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Jeonju Sehenswürdigkeiten (Südkorea): Audioguide

Jeonju Sehenswürdigkeiten: Was du in Jeonju sehen kannst

Jeonju ist eine Stadt in Südkorea und das Verwaltungszentrum der autonomen Sonderprovinz Jeonbuk, früher Nord-Jeolla. Zu den wichtigsten Jeonju Sehenswürdigkeiten gehören das traditionelle Hanok-Dorf, die Jeondong-Kathedrale, historische Zeugnisse der Joseon-Zeit und Orte, an denen sich die regionale Geschichte und Kultur entdecken lassen. Mit dem kostenlosen Neywo-Audioguide für Jeonju kannst du 11 Orte in deinem eigenen Tempo erkunden.

Jeonju zu Fuß erkunden: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Jeonju Hanok Village und das Museum für königliche Porträts

Das traditionelle Hanok-Dorf Jeonju bildet den kulturellen Mittelpunkt der Stadt. Zwischen den traditionellen Häusern befindet sich das Gelände von Gyeonggijeon mit dem Museum für königliche Porträts. Das Museum liegt im Stadtbezirk Wansan-gu und widmet sich den königlichen Porträts, die mit der Geschichte Koreas verbunden sind.

Die Architektur des Hanok-Dorfs macht sichtbar, wie stark traditionelle Bauformen bis heute zur Identität Jeonj us gehören. In der Umgebung lassen sich außerdem Orte entdecken, die mit koreanischem Kunsthandwerk und Kulturerbe verbunden sind.

Gyeonggijeon

Auf dem Gelände von Gyeonggijeon liegt die Haupthalle, die mit der königlichen Geschichte Jeonj us verbunden ist. Der Ort gehört zu den zentralen Stationen im traditionellen Stadtviertel und lässt sich gut mit dem Museum für königliche Porträts und der Jeondong-Kathedrale verbinden.

Jeondong-Kathedrale

Die Jeondong-Kathedrale, auch Alte Kathedrale von Jeondong genannt, steht im Stadtzentrum nahe dem Hanok-Dorf. Sie wurde zwischen 1908 und 1914 im romanisch-byzantinischen Stil erbaut. Victor Louis Poisnel leitete die Bauarbeiten, während der französische Priester François Xavier Baudounet die Kirche beaufsichtigte.

Seit dem 25. September 1981 ist die Kathedrale als Historische Stätte Südkoreas unter der Nummer 288 ausgewiesen. Heute dient sie als Pfarrkirche des Bistums Jeonju und gehört zu den bedeutenden katholischen Wahrzeichen der Stadt.

Pungnammun

Pungnammun war das südliche Eingangstor der Festung, die Jeonju einst umgab. Während der Joseon-Zeit befand sich an diesem Ort der Sitz der Provinzregierung von Jeolla. Nachdem die Festungsmauern abgerissen worden waren, blieb Pungnammun als einziges Tor erhalten.

Im Jahr 1963 wurde das Tor zum Schatz Nummer 308 der Republik Korea erklärt. Der Ort veranschaulicht damit, wie die frühere befestigte Stadt mit dem heutigen Jeonju verbunden ist.

Ausstellungshalle für Jeonjugongyepum

Die Ausstellungshalle für Jeonjugongyepum ist auch unter dem Namen Goryeohanjisuui bekannt. Sie gilt als koreanisches Kulturerbe und gehört zu den Stationen, an denen sich Jeonj us handwerkliche Traditionen entdecken lassen.

Dongmun Old Book Library

Die Dongmun Old Book Library, auf Koreanisch 동문헌책도서관, widmet sich alten Büchern. Sie ergänzt die historischen und kulturellen Stationen rund um das Hanok-Dorf um einen weiteren Blick auf die schriftliche Überlieferung.

Nationalmuseum Jeonju

Das Nationalmuseum Jeonju, auch National Jeonju Museum genannt, bietet einen Überblick über die Archäologie, die bildende Kunst und die Folklore der Region. Es wurde am 9. August 1978 gegründet und am 26. Oktober 1990 für die Öffentlichkeit eröffnet.

Das Museum war das neunte Nationalmuseum Südkoreas und ist dem Nationalmuseum von Korea angeschlossen. Im Hauptgebäude gibt es drei Dauerausstellungsräume zu Archäologie, bildender Kunst und Folklore sowie einen Raum für Sonderausstellungen.

Baekje und die Geschichte der Region

Wer sich fragt, was man in Jeonju über die Stadt hinaus entdecken kann, stößt auch auf die Geschichte von Baekje. Das alte Königreich bestand im Südwesten Koreas von 18 v. Chr. bis 660 n. Chr. und war eines der Drei Reiche Koreas, neben Goguryeo und Silla.

Baekje entwickelte sich aus einem der kleinen Staaten von Mahan. Unter König Goi wurden ein Gesetzbuch eingeführt, die Zentralregierung gestärkt und der Buddhismus angenommen. Im 4. Jahrhundert erreichte das Reich unter König Geunchogo seinen Höhepunkt. Später verlor Baekje Gebiete an Goguryeo und verlegte seine Hauptstadt nach der Einnahme von Wiryeseong nach Ungjin.

Diese Geschichte hilft dabei, die historischen Verbindungen der Region einzuordnen. Jeonju liegt in Jeonbuk, der autonomen Sonderprovinz im Südwesten der koreanischen Halbinsel. Die Provinz wurde am 18. Januar 2024 von Nord-Jeolla in Jeonbuk umbenannt und erhielt zugleich einen besonderen Autonomiestatus. Neben Jeonju gehören unter anderem Iksan, Gunsan und Jeongeup zu den bedeutenden Städten der Provinz.

Jeonju World Cup Stadium

Das Jeonju World Cup Stadium ist eine der wichtigsten Fußballarenen der Stadt und die Heimstätte von Jeonbuk Hyundai Motors. Es wurde ab 1999 für die FIFA-Weltmeisterschaft 2002 gebaut und am 8. November 2001 offiziell eröffnet.

Während des Turniers fanden hier drei Spiele statt: zwei Gruppenspiele und ein Achtelfinalspiel. Seit der Weltmeisterschaft nutzt Jeonbuk Hyundai Motors das Stadion weiterhin als Heimstadion. 2011 war die Arena außerdem Austragungsort des Endspiels der AFC Champions League.

Jeonju-Universität

Die Jeonju-Universität ist eine private christliche Universität in Jeonju. Sie gehört zu den vierjährigen Hochschulen der Stadt und befindet sich auf einem Campus im Stadtbezirk Wansan-gu.

Jeonju-Abu-Bakr-Al-Seddiq-Moschee

Die Jeonju-Abu-Bakr-Al-Seddiq-Moschee wird auch Jeonju-Moschee genannt. Sie liegt im Stadtbezirk Deokjin-gu und ist ein Ort islamischer Religionsausübung sowie des kulturellen Austauschs in Jeonju.

Jeonju als Teil einer Südkorea-Reise

Jeonju verbindet traditionelle Architektur, königliche Geschichte, religiöse Bauwerke, Museen und regionale Kultur auf engem Raum. Für eine Reise durch Südkorea lässt sich die Stadt dadurch gut als eigenständiges Ziel kennenlernen.

Wenn du weitere Städte des Landes planst, kannst du Jeonju mit historischen Orten wie Gyeongju oder Gongju verbinden. Auch Seoul und Incheon zeigen andere Seiten Südkoreas.

Jeonju mit Neywo entdecken

Neywo bietet in Jeonju einen kostenlosen Audioguide mit 11 erzählten Orten. Dazu gehört ein Spaziergang durch das Hanok-Dorf: Die Tour „Hanok Village: Royal Portraits and a Hilltop Cathedral“ führt über 1,38 km, dauert etwa 55 Minuten und umfasst 5 Stationen – die Jeondong-Kathedrale, Gyeonggijeon, das Museum für königliche Porträts, die Ausstellungshalle für Jeonjugongyepum und die Dongmun Old Book Library.

Die App erzählt die Geschichte jedes Ortes, sobald du dort ankommst. Du gehst in deinem eigenen Tempo, ohne Gruppe und ohne festen Zeitplan. Die Audioguide-Narration ist in 11 Sprachen verfügbar.

Orte mit Audioguide in Jeonju

7 Orte in Jeonju mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.

Touren auf eigene Faust in Jeonju

1 Tour in Jeonju, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.

  • Zu Fuß

    Hanok-Dorf: Königsporträts und eine Kathedrale auf dem Hügel

    Ein kurzer Spaziergang durch das Herz von Jeonjus Hanok-Viertel, dem einstigen Standort des Ahnensitzes der Joseon-Dynastie. Sieh dir die romanisch-byzantinische Backsteinkathedrale Jeondong an, besuche das Gelände des Schreins Gyeonggijeon mit dem Museum für Königsporträts und schlendere anschließend zu einer traditionellen Hanji-Papierhalle und einer ruhigen Buchbibliothek.

    1,4 km · 55 Min. · 5 Stopps

    Jeondong-Kathedrale · Geumgoksa-Tempel · Hauptgebäude des Gyeonggijeon-Schreins · Geumgoksa-Tempel · Geumgoksa-Tempel

    Tour öffnen: Hanok-Dorf: Königsporträts und eine Kathedrale auf dem Hügel

Jeonju mit Neywo erkunden

Neywo macht aus Jeonju einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.

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