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Yeosu (Südkorea): Top-Sehenswürdigkeiten & Audioguide

Yeosu Sehenswürdigkeiten: Was du in der Küstenstadt sehen kannst

Yeosu ist eine südkoreanische Hafenstadt am Südmeer, die maritime Geschichte mit Inseln, Klippen und grünen Parks verbindet. Zu den wichtigsten Yeosu Sehenswürdigkeiten gehören die Insel Odongdo, Gedenkstätten für Admiral Yi Sun-sin und die spektakuläre Einsiedelei Hyangiram. Ein kostenloser Neywo-Audioguide für Yeosu erzählt dir die Geschichte von vier Orten – in 11 Sprachen und genau dort, wo du sie besuchst.

Die wichtigsten Yeosu Sehenswürdigkeiten

Odongdo: Insel mit Klippen und Meereshöhlen

Odongdo liegt etwa einen Kilometer vor der Küste und gehört zum Nationalpark Hallyeohaesang. Die kleine, dreizehn Hektar große Insel bietet eine überraschend abwechslungsreiche Küste mit dramatischen Klippen, versteckten Meereshöhlen und ruhigen Buchten.

Vom Festland führt eine 768 Meter lange Brücke nach Odongdo. Sie wurde 1935 während der japanischen Kolonialzeit gebaut und machte die zuvor nur per Boot erreichbare Insel zugänglich. Heute kannst du den schmalen Damm zu Fuß oder mit dem Auto überqueren; außerdem fährt eine kleine Touristenbahn zwischen Festland und Insel.

Der Name Odongdo geht auf die Paulownienbäume zurück, die früher ihre Hänge bedeckten. Aus der Ferne erinnert die Silhouette der Insel noch immer an ein großes Paulownienblatt auf dem Wasser.

Yi-Sun-sin-Park: Grünanlage zu Ehren eines Admirals

Der Yi-Sun-sin-Park im Stadtteil Ungcheon ist eine weitläufige grüne Anlage mit mehr als 366.000 Quadratmetern. Er erinnert an Admiral Yi Sun-sin, den berühmten koreanischen Marinekommandanten, der die Gewässer vor Yeosu Ende des 16. Jahrhunderts während der japanischen Invasionen verteidigte.

Eine besondere Attraktion ist das Heckenlabyrinth, das dem Park den lokalen Spitznamen Miro-won – „Labyrinthgarten“ – eingebracht hat. Daneben gibt es gepflegte Gärten, einen Springbrunnen und eine Freilichtbühne. Familien finden außerdem einen Kinderspielplatz und Tennisplätze. Parkplätze und Toiletten machen den Park auch für einen längeren Spaziergang geeignet.

Geobukseon Park: Schildkrötenschiff und Dolmen

Der Geobukseon Park liegt im Herzen von Yeosu und wurde 1992 angelegt. Sein Name bedeutet „Schildkrötenschiff-Park“ und bezieht sich auf das Kriegsschiff, das Admiral Yi Sun-sin im späten 16. Jahrhundert entwarf.

Im Zentrum des fast 50.000 Quadratmeter großen Parks befindet sich ein künstlicher See in Form einer Schildkröte. Ein Springbrunnen liegt in seiner Mitte, während eine große Skulptur eines Schildkrötenschiffs an Koreas maritime Tradition erinnert. Das Schiff erhielt seinen Namen wegen seines gebogenen, mit Spitzen versehenen Decks, das an einen Schildkrötenpanzer erinnerte und das Entern erschwerte.

Bei einem Spaziergang durch den Park entdeckst du außerdem eine Freilichtbühne und einen Dolmen. Das antike Megalithgrab ist Tausende Jahre alt und steht in auffälligem Kontrast zur modernen Schiffsskulptur.

Hyangiram: Einsiedelei über dem Südmeer

Hyangiram ist eine Einsiedelei auf steilen Klippen, an denen das Südmeer auf den Himmel trifft. Der Ort gilt als einer der vier großen Gwaneum-Gebetsorte Koreas. Seit mehr als 1.300 Jahren kommen Pilger hierher.

Die Einsiedelei wurde 644 vom buddhistischen Meister Wonhyo gegründet. Ihre Lage verdankt sie den hoch aufragenden Felsen und dem Kamelienwald mit subtropischen Pflanzen. Die Felsen erinnern an einen Schildkrötenpanzer; deshalb war der Ort früher auch unter dem Namen Yeongguam bekannt.

1715 gab der Mönch Inmok Daesa der Einsiedelei ihren heutigen Namen Hyangiram, der „Einsiedelei mit Blick zur Sonne“ bedeutet. Der Name bezieht sich auf den Sonnenaufgang über dem Horizont. Die Gebäude schmiegen sich an die Felswand und sind über Steintreppen miteinander verbunden, die sich zwischen den Bäumen hindurchwinden. Dadurch wirkt Hyangiram wie eine natürliche Fortsetzung der Klippen und nicht wie ein gewöhnlicher, auf den Felsen errichteter Tempel.

Was tun in Yeosu?

Wenn du dich fragst, was du in Yeosu unternehmen kannst, lohnt sich eine Kombination aus Natur, Geschichte und Spaziergängen. Odongdo zeigt die maritime Landschaft der Stadt, während der Yi-Sun-sin-Park und der Geobukseon Park die Erinnerung an Koreas Marinegeschichte lebendig halten. Hyangiram verbindet religiöse Geschichte mit einer außergewöhnlichen Lage über dem Meer.

Für einen Yeosu Stadtrundgang eignen sich besonders die Orte, an denen sich die Geschichte der Stadt direkt mit ihrer Küstenlandschaft verbindet. Ein Spaziergang durch einen Park oder über die Verbindung nach Odongdo macht die Umgebung dabei ebenso wichtig wie die einzelnen Sehenswürdigkeiten.

Yeosu zu Fuß erkunden mit Neywo

Mit Neywo kannst du Yeosu zu Fuß erkunden und an vier erzählten Orten mehr über ihre Geschichte erfahren. Der kostenlose Yeosu Audioguide funktioniert ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan: Die App erzählt dir die Geschichte jedes Ortes, sobald du dort ankommst – in deinem eigenen Tempo. Die Inhalte sind in 11 Sprachen verfügbar.

Lade Neywo herunter und entdecke Yeosu auf eigene Faust – mit den Geschichten genau an den Orten, zu denen du unterwegs bist.

Yeosu ist Teil von Südkorea. Vergleiche die Stadt auf deiner Reise außerdem mit anderen Zielen wie Seoul, Jeonju oder Seogwipo.

Orte mit Audioguide in Yeosu

3 Orte in Yeosu mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Yeosu mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Yeosu einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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