Was tun in Anholt (Deutschland)? Kostenloser Audioguide
Anholt Sehenswürdigkeiten
Anholt ist ein kleiner Ort im Münsterland, der vor allem durch sein imposantes Wasserschloss und die umliegende Parklandschaft bekannt ist. Das Schloss Anholt mit seiner reichen Kunstsammlung und den weitläufigen Gärten macht den Besuch zu einer Mischung aus kultureller Entdeckung und erholsamer Natur – ein lohnendes Ziel für alle, die die Region Nordrhein-Westfalen erkunden möchten. Neywo stellt dir einen kostenlosen Audioguide für Anholt mit 137 erzählten Orten zur Verfügung, sodass du die Geschichte jedes Ortes genau dann hörst, wenn du ihn erreicht.
Sehenswürdigkeiten in und um Anholt
Schloss Anholt
Das Schloss Anholt gilt als eines der größten und am besten erhaltenen Wasserschlösser Westdeutschlands. Sein markanter runder Bergfried und der breite, von der Issel gespeiste Wassergraben umgeben die Anlage vollständig. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins späte zwölfte Jahrhundert zurück, als das Fürstbistum Utrecht hier eine strategische Festung errichtete. Im Mittelalter entwickelte sie sich zur unmittelbaren Herrschaft Anholt, bevor das Haus Salm‑Salm im Jahr 1647 den Sitz erblich erhielt. Um 1700 ließ Fürst Karl Theodor von Salm die mittelalterliche Burg in ein barockes Wohnschloss umbauen, wobei er die Fassaden unter Schieferdächern vereinheitlichte und formale Gärten anlegte. Heute verbindet das Bauwerk mittelalterliche Grundmauern mit barocken Elementen, und der dicke Turm bleibt das prägende Wahrzeichen des Schlosses.
Schloss Raesfeld
Schloss Raesfeld ist ein weiteres Wasserschloss, dessen Türme sich in den noch vorhandenen Gräben spiegeln. Die Ursprünge der Anlage reichen ins frühe zwölfte Jahrhundert zurück; über Jahrhunderte war sie Sitz der Herren von Raesfeld. Ende des sechzehnten Jahrhunderts gelangte das Schloss an die Familie von Velen, und im mittleren siebten Jahrhundert verwandelte Reichsgraf Alexander II. von Velen die mittelalterliche Festung in einen Renaissancewohnsitz. Dabei fügte er einen eleganten Westflügel und einen charakteristischen Staffelturm hinzu, der die Silhouette bis heute prägt. Nach dem Aussterben der Familienlinie Anfang des achtzehnten Jahrhunderts wurde das Schloss nur noch gelegentlich genutzt, verfiel und Teile wurden im neunzehnten Jahrhundert abgebrochen. Der übrig gebliebene Teil diente anschließend als landwirtschaftliches Gut. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die Handwerkskammern Nordrhein‑Westfalens das Eigentum, restaurierten die Anlage und nutzen sie heute als Bildungszentrum, Restaurant und Veranstaltungsort. Seit 2007 können Paare hier heiraten.
Agneskapelle (Sankt‑Agnes‑Kirche) – Bocholt
In Bocholt befindet sich die Agneskapelle, ursprünglich als Klosterkirche einer Gemeinschaft von Augustinerinnen erbaut. Im Verlauf der Jahrhunderte wechselte die Nutzung und sie wurde später zur evangelischen Pfarrkirche der Stadt.
St. Simon und Judas – Groß‑Reken
Die alte Pfarrkirche St. Simon und Judas liegt im Herzen von Groß‑Reken. Jahrhundertelang war sie die katholische Pfarrkirche des Dorfes, bevor die neu gebaute Kirche St. Heinrich ihr ein zweites Leben als Sakralmuseum gab. Heute dient sie sowohl als Museum Alte Kirche Reken als auch regelmäßig für Gottesdienste. Architektonisch fällt die Kirche durch ihr zweischiffiges Grundriss auf: zwei parallel verlaufende Schiffe gleicher Höhe – ein seltenes Merkmal im Münsterland. Trotz der historistischen Renovierungen des neunzehnten Jahrhunderts blieb das Gebäude weitgehend im ursprünglichen mittelalterlichen Zustand erhalten.
Schloss Rhede
Schloss Rhede geht auf ein Herrenhaus zurück, dessen Wurzeln bis ins dreizehnte Jahrhundert reichen. Das heutige Gebäude entstand 1564, als Lubbert von Rhemen ein zweiflügeliges Herrenhaus auf den Grundmauern einer früheren Burg errichten ließ. Obwohl die Einheimischen es seit jeher Schloss Rhede nennen, lautet der offizielle Name weiterhin Haus Rhede, was daran erinnert, dass es ursprünglich als adeliger Sitz und nicht als Fürstenpalast geplant war.
Heimatmuseum Windmühle – Reken
Die Windmühle Reken ist eine historische Windmühle, die zugleich das Heimatmuseum Windmühle beherbergt. Sie bietet Einblick in die regionale Mühlentechnik und das ländliche Leben vergangener Zeiten.
St. Martin – Raesfeld
Die St.-Martins-Kirche ist die katholische Pfarrkirche von Raesfeld und steht seit Generationen im Ortszentrum. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wird wegen seiner kulturellen Bedeutung für die Region anerkannt.
St. Maria Immaculata – Rhedebrügge
In der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde Rhedebrügge befindet sich die kleine Kirche St. Maria Immaculata. Sie wurde ursprünglich als Votivkirche errichtet, um ein Gelübde zu erfüllen, und diente anschließend als örtliche Pfarrkirche für die Umgebung. Heute ist sie eine Filialkirche und gehört als Tochtergemeinde zur Pfarrei St. Martin im benachbarten Raesfeld.
St. Jakobus – Oeding
St. Jakobus in Oeding fällt durch seine mächtigen Backsteintürme auf, die über das Dorf hinausragen und in der flachen Münsterlandschaft bereits von Weitem sichtbar sind. Sie dienen als Orientierungspunkt und waren jahrhundertelang eine der Missionsstationen des Fürstbistums Münster. Die Türme bestehen aus heimischem Backstein, einem Material, das die Architektur dieses Westfalens prägt, und verleihen der Kirche über den Dächern des Dorfes eine eindrucksvolle Präsenz.
Altes Rathaus – Bocholt
Das Historische Rathaus von Bocholt ist ein Wahrzeichen der Stadt und eines ihrer bedeutendsten historischen Gebäude. Nachdem die Stadtverwaltung 1977 ins Neue Rathaus umgezogen ist, dient das alte Gebäude vor allem repräsentativen Zwecken. Im zweiten Stock finden das ganze Jahr über kulturelle Veranstaltungen im prächtigen Ratssaal statt, und der Bürgermeister empfängt dort jährlich die Gäste zum Neujahrsempfang.
Altes Rathaus – Schöppingen
Das Alte Rathaus von Schöppingen ist ein denkmalgeschütztes historisches Gebäude, das mitten im Ort steht und Teil des Kreises Borken in Nordrhein‑Westfalen bildet.
Haus Döring – Borken
Auf dem Gebiet des Marbecker Stadtteils von Borken stand einst eine Burganlage, die heute vollständig verschwunden ist. In deutscher Fachsprache spricht man von einer „abgegangenen Burganlage“, also einer Befestigung, die im Verlauf der Jahrhunderte völlig zurückgebaut wurde.
Kloster Mariengarden – Burlo
Die Klosteranlage Mariengarden in Burlo wird von der Kirche St. Marien dominiert. Hier vereinen sich Jahrhunderte monastischen Lebens, Schulgeschichte und Pfarrgeschichte in einem einzigen Innenhof. Das Kloster wurde im Mittelalter gegründet, wechselte anschließend mehrmals den Besitz zwischen Zisterziensern, Wilhelmiten und erneut Zisterziensern, bevor es während der Säkularisation 1803 aufgelöst wurde. 1920 kehrte das klösterliche Leben zurück, als die Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria die Gebäude übernahmen und eine Schule eröffneten, die bis heute besteht. Die Kirche diente allen Gemeinschaften als Klosterkirche und war bis 2013 zudem Pfarrkirche der Katholiken von Burlo. Die umliegenden Gebäude schließen die Kirche unmittelbar ein und bilden einen einheitlichen Komplex.
St. Gudula – Rhede
St. Gudula ist die katholische Pfarrkirche im Herzen von Rhede. Das historische Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist im Kreis Borken als Baudenkmal anerkannt.
Hilgenbergkapelle – Stadtlohn
Die Hilgenbergkapelle in Stadtlohn ist eine stille Wallfahrtskapelle, die Unserer Lieben Frau gewidmet ist. Vor Ort ist sie als Hilgenbergkapelle Unserer Lieben Frau bekannt und liegt ebenfalls im Kreis Borken, Nordrhein‑Westfalen.
Entdecke Anholt mit Neywo
Neywo bietet dir eine kostenlose Audioguide‑App für Anholt mit 137 erzählten Orten sowie eine konkrete Wanderroute: die Tour „Anholt zu Isselburg: Schloss, Krypta und Grenzfluss“. Sie führt über 5,6 Kilometer, dauert etwa 115 Minuten und umfasst fünf Stationen – den Fürstlichen Pantheon von Salm‑Salm, den Ort Anholt selbst, das Schloss Anholt, die Evangelische Kirche Isselburg, St. Bartholomäus und schließlich Isselburg. Während du gehst, erzählt die App jeweils die Geschichte des jeweiligen Ortes, genau dann, wenn du ihn erreicht. Dabei bewegst du dich in deinem eigenen Tempo, ohne feste Gruppe oder festen Zeitplan. Lade Neywo einfach herunter und erlebe Anholt und seine Umgebung auf individuelle Weise.
Orte mit Audioguide in Anholt
8 Orte in Anholt mit Neywo-Audioguide. Jeder Ort beginnt seine Geschichte zu erzählen, sobald du ihn erreichst.
Touren auf eigene Faust in Anholt
1 Tour in Anholt, kostenlos in der Neywo-App. Jeder Stopp erzählt seine Geschichte, wenn du ihn erreichst.
- Zu Fuß
Von Anholt nach Isselburg: Burg, Gruft und Grenzfluss
Beginne an der kleinen Grabkapelle der Familie Salm-Salm in den Feldern von Regniet und gehe anschließend in den Ortskern von Anholt zu einer der größten Wasserburgen des Münsterlands. Folge weiter der Issel zu den beiden Kirchen und ins am Fluss gelegene Zentrum von Isselburg, nur einen Steinwurf von der niederländischen Grenze entfernt.
Fürstliche Gruftkapelle · Burg Anholt · Evangelische Kirche Isselburg · St. Bartholomäus (Isselburg) · Isselburg
Tour öffnen: Von Anholt nach Isselburg: Burg, Gruft und Grenzfluss
Anholt mit Neywo erkunden
Neywo macht aus Anholt einen Audioguide zum Selbstlaufen. Die Geschichten kommen, wenn du den Ort erreichst, zu dem sie gehören, und die Route passt sich an, wenn du von ihr abweichst.







