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Gongju zu Fuß entdecken (Südkorea): Stadtrundgang

Gongju Sehenswürdigkeiten: Was tun in Gongju?

Gongju gehört zu den wichtigsten historischen Städten Südkoreas und war einst die Hauptstadt des Baekje-Reichs. Zu den Gongju Sehenswürdigkeiten zählen Königsgräber, eine Festung am Geum-Fluss, Museen und buddhistische Bergtempel. Neywo bietet dir einen kostenlosen Audioguide für Gongju mit 9 erzählten Orten.

Die wichtigsten Gongju Sehenswürdigkeiten

Gongsanseong

Die Festung Gongsanseong erhebt sich auf einem Bergrücken oberhalb von Gongju. An ihrer Nordseite fließt der Geum-Fluss entlang. Ihre Lage verbindet historische Bedeutung mit weiten Ausblicken auf die Umgebung.

Gongsanseong wurde zur Hauptfestung von Baekje, nachdem das Reich seine Hauptstadt 475 von Hanseong nach Ungjin verlegt hatte. Bis 538 blieb Gongju die Hauptstadt, bevor der Hof nach Sabi umzog. Auch in der Silla-, Goryeo- und Joseon-Zeit diente die Festung als Verwaltungs- und Militärstützpunkt.

Die Anlage folgt den natürlichen Bergrücken und Tälern. Ihr Gebiet ist ungefähr 800 Meter lang und 400 Meter breit, der gesamte Festungsring misst etwa 2.660 Meter. Die ursprünglichen Befestigungen bestanden aus Erde; die meisten Mauern wurden später während der Joseon-Zeit aus Stein neu errichtet.

Antike Gräber von Gongju

Die antiken Gräber von Gongju, auch als antike Gräber von Songsan-ri bekannt, bilden eine königliche Begräbnisstätte aus der Zeit von Baekje. Die Anlage umfasst sieben restaurierte Gräber, die von eins bis sieben nummeriert sind.

Das siebte Grab ist als Grab von König Muryeong oder Muryeongwangneung bekannt. Die Gräber geben Einblick in die Bestattungstraditionen des alten Königreichs. Ihre Anordnung wurde außerdem als möglicher Hinweis auf unterschiedliche königliche Abstammungslinien gedeutet.

Die Gräber eins bis vier könnten mit den Linien der Könige Munju und Samgeun verbunden sein, während das westliche Gräberfeld mit der Linie nach König Muryeong in Verbindung gebracht wird. Am 21. Januar 1963 wurde die Gruppe zur historischen Stätte Nummer 13 von Südkorea erklärt.

Baekje Historic Areas

Zu den Baekje Historic Areas bei Gongju gehören erhaltene Grabhügel und verschiedene Formen von Baekje-Gräbern. Dazu zählen Steinhügelgräber, Erdgräber und Gräber mit einem Zugangskorridor.

Besonders bemerkenswert ist Grab Nummer sechs. Seine Grabkammer wurde an allen vier Seiten mit gemusterten Ziegeln errichtet und von einer gewölbten Decke überspannt. Eine gemauerte Bestattungsplattform und ein Entwässerungskanal gehörten ebenfalls zur Anlage. Im Inneren wurden Wandmalereien mit den Vier Schutzgottheiten, der Sonne und dem Mond gefunden.

Die unterschiedlichen Bauweisen zeigen, wie sorgfältig die Gräber geplant wurden. Steinkonstruktionen, gewölbte Kammern, bemalte Wände und Entwässerungssysteme vermitteln einen Eindruck von der architektonischen und handwerklichen Qualität der Baekje-Zeit.

Gongju National Museum

Nur wenige Schritte von den Gräbern entfernt liegt das Gongju National Museum. Seine Sammlung umfasst rund zehntausend Artefakte, darunter zahlreiche Objekte aus dem Grab von König Muryeong.

Die Geschichte des Museums reicht bis 1934 zurück, als eine Gesellschaft zur Bewahrung der historischen Stätten von Gongju gegründet wurde. 1940 wurde es als Zweigstelle des Generalgouvernementsmuseums eröffnet, 1946 dem Nationalmuseum angegliedert und 1975 zum Nationalmuseum Gongju erhoben. Das heutige Gebäude wurde 2004 eröffnet.

In der Sammlung befinden sich neunzehn Nationalschätze und drei Schätze, die in Daejeon und Chungcheongnam-do ausgegraben wurden. Das Museum ist damit ein wichtiger Ort, um das archäologische Erbe von Baekje und die Geschichte der Region einzuordnen.

Chungcheongnam-do History Museum

Das Geschichtsmuseum von Chungcheongnam-do befindet sich ebenfalls in Gongju. Es ergänzt die archäologischen Orte der Stadt um eine weitere Perspektive auf die Geschichte der Provinz Chungcheongnam-do.

Wenn du einen Gongju Stadtrundgang planst, lässt sich das Museum gut mit dem Gongju National Museum, den antiken Gräbern und den Baekje Historic Areas verbinden.

Magoksa

Magoksa ist ein Bergtempel am östlichen Hang des Taehwasan. Sein Name lässt sich mit „Tempel im Hanftal“ übersetzen. Der Tempel liegt an einer taegeukförmigen Biegung des Bachs Taegeukcheon, die der Umgebung eine besondere landschaftliche Harmonie verleiht.

Magoksa ist ein Haupttempel des Jogye-Ordens des koreanischen Buddhismus und gehört zu den bedeutenden Bergtempeln Koreas. 2018 wurde er als Teil der UNESCO-Welterbestätte „Sansa, buddhistische Bergklöster in Korea“ eingetragen. Neben der Besichtigung des Geländes sind auch Tempelaufenthalte möglich.

Sinwonsa

Sinwonsa liegt an der Westseite des Gyeryongsan und gehört zusammen mit Donghaksa und Gapsa zu den drei wichtigsten Tempeln des Berges. Seine Geschichte reicht bis in die Baekje-Zeit zurück: Der Tempel wurde 651 von dem Mönch Bodeokhwasang gegründet.

Das wichtigste erhaltene Gebäude ist die Haupthalle Daeungjeon. Das heutige Bauwerk wurde 1876 wiederaufgebaut und ist als materielles Kulturgut Nummer 80 der Provinz Süd-Chungcheong ausgewiesen. Im Inneren wird ein Amitabha-Buddha verehrt. Weitere erhaltene Gebäude sind Hyanggak, Yeongwonjeon, Daebang und Yosaechae.

Donghaksa Temple

Donghaksa liegt am östlichen Fuß des Gyeryongsan, in der Nähe von Daejeon. Der Tempel nimmt einen wichtigen Platz in der Geschichte des koreanischen Buddhismus ein.

1860 wurde hier das gegründet, was als Koreas ältestes Bhikkhuni-Sangha-Kolleg beschrieben wird – eine buddhistische Bildungseinrichtung für Nonnen. Damit ist Donghaksa nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch mit der buddhistischen Bildungstradition Koreas verbunden.

Gapsa

Gapsa, auch Gyeryong Gapsa genannt, liegt an den westlichen Ausläufern des Gyeryongsan. Wälder, Täler und die Landschaft rund um den Tempel prägen den Ort.

Gapsa wurde 556 während der Herrschaft von König Wideok, dem siebenundzwanzigsten König von Baekje, wieder aufgebaut. Später richtete der Mönch Uisang hier einen Ort für religiöse Übungen ein und erweiterte die Haupthalle. Zu den bemerkenswerten Elementen der Anlage gehören die Daejeokjeon-Halle, eine Stupa und steinerne Auflager eines eisernen Fahnenmasts. Der Tempel ist außerdem mit einer Tausend-Kilogramm-Glocke und hölzernen Druckstöcken für das Wolin Cheongang Jigok verbunden.

Was tun in Gongju?

Wer Gongju zu Fuß erkunden möchte, beginnt am besten mit den zentralen Baekje-Orten: den antiken Gräbern, dem Gongju National Museum, den Baekje Historic Areas und Gongsanseong. So verbinden sich Museumsobjekte und archäologische Stätten mit der Festung und der Landschaft am Geum-Fluss.

Für einen umfassenderen Ausflug ergänzen die buddhistischen Tempel am Gyeryongsan und Magoksa das historische Programm. Sie zeigen eine andere Seite der Region – geprägt von Berglandschaften, religiöser Architektur und langen Traditionen.

Auch eine Reise durch Südkorea lässt sich mit Gongju verbinden. Weitere Städte des Landes findest du etwa in Gyeongju, Jeonju und Busan.

Gongju Audioguide von Neywo

Mit Neywo kannst du Gongju in deinem eigenen Tempo entdecken. Der kostenlose Audioguide erzählt die Geschichte von 9 Orten, sobald du sie erreichst. Die Geschichten laufen in 11 Sprachen – ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan.

Für Gongju gibt es einen Spaziergang: eine 4 Kilometer lange Route mit einer Dauer von 82 Minuten und 5 erzählten Stationen. Sie führt zum Gongju National Museum, zu den antiken Gräbern von Gongju, zum Chungcheongnam-do History Museum, zu den Baekje Historic Areas und nach Gongsanseong.

Lade Neywo herunter und erkunde Gongju zu Fuß: Die App erzählt dir die Geschichte jedes Ortes genau dann, wenn du dort ankommst – in deinem Tempo, ohne Gruppe und ohne Zeitplan.

Orte mit Audioguide in Gongju

8 Orte in Gongju mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Gongju

1 Tour in Gongju, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Gongju, Hauptstadt von Baekje

    Im Jahr 475 verlegte das Königreich Baekje seine Hauptstadt nach Ungjin, dem heutigen Gongju, und regierte von hier aus 63 Jahre lang. Dieser kurze Spaziergang verbindet das Museum mit den Schätzen von König Muryeong, die königlichen Grabhügel von Songsan-ri und die Festung auf dem Hügel, die den Hof bewachte – allesamt Teil einer UNESCO-Welterbestätte.

    4 km · 82 Min. · 5 Stopps

    Nationalmuseum Gongju · Königsgräber von Songsan-ri · Geschichtsmuseum Chungcheongnam-do · Historische Stätten von Baekje · Festung Gongsanseong

    Tour öffnen: Gongju, Hauptstadt von Baekje

Gongju mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Gongju einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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