Jelenia Góra (Polen): Top-Sehenswürdigkeiten & Audioguide
Jelenia Góra Sehenswürdigkeiten: Was du in der Stadt sehen kannst
Zu den wichtigsten Jelenia Góra Sehenswürdigkeiten gehören das historische Rathaus, gotische Kirchen, das Riesengebirgsmuseum und die Ruinen der Burg Chojnik. Auch die früheren Kurviertel von Cieplice Śląskie-Zdrój und die Stadtteile Sobieszów, Maciejowa und Jagniątków zeigen unterschiedliche Seiten der Stadt. Für deinen Besuch gibt es außerdem einen kostenlosen Jelenia Góra Audioguide von Neywo mit 29 erzählten Orten in 11 Sprachen.
Was tun in Jelenia Góra? Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Rathaus und historische Altstadt
Das Rathaus von Jelenia Góra steht im Zentrum der Stadt. Der barock-klassizistische Bau entstand 1749 und wurde 1924 wiederaufgebaut. Noch heute sitzen hier die örtliche Regierung und Verwaltung.
Neben dem Rathaus erinnert eine historische Straßenbahn des Typs N an die Geschichte des öffentlichen Verkehrs. Die Straßenbahn verband Jelenia Góra einst mit dem nördlichen Rand des Riesengebirges. Der Betrieb bestand von 1897 bis 1969.
Sankt-Annen-Kapelle und Wojanowska-Tor
Am östlichen Rand der Altstadt liegen die Sankt-Annen-Kapelle, auch Sankt-Annen-Kirche genannt, und das Wojanowska-Tor. Das Tor ist auf Deutsch auch als Schildauer Tor bekannt und markiert den Ausgang der Konopnicka-Straße in Richtung Wojanów.
Seine barocken Öffnungen und Pfeiler sind mit Rokoko-Kartuschen geschmückt. Darauf finden sich die Wappen von Jelenia Góra, Preußen und Schlesien. Eine lateinische Inschrift enthält einen Chronostich mit der Jahreszahl 1763. Das heutige Tor ersetzte ein gotisches Tor aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, das 1755 abgerissen wurde.
Kirche der Heiligen Erasmus und Pancratius
Die Kirche der Heiligen Erasmus und Pancratius ist die älteste und bedeutendste Kirche von Jelenia Góra. Ihre dreischiffige gotische Basilika mit vier Jochen prägt seit Jahrhunderten die Silhouette der Stadt.
Bemerkenswert sind die Spitzbogenfenster und -türen, das Rippengewölbe und die kräftigen äußeren Strebepfeiler. Nach einem Brand wurde die Kirche erstmals 1303 erwähnt und im 14. Jahrhundert wiederaufgebaut. Im 15. und 16. Jahrhundert folgten weitere Veränderungen.
Die Basilika ist 56 Meter lang, das Mittelschiff 24 Meter hoch. Der 52 Meter hohe Renaissance-Turm stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und erhielt 1736 sein barockes Dach.
Riesengebirgsmuseum
Das Riesengebirgsmuseum, polnisch Muzeum Karkonoskie, widmet sich der Archäologie, Ethnografie, Geschichte und Kunst des Riesengebirges, des Isergebirges und des Hirschberger Tals. Das Hauptgebäude in der Jana-Matejki-Straße 28 wurde 1914 nach Plänen des Architekten Carl Grosser errichtet.
Besonders bekannt ist die Sammlung schlesischer Kunstgläser aus dem 14. bis zum 20. Jahrhundert. Sie gilt als die größte Glassammlung Polens. Das Museum wurde 1889 von der Deutschen Riesengebirgs-Gesellschaft gegründet. Seine ersten Sammlungen entstanden aus Gegenständen, die Mitglieder beisteuerten.
Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes
Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes steht in einem Park mit 19 Grabkapellen der Patrizierfamilien von Jelenia Góra. Ursprünglich war sie eine protestantische Kirche und als Gnadenkirche unter dem Kreuz Christi bekannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie vom Staat übernommen und der katholischen Kirche übertragen. Heute ist sie eine römisch-katholische Kirche. Die Grabkapellen machen den Park zu einem wichtigen Ort der Stadtgeschichte.
Peter-und-Paul-Kirche in Maciejowa
Im Stadtteil Maciejowa steht in der Wrocławska-Straße die Peter-und-Paul-Kirche. Sie wurde erstmals 1318 erwähnt. Das heutige Gebäude entstand zwischen 1646 und 1681, wurde im 18. Jahrhundert neu aufgebaut und im 19. sowie 20. Jahrhundert restauriert. Seit 1946 dient es als katholische Pfarrkirche.
Die Kirche besitzt ein einziges Kirchenschiff mit einem durch Lünetten gegliederten Tonnengewölbe. Zum Äußeren gehören ein Turm, eine südliche Vorhalle, ein Satteldach und eine Zwiebelkuppel mit Laterne. Im Inneren findest du eine barocke Ausstattung mit Hochaltar, Seitenaltären, Kanzel, Taufstein und Holzskulpturen.
Cieplice Śląskie-Zdrój: Kurviertel und historische Gebäude
Cieplice Śląskie-Zdrój ist ein Stadtteil von Jelenia Góra, der auf Deutsch auch Bad Warmbrunn genannt wird. Das historische Kurviertel verbindet repräsentative Palais, Kirchen, einen Kurpark und ein Theater.
Schaffgotsch-Palais
Das Schaffgotsch-Palais steht zwischen dem Piastowski-Platz und dem Kurpark. Das frühe klassizistische Palais gehört zu einem weitläufigen Schloss- und Kurpark. Seine repräsentative Architektur bildet einen Kontrast zur Atmosphäre des Kurortes.
Kurtheater
Das Kurtheater von Cieplice ist auch als Zdrojowy Teatr Animacji imienia Bogdana Nauki bekannt. Es gehört zur Stadt Jelenia Góra und ist ein kultureller Anlaufpunkt im Kurviertel.
Salvator-Kirche
Die Salvator-Kirche, auch Erlöserkirche genannt, ist die Pfarrkirche der evangelisch-augsburgischen Gemeinde in Cieplice Śląskie-Zdrój. Als evangelisch-lutherische Kirche gehört sie zu den historischen religiösen Bauwerken des früheren Bad Warmbrunn.
Kirche des heiligen Johannes des Täufers
Die Kirche des heiligen Johannes des Täufers steht mit der ehemaligen Propstei Warmbrunn in Verbindung. Bis zur Säkularisation im Jahr 1810 war sie eine Filiale des Klosters Grüssau im Herzogtum Schweidnitz. Zusammen mit dem Kirchturm gehört sie zu den Stationen, an denen die kirchliche Geschichte von Cieplice sichtbar wird.
Palais in der Jagiellońska-Straße 2
Ein weiteres historisches Gebäude ist das Palais in der Jagiellońska-Straße 2. Es wurde in den 1730er-Jahren errichtet; eine Quelle nennt 1734 als Baujahr. Eine andere vermutet eine Entstehung um 1730, wahrscheinlich nach Plänen von Caspar Jentsch, dem Stadtbaumeister von Hirschberg.
Sobieszów und die Ruinen der Burg Chojnik
Herz-Jesu-Kirche
Die Herz-Jesu-Kirche steht in Sobieszów, einem Stadtteil von Jelenia Góra. Auf Polnisch heißt sie Kościół Najświętszego Serca Pana Jezusa. Sie war ursprünglich evangelisch und dient heute als katholische Pfarrkirche.
Martinskirche
Die Martinskirche liegt auf einem abgeflachten Abschnitt des Hangs oberhalb des Baches Wrzosówka. Von dort erhebt sie sich über dem Zentrum des früheren Dorfes Sobieszów. Ihre Lage verbindet das Kirchengebäude eng mit der Landschaft und Geschichte des Stadtteils.
Ruinen der Burg Chojnik
Oberhalb von Sobieszów liegen die Ruinen der Burg Chojnik, auch Zamek Chojnik oder Kynast genannt. Die Burg steht auf dem Gipfel des 627 Meter hohen Chojnik-Berges und ist von der geschützten Landschaft des Nationalparks Karkonosze umgeben.
An der Südostseite fällt eine 150 Meter hohe Felswand steil ins Piekielna-Tal ab. Wald, Höhlen und Felsformationen verstärken den dramatischen Charakter der Umgebung. Die Ursprünge der Burg reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1364 befestigte Herzog Bolko II. ein früheres Jagdhaus und baute es zu einer Burg aus.
Nach seinem Tod ohne Kinder ging die Burg an die Familie Schaffgotsch über. 1675 setzte ein Blitz die Festung vollständig in Brand. Sie wurde nie wiederaufgebaut. Deshalb bewahren die Ruinen bis heute ihre offene, unvollendete Form. Zahlreiche Legenden und Mythen sind mit dem Ort verbunden, die Burg selbst war jedoch nie Schauplatz eines militärischen Konflikts.
Gerhart-Hauptmann-Haus in Jagniątków
Im Stadtteil Jagniątków befindet sich das Gerhart-Hauptmann-Haus. Das Museum gibt Einblick in das frühere Zuhause des deutschen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann.
Das Haus wurde 1901 nach einem Entwurf des Berliner Architekten Hans Grisebach errichtet. Der Besuch verbindet damit einen Einblick in ein Museum und in den früheren Wohnort eines bedeutenden Schriftstellers.
Jelenia Góra zu Fuß erkunden mit Neywo
Mit Neywo kannst du Jelenia Góra auf eigene Faust entdecken. Der kostenlose Audioguide umfasst drei Spaziergänge und eine Busroute mit insgesamt 29 erzählten Orten:
- Der Spaziergang durch die historische Altstadt ist 4,5 Kilometer lang, dauert 114 Minuten und umfasst 7 Stationen.
- Der Rundgang durch Cieplice Śląskie-Zdrój führt über 1,51 Kilometer, dauert 99 Minuten und enthält 10 Stationen.
- Der Spaziergang durch Sobieszów und zu den Ruinen der Burg Chojnik umfasst 2,13 Kilometer, dauert 70 Minuten und hat 4 Stationen.
- Die Busroute vom Theater von Jelenia Góra bis zum Fuß des Riesengebirges ist 11,9 Kilometer lang, dauert 51 Minuten und umfasst 4 Stationen.
Die App erzählt dir die Geschichte jedes Ortes, sobald du ihn erreichst. Du bestimmst dein eigenes Tempo – ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Erzählungen sind in 11 Sprachen verfügbar.
Jelenia Góra mit Neywo entdecken
Lade Neywo herunter und erkunde Jelenia Góra mit einem Audioguide, der dich durch Altstadt, Cieplice Śląskie-Zdrój und Sobieszów führt. Dir stehen drei Spaziergänge und eine Busroute zur Verfügung: insgesamt 29 erzählte Stationen, 3 Spaziergänge und 1 Busroute.
Die Altstadt-Route ist 4,5 Kilometer und 114 Minuten lang. Durch Cieplice Śląskie-Zdrój geht es über 1,51 Kilometer in 99 Minuten, während der Spaziergang durch Sobieszów und zu den Ruinen der Burg Chojnik 2,13 Kilometer und 70 Minuten umfasst. Die Busroute vom Theater bis zum Fuß des Riesengebirges führt über 11,9 Kilometer und dauert 51 Minuten.
Die App spielt die Geschichte jedes Ortes ab, sobald du ihn erreichst. Du erkundest Jelenia Góra in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Weitere Reiseziele findest du auf der Übersichtsseite für Polen.
Orte mit Audioguide in Jelenia Góra
8 Orte in Jelenia Góra mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Jelenia Góra
4 Touren in Jelenia Góra, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Hirschbergs Altstadt: Tore, gotische Türme und Leinenhandel
Spaziere durch die alte Handelsstadt Jelenia Góra, einst Hirschberg, vom barocken Rathaus bis zum gotischen Turm der Heiligen Erasmus und Pankratius. Sieh das Wojanowska-Tor von 1763, das 1904 erbaute Theater und das Glasmuseum. Beende den Rundgang zwischen den von der Leinenindustrie finanzierten Begräbniskapellen der Patrizier.
Rathaus Hirschberg (Jelenia Gòra) · Kirche der Heiligen Erasmus und Pancratius in Jelenia Góra · Riesengebirgsmuseum Hirschberg · Cyprian-Kamil-Norwid-Theater Jelenia Góra · Wojanowska-Tor · Kreuzerhöhungskirche (Jelenia Góra) …
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Bad Warmbrunn: Grafen, Zisterzienser und Kurstadt
Schlendere durch Cieplice, den Kurbezirk, der einst Bad Warmbrunn hieß. Komm am Schloss der Schaffgotschs und seinem Park, dem Langen Haus der Zisterzienserpropstei von 1537 und den Kirchen einer Stadt vorbei, die rund um heiße Quellen entstand. Ein ruhiger, ebener Spaziergang durch die schlesische Kurgeschichte.
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Sobieszów und die Ruinen der Burg Chojnik
Beginne im Dorf Sobieszów mit seinen Kirchen und den Gebäuden des Schaffgotsch-Anwesens, heute Sitz der Verwaltung des Nationalparks Riesengebirge. Steige dann auf den Chojnik hinauf zu den Burgruinen, die 1675 vom Blitz in Brand gesetzt und nie wieder aufgebaut wurden – direkt daneben fällt eine 150 Meter hohe Felswand ab.
Herz-Jesu-Kirche in Jelenia Góra · Schloss Hermsdorf (Schlesien) · Martinskirche in Jelenia Góra · Burg Chojnik
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Bus 9: Vom Hirschberger Theater zum Fuß des Riesengebirges
Fahre mit der städtischen MZK-Buslinie 9 vom Norwid-Theater in der Altstadt durch Cieplice, den Kurbezirk, bis nach Sobieszów am Fuß des Chojnik. Eine günstige Möglichkeit, drei Stadtteile von Jelenia Góra auf einer Fahrt zu sehen.
Cyprian-Kamil-Norwid-Theater Jelenia Góra · Polnisch-katholische Kirche in Jelenia Góra · Langes Haus (Bad Warmbrunn) · Herz-Jesu-Kirche in Jelenia Góra
Tour öffnen: Bus 9: Vom Hirschberger Theater zum Fuß des Riesengebirges
Jelenia Góra mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Jelenia Góra einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







