Seogwipo zu Fuß entdecken (Südkorea): Stadtrundgang
Seogwipo Sehenswürdigkeiten: Natur, Kultur und Jejus vulkanisches Erbe
Die wichtigsten Seogwipo Sehenswürdigkeiten reichen von spektakulären Vulkanlandschaften bis zu Museen, Tempeln und traditionellen Dörfern. Die Stadt im Süden der Insel Jeju ist ein guter Ausgangspunkt, um die Landschaft und Geschichte der Insel kennenzulernen. Mit dem kostenlosen Neywo-Audioguide für Seogwipo kannst du dabei 12 Orte in 11 Sprachen entdecken.
Seogwipo verbindet eindrucksvolle Küstenformationen mit kulturellen Sehenswürdigkeiten. Viele Ziele liegen außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums, gehören aber zum weiteren Erlebnisraum Seogwipo und zeigen die unterschiedlichen Seiten Jejus.
Seogwipo Sehenswürdigkeiten: Was du sehen kannst
Jeju World Cup Stadium
Das Jeju World Cup Stadium wurde für die FIFA-Weltmeisterschaft 2002 erbaut und ist dem Fußballverein Jeju SK als Heimstadion verbunden. Seine Architektur nimmt Bezug auf die Insel: Die netzartige Dachkonstruktion erinnert an traditionelle Fischerboote, während die Gesamtform mit dem Krater eines Vulkans verglichen wird.
Eine besondere bauliche Lösung befindet sich unter den Tribünen. Das Spielfeld liegt 14 Meter unter der Erde. Dadurch sollte es vor den starken Winden Jejus geschützt werden; zugleich konnten die Baukosten reduziert werden. Das Stadion wurde für mehr als 42.000 Zuschauer ausgelegt und war während der Weltmeisterschaft Schauplatz von drei Spielen.
Daepo Jusangjeolli Cliff
Die Daepo Jusangjeolli Cliff, auch Jusangjeollidae genannt, gehört zu den eindrucksvollsten vulkanischen Landschaften an der Südküste Jejus. Dunkle Felssäulen stehen hier in geometrischen Mustern am Meer.
Ihre charakteristische Form entstand, als Lava des Hallasan bei Jungmun ins Meer floss und abkühlte. Der malerischste Abschnitt ragt etwa 20 Meter über das Wasser. Die Klippe ist ein beliebter Ort zum Beobachten und Angeln – vor allem aber lohnt es sich, die regelmäßigen Formen der vulkanischen Säulen genauer anzusehen.
Hallasan
Der Hallasan bildet das vulkanische Zentrum Jejus. Mit 1.947,06 Metern ist er der höchste Punkt Südkoreas und prägt große Teile der Insel. Der breite Schildvulkan ist von kleineren Vulkankegeln bedeckt, die Oreum oder Ak genannt werden.
Auf dem Gipfel liegt Baengnokdam, ein Kratersee. Sein Name wird mit einem Ort in Verbindung gebracht, an dem weiße Hirsche zum Trinken kommen. Das Hallasan-Gebiet steht unter Naturschutz, ist seit 1970 Nationalpark und wurde 2007 als Teil des UNESCO-Weltnaturerbes „Vulkaninsel Jeju und Lavahöhlen“ eingetragen.
Seongsan Ilchulbong
Seongsan Ilchulbong, auch Sunrise Peak genannt, ist eines der bekanntesten Naturdenkmäler Jejus. Der Vulkangipfel erhebt sich 182 Meter über dem östlichen Teil der Insel und ist besonders für seine Sonnenaufgänge bekannt.
Auf der Bergkuppe öffnet sich ein großer, schüsselförmiger Krater mit einer Fläche von rund 129.774 Quadratmetern. Zusammen mit dem ein Kilometer breiten Meeresstreifen rund um den Berg bildet Seongsan Ilchulbong ein geschütztes Naturgebiet. Der Ort wurde im Jahr 2000 zum Naturdenkmal Koreas erklärt und gehört seit 2007 zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Seongeup Folk Village
Das Seongeup Folk Village ist ein traditionelles koreanisches Dorf in Pyoseon-myeon. Es ist seit etwa 600 Jahren bewohnt und wird seit dem 15. Jahrhundert kontinuierlich besiedelt. Seine vormoderne Struktur ist bis heute erhalten.
Historische Gebäude und die gewachsene Dorfanlage vermitteln einen Eindruck davon, wie sich eine Siedlung über Jahrhunderte entwickelt hat. Im Dorf stehen außerdem zwei Bäume, die als Naturdenkmäler Südkoreas ausgewiesen sind. Sie gehören gemeinsam mit den historischen Bauwerken zum geschützten Erbe von Seongeup.
Jeju Volcanic Island and Lava Tubes
Das Weltnaturerbe „Vulkaninsel Jeju und Lavahöhlen“ vereint mehrere Landschaften, die von der vulkanischen Entstehung der Insel erzählen. Das 2007 eingetragene Gebiet besteht aus drei Bereichen: dem Naturschutzgebiet Hallasan, dem Lavaröhrensystem Geomunoreum und dem Tuffkegel Seongsan Ilchulbong.
Wer mehrere Natursehenswürdigkeiten rund um Seogwipo besucht, begegnet damit unterschiedlichen Ergebnissen vulkanischer Aktivität – vom hohen Schildvulkan bis zu den markanten Küstenfelsen und dem Krater von Seongsan Ilchulbong.
Jeju Aerospace Museum
Das Jeju Aerospace Museum widmet sich den Themen Luftfahrt und Weltraum. Interaktive Bereiche und Ausstellungsprogramme verbinden Wissensvermittlung mit Unterhaltung. Zum Museum gehören außerdem eine Sternwarte und ein Aussichtspunkt.
Die Ausstellung umfasst zwei überdachte Hallen sowie einen Außenbereich. Das Museum wurde im April 2014 eröffnet. Die damaligen Baukosten betrugen 115 Milliarden Won.
Yakcheonsa
Yakcheonsa ist ein buddhistischer Tempel in Seogwipo. Der Name bedeutet „Tempel der Heilquelle“ und verweist auf die besondere Identität des Ortes. Der Tempel bietet einen Einblick in die religiöse und kulturelle Seite Jejus, die neben der vulkanischen Landschaft und den Küstenzielen leicht übersehen wird.
Citrus Museum
Das Citrus Museum, auch Seogwipo-Zitrusmuseum genannt, widmet sich den Zitrusfrüchten, für die Jeju bekannt ist. Im Mittelpunkt stehen die Früchte selbst und ihre Geschichte in der Region.
Der Besuch ergänzt die Natur- und Kulturerlebnisse der Stadt um einen Einblick in ein wichtiges regionales Thema.
Obokcheon und die Seonim-Brücke
In der Nähe der Cheonjeyeon-Wasserfälle und der Seonim-Brücke liegt Obokcheon, auch Fünf-Segen-Brunnen genannt. Die kleine Station ist mit der Quelle und dem ersten Wasserfall verbunden.
Sie eignet sich als kurzer Zwischenhalt, bevor du die malerische Umgebung weiter erkundest.
Schokoladenmuseum
Das Schokoladenmuseum, auf Koreanisch 초콜릿박물관, liegt in Seogwipo. Es bietet einen eigenen thematischen Halt für alle, die sich für Schokolade interessieren.
Das Museum geht auf den 5. Mai 2002 zurück und befindet sich im Nongong-Komplex in Daejeong-eup.
Lee Jung Seop Art Gallery
Die Lee Jung Seop Art Gallery ist ein städtisches Kunstmuseum in Seogwipo. Sie ist mit dem Künstler Lee Jung Seop verbunden, der in den frühen 1950er-Jahren in Seogwipo lebte.
Das Museum ergänzt die Natur- und Geschichtserlebnisse der Stadt um einen Blick auf ihre künstlerische Seite.
Was tun in Seogwipo?
Wenn du dich fragst, was tun in Seogwipo, führt die Antwort über mehrere Themen: vulkanische Landschaften betrachten, traditionelle Siedlungen erkunden, Museen besuchen und die religiöse Kultur Jejus kennenlernen. Die wichtigsten Naturziele liegen nicht alle im Zentrum, gehören aber zu den prägenden Sehenswürdigkeiten des Raums Seogwipo.
Für deine Reise durch Südkorea lässt sich Seogwipo außerdem gut mit einem Besuch von Jeju verbinden. So lernst du sowohl die Stadt als auch die weiteren Landschaften der Insel kennen.
Seogwipo mit Neywo entdecken
Mit Neywo kannst du Seogwipo in deinem eigenen Tempo erkunden. Der kostenlose Audioguide umfasst 12 erzählte Orte und ist in 11 Sprachen verfügbar. Die Geschichten beginnen, sobald du den jeweiligen Ort erreichst, sodass du keiner Gruppe folgen und dich an keinen Zeitplan halten musst.
Lade Neywo herunter und entdecke Seogwipo zu Fuß mit einem Audioguide, der dir die Geschichte der Orte erzählt, während du dort ankommst.
Orte mit Audioguide in Seogwipo
8 Orte in Seogwipo mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Seogwipo mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Seogwipo einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







