum Litewski-Platz, dem großen Paradeplatz, auf dem 1569 polnische und litauische Adlige lagerten. Komm am Theater vorbei, in dem Rubinstein spielte, an der Kapuzinerkirche und am Denkmal für die Union, durch die die polnisch-litauische Adelsrepublik entstand.

    2 km · 100 Min. · 12 Stopps

    Królewska-Straße 11 in Lublin · Bernhardinerkirche in Lublin · Heiliggeistkirche (Lublin) · Josefskirche (Lublin) · Potocki-Palais in Lublin · Juliusz-Osterwa-Theater …

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  • Im Bus

    Linie 23: Von der Altstadt nach Majdanek

    Eine Stadtbusfahrt vom jüdischen Viertel Lublins in der Lubartowska-Straße durch das Krakauer Tor und über den Domplatz zum Staatlichen Museum Majdanek auf dem Gelände des ehemaligen Lagers. So erreichst du Majdanek am einfachsten von der Altstadt aus.

    5,1 km · 22 Min. · 7 Stopps

    Chewra-Nosim-Synagoge in Lublin · Josefskirche (Lublin) · Krakauer Tor · Kath. Kathedrale St. Johannes Bapt. und Johannes Ev., Lublin · Marian-Lutosławski-Brücke in Lublin · Maximilian-Kolbe-Kirche in Lublin …

    Tour öffnen: Linie 23: Von der Altstadt nach Majdanek
  • Mit dem Rad

    Racławickie-Allee: Vom Gestapo-Gefängnis zur zeitgenössischen Kunst

    Eine kurze Fahrt auf Lublins Radwegen westlich des Zentrums: vom Museum im ehemaligen Gestapo-Gefängnis zur Statue von Marie Curie bei der nach ihr benannten Universität, vorbei an der Garnisonskirche und weiter zur Galerie Labyrinth für zeitgenössische Kunst.

    1,9 km · 10 Min. · 4 Stopps

    Gedenkstätte Pod Zegarem · Marie-Curie-Denkmal · Kirche der Unbefleckten Empfängnis in Lublin · Galerie Labirynt

    Tour öffnen: Racławickie-Allee: Vom Gestapo-Gefängnis zur zeitgenössischen Kunst

Lublin mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Lublin einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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